warum sollte es Sonor preislich ins Einsteigersegment einordnen?
Hat doch keiner gefordert, oder? ![]()
warum sollte es Sonor preislich ins Einsteigersegment einordnen?
Hat doch keiner gefordert, oder? ![]()
Mir ist es völlig wumpe, welche Reifen ich zum Stimmen nehme; meine Erfahrung ist einfach nur die, dass sich so einige in meinem Umfeld mit Gussreifen viel schwerer als mit geflanschten Reifen tun (aus dargelegten Gründen), wenn es um das Stimmen geht.
So, und nun back on topic. ![]()
Sie sind herausfordernder insofern, als dass du viel weniger drehen musst, als bei 1,6mm Spannreifen, um Tonänderungen zu erzielen. Sie sind viel sensibler und damit haben manche (grobmotorische) Menschen ganz gehörige Probleme.
Eine 8-Lug Snare mit Gussspannreifen produziert ordentlich Obertöne, nix da mit Obertonarm. Eine Snare mit 10er Teilung ist da zwar generell "ruhiger", das bedeutet aber im Gegenzug, dass viele Menschen die Fehlstimmungen sehr viel schwerer heraushören beim Stimmen ihrer Schnarre als mit leichteren Hoops. (Obertöne können schließlich als Orientierungshilfe beim Stimmprozess eingesetzt werden, ähnlich dem Gitarrenstimmen). Da wird die Schnarre mti Gussspannreifen "grob passend" gestimmt, also so "genau", wie es das Ohr hergibt (und manche Menschen haben keine guten Ohren, ist leider so). Unter dem Mikro kommt dann der Matsch aber in voller Blüte heraus, weil z.B. die linke Seite des Spannreifens insgesamt dank einem zu stark angezogenen Lug insgesamt deutlich mehr Druck aufbaut als die rechte Seite des Spannreifens. Und dann begint das "Troubleshooting". Welches der zehn Lugs ist schuld? Drehste eines wieder zurück, beeinflusst das wieder alle andere Lugs. Am Ende drehen sie wieder alles auf und fangen von vorne an. Und wieder. Und wieder.
Ich muss ja nur im Studio zum Set des Nachbardrumers rübergehen. Dessen Pearl Masters mit Gusspannreifen ist -pardon - hundsmiserabel gestimmt, es schwirrt und surrt da nur so, das ist echt nicht schön. Und der liebe Kollege meint, er sei ein guter Trommelstimmer. Er habe ja immerhin zwei Stunden lang das Set eingestimmt und trommelt seit 20+ Jahren. Nun ja...
Es kommt ja bei der Anzahl der Lugs auch immer auf den Spannreifen an. Dass sich eine Snare mit 6 Lugs und einem 1,6 mm Spannreifen im Vergleich zu 10 Lugs nicht so leicht präzise stimmen lässt ist denke ich logisch, bei dicken, (verwindungssteifen) Gussreifen dürfte es hingegen nahezu wurst sein.
Ansonsten: Tiefe Kessel für tiefe Töne
Auch hier: Nö. Auch dass kann man so pauschal nicht sagen. Gussspannreifen sind genau genommen oft sogar sehr viel herausfordernder, eben weil sie verwindungssteifer sind. Eine klitzekleine Änderung an einer Schraube betrifft da nicht nur das eine Lug sondern gleich die angrenzenden mit. Da wird ein ganzer Abschnitt mit festgezogen, was dazu führen kann, dass ungeübte Trommler schnell an einer Schraube viel zu viel drehen und daher unschöne Obertöne herbeizaubern und keine Ahnung haben, von welchem der anderen Böckchen die nun genau herkommen und wie sie wieder wegzubekommen sind. (Der Beginn von Tempo auf dem Fell).
Hajo: Dass Signature Snares oft nicht der heilige Gral sind, nun ja..., sagen wir, das Marketing kaschiert das oft gut zum Leidwesen von Schlagzeugern. Siehe es positiv. Jeder macht mal einen Griff ins Klo und du bist nun kuriert. Die Wiederansteckungsgefahr ist wohl gering. ![]()
Yamaha wirft zwei Recording Custom Snares auf den Markt, diesmal aus .... Birkenholz. 14"x5,5" und 14"x7", wie es aussieht. (Gab gerade einen Teaser davon auf der FB-Seite von Yamaha. Preise und genause Specs derzeit unbekannt)
"No sophisticated folding and clamping mechanism, no laser engraved heel plate, no lacquered footboard, no leather carrying bag".
