Beiträge von Moe Jorello

    Da fällt mir ein, ein George Way Tradition Walnut ist auch eine sehr feine Kiste. Klingt in 20-12-14 ganz hervorragend, wenn man in RIchtung Vintage Sound gehen will. Die Bassdrum hat genug Rockreserven, kann aber aber auch dezent sein, was gerade hinsichtlich Kirchen ja nicht verkehrt wäre. Das gibt es, glaube cich, auch mit 18er BD als Shellset, falls gewollt. Wäre somit eine weitere Alternative zum Sonor Vintage.


    Zitat

    Insgesamt finde ich das Vintage optisch mit Abstand schöner als alles, was Sonor sonst aktuell auf dem Markt hat


    Das unterschreibe ich so.

    Beim Vintage ist es eigentlich egal, was man nimmt, rein farblich betrachtet. Die angebotenen Farboptionen sehen meines Erachtens allesamt gut und aus und sind auch zeitlos. Selbst in Naturfarben sieht es hübsch aus.


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    Ich persönlich würde 20-12-14 nehmen, das finde ich vielseitiger als mit 'nem 10er Tom (da ist nach unten in einfach weniger Luft. Ein 12er lässt sich hingegen ganz schön hoch stimmen, wenn nötig). Aber das muss jeder für sich entscheiden, was ihm mehr behagt.

    Arte hat in der Mediathek wieder ein paar schöne Konzertmitschnitte, u.a. angesichts des Todes von Aretha Franklin einen 44-Minütigen Mitschnitt ihres Konzertes in Amsterdam 1968.


    https://www.arte.tv/de/videos/arte-concert/


    Ach ja, und gestern kam ein Feature über Blondie


    https://www.arte.tv/de/videos/…bie-harry-atomic-blondie/


    Auch noch in der Mediathek zu finden, ein schöne schöne Doku über Elvis.


    https://www.arte.tv/de/videos/…-leben-des-elvis-presley/

    Ich habe mich anfangs ja gefragt, ob nicht einfach das dazukaufen einer kleineren Bassdrum eine Option wäre, aber wenn ein separates Set, das möglichst Allrounderfähigkeiten besitzt, immer Abmarschbereit dastehen soll, würde ich auch zu einem Zweitset mit 20" Bassdrum und dünneren Kesseln greifen. Dicken Kessel fehlt m.E. gerade bei leiser Spielweise eine gewisse Wärme, ein Hauch Resonanz. Das ist mir zu "Plöck". Wenn es nicht unbedingt ein Sonor sein muss, würde ich auch mal bei anderen Herstellern reinschauen. Yamaha hat z.B. das neue Tour Custom mit dünnen Ahornkesseln als recht erschwingliches Arbeitstier auf den Markt geworfen. Von Sakae gibt es auch schöne Trilogys mit 20" Bassdrum, und und und.


    Ich selbst habe zumeist mein weißes Starclassic mit 20x14er Bassdrum abmarschbereit dastehen. (20-12-14). Damit kann man alle Stilistiken gemütlich bedienen, es ist schnell und einfach verstaut und nimmt auf der Bühne wenig Platz weg. Wenn du also ein (gebrauchtes) Prolite (oder ein SQ1?) mit möglichst einer 20x14er Bassdrum findest, wärst du im Grunde bestens versorgt. Eine 18er würde ich in deinem Fall wohl eher nicht nehmen. Das wäre mir hinsichtlich der Allrounderfähigkeiten zu begrenzt. Um eine zu tiefe Bassdrum wie 20x17/18/20 würde ich auch einen Bogen machen.

    Das Oberteil ist größer als der innendurchmesser des Beckenlochs, das Becken lässt sich nur in einem bestimmten Winkel aufstecken bzw. Abnehmen.


    Und dann ist schon wieder (bei dunkeln Bühnen) ein gewisses Gefrickel erforderlich, um ein Becken aufzulegen und abzunehmen, vermute ich mal. Wo da also der Vorteil sein sollte, erschließt sich mir ncht so ganz... :|

    Viele Leute meinen, die Becken würden dadurch "wegfliegen" können oder sowas.
    Das ist natürlich Quatsch.


