Beiträge von Dennis2581

    Hallo zusammen!
    Vieen Dank für Euer teils auch kritisches Feedback. Ich versuch nun etwas aufzuklären :)

    Ich bin mir aber sicher, dass du für solch eine Arbeit mehr als genug Abnehmer findest.

    Die Hoffnung hab ich noch nicht aufgegeben ;)


    Deine Stringfit-Idee ist auch nicht schlecht, sieht auch klasse aus, aber ob die in der Praxis so praktikabel ist, da habe ich -ehrlich gesagt- so meine Zweifel. Ich stelle mir einen Fellwechsel da als ziemliche Fummelei vor, denn wenn die Spannung aus dem Seil weg ist und da reicht ja schon das Rausdrehen einer Spannschraube, dann ist die Gefahr doch groß, dass das ganze Seil nach vorne über die Böckchen wegrutscht und bis man dass dann bei 10 Schrauben wieder richtig hingefummelt hat, ich weiß nicht recht. Das sieht irgendwie in meinen Augen sehr empfindlich aus.

    Die Snare war nun der erste Versuch, um zu sehen, ob das Konzept so funktioniert, wie ich es mir vorstell... Und es zeigt sich, dass es echt gut läuft. Ein Fellwechsel ist in rund 10min zu schaffen und erfordert minimal mehr Konzentration. Ich löse wie bei einer normalen Snare einfach alle Stimmschrauben gleichmäßig. Wenn die Spannung weg ist, dreh ich die Stimmschraube von Hand aus dem Gewinde und Leg die Hülse samt dem durchlaufenden Seil von Oben betrachtet nach Außen richtung Tisch/Boden in einem Kreis auf. Das mach ich einmal rundherum mit allen Schrauben, die Rrsoseite bleibt natürlich gespannt. Dann kommt der Spannreifen runter, ein neues Fell drauf und ich dreh die Stimmschrauben von Hand wieder in die Hülsen und beginne sie gleichmäsig an zu ziehen. Ich hoff, man kann es sich soweit vorstellen.
    Ich werd zu der Sache dämnächst vermutlich ein Kleines Video machen.
    Das Seil ist so verlegt, dass es sich in Kombination mit dem Seil der Resoseite selbst hält. Ein Abrutschen vom Böckchen ist so einfach nicht möglich, da das Seil sa rund um den Kessel gespannt ist und so das Böckchen richtung Kessel und (Schlagseite betrachtet) Richtung Resoseite gedrückt wird. Mit roher Gewalt ist natürlich vieles möglich, aber ich bieg auch nicht an einer Violine rum um zu sehen, ob sie schön Flex hat.. Es ist schließlich ein Musikintrument und kein Sportgerät :D


    Wenn Du an der Idee festhalten willst, würde ich vielleicht drüber nachdenken, auf den Böckchen gebogene Führungsröhrchen vorzusehen (fixiert, nicht nur draufgelegt), durch die das Zugseil läuft. Das hätte zudem den Vorteil, dass der Druck aufs Holz deutlich verringert wird, da die Auflagefläche größer ist und das Seil könnte besser gleiten. Sieht aber wahrscheinlich scheiße aus! 8)

    Ich arbeite gerade an der "finalen" Version mit Aluböckchen, die an den Auflagepunkten eine kleine "Führungskule" haben werden. Allgemein funktioniert sie Geschichte derzeit recht gut, siehe oben. :rolleyes:


    Beim Stimmen (Anziehen einer Schraube) beeinflusst man die anderen Schrauben auch sehr viel stärker als bei herkömmlichen Systemen. Das kann positiv oder auch negativ sein, ohne es selbst zu testen, würde ich mir da kein Urteil erlauben.

    Da hast du Recht, die benachbarten Schrauben werden beim Anziehen einer Schraube leicht beinflusst. Es ist aber weit weniger stark der Fall, als anfänglich befürchtet. Wenn grobe Spannungsunterschiede auftreten, werden diese ausgeglichen, bei leichten Unterschieden gibt es da soweit keinen Einfluss.


