Beiträge von Dennis2581

    Servus zusammen,

    Ich bin noch etwas verpeilt von der Heimfahrt und der entspannten Verkehrslage um München.. Langsam wird sich die Zurechnungsfähigkeit wohl wieder finden.


    ich war dieses Jahr wieder als Aussteller vor Ort und wollte mal ein paar Eindrücke aus der „anderen Seite vom Tisch“ teilen und gleichzeitig auch ein bisschen Feedback von euch einsammeln.


    Die Leute hinter dem Event kommen ja aus UK und machen dort seit vielen Jahren die UK Drum Show. Die Geschichte rund um die London Drum Show und wie sich das alles entwickelt hat, kennt man entweder order tut nix zur Sache… da gibt’s vermutlich mehrere Perspektiven und die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Das Team versucht aber im Grunde, das Konzept, das sich in UK durchaus bewährt hat, nach Europa zu übertragen.


    Friedrichshafen wurde meiner Einschätzung nach bewusst gewählt da relativ zentral gelegen, gerade auch für Süd- und Osteuropa besser erreichbar. Ob es zusätzlich einfach organisatorisch / finanziell attraktiver ist, kann ich nicht beurteilen, aber möglich ist es natürlich. Gerüchte stimmen wohl auch: nächstes Jahr wird das Ganze sehr wahrscheinlich nach Frankfurt in die Messe gehen, Planung und Hallenlayout sollen schon existieren... ;-). Das Sollte es für Zentral-Deutschland wohl attraktiver machen und die Anbindung zum Flughafen ist für viele auch nicht uninteressant (Mein Freund aus UK hatte eine recht abenteuerliche Anreise im letzen Jahr über Flug/Zug/Leihwagen,.. und viele Stunden Aufwand). Da sollte die öffentliche Anbindung in Frankfurt doch etwas angenehmer sein.


    Was für mich persönlich immer ein großer Pluspunkt ist:
    Die Branche ist klein, man kennt sich über die Jahre, und solche Events sind eine der wenigen Gelegenheiten, sich mal persönlich zu sehen, auszutauschen und auch abends gemeinsam essen zu gehen. Das ist ehrlich gesagt fast genauso viel wert wie das eigentliche Messegeschehen.


    Vom Ablauf her habe ich unter Ausstellerkollegen sehr gemischtes Feedback mitbekommen. Ich selbst war eigentlich gut beschäftigt, viele interessante Gespräche am Stand, und an der Stelle auch ein großes Danke an alle, die vorbeigeschaut haben!


    Was aber, wie schon letztes Jahr, definitiv ein leidiges Thema war ist die Lautstärke.

    Die Idee mit den ersten 15 Minuten pro Stunde „Vollgas“ und danach moderater Lautstärke, um Gespräche zu ermöglichen, ist grundsätzlich super. Das Problem, es wusste scheinbar kaum jemand davon. Ich musste das einigen Leuten erklären, wenn ich gesagt habe „lass uns kurz warten bis Viertel nach“. Da fehlt einfach Kommunikation nach außen.


    Beim London Drum Show (damals noch anderes Organisationsteam) gab es an allen Ecken Roll-Ups mit genau dieser Info. Simpel, aber extrem effektiv. Sowas würde hier schon einen großen Unterschied machen.

    Sonntag war es gefühlt etwas entspannter, was aber vermutlich auch einfach an weniger Besuchern lag.


    Was ich persönlich etwas schade fand ist, dass einige Stände schon relativ früh angefangen haben abzubauen. Teilweise ging das um 14:00 los, und gegen 16:30 war ein großer Teil schon am Einpacken. Wir haben dann auch gegen 17:00 langsam angefangen, weil einfach keiner mehr wusste, ob überhaupt noch „offen“ ist. Sowas habe ich so weder in Frankfurt noch damals in London erlebt.


    Unterm Strich wirkt das Ganze für mich wie eine Veranstaltung, die sich noch einpendeln muss. Die Richtung passt meiner Meinung nach, aber es gibt noch einige Details, die besser werden können, vor allem in der Kommunikation, sowohl Richtung Aussteller als auch Publikum.