Das ist in der Summe bestimmt mehr als 50 Euro wert. Insbesondere das Weglassend es Klappmechanismus spart kräftig Material/Herstellungskosten. ![]()
Dass die das korrigiert haben, schön und gut. Ein sinnvoller Schritt - zu einem leider viel zu späten Zeitpunkt, denn Vertrauen in das Pedal wurde bei vielen Kunden erstmal ordentlich und wohl langfristig verspielt. Was mich dabei verwundert: Warum wird das "kleine" Perfect Balance nur so nebenbei erwähnt? Wollen die das nicht verkaufen? Oder wäre es ein zu peinliches Eingeständnis, dass das alte eine Fehlkontruktion ist?
Vielleicht folgt ja noch ein Update zum ursprünglichen "Ich klapp-mich-weg"-Pedal demnächst und dann wird beides zusammen präsentiert.
Es ist übrigens interessant, was alles beim kleinen Bruder weggelassen wurde an Krimskrams - und dafür gibt es einen Preisnachlass von gerade mal 50 Euro. Die Gewinnmarge ist beim kleinen Bruder damit vermutlich größer als beim großen Jojo-Pedal. Tssss... Honi soît qui mal y pense.
Hi,
welche denn? Die 30th Anniversary Limited Edition Brass hat augenscheinlich 8 Lugs und die Maple, die ich (leider) mal hatte, hatte ebenfalls 8 Lugs. Und um ehrlich zu sein, sie war nicht billig, aber sie klang wie shocking Billigkrempel (nicht nur in meinen Ohren).
Viele Grüße
Hajo K
Weiß du, es gibt immer mal Snares mit sechs, acht, zehn Lugs, die schlecht klingen/klangen. Gibt aber genauso Snares mit sechs, acht, zehn Lugs, die hervorragend klingen.
Was mich wieder und wieder erstaunt, ist, dass in Beiträgen oft so getan wird, als sei die Zahl der Lugs an einer Trommel DAS Qualitätskriterium. Und das ist nun wirklich nicht so, denn die Zahl der Lugs sorgt allenfalls für einen unterschiedlichen Klangcharakter und unterschiedliches Stimmverhalten. Aber der unbedarfte Neuling glaubt das natürlich, dass nur zehn Lugs Qualität sein könne. ("Aha, die Steve Ferrone Signature hat nur acht Lugs. Also Billigsnare ... für ... was? 1050 Euro? Häh? Was ist das denn für überteuertes Zeug?") Die weiter oben vorgeschlagene Sensitone mit acht Lugs ist z.B. völlig okay, insbesondere für einen kleinen Jungen, der gerade erst Laufen lernt. Für das schmale Geld, das verlangt wird, ist sie allemal eine Empfehlung wert (und gebraucht nochmals günstiger zu haben
).
Eine Snare müsse einfach zehn Lugs haben, sonst sei das nichts Gutes. Das habe ich hier so oder so ähnlich x-Mal im Forum gelesen und es wird mantramäßig wiedergekäut, von jungen Drummern und - viel schlimmer - von Erfahrenen. Dabei sollten doch gerade erfahrere Drummer allgemein wissen, dass zehn Lugs nicht DAS Qualitätskriterium sind. Ebenso ist es bei Bassdrums: Eine 20/22er Bassdrum MUSS zehn Lugs haben, sonst ist das Amateurzeug liest man seit Jahren immer wieder. Und das stimmt einfach nicht. George Way drums z.B. klingen super und die Bassdrums haben acht Lugs, die Snares ebenfalls. Gretsch Round Badge, Q und Craviotto... acht Lugs. Alles gemäß so mancher "Musikerpolizeiregeln" für den Sperrmüll. Es gibt noch weitere Dinge, die (unüberlegt und oft sinnlos) wiedergekäut werden, wie etwa, dass Resonanzfelle bretthart angespannt sein müssen... aber ich schweife ab. ![]()
Und wegen einer Woche Pause von Seiten der TO würde ich mir jetzt mal keine Gedanken machen. In einigen Ländern haben z.B. gerade Ferien begonnen. ![]()
Wenn ich das immer höre, die hat "nur acht lugs". So what? Meine 800 Euro Snare hat auch "nur acht Lugs". Ist das jetzt auch ein billiges Einsteigerding?
