Beiträge von Moe Jorello

    Ich habe die m1, also die kleineren. Bei mir klappt der Magnet die Lederläppchen unkontrolliert hoch imho weil der Clip so schräg auf dem Spannreifen sitzt. Kann aber auch ein Nutzerfehler sein?

    Die habe ich auch oft dran (manchmal auch den großen). Versuche, die einfach ein paar male hin und her zu walken (um die Spannung rauszunehmen) und dann nach dem Aufstecken den oberen Bereich vom Halter nochmal etwas nach außen rauszudrücken (also von der Fellmitte aus betrachtet raus aus der Snare). Das hat bei mir bislang immer gereicht, damit es nicht hochbappt.

    In eine Messing-Snare schneidet, hängt sicher auch mit der Verarbeitung insgesamt zusammen. Da gibt es ja große Spannbreiten. Die Star Reserved Brass 14*5 fand ich z.b. in allen Stimmlagen unglaublich gut, als ich die gespielt hatte und die hat auch in hohen Stimmungen nicht unangenehm geschnitten. Aber da ist der Kessel auch gehämmert und ganz leicht gewölbt. Also anders als bei anderen Kandidaten. Die Starphonic Brass habe ich nie ganz hochgeschraubt.


    Matzdrums: in welcher Form hast du mit den Dämpfern Probleme? Bei mir funktionieren die ganz ordentlich. Nicht so schön/bequem wie bei Triple flanged aber problematisch finde ich das eigentlich nicht. (Hast du die großen oder die kleinen im Einsatz?)

    Ich würde vielleicht erstmal mit der Stimmung ein wenig rumprobieren bei der Sonor, bevor ich mir Gedanken um eine neue Snare machen. Die Sonor ist ja eine sehr gute Snare. Die Frage ist vermutlich eher, wie spielst du sie, wie hast du sie gestimmt, welche Sticks benutzt du. Der entscheidende Faktor bei jeder Snare, ob sie laut oder leise ist, ob sie gut oder schlecht klingt, ist letztlich der Drummer und das Werkzeug dass er dazu nutzt, sprich Sticks.


    Davon jetzt einmal abgesehen, sind alle Starphonics in der Lage, leise, oder laut zu wirken; auch hier ist immer wieder die Frage, welches Fell habe ich drauf, wie stimme ich dies?


    Eine tiefgestimmte Snare klingt zwar fett, wirkt in der Regel aber leiser, weniger durchsetzungsfähig, während eine höher gestimmte ihr Signal viel prägnanter durchsetzt im musikalischen Kontext, wenn wir jetzt davon ausgehen dass beide, die hoch- und die tief gestimmte, in annähernd gleicher Form angeschlagen werden. Hohe Töne werden vom Menschen generell als lauter, dominanter wahrgenommen.


    Ich habe im Laufe der Jahre so ziemlich jede reguläre Starphonic schon gespielt und ich finde lautstärkentechnisch gibt es da keinen großen Unterschied zwischen Modell a und Modell b. Die Frage ist eher, will man die tieferen Frequenzen etwas prominenter haben (Bubinga, Ahorn, Walnuss), will man die mittelanteile präsenter haben (Messing, Kupfer) oder die Höhen (Stahl) oder einen ausgewogenen, aber komprimierten Klang (Alu). Und welche Art von Kesselringen man mag (wenn nicht oder nur dezent gedämpft werden soll).


    Arbeitstiere sind sie allesamt. Mit keiner macht man etwas wirklich falsch.


    Dennoch, ich würde erstmal bei deiner Sonor mit der Stimmung experimentieren.


    Ach ja: die Starphonics spielen in der oberen Liga, das ist nicht mehr "Mittelklasse".

    orinocco: Sweetwater ist in den USA. Und Thomann inzwischen auch. Die einen vermarkten ihre Videos in einem Englisch, das jeder dort versteht. Die anderen eben nicht. Erkenne das Marketingproblem. 😉 (sorry für die Fach-Exkursion... Ist nun beendet)


    dani808: danke für diesen ... "Beitrag".


