Beiträge von Moe Jorello

    Super, was hier so alles zusammenkommt. Weiter so. :)


    Salah Ragab, Ägypten, Jazzdrummer, war der Begründer des Egypt-Jazz, verstarb 2008, arbeitete unter anderem mit der Cairo Jazz Band und Sun Ra zusammen. https://www.youtube.com/watch?v=hC1j6H5FajA


    Temitope Odebiyi, Nigeria, gilt als vermutlich beste weibliche Schlagzeugerin in Afrika, arbeitet mit der Frauen-Band Top-Sticks, Stil... tja.... Nigerianisch Folkloristisch angehaucht, würde ich sagen. https://www.youtube.com/watch?v=CPgibVK_LmQ

    Noch drei Herren, die nicht uninteressant sind.


    Adrian D'Souza, Indien, Jazzdrummer, Komponist, Zen-Buddhist, ist in einer Vilzahl von Künstlerprojekten tätig, u.a. mit Al Jarreau, Ravi Coltrane, George Duke. https://www.youtube.com/watch?v=wESq0uRc_kY


    Ranjit Barot, Indien, Fusiondrummer, Komponist (u.a. für Film), Musikdirektor, Arrangeur, gilt "alte Koriphäe" in Indien, spielte u.a. mit John McLaughlin's 4th Dimension und Bill Evans. https://www.youtube.com/watch?v=e53uvwFuquE


    Gino Banks, Indien, Jazzdrummer, Komponist, einer der wichtigsten Jazzdrummer in Indien, arbeitete u.a. mit Mike Stern, Guthrie Govan und George Brooks zusammen, produziert und komponiert für Bollywood-Produktionen, macht auch ausflüge in andere Genres, wie Rock oder Fusion. https://www.youtube.com/watch?…ontinue=159&v=trisa_m0EHI

    Fernando Ricciardi, Argentinien. Drummer, Komponist, Sänger. Stilistisch in den Bereichen Ska, Rock, Tropical, Punk, Reggae und generell lateinamerikanischen Rhythmen unterwegs. Drummer bei Los fabulosos cadillacs, Franzo, Santana, Cienfuego und León Gieco. https://www.youtube.com/watch?v=Nh26cDCPlKo


    Tarun Balani, Indien, Jazzdrummer, Komponist, Percussionist, Lehrer. Gilt als wichtigster junger Jazzdrummer seines Landes. Spielte unter anderem bei Incognito, Advaita und Artistes Unlimited. https://www.youtube.com/watch?v=g3PCy6v5Hw0

    Portinho, Brasilien, gilt seit den 70ern als DER Drummer des Brasilianischen Jazz/Bossa. Tourte u.a. mit Gato Barbieri, Harry Belafonte, Paquito d’Rivera und Astrud Gilberto. https://www.youtube.com/watch?v=XjX0NT_3IVw


    Mauricio DeSouza, Brasilien, Jazz, Brazilian Jazz/Bossa. War mal Schüler von Joe Morello. Spielt mit seinen Bands "Bosa Brazil" und "Maurício de Souza Group", aber auch auf vielen anderen Projekten, u.a. mit weltweiten Sinfonieorchstern. https://www.youtube.com/watch?v=bbZUchaj10M


    Antonio Sanchez, Mexiko, Jazzdrummer, einer der weltweit bekanntesten Jazzdrummer derzeit, arbeitet u.a. mit Chick Corea und Michael Brecker und macht auch Filmmusik (und gewinnt nebenher 'nen Grammy). https://www.youtube.com/watch?v=cz9QxhY68Us

    Moin,


    mir ist gestern in den Sinn gekommen, dass wir bei fast allen Diskussionen über Schlagzeuger uns beständig in den Europäisch-Amerikanischen Gefilden aufhalten. Was vielleicht nicht ausreichend gewürdigt wird, sind Schlagzeuger der anderen Kontinente. Viele sind hier sicher auch nicht bekannt. Mein Vorschlag daher: Jeder, der einen Drummer aus Afrika, Lateinamerika, Asien bennenen kann, könnte hier ja kurz mal drauf hinweisen, wen er so kennt, vielleicht mit Mini-Biografie (Wo kommt er her, welches Genre spielt er, in welcher Band hat er gespielt?) oder 'nvem YT-Link. Wäre doch schön, wenn man so mal ein paar andere Nasen als die üblichen auf diese Weise kennenlernen kann. ;)


    Ich mache mal den Anfang mit:


    Guy Warren, 2008 verstorbener Jazzdrummer aus Ghana, gilt als Erfinder des Afro-Jazz. https://www.youtube.com/watch?v=Exve2JO8hxA


    Brian Abrahams, Jazzdrummer, sänger und Komponist aus Südafrika, hat unter anderem mit Ronnie Scott und Archie Shepp musiziert und mit Abdullah Ibrahim diverse Lieder eingespielt.