    Aber -wie gesagt- insgesamt schon absolute Klasse, was Du da zusammenbaust!

    Vielen Dank ^^



    Tolle Sache, und gut zu sehen, dass Du tatsächlich neue Ideen umsetzt.


    Bei der Seilsnare sehe ich das wie mein Vorschreiber - sieht noch etwas empfindlich und noch nicht ganz zuende gedacht aus. Ich würde auch unbedingt die Seile auf den Böckchen gegen abrutschen sichern. Evtl. auch die Bohrungen in den Gewinden der Spannschrauben so formen, dass sich diese automatisch gerade ziehen.

    Ich hoff, ich hab weiter oben etwas Klarheit verschafft. Die "finale" Version sollt ich kommende Woche fertig bekommen. Ich denke, es wär das Beste, wenn jemand sich bereitstellt, das Konzept objektiv zu testen und so eigene Eindrücke vermittelt?


    Bis dahin... ein schönes Wochenende!
    Gruß Dennis

    Hoi,


    Ich mach mal wieder Update :)


    Dank der Abhebung sindb ein paar Snares nun fertig bzw. kurz davor.
    Die möcht ich Euch gerne vorstellen:



    13x07" Purple Beech


    Kessel: 14/8mm Buche (aus dem Vollen gefräste Verstärkungsringe)
    Dimension: 13x07"
    Bauweise: Fassbauweise 16 Segmente
    Gratung Schlagseite: 45° mit rundem Gegenschnitt
    Gratung Resoseite: 45° mit 60° Gegenschnitt spitz
    Snarebed: ACD Standard
    Finish: gebeitzt, 4x Öl außen 2x Wachs innen
    Spannböckchen: ACD Woodcore AL
    Airvent: ACD Custom Aluminium
    Abhebung: ACD Woodcore Throw-Off
    Butt Plate: ACD Woodcore Buttend
    Spannreifen Schlagseite: S-Hoop
    Spannreifen Resoseite: S-Hoop
    Hardwarefinish: Gebürstet
    Schlagfell: Evans Genera
    Resofell: Evans Hazy 300
    Teppich: Puresound Custom 16 Wires








    14x07" True Beech & Oak


    Kessel: 10,5mm Buche/Eiche
    Dimension: 14x07"
    Bauweise: Fassbauweise 20 Segmente
    Gratung Schlagseite: 45° mit 60° Gegenschnitt leicht gerundet
    Gratung Resoseite: 45° mit 60° Gegenschnitt spitz
    Snarebed: ACD Standard
    Finish: 4x Öl außen 2x Wachs innen
    Spannböckchen: ACD Woodcore True-Fit
    Airvent: ACD Custom Aluminium
    Abhebung: ACD Woodcore Throw-Off
    Butt Plate: ACD Woodcore Buttend
    Spannreifen Schlagseite: S-Hoop
    Spannreifen Resoseite: S-Hoop
    Hardwarefinish: Gebürstet
    Schlagfell: Evans ECS Reverse Dot
    Resofell: Evans Hazy 300
    Teppich: Puresound Equalizer 16 Wires








    Und noch die Umsetzung der neuesten Idee:
    14x06" Stringfit


    Dieses Konzept hat mir einige schlaflose Nächte bereitet. Viel Rechnen und Zeichnen war notwendig, um Alles sauber zu lösen.
    Spannend ist, dass die einzige Verbindung zwischen Spannreifen und Kessel ein hochfestes Seil darstellt. Somit zentrieren sich Fell und Spannreifen nicht nur selbst, es sind auch kaum Störquellen für das Schwingen des Kessels vorhanden!
    Natürlich bleiben Schlag- und Resonanzseite völlig unabhängig voneinander stimmbar. Ein paar Kleinigkeiten, wie die Situation im Bereich der Abhebung, werden noch bereinigt. Aber das Konzept funkioniert.... wirklich wunderbar :)