    Trotzdem; In Zeiten, in denen sich vieles ins Internet verlagert, ist es schon etwas Besonderes, Leute live zu treffen, Sachen anzuspielen und direktes Feedback zu bekommen. Für mich persönlich war es schön zu sehen, wie angenehm sich der direkte Austausch vor Ort von dem unterscheidet, was man sonst täglich im Internet und speziell auf Social Media erlebt.


    Ich kann nur für die Ausstellungshalle sprechen. Workshops, Artists etc. habe ich selbst kaum mitbekommen, außer, als es bei uns in der Halle vollkommen leer war, als scheinbar Eric Moore II spielte.


    Falls ihr Feedback habt, das ich weitergeben kann, gerne her damit. Die Jungs und Mädels dahinter geben sich Mühe und sind meiner Erfahrung nach auch offen für Input.


    Liebe Grüße

    Dennis

    Mit ganz lieben Grüßen von der Europe Drum Show und herzlichsten Dank an chrís beam & Team für die Möglichkeit etwas über die Snare zu sprechen.

    https://youtu.be/-XEWGjOrKOI?si=59DwGoAQreKwmAP4

    Ich melde mich etwas ausführlicher nach dem Wochenende, sobald innere Ruhe und Zurechnungsfähigkeit wieder ausfindig gemacht wurde.
    Es war ein lauter Tag, aber insbesondere schön, nun auch ein Gesicht zu dem ein oder anderen Usernamen hier zu haben.

    Servus zusammen,


    kurzes Update zum aktuellen Stand.


    Wir haben heute Aufnahmen gemacht und ich hoffe, dass ich den Mix in den nächsten Tagen fertig bekomme, damit ich euch dann auch endlich Soundfiles und ein paar Videos zeigen kann.


    Da mir selbst jegliches Talent fehlt, mich auch nur ansatzweise als Musiker zu bezeichnen, wurde das Ganze wieder von meinem guten Freund Paul eingespielt, der es tatsächlich noch geschafft hat, sich vor den Osterferien zwischen den Schülern Zeit freizuschaufeln. Die Musikschule haben wir dabei kurzerhand ein wenig auf den Kopf gestellt.


    Mehr folgt bald. :)


    Liebe Grüße

    Dennis


    Was für eine Farbkombination!!


    So drüber, dass es schon wieder geil ist! :love:


    ich war auch lange hin und hergerissen, ob es nicht "zu viel" ist. Paul mag es gerne bunt und wir haben im CAD ein paar Optionen gerendert, nachdem der kleine Eloxalbetrieb im Nachbarort auch seine Farbpalette etwas aufgestockt hat.
    Als ich dann die Teile vom Elox geholt habe und mir das Gesamtbild vorstellen konnte, waren meine Zweifel weg :D

    Am Set ist es definitiv auch ein Statement:

    Guten Morgen,


    danke euch, das positive Feedback freut mich wirklich sehr!

    Ich geh mal kurz gesammelt auf ein paar Punkte ein.


    Hi Dennis, bringst du das gute Stück mit zur Europe Drum Show?

    Ja, ich bring die Snare zur Europe Drum Show mit. Wer zufällig dort ist, kann sich das Ganze gerne in Ruhe anschauen und auch anspielen. Wenn du Lust hast, sag Bescheid, dann geb ich sie dir dort (oder ein paar Tage später) einfach mal in die Hand, falls Du Zuhause etwas experimentieren möchtest.


    ich glaube ich muss mal über die Pack dich heimsuchen. ;)


    Meld Dich gerne, wenn Du mal auf der Durchreise oder in der Nähe bist. :)

    Zum Klang: da bin ich gerade dran. Ich möchte das vernünftig machen und nicht irgendwas schnell zusammenstöpseln. Wenn alles klappt, sollte ich in 2–3 Wochen brauchbare Soundfiles haben.


    Was ganz spannend ist (zumindest für mich):

    die Konstruktion ist komplett spannungsfrei, ähnlich wie bei einem guten Stave Shell, gleichzeitig aber durch Material und Aufbau sehr steif und homogen. Durch die Wandstärke ergibt sich ein recht kontrolliertes Obertonspektrum ohne nervig zu werden, aber mit genug Substanz im Ton.


    Was wir bisher gehört haben geht ziemlich weit auseinander im positiven Sinne:

    sehr sensible Teppichansprache, die kontrolliert bleibt, aber auch wahnsinning Durchsetzungsstark, wenn man es darauf ankommen lässt.