    Akira Jimbo aus Japan, Fusion-Jazzdrummer, der unter anderem mit Casiopea spielt und viele eigene Projekte leitet. https://www.youtube.com/watch?v=wBD1_mrRUIk


    Soul Toul, eigentlich Souru Touru, ist Schlagzeuger, Komponist und Arrangeur, kommt aus Japan, spielte unter anderem bei der japanischen Metalband Ded Chaplin. Inzwischen viel Studio-Arbeit, unter anderem wohl auch für Animefilme. https://www.youtube.com/watch?v=z9K8m19YdQ4

    Igor Cavalera
    , Schlagzeuger aus Brasilien, am bekanntesten durch die Metalband Sepultura, spielte bei Biohazard mit, Nailbomb, Cavalera Conspiracy und noch ein paar anderen Projekten. https://www.youtube.com/watch?v=H6Cb3oeHjqc

    Definiere bitte mal, was du genau mit "im Freien" meinst? Garten? Musikmuschel an der Kurpromenade? Dachterasse des Ritz-Carlton? Wenn es um die Größe eines typischen Gartens geht, kommst du ganz ohne Mikros aus. Da setzen sich eigentlich alle Komponenten des Schlagzeugs ausreichend gegen Amps durch. Und wenn man mehr Punch etwa von der Bassdrum will, hilft z.B. ein härterer Beater.

    Wird hier vielleicht etwas über die Maßen dramatisiert? Mir scheint es so.


    Dass Foren in Zeiten von Facebook,Twitter und Co. einen Frequentierungsrückgang erfahren, ist nicht neu und betrifft auch nicht nur dieses Forum. Besorgniserregend ist dies meines Erachtens auch nicht. Es ist doch immer so, dass immer dann, wenn eine neue Kommunikationsmöglichkeit auftaucht, diese "en vogue" ist und zunächst stark frequentiert wird. Irgendwann ebbt der "hype" ab und einige wandern zum nächsten technischen Gimmick, dass evtl. neue Möglichkeiten, wie eine schnelle Einbindung von Videos ermöglicht, aus. So ist das Leben.


    Diese neuen Medien haben aber einen gravierenden Nachteil, der auch schon angerissen wurde: Die Kurzlebigkeit. Jemand stellt eine Frage, es gibt sofort hunderte Antworten, die teils zeitgleich geschrieben worden sind und zwischen ein und zehn Worte im Schnitt aufweisen. Ein Wust von nichtsnützigen Antworten. Stunden später ist die Frage bereits in den Tiefen der Chronik verschwunden, vergessen. Eine fachliche Antwort in Medien wie Facebook zu suchen, gleicht Lottospielen.


    Ein Forum ist ja doch anders. Es ist ein kollektives Gedächtnis, im weiteren Sinne eine Datenbank. Dieses Forum ist beides. Viele Fachfragen wurden u.a. gestellt, ebenso viele beantwortet, die Antworten sind in der Fülle zuweilen erschlagend (z.B. alleine die Tipps in Sachen Mikrofonie/Recording, da hat man lange, lange was zu lesen). Und bei dieser Fülle an angesammelten Wissen ist es durchaus sinnvoll, auf bereits vorhandenes Wissen zu verweisen (links), anstatt das Rad neu zu erfinden oder gar falsch zu rezitieren. Was wiederum zur Folge hat, dass weniger Posts generiert werden. Würden hier Posts in dem Tempo generiert, wie auf Facebook, würde dieses Forum ertrinken in Unübersichtlichkeit und vermutlich auch Widersprüchlichkeit. Weniger Input zum jetzigen Zeitpunkt sehe ich daher als ein qualitativ eher positives Signal, weil es doch nahelegt, dass die Fülle an vorhanden Informationen vielen reicht, um alle ihre vorhandenen Fragen ausreichend zu beantworten. Sollte etwas unklar sein, wird ja auch noch mal nachgefragt.