    Kessel: 10mm Eiche
    Dimension: 14x06"
    Bauweise: Fassbauweise 20 Segmente
    Gratung Schlagseite: 45° mit gerundetem Gegenschnitt
    Gratung Resoseite: 45° mit 60° Gegenschnitt spitz
    Snarebed: ACD Standard
    Finish: 4x Öl außen 2x Wachs innen
    Spannböckchen: ACD Woodcore String-Fit Prototype
    Airvent: Custom Aluminium
    Abhebung: ACD Woodcore Throw-Off
    Butt Plate: ACD Woodcore Buttend
    Spannreifen Schlagseite: S-Hoop
    Spannreifen Resoseite: S-Hoop
    Hardwarefinish: Gebürstet
    Schlagfell: Evans Gernera
    Resofell: Evans Hazy 300
    Teppich: Puresound Custom Pro Steel 20 Wires








    Weitere Details und Bilder gibts wie immer auf der Homepage oder auch auf der Facebookseite :)
    Ich freu mich auf Euer Feedback!
    Viele Grüße
    Dennis



    Zum Abschluss noch ein paar Bilder aus aktuellen Projekten:










    Mahlzeit!


    Heut sind endlich einige Frästeile fertig geworden, daher gibt es wieder ein Update :)
    Nach einer ausgeibigen Testphase der Prototypen ist die finale Version der Woodcore Abhebung nun fertig. Der Grundkörper aus Holz wurde, für bessere Gleiteigenschaften, gegen einen aus POM mit Holzauflagefläche ersetzt. Auch die Lagerung übernehmen jetzt Pom-Buchen, die gleiten wunderbar und sind verschleissfrei. Zudem besteht jetzt auch die Möglichkeit, das Deckfunier frei nach Wunsch, individuell zu gestalten! Das passende Buttend gibt es natürlich auch. Wie üblich kommt ein Holzkern zum Einsatz, umhüllt von einem Alukäfig, welcher den Teppich aufnimmt. Weitere Details gibt's auch auf der Homepage.


    ...stay tuned! :)
    Viele Grüße
    Dennis

    Morgen! :)


    Es gibt wieder ein paar Neuigkeiten!


    Ich hab nun eine weitere Hardwarelösung fertig gestellt. Die Idee war, durch ein mehrteiliges, bewegliches Böckchen dem kompletten System aus Fell, Spannreifen und Stimmschraube den nötigen Spielraum zu geben, um sich vollkommen selbstständig zu zentrieren.
    Zudem dient als Auflagefläche am Kessel wieder der mitlerweile bewährte Holzkern 8o
    Diese Böckchen wird's in einer einfachen, sowie auch in einer doppelten Ausführung geben um speziell bei niedrigen Snarekesseln keine Platzprobleme zu bekommen.
    Weitere Bilder und Infos gib's hier: http://www.acd-unlimited.at/produkte/hardware/böckchen/ bzw. www.facebook.com/acdunlimited


    Die erste Kleinserie der finalen Snareabhebungen wird kommende Woche auch endlich fertig, so sind dann mal 8 Snares vorzeigbar und bereit für ein paar Videos und Soundfiles!
    Derzeit arbeite ich an einem Freischwingsystem, sowie Monateböckchen für Toms und Bassdrums. Im Anschluss soll der erste komplette Kesselsatz folgen, die Kessel liegen schon bereit



    Zu den Preisen für FuMa bzw. HiHat (welche auch noch folgt :D )
    Da kann ich leider noch nichts handfestes nennen. Die Sache wird sich aber zwangsläufig in der oberen Preisklasse zwischen Axis, Trick und DW einfinden.
    Ich halt Euch auf dem Laufenden, sobald ich da mehr weiss!
    Eine Preisliste als Orientierungshilfe für Snares sowie Dienstleistungen ist nun online: http://www.acd-unlimited.at/preise/