    Wenn meine Kinnlade wieder oben ist, frage ich mal, ob die einzelnen Teile (mehr oder weniger) fest verbunden sind, z.B. geklebt, oder nur über das Profil ?

    Geht mir um die "Tauschbarkeit" der einzelnen Segmente, Alu ist ja jetzt nicht gerade unempfindlich ggü. Macken & Kratzern :/


    Baukastensystem ist es keines, dafür muss es einfach stabiler sein, all es ein zerlegbares System erlauben würde. Die Teile sind strukturell fest miteinander verbunden, genau das macht das Ganze überhaupt erst so stabil und reproduzierbar.


    Optisch gibt’s durch das Eloxieren/Anodisieren noch ein paar Möglichkeiten (die auch das Alu durch die entstehende harte Randschicht der Behandlung schützen). Ich häng noch Bilder von einer schwarzen-violetten Version an, die aus einer der fünf entstanden ist und für einen guten Freund gebaut habe, der auch schon meine alten Snare-Geschichten vor gut 10 Jahren aufgenommen hat.


    Preislich bin ich noch nicht ganz durch, aber es wird leider jenseits von 2k einpendeln. Bei der Menge an Teilen und dem ganzen Aufwand geht’s ehrlich gesagt nicht anders. Dafür gibt’s immerhin eine vernünftige Tasche dazu, die soll's dann rechtfertigen 😉


    Sobald ich Soundfiles greifbar habe, werden sie geteilt!


    Liebe Grüße

    Dennis


    Servus zusammen,


    ich hab die letzten Monate wieder etwas gebaut und dachte, ich zeig’s euch mal. :)


    In den letzten zwei Jahren ist nebenbei ein Projekt entstanden, das ich mehr oder weniger unter dem Radar entwickelt habe. Intern lief das Ganze irgendwann unter dem Namen „An Approach“, was ganz gut passt, weil es im Grunde genau das ist: ein anderer Ansatz.


    Die Grundidee war nicht, die nächste „noch eine Snare“ zu bauen, sondern mir die Frage zu stellen, wie man das Ganze konstruktiv anders denken kann. Also nicht: Kessel + Hardware dran schrauben, sondern alles als zusammenhängende Struktur betrachten.

    Das Ergebnis ist ein Konzept, bei dem:

    • alle tragenden Teile aus Aluminium gefertigt und bearbeitet sind

    • die einzelnen Segmente strukturell miteinander verbunden sind

    • es keine klassischen Hardware-Montageschrauben im Kessel gibt

    Das Ganze wirkt auf den ersten Blick fast wie ein Gusskörper, besteht aber tatsächlich aus vielen einzelnen, präzise gefertigten Komponenten, die ineinandergreifen.

    Trotzdem (und das war mir wichtig):


    Das Ding verhält sich wie eine ganz normale Snare. Keine exotische „ich hab was neu erfunden“-Kiste, sondern einfach ein anderes konstruktives Fundament.

    Ein paar Zahlen, weil ich weiß, dass das hier immer interessiert:

    • 14" × 6"

    • ca. 6 mm Wandstärke

    • aktuell ~125 Einzelteile + ~50 spezifische Kleinteile/Schrauben

    • alles AlSi1, danach anodisiert / Stimmschrauben aus V2A gedreht/gefräst

    Ja… es ist aufwendig.

    Nein… es ist nicht notwendig.

    Aber genau das macht irgendwie den Reiz aus.


    Ich hänge euch mal Bilder von einem der ersten fertigen Teile sowie einem früheren Prototypen an, damit man sieht, wo die Reise herkommt
    .

    Aktuell baue ich eine kleine Pre-Serie von 5 Stück zusammen und schaue einfach mal, was passiert.


    Wie immer: Fragen, Kritik, „warum macht man sowas überhaupt“ – gerne her damit. 😄


    Liebe Grüße aus Kärnten

    Dennis






    Von mir gibt's auch mal wieder was Neues:
    https://www.acd-unlimited.at/deutsch/hardware/phantom/


    Mein Ansatz eines einfacheren Pedals und somit zu einer "preiswerten" Alternative des Darwins.
    Ich habe versucht die Komplexität und somit auch die Teileanzahl und "verkopftheit" dieser zu reduzieren um somit natürlich auch den reduzierten Fräs- und Aufbau-Aufwand weitergeben zu können.

