Je komplexer er in die tatsächlichen Beweggründe gehen würde, was die Entscheidung angeht (soweit sie den Klang betreffen), desto mehr Leute (mögliche Kunden) würde er mit Ratlosigkeit zurücklassen, bzw. ausschließen.
Außerdem kostet dieser Zirkus Zeit, die er sicherlich lieber in andere Aktivitäten investiert.
Da hast du mit Sicherheit recht. Das Abwägen des "wieviel wovon" ist nicht immer leicht.
ZitatIch empfinde Deine oben von mir zitierte Aussage jedenfalls definitiv als anmaßend und scharf....das hängt natürlich mit einem gewissen, subjektiven Sprachempfinden zusammen, was offensichtlich nicht jeder teilt.
Hmm... das war überhaupt nicht anmaßend und scharf gemeint. Es verwundert mich etwas, dass das bei dir so rübergekommen ist.
Seine Aussage bzgl. der Bassdrum hat mich ja nur erstmal stutzig gemacht, mich zum nachdenken gebracht. Und wenn einen etwas stutzig zurücklässt, prüfe ich gegen und wenn ich diesen Schritt mache, hat die Werbebotschaft vermutlich ja nicht so ganz funktioniert, oder?
Wäre es alles plausibel, hätte ich sicher nicht im Hinterkopf ein "He, Moment mal!" vernommen, gell?
Nett und Sympathisch kommt Herr Zorn ja schon rüber, nur - für mich individuell betrachtet - ist die Werbebotschaft einfach in diesem Video nicht glaubwürdig, aus Gründen, die ich obig dargelegt habe. Das bedeutet auch nicht, dass ich ihn als Person per se für unglaubwürdig halte. Ich beziehe mich lediglich auf die transportierte Botschaft in dem Video, also auf eine andere inhaltliche Ebene.
Mir geht es überhaupt nicht darum, seinen Charakter als "mies" darzustellen, falls du den EIndruck haben solltest. Mir geht es lediglich darum, dass diese Art von Werbeclips für mich eher ernüchternd sind und, so glaube ich, dem Renommée von Musikern in vielen Fällen nicht unbedingt zuträglich sind (Siehe z.B: Erskine. Super Musiker, liebenswürdiger Mensch, soweit man das beurteilen mag - aber die Aussagen in Werbespots sind sprachlich m.E. völlig überdreht.) Und es ist dabei zumeist eher einerlei, wer da vor die Kamera gezerrt wird und etwas lobpreisen soll.
Wenn du schon nach halbwegs gläubwürdigen Aussagen fragst, dann vielleicht am ehesten noch obig verlinktes Video mit Simon Phillips, denn seine Aussage "The microphones don't lie" wenn es um die DB-Zahl geht, kann ich einfach nicht widerlegen. Aber um es kurz zu machen: So richtig 100%ig hat mich bislang kein einziges Video überzeugt - egal welche Marke.
Und bzgl. seines Akzents: Auch hier könnte man, wenn man es richtig machen möchte, ein wenig vor dem Videodreh schulen, zumindest das "th", denn das fällt doch arg auf (Ich verlange ja kein Oxford-English aber etwas weniger "holperig" wäre schöner). Andere Drummer, obgleich sie wunderbare Musiker sind, mag ich ja auch nicht gerne englisch sprechen hören, weil diese starken Akzente für mich einfach überaus unangenehm anzuhören sind (Greb, Haffner, Dafnis Prieto, Andrea Beccaro, Hessler,... lange Liste). Aber das ist natürlich mein ganz persönliches Problem.