    Freu mich von Euch zu hören!
    Beste Grüße
    Dennis

    Hallo Leute,


    Ich hab ein paar kleine Neuigkeiten,


    Hab heut endlich meinen kleinen Onlineshop fertiggestellt und aktiviert! :)
    Momentan findet Ihr dort einige Kessel, später sollen darin noch weitere Produkte und auch so manche Einzelstücke ihren Platz finden.
    http://www.acd-unlimited.at/onlineshop/kessel-roh/



    Da auch öfters die Preisfrage aufkam;


    Eine Preisliste ist gerade in Arbeit, da ich den Preis der Böckchen und der Abhebung noch nicht genau sagen kann.
    Frästeile kosten leider ordentlich Geld, gerade in Kleinserie und die Maschinen dazu noch mehr. :(


    Grob kalkulliert liegt eine schlichte 14x5,5" bei roundabout 550-600.- (inkl. MwSt.)


    Die hätt dann folgende Ausstattung:
    Kessel: 14x5,5 Fassbau Buche, Eiche oder Mahagoni (die Hölzer hab ich eigentlich immer hier)
    Stärke: nach Absprache
    Abhebung: Woodcore Throw-Off + Woodcore Butt Plate
    Hardware: Woodcore AL single (wie bei der 14x5" Snare in der Galerie)
    Hoops: S-Hoops
    Felle: Evans nach Wahl
    Teppich: Puresound nach Wahl
    Gratung: Standard
    Snarebed: Standard
    Finish: mehrlagig Geölt / innen Gewachst


    Das Ganze ist jetzt eine grobe inoffizielle Angabe mit gut +/-20% Spielraum.
    Je nach Durchmesser und Hardwarelösung variiert die Geschichte dann natürlich noch.


    Ich hoffe, das Hilft ertmal etwas weiter :)



    Bevor ich es vergesse, ein Video zum ersten Fußmaschinen-Prototypen hab ich auch wieder ausgegraben :D


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    Wünsche einen schönen Abend und bis bald!
    Gruß Dennis

    Hallo Leute!


    Nochmals vielen Dank für das überaus positive, teils aber auch kritische Feedback! :thumbup:


    Wie bereits angesprochen, will ich einfach eigene Wege gehen.
    Ich hab lange und viel überlegt, Quellen für Kessel und Hardwareteile gäbe es genügend. Ich wäre dann einer von vielen und auch nie 100% zufrieden.
    Es gibt einige Gründe, die für mich dagegen sprechen. Ich möchte nicht aus allen Ecken Teile zukaufen und diese dann "zusammenstoppeln". Ich möcht in meine Produkte das investieren, was ich hab - Meine Zeit und die Fähigkeiten, die ich irgendwann mal erlent hab und mir auch richtig viel Spaß machen! Es ist bei mir der Mix aus Tischlerei, Maschinenbau, Modellbau und die Leidenschaft zum Instrument.
    So versuch ich einfach alles, was möglich ist, selbst mit eigenen Mitteln zu erzeugen, das kommt auch daher, dass ich beim Betrachten so mancher Industrielösungen immer Vebesserungspotential gesehn hab. Ich kann und will einfach nichts weitergeben, wovon ich nicht 100% überzeugt bin.
    Da ich lange in einer ähnlichen Branche tätig war, weiss ich, dass die Geschichte einfach wirtschaftliche Gründe hat, das Finanzielle hat dort oberste Priorität, kann ich voll verstehn.
    Als einzelperson so zu Arbeiten wie die Industrie kann ich nicht, will ich nicht und hat auch recht wenig Sinn.
    Meine Herangehensweise ist da etwas anders. Ich hab irgendwann eine Idee, an der ich anfang zu experimentieren. Wenn die Idee auch noch funktioniert wie ich es mir vorstell, setz ich mich ran und schau, ob es möglich ist, das Ganze in einen finanzierbaren Ramen zu bringen. - That's it!