    Was vielleicht ein wenig weniger stattfindet, ist das "Geplauder". Da hat sich sicher einiges nach FB und Insterburg ... äh ... Instagram verschoben, das sehe ich aber gelassen. Wem das Forum wirklich am Herzen liegt, der plaudert hier, trotz FB & Co. Vielleicht nicht immer im selben intensiven Maße, etwa wenn das Wetter gut ist und WM ist, aber immer noch zu genüge, so glaube ich. Und wem zu wenig geplaudert wird, der kann sich ja mal ein nettes Thema zum plaudern ausdenken, anstatt auf Ideen der anderen zu warten. Von mir aus auch was überaus kontroverses, immer unter der Prämisse, dass die Diskussion nicht unterhalb der Gürtellinie geführt wird.


    Z.B. könnte man sich fragen, ob sich Drummer zu sehr von der Musikindustrie und den Instrumentenbauern diktieren lassen, was sie an Instrumenten spielen. Warum muss ein Metalride dick und fett sein? Warum müssen Jazzbecken dünne Schlabberteller sein? Kann ein Set gut klingen, wenn man ein Tom als Snare nutzt und Snares als Toms? So oder so ähnlich könnte man sicher viel mehr hier diskutieren, Erfahrungen und Meinungen austauschen, als zuletzt geschehen. Vielleicht sind wir bezüglich Diskussionen zu bequem, zu vorsichtig geworden, so nach dem Motto: Bloß nicht anecken. Oder aber einfach nicht kreativ genug. Wer weiß...


    Ich gucke jetzt erstmal Fußball. Der Traffic geht also wieder runter. Nicht wundern. ;)


    Ach ja... so lange Posts wie diesen hier liest auf FB übrigens keine Sau. 8)

    Das wäre spürbar teurer als die leichtgewichtige Hardware von DW, Gibraltar, Tama, Sakae.... Wenn der Preis jenseits der 400 EUro liegen wird, vermute ich, dass das ein Ladenhüter werden könnte. Das bisschen zusätzliche Gewichtsersparnis wird bei vielen eher nicht DAS Verkaufsargument sein. Höchstens noch die Umrüstbarkeit der Ständer. Warten wir mal ab.


    Brrr... auch nach 'ne Nacht drüber schlafen und dann wiederholtem Ansehen - die Dinger sind einfach nur hässlich.

    Ja, schau die die Gretsch mal an. Die ist, glaube ich, ziemlich passend.


    Die 13x7er Kapur von Tama habe ich noch nicht angespielt, nur die 14x6,5er. Die wäre definitiv zu mächtig für das Set. Die 13x7er könnte, da Kapur, ebenfalls etwas zu attacklastig sein.


    Die SLP Vintage Poplar Maple ist, in Kombination mit dem Martini, vermutlich ebenfalls zu knallig aufgrund der Verstärkungsringe. Die SLP Classic Maple hingegen solltest du vielleicht noch mal austesten. Die kann flüsterleise gespielt werden und ist auch beim Snareteppich superweich und irre sensitiv. Die hat zudem genug Reserven, um sich in auch in lauten Situationen gut durchzusetzen.


    Noch 'ne Idee. Guck mal, ob du gebraucht eine Tama Artwood Maple in 14x5,5 findest (nicht die Vintage Variante aus den 80ern). Die sind sehr dünnwandig und warm vom klang und auch nicht penetrant. Die könnte auch sehr gut ins Konzept passen.

    Mein kleiner Beitrag: Die Soundworks 12x5er Snare etwas tiefer gestimmt ist sicher eine Option. Wohlklingend ist sie und preislich auch überschaubar. Ich würde aber auch nach 13x6,5 und ähnlichem au Holz suchen (Gretsch Mark Schulmann z.B.). Ein wenig mehr Bauch hätte man dann, etwas mehr Dynamikumfang aber nicht so viel "Hubraum", dass es den Rest des Sets unterbuttert.


    Ansonsten ist eine 14x5(,5)er Snare mit triple-flanged hoops auch eine Option. Hier am besten mittelhoch gestimmt, einlagiges Fell, leicht gedämpft, Kessel ohne Verstärkungsringe (sonst zu viel Attack), aber dünner Holzkessel. Ein Mahagony oder Ahorn- oder ein Ahorn-Pappel-Kessel wären eine Option, gerade Pappel würde den Klang nochmals etwas "trockener, weicher" machen. Beim Snareteppich ruhig einen Messing- oder Bronzeteppich ransetzen, das macht den Klang nochmals etwas weicher/weniger penetrant.