    Die Herangehensweise war und ist die gleiche wie beim Darwin und auch die Eckdaten sind ähnlich.
    Unterschieden wird aber in der Vielfältigkeit der Einstellungs- und Individualisierungsmöglichkeiten.

    Geometrie entspricht dem Darwin mit Fatboy cam (Bandantrieb) DirectDrive-Option zur Konvertierung ist in Arbeit
    - in Kleinserie CNC-gefräst und von gewissenhaft von Hand montiert hier in Österreich
    - Einzel- / Doppelpedal (jeweils symmetrisch mit einem geometrisch linken und rechten Pedal (zueinander gespiegelt)
    - Doppelpedal besteht aus zwei vollwertigen Singles und kann durch entfernen des DriveShafts auch so genutzt werden.
    - Links oder Rechtsfüßler (kann zu einem späteren Zeitpunkt auch in Eigenregie umgebaut werden)
    - Singlepedal kann zu einem Doppelpedal in Eigenregie erweitert werden.
    - Echte Longboards (von der Gesamtlänge her gesehen - da sind manche großen zwar im Namen kreativ, nehmen aber nur das Fersenteil weg)
    -Band- oder Directantrieb (untereinander austauschbar)
    - Schnellverschluss Hoopklemme (Kraftschlüssig und selbstsichernd - Dicke und Vorspannung kann adaptiert werden)
    - leicht zugängliche Federverstellung mit Rasterung (selbstsichernd gleichzeitig jederzeit zugänglich)


    Hallo Leute,


    Zwischen den Vorbereitungen für die anstehende London Drum Show konnte ich noch ein paar kleine Projekte starten bzw. auch umsetzten.


    Vor ein paar Wochen hab ich die Hälfte der neuen Abhebung gezeigt. Nun sind auch zwei passende Kessel (13x6 & 13x4,25), sowie die Böckchen fertig geworden und ich konnte heute mit dem Aufbau beginnen. Momentan fehlen noch Hoops und Felle, ich denke aber, dass ich es bis zum Donnerstag (Da geht's dann mit dem Auto Richtung London) schaffen sollte ;)



    Da ich mich in den letzen Wochen intensiv mit HiHats auseinandersetzen durfte, sendete mir ein Kumpel auch seine alte remote HiHat zu. Ich durfte das Ding zerlegen, aufbereiten und in dem Zuge auch mit einem angepassten Longboard-Kit ausstatten. Nun läuft das gute Stück wieder absolut solide und subjektiv überraschenderweise besser als so manch neueres Modell.



    Auch beim Darwin hab ich etwas experimentiert und ein schwarzes Modell auf Anfrage mit einer silbernen Trittplatte ausgestattet. Spannend zu sehen, wie eine vermeintliche Kleinigkeit die Optik des Pedals doch start verändern kann (..oder bilde ich mir das nur ein :love: )



    Als ich die neue HiHat vorstellte, kamen sehr schnell die ersten Anfragen nach einer passenden Remote-HiHat. Ich muss gestehen, dass die HiHat-Idee mit einer Remote-Version startete und es sich nur durch Zufall ergeben hat, dass die normale Version eher fertig wurde. Ich bin dran und freue mich die finale Lösung auf der London Drum Show (bzw. am Freitag zuvor im Zuge des wöchentlichen email-Updates) vorzustellen.
    Zur HiHat konnte ich am Dienstag ein kleines Video hochladen, in dem ich nochmals auf alle kleinen Eigenheiten eingehe:
    </iframe>



    Abschließend wieder mal Werbung in eigener Sache :whistling:
    In der aktuellen Ausgabe des Sticks findet sich ein 3-seitiger Testbericht zum Darwin.
    Für all jene, die es interessiert und gerne eine 3. Meinung zu meinem Zeug haben möchten. :S



    So, das war's mal wieder von meiner Seite. Ich schmeiss mich ins Bett und tüftle Morgen in aller Frische weiter.