    Auch hab ich nicht vor mir eine goldene Nase daran zu verdienen oder jemandem das Weisse aus den Augen zu kassieren. Wer schwimmt heute noch im Geld?
    Ich möcht da fair kalkulieren und den tatsächlichen Zeitaufwand berücksichtigen. Ich kann bspw. nicht für eine 3-stündige Furnierarbeit 500.- aufwärts verrechnen, nur weil's hübsch aussieht. Wenn mir die 3h Arbeit bezahlt werden, bin ich wunschlos glücklich.
    Mein Ziel wär's einfach davon normal, bescheiden leben zu können. Was bringt's mir, wenn ich gut verdiene, aber jeden Tag von gleichen Arbeitsalltag angekotzt bin. Da mach ich lieber 60h/Woche das was mir richtig Freude bereitet und versuch zu überleben.


    Das war's erstmal wieder von meiner Seite 8o
    Gruß Dennis

    Hallo Leute,


    Herzlichsten Dank für das tolle Feedback! Kaum zu beschreiben wie es sich anfühlt, wenn monate- bzw. jahrelange Arbeit gut ankommt! :)


    In den kommenden 2 Wochen werden hoffentlich noch ein paar Snares fertig. Hab da noch zwei spezielle Hardwarekonzepte, die umgesetzt werden wollen 8o
    Sobald die dann fertig sind, folgen auf jeden Fall Videos bzw. Soundbeispiele!


    Bis bald!
    Beste Grüße
    Dennis

    Hallo zusammen!


    Ich möchte hier gerne mein Projekt ACD Unlimited vorstellen. :)
    Der ein oder andere wird mich eventuell noch von meinem Eigenbau-DoFuMa Projekt kennen.


    Nun wie kam es dazu?
    Grundsätzlich lag mein Interesse immer eher auf der technischen Ebene. Ansatt im Proberaum fleißig zu üben, hab ich mir die Nächte mit Fell-, Sound- und Stimmexperimenten um die Ohren gehaun und lieber befreundeten Bands in Sachen Recording geholfen. Die Faszination der verschiedensten Eigenschaften und deren Einfluss hat mich einfach in ihren Bann gezogen. Die Möglichkeiten scheinen hier beinahe unbegrenzt - Erlaubt ist, was möglich ist :)


    Während meiner Ausbildung zum Tischler 2010 kam das erste Mal die Idee auf "Hey Trommeln selbst zu bauen, das wär's"
    So hab ich begonnen im Freundes und Bekanntenkreis fertige Kessel und Snares neu zu gestalten, Hardwareteile aufzubereiten usw.
    Der Gedanke, eigene Instrumente herstellen zu wollen lies mich nie los.
    Irgendwann bin ich über die Fassbauweis gestolpert, hab alle erdenklichen Information aufgesaugt und hab damals im Lehrberieb die ersten Kessel geleimt. Eine Herausvorderung war, das Vieleck mit der richtigen Vorspannung zu verleimen und das dann auch noch schön rund zu bekommen, da sich Alles auf's Klangverhalten auswirkt. Das kostete einige Versuche und viel Zeit. Zu dem Zeitpunkt sind dann meine ersten Vorrichtungen und Maschinen zur Weiterverarbeitung entstanden.


    Die Umstände änderten sich und so welchselte ich noch vor Lehrabschluss die Branche und absolvierte eine Lehre zum Maschinenbautechniker im Bereich Sondermaschinenbau, die ich Anfang 2015 abschloss.
    In dieser Zeit entwickelte sich ein Verlangen nach Präzision und Sauberkeit. Täglich mit Toleranten im Hunderstel-Millimeter-Bereich um sich zu haben, hinterlässt Spuren ;)
    Gegen Ende meiner Lehrzeit begann ich an einem eigenem Fußmaschinenkonzept zu arbeiten, welches ich auch hier vorstellte.


