Beiträge von Moe Jorello

    Zitat

    Zu Memphis Drumshop, ich habs schon mal erwähnt, wunderschöne Aufnahmen, die Imho mit der Realität aus eigener Erfahrung eher weniger zu tun haben.

    Da sage ich mal keck, bei miesen Kopfhörern oder einem mäßig akustisch aufbereiteten Raum kommt das hin, dass es arg anders klingt. Ich fand die Aufnahmen bislang sehr zutreffend (und ich habe eine Menge Becken von denen mit vor Ort gespielten Becken vergleichen können). Die HHX Evolutions sind z.B. extrem genau wiedergegeben. Da stelle ich kaum Unterschiede zwischen den Becken vom Shop und meinen eigenen fest. 8)

    Ungelogen: DIe Masterwork Customs sind klanglich so gut wie mindestens doppelt so teure Becken von namhaften Herstellern. Ein Zildjian Constantinople 22" Thin Ride etwa hat im direkten Vergleich mit einem Masterwork Custom 22" Extra Thin Ride sowohl mir als auch einem Bandkollegen von mir besser gefallen.


    Andere top-Allrounder zu "moderaten" Preisen: UFiP Class Series, Istanbul Mehmet/Agop Traditional , Turkish Classic.

    Geh doch mal in einen Laden, der mehrere Beckenserien hat und hör dir mal einiges vor Ort an. Wenn das nicht geht, hör doch mal z.B. auf dem Youtube-Channel vom Memphisdrumshop (mycymbal.com) einige Becken an. Die Aufnahmen dort sind - wie ich finde - sehr sauber und recht unverfälscht (soweit das bei Aufnahmen überhaupt geht. Die Soundfiles dort gelten vielfach als "Referenz" für den Originalklang der jeweiligen Becken). Da wirst du bestimmt etwas finden, was in deinen Ohren gut klingt - und vielleicht auch halbwegs presiwert ist. Schau auch mal auf dem Gebrauchtmarkt, ob du deine Favoriten dort evtl. später finden kannst.


    Ach so... Laden ist nicht. Dann Memphisdrumshop bemühen.

    Zu dem Preis ist das Set ein Schnapper (habe es schon vor Ort gesehen und live sieht es nochmal besser aus als auf dem Bild). Das Set hat vor kurzem noch 1449 Euro gekostet. Klanglich ist es übrigens allererste Sahne (Ich habe selbst das Vorgängermodell in weiß. Robust, hübsch, recht leicht, und eine Bassdrum, die herzallerliebst klingt).

    Ich vermute mal fast, angenommen, das Set ist technisch wie beschrieben in Ordnung, dass dir einfach der Klang des alten Sonors nicht mehr so zusagt wie einst. Das ist völlig okay. Und man darf auch so mal was neues kaufen. Erste Frage, die sich mir stellt: Warum hast du dich auf die zwei Kandidaten eingeschossen? Kommt nichts anderes in Frage? Z.B. ein Pearl Decade, ein Mapex Armory, ein Yamaha Stage Custom, ein Tama Silverstar?...


    Zum Sonor und dem Tama ist generell zu sagen: Ob sie in 20 Jahren noch fit sein werden, wissen wir genau genommen erst in 20 Jahren. Dessen ungeachtet, kann man davon ausgehen, dass die auch in 20 Jahren noch ihren Dienst tun werden, die Fertigungsqualität ist eigentlich recht hoch inzwischen - quer durch die Bank weg.


    Sonor verkauft im Grunde gut klingende Schlagzeuge, wie ich finde. Bei der Verarbeitung des AQ2 und vorheriger Pendants muss man aber etwas genauer hinschauen, ob da nicht ein wenig "lax" gearbeitet worden ist. Da gibt es schon mal kleine Wehwehchen, wie nicht ganz splitterfreie Bohrlöcher oder (das war im Bonedo Test z.B. negativ aufgefallen) nicht sauber platzierte Bassdrumböckchen. Die Hardware ist auch leider bei Sonor nicht immer ganz so funktional wie bei anderen, aber solide. Also: lieber mal genau hinschauen, ob alles okay ist und dir zusagt. Kessel rund? Keine Splitter? Wenn alles in Ordnung ist, bekommst du ein universell einsetzbares Set (war schon bei den Vorgängern so. Die klangen satt, waren einfach zu stimmen, gutmütige Arbeitstiere), bei dem du aber einplanen solltest, eine andere Snare zu kaufen (es sei denn du hast schon eine bessere). DIe Set-Snares in dieser Preisklasse sind bei Sonor einfach nicht gut, weder vom Klang, noch von der Verarbeitung (Billigerer-Strainer, einfacher Snareteppich z.B.), da bieten andere deutlich besseres an (z.B. Yamaha).


    Das Tama ist mit den Toms etwas spezieller, ganz so tief, wie die Sonor Toms kann man die nicht stimmen, sind dafür aber etwas "melodiöser" und haben etwas mehr attack. Musst du wissen, ob und wie tief du stimmen willst/musst. Ich habe z.B. noch ein Hyperdrive in Birke und das lässt sich trotz der marginal kürzeren Toms aber mehr als ausreichend Tief für Rockmusik stimmen (und es macht den Aufbau leichter als bei tieferen Toms). Ich würde mich da also nicht allzusehr beirren lassen von der "Musikerpolizei", die meint, Shortstack-Toms seien für Rockmusik untauglich. Von der Qualität der Hardware sind Tama und Yamaha für sehr viele, mich inklusive, schwer zu toppen. Funktional und für die Ewigkeit gebaut. Die Snare ist hier besser als beim Sonor, aber auch noch keine Offenbarung. (Snare sind fast immer die Schwachstelle) ALso auch hier lieber langfristig mit was besserem planen.