    Beste Grüße & bis bald
    Dennis

    Das Darwin Doppel Pedal würde ich wirklich gern mal ausprobieren. Ich finde das Teil optisch sowie technisch Klasse! Allerdings würde ich 1150 Euro nicht ohne vorheriges probieren investieren. Wenn man die Möglichkeit bekäme, wie z.B. bei Thomann das Teil mal 30 Tage auszuprobieren - das wäre Klasse.


    Vielleicht kannst du ja mal darüber nachdenken, dir 1-3 Maschinen als "Leihmaschinen" hinzustellen und die unter Bezahlung des vollen Preises (so wie das bei Thomann ist) zu vesenden. Sollte der Käufer eine neue Maschine haben wollen, schickt er dir das Leihteil zurück und bekommt seine neue Maschine. Wenn nicht bekommst du die Leihmaschine zurück und danach bekommt er das Geld wieder. Vielleicht sagt der Käufer ja sogar direkt, ich behalte das Teil. Dann baust du wieder eine als Leihmaschine dazu.

    Mahlzeit,


    Hab dazu bereits seit Veröffentlichung des Pedals etwas in den AGBs stehen ;)


    "Wenn Interesse an den Darwin Pedalen besteht und Sie diese gerne testen möchten, kontaktieren Sie uns um eines unserer Demomodelle zu Testzwecken zu erhalten."



    Beste Grüße
    Dennis

    Mahlzeit,


    Es ist mal wieder einige Zeit vergangen und so recht konnte ich die Füße nie still halten. :S
    - Zeit für ein kleines Update.


    Vergangenes Wochenende stand die Crash It in Mannheim am Plan. Die knapp 800km pro Richtung sind zwar immer eine Qual, doch lohnt es sich jedes mal auf's Neue. Eine solche Veranstaltung mit familiären Flair findet man kaum wo. Wir hatten verdammt viel Spaß und konnten zahlreiche neue und alte Gesichter treffen, quatschen und fachsimpeln. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an Daniel und seine Familie für die großartige Organisation.


    Ich hab immer mal wieder die Kamera mitlaufen lassen und konnte so unsere Reise etwas Dokumentiren.


    [video]http://www.youtube.com/watch?v=JkhDtQw4mGI[/video]


    Im Zuge der Veranstaltung durfte ich einen kleinen Vortrag zum Thema Fußmaschinen im Allgemeinen und auch zu meinen Upgrades und Pedalen abhalten. Ich war durchaus nervöser als erwartet, doch hoffe, man kann etwas daraus mitnehmen.
    In der Videobeschreibung ist das Video gut gegliedert, wenn sich jemand nicht die volle Breitseite an Theorie geben möchte :D


    [video]http://www.youtube.com/watch?v=AwZN0vPMNxk[/video]


    Da ich mich in den vergangen Wochen erstmalig mit der Patentieren einzelner Features auseinandersetzten durfte, konnte ich leider nicht allzu viele Details über die neue HiHat preisgeben, bis es die Sache mal im Groben durch war. Nun ist von dieser Seite alles erledigt und ich kann nun endlich etwas mehr dazu erzählen.



    Seit der Veröffentlichung der Darwins bekam ich immer mal wieder Anfragen zu einer passenden HiHat. Ich antwortete stets recht ähnlich, dass es früher der später sicherlich soweit sein wird, ich jedoch nicht sagen kann, wann es denn so weit wäre.
    Der Grund hierfür lag einfach daran, dass ich nicht einfach irgendwas Zusammenklopfen wollte, nur um eine HiHat zu haben, dass soll nicht Sinn der Sache sein.
    Ich behielt die Idee aber stets im Hinterkopf und grübelte beinahe täglich an einem möglichen Konzept.
    Über die nächsten Wochen und Monate formte sich dann endlich ein genaueres Bild und ich machte mich an die ersten Konstruktionen am Computer. Während des konstruieren ergab sich Schritt für Schritt das finale Design und ich konnte endlich mit dem Bau der ersten Prototypen beginnen.


    Die Grundidee war eine möglichst kompakte, universelle und einfach zu bedienende Einheit zu schaffen. Dass die Sache in ein Leichtbauprojekt ausartet war dann eher Zufall :rolleyes:



    Ich startete mit der Boden- und Trittplatte, sowie einer kürzeren, symmetrisch positionierten Version der Darwin Hauptsäule.
    Irgendwie hab ich es dann auf die Reihe gebracht den Großteil der Mechanik im inneren der Säule zu positionieren, sodass diese einerseits kompakt, aber auch geschützt ist.