    Nach dem Lehrabschluss folgten 9 Monate Zivildienst, in meinem Fall beim Roten Kreuz. Es war eine sehr spannende, wenn auch eine enorm stressige Zeit. 60h Wochen waren im Wechsel zwischen Tag- und Nachtdienst keine Seltenheit.


    Nach Abschluss ging ich vorerst zurück in meinen ehem. Lehrbetrieb. In der Zwischenzeit hat sich leider die Auftragslage dort merklich verschlechtert, so wurde mir und anderen Kollegen nahegelegt, uns nach anderen Stellen umzusehn...
    Das warf mich vor eine nicht gerade leichte Entscheidung. Einserseits gefällt mir die Arbeit als Maschinenbautechniker, ein Leben lang wär's zwar zu eintönig, aber ein Job in einer Firma bringt gewisse Sicherheiten mit sich. Auf der anderen Seite ist man Jung, hat wenig Verpflichtungen und ist einfach ein kleiner Freigeist.
    So entschloss ich mich anfang 2016 den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Es gab nicht viel zu verlieren, aber einiges einfach zu versuchen.
    So entstand ACD Unlimited :)
    Die Idee dahinter war von Anfang an, komplett eigene Wege zu gehen und so neue Konzepte im Bereich Drums und Hardware zu verwirklichen.
    Hierbei ist es nicht das Ziel, krampfhaft anders zu sein, sondern das Optimum aus den Produkten herauszukitzeln.
    Großes Augenmerk wird darauf gelegt, die Produkte in Manufakturform unabhängig, mit den eigenen Mitteln, in meiner kleinen Werkstatt herzustellen. Hierfür ist es oft nötig, sich die entsprechenden Maschinen und Vorrichtungen selbst zu erarbeiten, weil es für manche Anforderungen nichts „von der Stange“ gibt.
    So entstehn Kessel, aber auch Hardwareteile wie Böckchen und Snareabhebungen in Eigenarbeit.


    Auch das DofuMa Projekt hab ich nicht vergessen. Ich hab mich dazu entschlossen das Konzept nochmal komplett zu überarbeiten und bau gerade die ersten Prototypen.


    Auf der vor kurzem fertiggestellten Website hab ich einige Informationen rund um die entstehende "Produktpallete" zusammengetragen. Auch auf der Facebookseite gib's stets News und Infos zu aktuellen Projekten.


    http://www.acd-unlimited.at
    http://www.facebook.com/acdunlimited


    Es würd mich riesig freuen, wenn ihr einfach mal reinschaut. Für Fragen, Anregungen, Ideen und alles weitere steh ich natürlich jederzeit und gerne zur Verfügung!
    Ich freu mich auf Euer Feedback! 8o


    ...stay tuned!


    Beste Grüße
    Dennis


    Morgen,


    Die FuMa ist wieder fit.
    Bin heut abend schnell in den Baumarkt und hab mir Buchensperrholz besorgt.


    Vor einiger Zeit hab ich mir in einer Nacht und Nebel Aktion einen low Budget Frästisch gebaut.. leider lässt sich damit genauso arbeiten. (das wird die nächste Investition)
    Da ich nicht warten wollte, bis der Kollege mit dem Fräsplotter mal Zeit hat hab ich es dann trotzdem gewagt und die Kontur mit einem Schaftfräser mit Anlaufring anhand der Kontur des Originalbretts gefräst. Hat recht gut funktioniert.. einzig eine Ecke ist mir leider abgehaun.


    Für einen Test wird's reichen.. Wenn die Multiplexplatte es auch nicht schaft kommt Plan C :)




    Moigus: VIELEN lieben Dank für die Aufmunterung!


    Gruß
    Dennis

    Hallo!


