Beiträge von Moe Jorello

    Danke, was du beschreibst, deckt in etwa meine Befürchtungen. Das Klangversprechen etc. ist ja toll, aber die Bauform, deutlich anders als z.B. bei Shure, hat mir etwas verwundert, denn ein kleiner Tipp hier und da könnte es ja theoretisch - und auch praktisch, wie es scheint - ins Wackeln bringen, was ja nun kontraproduktiv ist. Ich bin zwar kein "schwitzer" und "stark zittriger" Mensch, aber man muss es ja nicht riskieren... Daher meine Frage.


    Ich muss mir leider neue Knöpfchen besorgen, meine 215er Shure, die klanglich leider recht dumpf sind, habe ich vor zwei Tagen geschrottet (draufgetreten in meiner unnachahmlichen Achtsamkeit). Und meine alten VF Mickey Mäuse sind klanglich nochmal dürftiger, die will ich eigentlich nicht wieder aufsetzen müssen.Also rungeschaut, was es noch so gibt bis so etwa 250 Tacken. Da las sich das Klangversprechen der ER3SE ja mal ganz erfreulich. Hmmm... also wohl doch zum Shure 400er greifen? Mal sehen. Ich möchte eigentlich gerne ein relativ unverfälschtes Klangerlebnis, auch weil ich es doof finde, wenn das Drumset im Mix aus dem Kopfhörer basslastig klingt, es in Realiter aber gar nicht so sehr ist. Diese Bassboosterei finde ich eher nervig.

    Und am Ende steht das Tom auf 'nem Snareständer. Viel Technischer Firlefanz für nix.


    Habe ich es doch gesagt... Jeff Hamilton lobt die Aufhängung im Werbevideo als Supidupi und was macht er mit seinem neuen Mapex Black Panther Set beim Auftritt bei PASIC18 in der Realität? Jepp, das Ton steht aufm Snareständer. Nun ja... :rolleyes:

    Ich krame den Fred mal wieder raus. Hat jemand schon mal Erfahrungen mit den Etymotic ER3SE gesammelt? Soll angeblich Studioreferenztauglich sein (sehr sauberes, neutrales Klangbild) und eine Abschirmung von bis zu -35 bis -42 db erreichen. Das klingt ja nicht ganz unspannend.

    Die pdp Bubinga Snares stehen sicherlich zum Teil noch im Handel, diese wurden aber umgestellt auf Walnuss .


    Merci. :)


    Mahagoni ist, finde ich, durchaus eine schwierige Kiste. Da gibt es ja echten Mahagoni (karibisch, geschützt) und "Mahagoni" (philippinischer, indischer usw. (https://de.wikipedia.org/wiki/…ystematik_und_Verbreitung)) und nur seltenst findet man einen Hinweis um welche Art von wo es sich da konkret handelt. Und Esche reiht sich da gleich mit ein, denn einige Eschenarten (aus dem Gebiet der Manschrurei) stehen auf der Cites II-Liste, andere wiederum nicht. (für Lesefreudige, hier die gesamte Liste der Geschützten Hölzer. https://www.bfn.de/fileadmin/M…rierefrei-holzliste-5.pdf). Ein wenig mehr Transparenz wäre bei vielen Herstellern wünschenswert, wie ich finde.

    Da bin ich ganz bei dir, Jürgen. Ich hatte auch erwartet, dass die Hersteller schneller von sich aus auf Edelhölzer verzichten würden. Die Edelholznutzung war ja schon vorher mit viel Argwohn betrachtet worden, Tama auch entsprechend Kritisiert worden (und auf Anfragen zur Herkunft der Hölzer immer recht nebulös bei den Antworten geblieben, wenn ich mich recht erinnere). Das Umweltbewusstein in Fernost ist vermutlich jahrelang anders gestrickt (gewesen), als hier. Anders ausgedrückt: Solange der Rubel rollt, sch*** drauf. Nun sind die Daumenschrauben angezogen worden und sie waren zur Reaktion gezwungen. Von daher hat Cites II den gewünschten Effekt gebracht.