    Aufbauend darauf ergab sich eine Schraublösung, die es ermöglicht, im gelockertere Zustand, die gesamte Rohreinheit in Richtung Bodenplatte zu klappen. Im Aufgebauten Zustand geht die Rohreinheit eine steife Verbindung mit der Säule, die stets fest mit der Bodenplatte verschraubt ist.




    Um eine HiHat möglichst kompakt transportieren zu können, ist es für gewöhnlich notwendig, den oberen Teil des Teleskoprohrs, sowie den oberen Teil der Zugstange abzuschrauben und getrennt zu lagern. Ich habe die Zugstange im Gesamten so gestaltet, dass sich der obere Teil durch drehen im Uhrzeigersinn lösen lässt und, nach einigen Umdrehungen, völlig im unteren Teil verschwindet. Somit kann das Teleskoprohr einfach auf ein Minimum zusammengeschoben werden und die Zugstange ragt kaum darüberhinaus.
    Die Clutch selbst ist recht einfach gelöst und bietet eine Klemmung die gut hält, die Zugstange jedoch nicht beschädigt.




    Einige schlaflose Nächte kostete mich die Ausarbeitung der Beine. Auf Grund der stabilen Verbindung von Bodenplatte bis hoch zur Clutch wollte ich am Rohr keine Version von klobigen Füßen anbringen. Das würde in meinen Augen nicht gerade schön aussehen und speziell bei Nichtverwendung stören.
    Inspiriert durch die Optik von Flat-Base Hardware habe ich die Beine an der Bodenplatte positioniert. Für den Transport sind diese unter der Trittplatte eingeklappt und lassen sich, wenn notwendig unabhängig voneinander ausziehen und frei positionieren.
    Um den Tontechniker nicht allzu sehr zu nerven habe ich die Füße bis auf den vorderen Auflagepunkt ausgefräst und so ausreichend Platz für Kabel geschaffen, die darunter durch verlaufen.
    Wenn es mal ganz uneben ist, oder ein sehr dicker Teppich verwendet wird, kann die Bodenplatte durch herausdrehen von Schrauben, die am vordersten Punkt der Füße positioniert sind, vom Boden abgehoben werden und steht in weiterer Folge bloß noch auf 3 Punkten.



    Die Federverstellung habe ich recht einfach durch einen Drehmechanismus gelöst. Dieser klickt beim drehen wie bei den Darwins und bleibt stets arretiert.



    Die Trittplattenhöhe kann unabhängig vom Rest der HiHat, durch Lösen einer Stimmschraube (in Falle des Prototypen ist es noch eine Inbusschraube), stufenlos, an die Höhe des Slavepedals angepasst werden.



    Ich hoffe, ich hab soweit nichts vergessen. Für Fragen, Wünsche, Kritik und Anregungen bin ich natürlich immer offen und freue mich auf euere Feedback! :love:


    Abschließen habe ich noch ein kleines Video, das schnell und einfach den Aufbau der HiHat zeigt. :huh:


    [video]http://www.youtube.com/watch?v=v6476AKKKYc[/video]




    Beste Grüße
    Dennis

    ..... Du errinnerst dich vll. wir hatten vor etlicher Zeit einmal telefoniert und über das Konzept von Bill Bachmann (Speedy HiHat) gesprochen.

    Hallo Michael,


    Natürlich erinnere ich mich. Du warst einer der Gründe, wieso mich die Idee einer eigen (Remote) HiHat immer im Raum stand.
    Beine werden sowohl die normale, wie auch die Remote-Version haben, wenn auch diese etwas anders als gewohnt aussehen und positioniert sind. :whistling:
    Ich halte Dich hier natürlich auf dem Laufenden!


    Ein paar Neuigkeiten gibt's noch zu berichten.