    Heut war ich bei einem anderen Kumpel. Er spielt normalerweise eine Sonor Giant Step und hat testweise eine Mapex Falcon mit Directdrive die letzten Tage gespielt.
    Die Falcon sagte ihm überhaupt nicht zu, daher ging ich davon aus, das ihm meine FuMa auch nicht zusagt.
    Zu meiner Verwunderung war er allerding begeistert. "Das Pedal setzt eine enorme Dynamik um und zeitweise hab ich Angst um mein Fell" :)


    Leider ist dann das gekommen, womit ich früher oder später gerechnet hab.. Die Trittplatte ist durchgebrochen


    Ich werd in den kommenden Wochen neue Trittplatten machen. Diesmal möcht ich 1mm starkes Furnier zu zwei 3mm dicken Platten verleimen (über Kreuz) und dazwischen kommt eine 2mm dicke CFK Platte rein. Dann probiern wir nochmal ob's hält


    Möcht auch noch sagen, dass das Pedal nicht in Serie gehn wird, ich kannmeiner Konstruktion nicht 100% vertrauen und möchte nicht, dass ein potentieller Kunde damit unzufrieden werden könnte. Zudem ich die Kosten für eine Serienproduktion nicht tragen kann.
    Ich kann euch aber anbieten, dass das Pedal (wenn's Fertig ist) zu ein paar Interessierten aus dem Forum zum Testen geht.


    Gruß
    Dennis


    [video]http://www.youtube.com/watch?v=tXImRiwYqJs&feature=youtu.be[/video]

    Morgen,


    Heut war ich bei einem Kumpel, der das Pedal testen wollte.
    Ich bin mit gemischten Gefühlen hingefahren, da er zu der Gattung gehört, die regelmäsig FuMas töten. Er spielt einfach unheimlich hart.
    Auch Beaterstangen wurden schon verbogen und heute starb auch das Kreuzgelenk seiner aktuellen FuMa.. (siehe Bilder)


    Gut 20 Minuten rumprobieren haben wir seine Einstellungen gefunden. Er
    war sichtlich begeistert und das Pedal hat der Probe standgehalten :) :)


    HöHö


    An der Bodenplatte sind Klettsreifen, damit bleibt das Pedal gut an der Stelle.
    Die Klemmung lässt sich eignetlich recht gut bedienen und hält (die angebrachten Gummipuffer geben da ordentlich Halt) Eine klemmung wie bei Sonor kann ich leider mit meinen Mitteln nicht umsetzen.



    Gruß
    Dennis


    [video]http://www.youtube.com/watch?v=N-glWJ8zN6g&feature=youtu.be[/video]

    Morgen!


    Sooo.. könnt mir ab besten selbst eine reinhaun..


    Hab heut Nachmittag mit div. Federn (die noch irgendwo rumglagen) und sogar mit einen zerschnittenen Fahrradschlauch als Federersatz rumgespielt. dabei hab ich einfach mal am Beater gezogen und gemerkt, dass sich die Feder ja ganz normal proportional weit über den Winkel an dem der Beater auf's Fell trifft hinaus spannen lässt. Da kam's mir.. Ich hab meine eigene Konstruktion nicht kapiert


    Bei einem Directdrive Pedal ist halt irgendwo ein Punkt, an dem es nichtmehr weiter runter geht. Wenn man nun den Beaterwinkel weiter weg vom Fell verstellt, aber das Pedal stehen lässt ist dieser mechanische Totpunkt recht schnell erreicht und genau gegen diesen Punkt hab ich beim Spielen gearbeitet.


    Hoffe im Video ist unten ist zu sehen was ich meine.


    Und auf einmal lässt sich das Pedal wie gewünscht spielen und läuft einfach traumhaft! :)


    Werd am Wochenende noch mit den Einstellungen spielen und auch zwei Kollegen haben sich zum testen angemeldet. Im Zuge dessen werd ich dann auch endlich mal ein Video vom Pedal in freier Wildbahn machen.


    Bitte verzeiht's mir!


    Gruß
    Dennis


    [video]http://www.youtube.com/watch?v=_XLViZgr8OU&feature=youtu.be[/video]

    Hallo zusammen!