    Bei beiden Sets solltest du noch Geld für ordentliche Felle einplanen. Bei der Summe kann man schon mal überlegen, ob ein gebrauchter Kauf eines höherpreisigen Sets (Starclassic, Mapex Saturn, Pearl Masters,...) nicht vielleicht eine bessere Option ist. Da kommt es ein wenig drauf an, wie gut du die Angebote einschätzen kannst, die am Markt herumschwirren. Notfalls wird dir hier geholfen.

    Mein Masterwork Custom 20" Ride, 2082 Gramm. Wahnsinnig gutes Allround-Ride, das wirklich immer und in allen Stilen eine gute Figur macht, egal ob mit oder ohne Mikros, im Club oder Open Air. Wahnsinnige Dynamikbreite, wunderschöner weich-warmer Klang, hat aber dennoch ganz schöne Kraftreserven, wenn's drauf ankommt. Dieses Ride ist für mich inzwischen ähnlich wertvoll, wie dem Tony... dem Williams ... sein legendäres Ride damals. Dieses 20" Ride gebe ich vermutlich nie nie nie niemals mehr her.

    War ja klar, dass einer wieder meckert (noch dazu mit Ausrufezeichen!!!). Habe nur drauf gewartet.


    Für dich nochmal:
    Oben ward geschrieben:
    Identische Aufnahmebedingungen für alle Bassdrums: Das beinhaltet auch selbe Bearbeitung am Mischpult/PC. Somit ist es sehr wohl aussagekräftig, wenn auch nicht für dich.


    Und wenn du es besser kannst, mach doch mal, anstatt immer nur zu nörgeln.

    Moin,


    da es immer wieder mal Fragen gab und gibt, wie groß der klangliche Unterschied bei verschiedenen Bassdrums ist, verlinke ich mal das hier. Schönes Hörbeispiel mit Bassdrums von 16 bis 24" bei identischen Aufnahmebedingungen. (Dass der Klang je nach Fell, Stimmung und Dämpfung etc. nochmals variieren kann, ist ja bekannt. Dennoch vielleicht ein guter Ausgangspunkt für jene, die überlegen, mal was größeres oder kleineres zu spielen).


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    Hui. 8| ... passt hier hin, finde ich.


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    Mir ist noch nicht ganz klar, ob es primär um Ton geht oder ob es zwingend Ton + Bild sein soll. Die genannten Zoom-Varianten sind gut, den H4nPro (und mit Abstrichen den H6, weil teurer) würde ich auch noch in den Raum werfen, weil bei diesen Modellen die Möglichkeit besteht, später externe Mikros hinzu zu schalten. Den H4n kann man dann als Overhead nutzen, dazu dann z.B. ein Bassdrum und ein Snare-Mikro und gut ist (beim H6 ist noch mehr möglich). Das ist dann aber eine Lösung ohne Bild. Zoom q2n und Q8 wären bracuhbare Lösungen, wenn es um Bild + Ton geht und das Budget begrenzt. Ansonsten gibt es noch das Yamaha EAD10-System, kostet aber nochmals deutlich(!) mehr. Da kann das Mobiltelefon mittels einer App als Kamera hinzugefügt werden.

    Endlich da, mein neuestes iiehbäi-Schnäppchen. Ein Tama Star Tom Stand, HTS 108W. Neupreis: 160 Euro. Gezahlt: schlappe 67 Euro inkl.(!) Versand für quasi Neuware, vermutlich nur einmal auf- und wieder abgebaut worden vom Vorbesitzer, wenn überhaupt. Sieht aus wie niegelnagelneu aus dem Laden. :)

    Moin, da gibt es diverse Möglichkeiten, es wäre aber, wie bereits gesagt, sinnvoll, zu wissen, ob du ein akustisches Set oder ein e-drum spielst und wie gut das Endergebnis sein soll. Je besser das finale Ergebnis sein soll, desto mehr Aufwand (und Investition) ist erforderlich. Insbesondere bei akustischen Sets. ;)

    Weiter geht es.


    Ignacio Berroa, Kuba, Jazz - und Latin- und Bigbanddrummer, Percussionist. Spielte mit so ziemlich allen bekannten Jazzgrößen, von Dizzy Gillespie, McCoy Tyner, Chick Corea, Freddie Hubbard bis zu den Latin-Ikonen Tito Puente, Gonzalo Rubalcaba und Danilo Perez. Viel Sypmphonie/Big-Band Engagements in den USA und Europa. https://www.youtube.com/watch?v=cLz3DL6ofTk


    Rodrigo Rios, Brasilien, Pop-, Jazz-, R'nB-Drummer und Produzent, ehemaliger Schüler von Porcaro und Robinson, sehr viel Studio-Arbeit mit prominenten Musikern, regelmäßige Engagements für Filmproduktionen & Big Bands. https://www.youtube.com/watch?v=HAbGy1EjAHo


    Alberto Netto, Brasilien, Drummer in den Stilen Brazilian/Latin, Jazz, Afro-Cuban, Rock, Pop, Fusion, zusammenarbeit mit etlichen bekannten Künstlern, wie Matt Johnson, Aaron Goldberg oder dem Sonny Watson Quartet, arbeitet als Dozent am Berklee College of Music in Boston (masterclasses). [Hier gleich mit was zum lernen dazu, ;)] https://www.youtube.com/watch?v=zYcDpL0xo7Q https://www.youtube.com/watch?v=Ue2HAs7W3Ro