    Seit einigen Wochen tüftle ich an einer neuen Hardwarekombination für Snares und Toms. Auf Basis meine "Woodcore Abehebung" möchte ich eine noch etwas handlichere Version haben, bei der die Teppichspannung auch ohne zwangsläufiges Abheben verändert werden kann. Dies, ohne die allgemeine Optik zu verlieren. Der erste Prototyp ist nun beinahe fertig (zumindest die erste Hälfte :P ). Der komplette Verstellmechanismus liegt jetzt am "Deckel", der wiederum auch eine kleine Aussparung bekommen hat, um das Einstellrädchen stets zugänglich zu machen. Wenn alles klappt wie geplant, möchte ich die Abhebung in Chrom, Schwarz, sowie gebürstet bauen um so optisch viele Gestaltungsmöglichkeiten für zukünftige Projekte zu haben. Ein Bild kann ich euch vorab schonmal zeigen, weitere Details, sowie Bilder zu den Böckchen folgen demnächst. :thumbup:




    Bzg. der Darwins bekam ich immer mal wieder Anfangen, gerade aus der schnelleren Ecke, ob es eine fußmaschinenbasiete Triggerlösung geben wird. In einer ruhigen Minute machte ich mir Gedanken und fing an, an einer trittplattenbasierte Triggerlösung zu arbeiten. Kurz darauf entdeckte ich, dass da jemand aus Tschechien bereits um einiges weiter war und an einer sehr ähnlichen Idee arbeitete. Mittlerweile ist die Lösung von Ondřej ausgereift und als "On Trigger" für zahlreiche Fußmaschinen, wie auch für die Darwins, erhältlich. Auch ich hab ein Exemplar hier liegen und werde es demnächst für ein kleines Video montieren und genauer erklären.



    Da wir gerade bei Pedalen sind;
    Siros, den ein oder anderen eventuell durch seine kurzen Fill-Tutorials aus Instagram bekannt, veröffentlichte vor Kurzem ein Review zu seinen Erfahrungen mit dem Darwin, welches ich euch nicht vorenthalten (aber auch nicht aufdrängen :love: ) möchte.


    [video]http://www.youtube.com/watch?v…9Vssac&t=6s&frags=pl%2Cwn[/video]



    Zum Abschluss hab ich noch etwas "Werbung" in eigener Sache.
    Gerade in den sozialen Medien versuche ich regelmäßig in Form von kompakten Posts zu berichten.
    Es ist kein Geheimnis, dass Viele (mich eingeschlossen) es langsam aber doch satt sind, viel zu viel Zeit auf Facebook und co zu verbringen. Ein weiteres Problem ist, dass es mittlerweile durchaus üblich ist, normale Posts einer Seite nur durch finanzielle Gegenleistung dem Großteil der Abonnenten in ihrem Feed zugänglich zu machen. Die meisten Updates bekommt in meinem Fall unweigerlich nur ein Bruchteil zu sehen.


    Da vielen "Fans" die Situations bekannt ist, oder diese FB den Rücken kehren, wurde ich öfter nach Alternativen oder der Möglichkeit von Newslettern gefragt. Ich habe nun eine Möglichkeit gefunden, auch direkt via Mail kleine Berichte und Updates rund um ACD und anstehende Projekte zu versenden. Hierbei soll es sich keinesfalls um nervige und völlig unnötige Werbung bzw. "Newsletter" handeln (das widerspricht völlig meiner persönlichen Einstellung), viel mehr soll es eine Möglichkeit sein Ideen zu sammeln, Projekte zu diskutieren und einen tieferen Einblick in aktuelle Geschehnisse zu ermöglichen. Das alles auf einer möglichst persönlichen Ebene.


    Wer Interesse hat, kann auf der Startseite meiner Homepage www.acd-unlimited.at (die kürzlich auch überarbeitet wurde :thumbup: ) seine Emailadresse eintragen und wird so automatisch zur Liste hinzugefügt. Selbstverständlich gibt es direkt in jeder Mail auch wieder eine Abmeldemöglichkeit, sollte es nicht passen.



    Beste Grüße
    Dennis

    Hallo Leute,


    Nachdem ich mehrere Wochen wieder eher zum stillen Mitlesen hier im Forum wurde, möchte ich mich wieder mal mit einem Update melden.
    Da ich selten still sitzen kann, gibt es ein paar Kleinigkeiten, die es zu berichten gibt, also immer der Reihe nach :D


    Da ich immer wieder Anfragen zu einem DriveShaft Upgrade für Trick Pedale bekam, habe ich nun auch für diese eine Version im Angebot.
    Das Spezielle ist der Anschluss. Auf einer Seite funktioniert die universelle Bohrung, wie sie auch auf allen Tama, Pearl, Yamaha,.. ect Maschinen zu finden ist, auf der anderen Seite benötigt es aber anstatt einer Bohrung, eine Welle, die in die Slave-Einheit am Mainpedal geht.