    Und damit ist gut. Sonst sind wir bald noch weiter off-topic als off-topic.

    Ganz kurz und knapp: würde das mir in meinem Job (Öffentlichkeitsarbeit/Marketing) zur Freigabe vorgelegt werden, ich würde die Freigabe verweigern und Nachbesserungen einfordern.


    Keine Ahnung, wer da im Marketing die Freigaben erteilt, aber mit dem/der würde ich gerne mal ein Fachgespräch führen.

    Warum sollten die Herren akzentfrei (D)English sprechen?!?

    Weil der Anspruch bei denen inzwischen der ist, ein internationales Publikum zu informieren und als Kunden zu locken (thomann expandiert ja inzwischen auch über den Teich hinweg und das dortige Publikum wollen/müssen die gewinnen, um gegen Sweetwater und Co. zu bestehen). Und bei diesem Ansinnen sollte man dann auch so sprechen, dass der Ami, Brite, Däne, Niederländer,... auch versteht, was da gesagt wird und nicht Rätselraten muss. Dass nennt sich auch "professionelles Auftreten". Wer nicht professionell Auftritt, blamiert sich kräftig. Und wer das nicht hinbekommt, sollte sich überlegen, welcher der drei Wege der passendere ist:

    1. ich nehme einen Sprachkurs als Moderator, der mich auf Zack bringt.

    2. Ich suche mir einen Moderator, der sattelfest im englischen ist.

    3. Ich beschränke mich auf den Markt, den ich sprachlich auch bedienen kann, ohne peinlich daher zu kommen.


    Tut mir leid, ich finde sowas wie in dem Video einfach unprofessionell, störend und wirtschaftlich betrachtet imageschädigend. But that's just me...

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    finde ich ganz gut gelöst…

    Puh... Ganz fieser "Denglisch" Akzent. Sorry, aber wenn man schon solche Videos macht, dann bitte in vernünftigem Englisch. Das schmerzt beim zuhören.

    Thomann edition bedeutet ja nicht, dass es gleich minderwertig ist. Einige Angebote werden gerade dadurch interessant, dass eben andere Hoops drauf sind - oder eben ein luftiges Remo Ambassador statt einem dumpferen DW-Fell (Wie bei einem aktuellen DW-Designer-Angebot).


    Das einzige, was da wirklich störend ist, sind eben die wenig liebevollen Thomann-Badges. Die sollten sie lieber weglassen oder angemessen neu designen lassen, finde ich. Ist doch schade, wenn der gute Gesamteindruck eines Instrumentes nur durch dieses Badge abgewertet wird. So bekommt das immer einen "billig" touch, anstatt es als "besondere Auflage" zu repräsentieren.

    Die Thomann-Versionen sind, so meine Kenntnis, öfter bei der Hardware abgespeckt. Da sind z.B. andere, günstigere Strainer dran, und/oder andere Spannreifen, z.B. triple flanged statt diecast (Was sich im Preis dann bemerkbar macht). Manche Thomann-Teile sind aber auch exklusiv, also limitierte Auflagen, aufgrund von Sondermaßen oder besonderen Lackierungen/Folierungen. Diese sind dann preislich auch dicht dran am "Original".

    Danke, Tom. Du triffst es auf den Punkt. Es geht nicht um abwerten sondern schlichtweg eine Einordnung seines Wirkens, seiner Persönlichkeit, seines künstlerischen Mehrwertes und Fähigkeiten. Das kann man auch gerne kontrovers sehen.


    Fakten:

    Gewirkt hat er, zweifellos.

    Seine Persönlichkeit, sein Charakter waren schlimm.

    Seine Drogensucht unglaublich.

    Seine Agression äußerst ausgeprägt.

    Seine Selbstüberschätzung ziemlich maßlos.

    Sein Neid, seine Abwertung anderer Musiker waren scheinbar grenzenlos.

    Sein musikalischer/künstlerischer Mehrwert war im gleichen Zuge deutlich begrenzter als oft postuliert wird.