    VIELEN DANK für die Blumen! 8o


    Erstmal muss ich sagen, dass ich Anfangs überhaupt nicht zufrieden war.
    Hab dann etwas mit den Einstellungen herumgespielt und mein Setup gefunden.


    Ein etwas gröberes Problem hat sich allerdings gezeigt. Die Federspannung war ja wie berichtet bereits an der untersten Position zu
    hoch, also hab ich längere Gewindestangen gemacht udn diese auch montiert.


    Nun kommt der Haken, ich hab bemerkt, dass der Radius an dem sich die Feder an den Beatern bewegt zu groß ist. D.h. wenn man den Beater bewegt wird die Feder viel schneller stärker gespannt als geplant, der Weg zwischen leicht vorgespannt und maximal gespannt ist zu gering, daher bekommt man einen extremen gegendruck wenn man mit dem Beater ans Fell kommt. Ich hab jetzt den Abstand von Beater zum Fell verkürzt (etwa 7-8cm), damit lässt sich's recht gut spielen.


    Nun hab ich die Möglichkeit entweder den Radius zu verkleinern (was schwer umsetzbar ist) oder eine längere Feder zu nehmen, die sich weiter dehnen lässt und somit über den gesamten Bewegungsablauf der FuMa einen gleichmäsigeren Gegendruck bringt. Mit der Länge der Feder steigt ja auch der Bereich in der Sie gedehnt werden kann.


    Ich halt euch auf jeden Fall auf dem Laufenden


    Zum Abschluss noch ein kurzes Video das Zeigt, dass die beiden FuMas reibungsmäsig etwa gleich sein müssten und somit die Kardanwelle gut funktioniert :)



    Gruß
    Dennis


    [video]http://www.youtube.com/watch?v=W6_yKJ6MWO4&feature=youtu.be[/video]

    Hallo,


    Bin wieder etwas weiter gekommen.
    Ein paar Feinheiten muss ich noch anpassen, die Ferderspannung ist an der untersten Position schon zu hart, da mach ich mir morgen etwas längere Gewindestangen.
    Auch merkt man leicht, die Kippbebegung der Mutter am Untern Ende. Da kommt noch ein O-Ring dazwischen um das zu dämpfen.
    Alles in Allem hat der Zusammenbau gut geklappt. An den Kardangelenken müssen noch 0.2mm scheiben zwischen die Schrauben, damit alle leicht vorgespannt ist, dann geht's endlich an's testen :)


    Für die Federaufhängung ist mir mitlerweile auch eine bessere und einfachere Lösung eingefallen, die werd ich die Tage mal im CAD umsetzen.


    Die ganzen Schrauben werden noch gegen Brünierte (Schwarze) ausgetauscht, die muss ich allerdings bestelln.


    Gargamel,
    Jub, mehr als 3 achsen hat es nicht gebraucht :)


    Viele Grüße
    Dennis

    Bei der Konkurrenz?
    Soweit ich weiss bau ich mir zwei Fußmaschinen? :S


    Federn kann man anderswo auch beziehen, ohne das Tama draufsteht.
    Nur zahlt sich das bei 4 stk. nicht aus, da ist der Versand höher und die Lieferzeit meist etwas länger.
    Da ich sowieso Zeug ausm Onlinehandel benötigt habe, hab ich die Sachen gleich mitbestellt.


    Ich möcht bald mal fertig werden und derzeit nicht noch Zeit in den Bau eines Beaters stecken. Daher die IC Beater, Mit denen ich schon auf meiner bisherigen FuMa sehr gute Erfahrugnen gemacht habe :)


    Beater wird aber auf jeden Fall noch folgen


    Bzg. Serienfertigung
    Wie bereits öfter gesagt, bevor ich nicht weiss ob und wie das Teil funktioniert brauch ich mir noch keine großen Gedanken machen.. erstmal fertig werden.


    Gruß