    Gutes Walnussholz ist, wie ich auch finde, eine sehr gute Alternative, wenn man tieftöniges haben möchte. Wie tieftönig das sein kann, zeigt ja z.B. die Tama Star Walnut Serie im Vergleich zur Bubinga-Version. Für mich klingt das ehrlich gesagt runder, wärmer, weniger "brachial" als Bubinga, das deutlich mehr Attack liefert.


    Nutzt Sonor eigentlich noch Edelholzfurniere für die SQ2 oder sind die zwischenzeitlich komplett rausgeflogen?



    Was übrigens bemerkenswert ist, ist dass nun bereits von manchen Sammlern prognostiziert wird, dass der Gebrauchtpreis für Bubinga- und andere Edelholztrommeln in den kommenden Jahren nach oben schnellen werde. :|


    @die-happy. Danke für die Info. PDP hat aber derzeit limitierte Snareauflagen mit Bubinga im Programm.

    Cites II zeigt Wirkung. Laut neuen Aussagen von Tama Mitarbeitern werden keine neuen Schlagzeuge und Snaredrums mehr gefertigt, die Bubinga enthalten. Die Preise für das Holz seien aufgrund der nach wie vor hohen Nachfrage der Möbelhersteller in China bei gleichzeitig sinkendem Nachschub (nur noch nachhaltige Forstwirtschaft erlaubt) derart nach oben geschnellt und zudem der bürokratische Aufwand (Zertifizierung) in einem Maße gestiegen, dass es für den Instrumentenbau wirtschaftlich (und auch ökologisch) nicht mehr vertretbar sei, weiter das Holz zu nutzen. Die Nachfrage ist seit Cites II nochmals höher als das Angebot an (legal gewirtschafteten) Hölzern.


    Das bedeutet, dass Tama die Starclassic Birch/Bubinga-Serie kommendes Jahr ersetzen wird (wohl mit einer neuen Hybridvariante, gemunkelt wird Walnuss oder Kapur). Die Starclassic Bubinga-Serie verschwindet. Ob ein Ersatz kommt, ist derzeit unklar. Star Bubinga wird ebenfalls von der Bildfläche verschwinden, ebenso alle Snaredrums, die Bubinga enthalten, das betrifft die Reihen SLP, Starphonic, Starclassic und Star. Lediglich Restbestände des Holzes werden lt. Tama-Mitarbeitern für Nachorderungen von Toms genutzt - so lange der Vorrat reicht. Restbestände der betroffenen Serien werden somit derzeit sozusagen "abverkauft".


    Ob andere Hersteller ebenfalls ihre Bubinga-Produkte komplett einstampfen oder aber drastisch zurückfahren werden (wohl mit einhergehender Kostensteigerung), ist mir derzeit nicht bekannt. Falls da jemand etwas mitbekommt, kann er gerne hier anhängen, welche Hersteller welche Serien/Produkte aufgrund von Cites II definitiv verändern werden. Bei Yamaha soll es 2019 auch deutliche Veränderungen geben, das Live Custom soll einen Nachfolger bekommen (was aber nicht CItes II geschuldet it, Eiche gibt es ja genug) und vermutlich wird das Maple Custom Hybrid ebenfalls aufgrund von Cites II modifiziert werden. Wenge ist ja ebenfalls auf die Liste der allmählich bedrohten Hölzer gesetzt worden. Auch hier dürften die Kosten für das Holz nach oben geschnellt sein.


    Vielleicht nochmal zur Erinnerung:

    Zitat

    Nach Schätzungen von Interpol werden zwischen 15 und 30 Prozent aller Bäume, die in den Welthandel kommen, entweder illegal abgeholzt oder aufgrund gefälschter Lizenzen vertrieben.
    Auch wenn der Anteil an Edelhölzern, die bisher in den Instrumentenbau gingen, vergleichsweise gering ist angesichts des gigantischen Raubbaus an der Natur, gelten die verschärften Handelsbedingungen auch hier.
    [Quelle: http://www.delamar.de]

    Mittels des durch Cites II forcierten trockenlegens des (in den vergangenen Jahren enorm gestiegenenen) Pools illegaler Abholzungen steigen ergo die Holzpreise, was letztlich Auswirkungen auf den gesamten Instrumentenbau- insbesondere den Gitarrenbau - hat.