*kopfschüttel*
Frage doch mal direkt bei Masterwork, wo man ihre Becken derzeit am besten in Istanbul antesten könnte. (Ich war vor etlichen Jahren in der Stadt, seitdem hat sich aber viel getan/verändert in in Istanbul, keine Ahnung, welche Läden z.B. in der Istiklal Caddesi (Stadtteil Galatasaray) noch da sind.
info@masterwork.com.tr
+90 212 605 0480
Evren2 Oto San. Sit. 26-B Blok No 14-15
Esenyurt / Istanbul
Es gibt auf alle Fälle noch den Drum Club Shop, der ist in der
Galipdede Caddesi 10 beim "Tünel", Stadtteil Beyoğlu
Die hatten damals aber, so entsinne ich mich, ich nur Istanbul Mehmet im Programm.
...sowie der Kesselwandungsdicke und Formung als auch möglicher Legierungen. Es gibt Stahlschnarren, die schneiden sich hochfrequent gnadenlos durch alles hindurch und es gibt welche, die schön ruhig, recht warm, trocken, fast schon holzig vom Klang daherkommen.
Der Unterschied zwischen zwei Stahlsnares mit selbigem Kesselmaß kann immens sein vom Klang.
Na, lass mal - dann muss ichdie anderen Felle womöglich auch noch austauschen, damit es wieder alles harmoniert. Und die Evans sind noch sehr gut, muss nicht sein das wir die wieder runtermachen
Aber ich notier mir das Fell mal. Evans klingen eh irgendwie ( auf den Toms) fetter als die Remos ( die wir hatten). Aber ich bin ja auch kein Experte
Ich würde, wenn man von Fellen und deren Eigenschaften wenig Ahnung besitzt, auf Evans Hydraulic und solche "Spezialfelle" erstmal pfeifen und lieber ein normales Fell (Evans G1, Remo Ambassador coated) nehmen und das nach Gusto abdämpfen, mit 'nem Dämpfungsring (selbst zu basteln, wurde ja erwähnt) oder Moongel oder andere Gelsticker oder Gaffa. Oder 'ner Brieftasche auf dem Rand. Und 8" Tiefe für 'nen 7-Jährigen finde ich auch ... gewagt. Ich würde eher zu einer 6,5 oder 5,5 Zoll tiefen Snare aus dem Mittelklassesegment raten (einiges wurde ja schon verlinkt). Diese kann man ebenso gut sehr tief und "fett" klingen lassen (Es ist eine Frage des richtigen Stimmens und (gegebenenfalls) abdämpfens.). Sie bleiben dabei aber für eher ungeübte Spieler kontrollierbarer.
Kurz und knapp ein paar Qualitätsschnarren zum eruieren (könnte man fast blind kaufen, weil halt gut, v.a. für das Geld):
https://www.ebay-kleinanzeigen…-5-5-gym/944636452-74-910
https://www.ebay-kleinanzeigen…andneu/948227548-74-18675
https://www.ebay-kleinanzeigen…5-snare/945728212-74-1118
ZitatDie Schlagfelle hatte ich sehr oft nachgestimmt.
Dann langst du sicher stärker rein als ich. Ich müsste da erstmal 'ne Runde Spinat für essen, um in deine Lage zu geraten. ![]()
Eine gleiche Stimmung kann schon toll wirken, wenn sie gut umgesetzt wird. Und auch Sinn ergeben. Simon Phillips hat z.B. als Grund für die identische Stimmung bei seinen Toms angegeben, dass durch diese Angleichung es sich bei seinem Spiel Live und im Studio anhöre, als habe er viel mehr Toms am Start als seine sieben. Er schaffe also eine Illusion, dass alles größer, umfassender sei, als es ist. Und da ist was sicher dran. Es klingt oft einfach präsenter, voluminöser, wenn die Kessel und Felle das volle Resonanzpotenzial entfalten. Kann in manchen Situationen aber natürlich auch zuviel des Guten sein. Das muss man halt testen oder, wie Herr Phillips, genau wissen.