    Pardon, wenn ich widerspreche, aber genau das habe ich leider schon mehr als einmal live gesehen, dass ein nicht gesichertes Becken einen regelrechten Abflug gemacht hat, bevor es krachend auf dem Bühnenboden aufschlug. ;(

    Soweit es Tama betrifft, gibt es die immer noch im Handel.


    Das Teil ist standardmäßig auf den RoadPro-Ständern eingebaut. Das schöne daran ist, dass man es umdrehen kann, wenn die eine Hülsenhälfte ziemlich abgenutzt ist. Somit doppelte Lebensdauer. ;)


    Ich verstehe ehrlich gesagt nicht so ganz, wo das Problem liegt. Den Cymbal Mate, den ich nun auch seit fünf Jahren nutze, hat man z.B. in zwei Sekunden montiert. Draufstecken, fertig. Da fliegt nichts weg. (Verloren habe ich in den fünf Jahren auch noch keinen einzigen, auch auf dunklen Bühnen) Und selbst wenn man traditionell schraubt... man scharubt ja nicht den ganzen Tag, baut ein Set sechs Mal am Tag auf und ab. Selbst eine Flügelmutter lässt sich mit einem Finger um das Gewinde herum schnell raufdrehen, wenn wir mal ehrlich sind. Die zehn Sekunden Zeit für das Drehen machen den Kohl nicht fett, wie ich finde.


    Ohne Flügelmutter, Cymbal Mate o.ä. spiele ich zumindest nie. Ich habe schon zu oft Becken ohne Sicherung obenrum davonfliegen sehen und Becken gesehen, die genau wegen solcher Spielweise Keyholes bekommen haben. Lieber zehn Sekunden schrauben, als ein neues Becken kaufen müssen. Just my two cents.

    Nur mal so am Rande, jede Kommune in D ist kommunalrechtlich verpflichtet, bei jeder Fällung Ersatzpflanzungen vorzunehmen. Das muss nicht am selben Ort geschehen, wo gefällt wurde, was dazu führen kann, dass von Abholzungen gesprochen wird, wo de facto in der Summe kein Bestandsrückgang vorhanden ist. Manche Kommunen sind im Verzug mit solchen Ersatzpflanzungen, müssen sie aber dennoch leisten, sonst gibt es Ärger von der Kommunalaufsicht. Zudem gibt es komplexere Grunde für einen Rückgang der Population von Wildschweinen (Landwirtschaft, Pestizide,...). Ein paar Buchen für den Instrumentenbau sind eher nicht als Ursache zu nennen.

    Zitat

    Zu Memphis Drumshop, ich habs schon mal erwähnt, wunderschöne Aufnahmen, die Imho mit der Realität aus eigener Erfahrung eher weniger zu tun haben.

    Da sage ich mal keck, bei miesen Kopfhörern oder einem mäßig akustisch aufbereiteten Raum kommt das hin, dass es arg anders klingt. Ich fand die Aufnahmen bislang sehr zutreffend (und ich habe eine Menge Becken von denen mit vor Ort gespielten Becken vergleichen können). Die HHX Evolutions sind z.B. extrem genau wiedergegeben. Da stelle ich kaum Unterschiede zwischen den Becken vom Shop und meinen eigenen fest. 8)

    Ungelogen: DIe Masterwork Customs sind klanglich so gut wie mindestens doppelt so teure Becken von namhaften Herstellern. Ein Zildjian Constantinople 22" Thin Ride etwa hat im direkten Vergleich mit einem Masterwork Custom 22" Extra Thin Ride sowohl mir als auch einem Bandkollegen von mir besser gefallen.


    Andere top-Allrounder zu "moderaten" Preisen: UFiP Class Series, Istanbul Mehmet/Agop Traditional , Turkish Classic.

    Geh doch mal in einen Laden, der mehrere Beckenserien hat und hör dir mal einiges vor Ort an. Wenn das nicht geht, hör doch mal z.B. auf dem Youtube-Channel vom Memphisdrumshop (mycymbal.com) einige Becken an. Die Aufnahmen dort sind - wie ich finde - sehr sauber und recht unverfälscht (soweit das bei Aufnahmen überhaupt geht. Die Soundfiles dort gelten vielfach als "Referenz" für den Originalklang der jeweiligen Becken). Da wirst du bestimmt etwas finden, was in deinen Ohren gut klingt - und vielleicht auch halbwegs presiwert ist. Schau auch mal auf dem Gebrauchtmarkt, ob du deine Favoriten dort evtl. später finden kannst.