    Weitere womöglich betroffene Hersteller bzw. Serien, bei denen Veränderungen zu erwarten sein dürften:


    - Dixon (Artisan)
    - PDP (Snares)
    - DW (Collectors)
    - Canopus (Snares)
    - Unix (Snares)
    - Lynx (Snares)
    - Hendrix (Snares, Perfect Play Series Drums)
    - T Berger (Snares)

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    Sehr schöne Performance, von vorne bis hinten.


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    Das Ding ist, dass Lack einfach empfindlicher als Folie ist. Ein kräftigerer Rumms an eine Kante macht in der Optik der Folie nichts (Okay, der Kessel hat vielleicht einen Knacks, aber das ist eine andere Sache). Bei Lack kann es bei leichteren Schlägen im falschen Winkel von kleineren Abbplatzern bis hin zu den berühmten Spinnennetz-Rissen führen. Wenn man seine Kessel immer nur selbst transportiert, aufbaut und abbaut - okay, dann ist Lack 'ne Option, wenn auch die etwas riskantere. Aber sobald da andere dran gehen, schleppen, auf- und abbauen, kannst du einfach nicht davon ausgehen, dass die die Trommeln so sanft wie du behandeln werden. Und Ausgebesserte Lackstellen fallen de facto schneller auf als 'ne Macke an der Folie.


    Muss jeder selbst wissen, was ihm wichtiger für ein Tourset ist: Mega-Hochglanzoptik oder Robustheit. Mein lackiertes Set hat auf- und abbauten für Konzerte bislang gut verkraftet, dennoch, wenn ich eines meiner folierten Sets mit auf die Bühne nehme, bin ich etwas entspannter beim Auf- und Abbau dabei. Aber vielleicht bin ich auch nur paranoid. :)

    Du hast dir eigentlich deine Frage schon selbst beantwortet.


    "...konnte dort auch das Gretsch anspielen. Es hat auch direkt überzeugt ... Ich persönlich mag ja den Gretsch-Sound sehr "


    Das liest sich für mich, dass du definitiv richtung Gretsch tendierst, das Mapex im Grunde nur deshalb in deine Überlegungen einbeziehst, weil es dir dort als Alternative noch nahegelegt wurde. Hätten sie dir ein Yamaha Live Custom vorgesetzt, würdest du nun sicher zwischen Gretsch und Yamaha hin und her eiern. (Ich würde das Yamaha nehmen, aber das ist 'ne andere Kiste...) Kaufst du das Mapex wirst du bestimmt sagen: "Ja, wie wäre das jetzt mit dem Gretsch?" Höre einfach auf dein Herz. Wenn es mehr für das Gretsch schlägt, völlig okay. Dann kauf es. GUt ist es auf alle Fälle.


    Da du eh mikrofoniert spielst, wird das Gretsch auf alle Fälle auch satt rockig klingen (sofern gut befellt und gestimmt, klaro). Wenn du bei der Basstrommel mehr Tiefbass willst, experimentiere mit einem geschlossenen Resonanzfell und/oder Fellkombinationen. Gerade bei geschlossenem Frontfell gehen die Frequenzen nochmal mächtig runter. Und, wie vorgeschlagen, würde ich auch eher zum folierten Set greifen, wenn es vorrangig für Live-Gigs ist. Ist einfach weniger Anfällig für Macken/Kratzer/Abplatzer.

    Ich glaube, ich muss eine deiner "Erkenntnisse" ein wenig, wie sage ich es ... "geradebiegen". Wenn du ein neues Fell hast, es in die Hand nimmst und den Spannring mit ein wenig Schwung auf deinen anderen Handballen schlägst (Ich denke, das meinst du mit Tonumschlag), hört man - sofern man keine Gurke erwischt hat - immer einen sauberen Ton (der den Sweetspot schon vorgibt). Ddenn das Fell ist ja noch nicht ausgeleiert. Machst du den selben "klangtest" mit einem alten, gespielten Fell, gibt es natürlich nur ein tonloses, kartonniges "Bap", denn die Spannung ist aus dem Fell rausgeprügelt worden. ;) Wenn du das gespielte Fell genau anschaust, wirst du merken, dass es in der Mitte leicht durchhängt, im Gegensatz zum neuen. Spannungsverlust durch Dehnung (bzw. bespielen).