Höher gestimmte Resos sind bequemer zum Stimmen, klar. Und es klingt unbestritten sehr gut. Anders aber sehr gut. Nein, saugut. Es ist ja nicht umsonst die meist angewendete "Konfiguration"; es funzt halt so gut wie immer, in jeglichem musikalischen Kontext.
Was für eine Snare hat er denn bislang? Oftmals klingt eine Snare eher deshalb "biestig", weil die Felle und/oder der Snareteppich verschlissen sind oder sie einfach nur schlecht gestimmt ist. Da kann also oft für wenig Geld vieles "behoben" werden.
Denn es ist tatsächlich sowohl schwieriger als auch aufwändiger, eine immer exakt gleiche Stimmung von Schlag- und Resofell zu erreichen und diese auch zu halten
Schwieriger = technisch Komplizierter. (Wie bereits angemerkt, da teile ich deine Aussage nicht. Wenn man gute Ohren hat, und seine Trommeln kennt und kein Stimmsepp ist, ist das recht schnell erledigt)
Aufwendiger = erhöhte Zeitinvestition. (Ja. Weil man in der Tat länger braucht, damit die Spannung an den Böckchen passt, es "rund" klingt.)
Das halten der Spannung ist - finde ich auch kein großes Ding. Abklopfen vor/nach dem Spiel entlang der Böckchen (oder mit dem Stimmschlüssel auf die Schraube klopfen
, da hört man den Ton auch prima, gerade bei Diecast hoops), mit dem Stimmschlüssel die betroffene Schraube behutsam andrehen, bis es wieder tonal passt. Das kann man mit etwas Übung/Erfahrung innerhalb weniger Sekunden erledigen.
ZitatIch habe ja auch nicht "wie bekloppt prügeln" gesagt. Sondern halt ordentlich reinlangen. Nicht streicheln eben.
Okay, dann habe ich das fälschlich verstanden. Dass man mal mit etwas mehr Krafteinsatz spielen muss, um bestimmte Felle und Becken überhaupt zum Klingen bringen muss, ist ja klar. Für mich las sich das durch das Wort "prügeln" so, als wenn wirklich hartes durchzimmern bei bestimmten Situationen ein Muss sei. Und das habe ich persönlich noch nicht erlebt. Und wenn man mehr Saft rausholen will/muss, ist ein anderer Stick oft die bessere Wahl als der Einsatz brachialer Gewalt.
Bzgl. des Stimmens: Du schrubst: Es sei schwieriger. Nachher: Es sei aufwändiger. Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe.
(Es mag manchem vielleicht wie i-Tüpfelchen-Schießerei erscheinen, ist aber m.E. dennoch notwendig, erwähnt zu werden, weil gerade solche "unspezifischen Aussagen" oft zu Falschinterpretationen beim Rezipienten führen.)
ZitatBist du Profi?
Should I?
Im Gegenteil: Gleiche Felle exakt gleich zu stimmen ist schwierig.
Finde ich jetzt ehrlich gesagt nicht so kompliziert. ![]()
Zitat...oder man haut so drauf, dass der Stick einmal trifft und zurück kommt.
Dafür muss man nicht "draufhauen". Macht Steve Smith z.B. auch nicht. Der hat einfach nur eine irre gute Schlagtechnik, so dass er nicht reinlangen muss. Dennoch klingt es "fett".
ZitatDenn wer in gewissen Situationen nicht prügelt, ist kein guter Drummer.
Definier das doch mal bitte genauer. Mir ist keine Situation bekannt, in der mann wie bekloppt prügeln muss. Erst recht nicht in Zeiten der Mikrofonierung.
michael: Wenn man leise spielen will, musst man an der Technik feilen, damit es sauber klingt (was lange dauern kann) und auch die passenden Sticks einsetzen. Vielleicht lohnt es für dich, sich mal danz dünne Essstäbchen anzuschauen, wie den Rohema Tango. Der ist z.B. für ganz zartes Spiel konzipert.
Zwei Kandidaten fallen mir noch ein, die man vielleicht mal in diesem Zusammenhang antesten könnte: Sabian AAX Stadium Ride oder die "leichtere" Variante, das AAX X-Plosion Ride.
Hübsche Kiste. Glückwunsch und ganz viel Spaß damit.