    Er gilt nach wie vor für viele als einer der wichtigsten Schlagzeuger - dabei war seine wirkliche "Schaffensperiode", wenn wir sie so nennen wollen, also Cream, nicht einmal einmal fünf Jahre umfassend. (Interssanterweise teilt er diese Besonderheit mit Mitch Mitchell.) Musikhistorisch ist das eher gering einzuordnen. Im Vergleich dazu haben andere viel ruhiger und unauffälliger über Jahrzehnte hinweg Musik geschaffen und weiterentwickelt. Hal Blaine, Ring Starr, John Bonham, Bill Ward, Bill Bruford, Alan White, Barriemore Barlow, Roger Taylor, Alex van Halen z.B. - die haben m.E. viel länger und deutlicher die Populärmusik der kommenden Jahre gerpägt, vorangetrieben, Menschen zu neuem inspiriert, als das Baker getan hat. Was ist denn aus seinem Spiel jetzt so herausragend gewesen, dass es Generationen geprägt hat? Fällt mir es ganz ehrlich schwer, da etwas zu benennen.


    Und dass Baker als Vater der Doppel-Bassdrum oft genannt wird, ist zum Beispiel nicht zutreffend, auch so eine Legendenbildung, die ihn überhöht. Diese Ehre gebührt allem Anschein nach Louie Bellson, gefolgt von Sam Woodyard, Rufus Jones und Ed Shaughnessy. Er hat es - übrigens- zeitgleich mit Keith Moon - lediglich für den Rockzirkus adaptiert. Neu war da also erstmal nichts.

    Hast du mal die Interviews über die Jahre mit ihm gelesen bzw. die TV-Interviews gesehen, die Doku über ihn, seine Live-Performances? Das was (Mit)musiker, die täglich mit ihm zusammen arbeiteten, über ihn sagten (Stewart Copeland hat ihn z.B. als "widerlichen Hurensohn" bezeichnet, Clapton hat ihn diplomatisch als "Schurke" bezeichnet)? Was sein Sohn über ihn sagte ("EIn Arschloch")? Sorry, da muss ich ihn nicht persönlich kennenlernen, um zu wissen, dass der Typ ein Kotzbrocken war. Hitler, Franco, Pol Pot, Kinski und Trump muss(te) ich auch nicht persönlich kennenlernen, um zu Wissen, dass das schlimme Charaktere sind bzw. waren. Wer seine Bandkollegen mit einem Messer auf der Bühne vor Publikum und laufenden Kameras angreift, wer einen Dokumentarfilmer vor laufender Kamera zusammenschlägt - ohne Worte.

    Wir unterhalten uns über ihn, weil er sich und einige Journalisten/Musikkritiker ihn maßlos überschätzten. Ein Leben lang. Dieses Schicksal teilt er sich übrigens mit anderen Personen der Geschichte, deren Bedeutung auch völlig übertrieben dargestellt wird z.B. Christoph Kolumbus, Claus Schenk Graf von Stauffenberg, Jackson Pollock, Joseph Beus, Henry Ford, die Gebrüder Wright, Lady Diana, Helmut Kohl - oder Buddy Rich ("Bester Drummer aller Zeiten" *hust*).

    Baker war ein von Kleinauf durchgeknalltes, drogensüchtiges, kriminelles Arschloch, das zufällig hinter einem Schlagzeug landete und warum auch immer (zweifelhafte) Karriere machte. Der hätte auch genauso gut als Drogendealer und Schläger bei der Mafia anheuern können.


    Er hielt sich für ein Genie - war aber auch retrospektiv Meilenweit davon entfernt. Und sein musikalischer Einfluss wird immens überschätzt wage ich zu behaupten. Denn der Kopf hinter dem Cream-Erfolg war Bruce. Bakers Überheblichkeit, Arroganz und Widersprüchichkeit mach(t)en ihn für mich früh zum Unsympathen Nr.1. in der Musikbranche. Sein Ablästern über u.a. die Stones, John Bonham, Jack Bruce und Keith Moon (den er 1966 lustigerweise noch überschwänglich in Interviews lobte als "begnadeten Drummer") ist für mich ein Zeugnis dessen, dass er vor Neid zerfressen war. Vor und nach Cream hat er eigentlich nichts geleistet, was irgendwie musikhistorisch relevant war. Alle anderen hingegen schon.