    Ach so... Laden ist nicht. Dann Memphisdrumshop bemühen.

    Zu dem Preis ist das Set ein Schnapper (habe es schon vor Ort gesehen und live sieht es nochmal besser aus als auf dem Bild). Das Set hat vor kurzem noch 1449 Euro gekostet. Klanglich ist es übrigens allererste Sahne (Ich habe selbst das Vorgängermodell in weiß. Robust, hübsch, recht leicht, und eine Bassdrum, die herzallerliebst klingt).

    Ich vermute mal fast, angenommen, das Set ist technisch wie beschrieben in Ordnung, dass dir einfach der Klang des alten Sonors nicht mehr so zusagt wie einst. Das ist völlig okay. Und man darf auch so mal was neues kaufen. Erste Frage, die sich mir stellt: Warum hast du dich auf die zwei Kandidaten eingeschossen? Kommt nichts anderes in Frage? Z.B. ein Pearl Decade, ein Mapex Armory, ein Yamaha Stage Custom, ein Tama Silverstar?...


    Zum Sonor und dem Tama ist generell zu sagen: Ob sie in 20 Jahren noch fit sein werden, wissen wir genau genommen erst in 20 Jahren. Dessen ungeachtet, kann man davon ausgehen, dass die auch in 20 Jahren noch ihren Dienst tun werden, die Fertigungsqualität ist eigentlich recht hoch inzwischen - quer durch die Bank weg.


    Sonor verkauft im Grunde gut klingende Schlagzeuge, wie ich finde. Bei der Verarbeitung des AQ2 und vorheriger Pendants muss man aber etwas genauer hinschauen, ob da nicht ein wenig "lax" gearbeitet worden ist. Da gibt es schon mal kleine Wehwehchen, wie nicht ganz splitterfreie Bohrlöcher oder (das war im Bonedo Test z.B. negativ aufgefallen) nicht sauber platzierte Bassdrumböckchen. Die Hardware ist auch leider bei Sonor nicht immer ganz so funktional wie bei anderen, aber solide. Also: lieber mal genau hinschauen, ob alles okay ist und dir zusagt. Kessel rund? Keine Splitter? Wenn alles in Ordnung ist, bekommst du ein universell einsetzbares Set (war schon bei den Vorgängern so. Die klangen satt, waren einfach zu stimmen, gutmütige Arbeitstiere), bei dem du aber einplanen solltest, eine andere Snare zu kaufen (es sei denn du hast schon eine bessere). DIe Set-Snares in dieser Preisklasse sind bei Sonor einfach nicht gut, weder vom Klang, noch von der Verarbeitung (Billigerer-Strainer, einfacher Snareteppich z.B.), da bieten andere deutlich besseres an (z.B. Yamaha).


    Das Tama ist mit den Toms etwas spezieller, ganz so tief, wie die Sonor Toms kann man die nicht stimmen, sind dafür aber etwas "melodiöser" und haben etwas mehr attack. Musst du wissen, ob und wie tief du stimmen willst/musst. Ich habe z.B. noch ein Hyperdrive in Birke und das lässt sich trotz der marginal kürzeren Toms aber mehr als ausreichend Tief für Rockmusik stimmen (und es macht den Aufbau leichter als bei tieferen Toms). Ich würde mich da also nicht allzusehr beirren lassen von der "Musikerpolizei", die meint, Shortstack-Toms seien für Rockmusik untauglich. Von der Qualität der Hardware sind Tama und Yamaha für sehr viele, mich inklusive, schwer zu toppen. Funktional und für die Ewigkeit gebaut. Die Snare ist hier besser als beim Sonor, aber auch noch keine Offenbarung. (Snare sind fast immer die Schwachstelle) ALso auch hier lieber langfristig mit was besserem planen.


    Bei beiden Sets solltest du noch Geld für ordentliche Felle einplanen. Bei der Summe kann man schon mal überlegen, ob ein gebrauchter Kauf eines höherpreisigen Sets (Starclassic, Mapex Saturn, Pearl Masters,...) nicht vielleicht eine bessere Option ist. Da kommt es ein wenig drauf an, wie gut du die Angebote einschätzen kannst, die am Markt herumschwirren. Notfalls wird dir hier geholfen.