    Du kannst aus Spaß mal ein ausgenüdeltes Fell nehmen und es eine Weile mit einem heißen Fön bearbeiten. Dann zieht sich das Plastik wieder etwas zusammen. Wenn du das eine Weile gemacht hast, kurz schütteln zum runterkühlen und denselben Tontest nochmal durchführen. Plötzlich wird das Fell wieder einen Klang haben. Dies, weil das Fell durch das Erwärmen wieder straffer geworden ist. Dsa könnte man nun sogar wieder aufziehen und neu Stimmen - ein Austausch ist dennoch vorzuziehen. 8)


    Die Knicksi-Knacksi-Geräusche sind übrigens etwas gutes beim Stimmen. Sie stellen sicher, dass das Fell auch wirklich auf der Gratung sauber, mit passender Spannung aufliegt. Remo hat bei seinen Fellen übrigens immer etwas "Übersatz" im Material am Rand (der knitterige Part), damit (laut Remo) Reserven da sind, um auch bei etwas unrunden Kesseln die Gratung vernünftig mit dem Fell in Kontakt bringen zu können und einen sauberen Ton herbeistimmen zu können. It's not a bug, it's a feature. 8) Deshalb solle man auch nicht die Ränder von Remo-Fellen kneten. (Eine unsitte, die gerne als "toller Tip" weitergegeben wird ;( ) Wenn man das macht, leigen sie nämlich in der Regel nicht mehr perfekt auf den Kesselgratungen, der Stimmprozess wird ergo schwerer.


    Die Klangunterschiede zwischen Remo, Aquarian und Evans sind nicht gigantisch bei den "Standardfelltypen" wie Emperor und Ambassador (und den Gegenparts) dennoch gibt es durchaus einige Charakteristika, die ich meine herausgehört zu haben im Laufe der Zeit. Evans hat - für mich - einen Hauch mehr Attack, klingt "moderner". Aquarian ist ein wenig "kompressierter", trockener, kürzer im Sustain als die anderen und Remo ist etwas weicher, runder, old-schooliger im Klang. Auch kurios: Evans kannste lange vergnügt spielen, sind dann aber recht plötzlich klanglich tot. Remo und Aquarian geht hingegen eher langsam die Puste aus. Ein totes Remo Fell besitzt immer noch mehr Klang als ein totes Evans Fell. Warum das so ist, weiß ich nicht. Naja, tot ist tot. Auswechseln.


    Anyway: Viel Spaß mit dem neuen "Sound". Hau drauf. :thumbup:

    Grundsätzlich sind beide Pedale "brauchbar". Beim Gibraltar ist die bereits erwähnte Klammer für die Bassdrum m.E. etwas unglücklich umgesetzt, das ist bei der Yamaha einfach Benutzerfreundlicher gelöst. Das Trittbrett ist immer Geschmackssache, da muss man ausprobieren. Wie es mit dern Langzeitqualitäten aussschaut, dazu wird kaum jemand was sagen können, denn das Giraltar-Pedal gibt es erst seit 2014. Das Yamaha-Pedal gibt es immerhin seit 2009 in dieser Konfiguration und es läuft und läuft und läuft. Es ist insgesamt robuster, verwindungssteifer gebaut als das Gibraltar, halt für die berühmte Ewigkeit, den harten Tour-Alltag. Das Gibraltar wird für jemanden der nicht um die Welt tourt sicherlich reichen. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich vielleicht lieber das Yamaha-Pedal holen. Persönliches Antesten ist - ganz richtig - am sinnvollsten.


    Ich persönlich finde das Yamaha-Pedal in Sachen Verarbeitung und Spielgefühl schwer zu toppen. Aber das ist nur meine bescheidene Meinung.


    Zum Yamaha gibt es übrigens diverse Testberichte und Benutzererfahrungsberichte, einfach mal googeln. ;)