    Und... Jack Bruce konnte im Gegensatz zu Baker Jazz (und vieles mehr, mit wem er später alles zusammengearbeitet hat ist beachtlich). Auch wenn Baker das anders sah. Seine frühen New-Orleans/Dixie-Jazz-Engagements bei Bob Wallis und Terry Lightfoot zeigten einen Four on the floor Drummer inmitten von Schützenfest-Dixie-Afficionados, wirklich simples Buff-Da-Buff-Da.


    Seine späten "Jazz"-Sachen sind zum Weglaufen. Einfach nur schlimm.


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    Sorry, Jazz-Drumming ist was anderes.

    Ich finde es ja eher schlimm, wie stark Pearl das Premier Badge einst imitiert hat. Überhaupt hat Pearl designtechnsich da immer ziemlich schlecht ausgesehen. Meist ist ihr Badge völlig planlos und überfrachtet. Ich ferage mich, wer die Dinger dort designt und durchwinkt.


    Einige Badges, die mir gefallen anbei.


    leedy.jpg


    Leedy. Klassisch schön, nicht zu viel Schnörkel und es hat ein wenig den Vibe des Wilden Westens, wie eine Saloon-Tür. Mag ich.



    Brady - weil es ein historisch sprechendes Badge ist und zudem in der Konzeption einzigartig - absoluter Wiedererkennungswert.




    Ludwig - viele Badges gibt es, dieses hier ist klassisch, minimialistisch und ein sprechendes Logo mit den Sticks. Optisch nie unangenehm.


    slingerland.jpg


    Slingerland - Wolkig, luftig, ein Hauch von Gene Krupa, Big-Band und der Leichtigkeit des Seins, von dem in den 1940/50ern geträumt wurde.


    premier.jpg


    Premier - ein ikonisches Design, wie die Klöppel von Sonor. Das rote P auf schwarzem Grund hat einfach enormen Wiedererkennungswert.



    Tama Starphonic - Kein großes Gedöns, die simple Sprache und die historische Bezugnahme auf das Sternen-Design gefällt. Dezent gestaltet und geht dadurch nicht auf den Sack.



    Yamaha - Dieses Badge gefällt mir, weil es japanische Logo-Design-Traditionen aufgreift und dezent verpackt.


    Gelungen ist natürlich auch das bereits erwähne Sonor-Logo, da muss man nicht drum herumreden. Die Klöppel ind in Sachen Grafik-Design schlau gemacht. Auch das Logo von British Drum Co ist im Grunde gut gelungen und darf hier erwähnt werden. Und die Midmill-Drums gefallen mir auch, weil wieder ein sprechendes Badge.


    Die - leider - unschönsten Designs meiner Meinung nach haben bei den bekannteren Namen Dixon, Mapex, Craviotto, PDP, Rogers (Dieses große R ist einfach nur klobig), Pearl und Trixon produziert. Aber das ist ja immer alles Geschmackssache.

    Und wenn wir schon bei fragwürdigen Dingen sind: Diese Snare ist echt grottenhässlich (Vermutlich von Trump designt worden) und der Preis *hust* wohl irgendwo bei 4.500 Euro oder so. Vermutlich die hässlichste Snare, die ich je gesehen habe. Sieht aus wie ein Verschlussstück für Abwasserleitungen. :D


    DW MFG True-Cast™ Snare Drum, 4x14″ | Drum Workshop Inc.
    This limited 4x14″ piccolo snare features a sand-cast, machined bell bronze shell.
    www.dwdrums.com

    Nicht nur Ludwig bringt was elektrisches. Pearl hat sein "eRoadShow" E-drumset für Anfänger rausgebracht, dann bei den Fußmaschinen die Eliminator Mono Pro 2500-Serie und das Primal Snare Collective präsentiert. Und ein paar neue Farben gibt es auch für Export und Co. Guggst du hier: https://pearldrum.com/eu#