    Als ich vor Kurzem an ein paar All-Black Darwins arbeitete, konnte es nicht lassen, ein Pedal mal mit einem der DriveShafts für's Mittelpedal zu kombinieren. Ich habe noch keinen Einsatzzweck für diese Kombo gefunden, bin mir aber sicher, dass es da etwas gibt :whistling:



    Die Darwins an sich haben auch ein kleines Update bekommen.
    Der Slider, mit dem die Federspannung eingestellt wird, ist nun etwas höher und hat anstatt 2 Muttern an der Oberseite (die sich abkonterteten) nun eine zentrale Mutter in der Mitte. Die Unterseite der Mutter hat kleine Ausnehmungen, in die eine vorgespannte Kugel drückt und so beim Drehen für ein Klicken und Arretieren sorgt. Der neue Slider passt natürlich auch auf alle bisherigen Darwins und kann einfach nachgerüstet werden. Die Federverstellung ist somit noch einen Ticken einfacher und genauer geworden, zudem hat das klickende Drehen für mich absolutes Suchtpotential :thumbup:



    Zwischenzeitlich habe ich auch meinen Youtube-Kanal wieder etwas reanimiert und versuche hier, mehr oder weniger konstant, Videos zu posten.
    Wer also Interesse hat, einem Blick hinter die Kulissen zu werfen und dabei von ausbaufähigem Englischskills nicht abgeschreckt ist, sollte hier ganz gut aufgehoben sein :rolleyes:


    [video]http://www.youtube.com/watch?v=CTg9cJUb-v4&frags=pl%2Cwn[/video]




    Abschließend hab ich noch ein paar Ankündigungen.
    In knapp einem Monat, am 20. Oktober, steht die Crash It in Mannheim wieder am Plan. Eine kleine aber feine Vintage und Custom Drum Messe. Ich darf zum zweiten Mal mit dabei sein und werde Upgrades, Pedale und ggf. die ein oder andre kleine Überraschung mit im Gepäck haben.
    Im Laufe des Tages darf ich auch einen kleinen Vortrag über den technischen Hintergrund, sowie Setupfindung von Fußmaschinen im Allgemeinen und auch über meine Darwins halten. Ich freue mich auf das ein oder andere alte, sowie viele neue Gesichter!
    Weitere Infos gibt's hier: https://www.facebook.com/events/1804795086480765/



    Der zweite spannende Termin steht für mich am 10 & 11 November am Programm. Da findet die London Drum Show statt und ich bin zum erstem Mal privat und "beruflich" dabei. An meinem Stand wird's wie auch auf der Crash It Upgrades, Pedale, Snares und ein paar Neuheiten zu betrachten, antesten (und mitnehmen 8) ) geben. - Das wird zwar wieder eine lange Autofahrt, die Vorfreude ist aber bereits jetzt sehr groß!
    weitere Infos: https://www.londondrumshow.com



    Zum Schluss hab ich noch eine Neuheit aus eigenem Hause anzukündigen.
    Ich habe in den vergangen Wochen wieder einige Zeit am Rechner verbracht, mir die ein oder andere Nacht um die Ohren geschlagen und so am fehlenden Glied zum kompletten Darwin-Pedalsetup getüftelt. Der Fokus liegt, neben dem passendem Design, auf einfache, aber vielseitige Einstellmöglichkeiten, Short- und Longboard-Option, kompaktes Packmaß (faltbar) bei einem Kampfgewicht von unter 2kg.
    Es wird eine konventionelle HiHat-Maschine, sowie eine Remote-Version geben. Die konventionelle Maschine wird planmäßig bis zur Crash It fertig, die Remote-Variante folgt dann voraussichtlich zur London Drum Show. Ich halt euch auf dem Laufenden :thumbup:



    Das war's erstmal von meiner Seite!
    Beste Grüße & bis bald
    Dennis

    Mahlzeit,

    dieser Fred wirkt für mich immer wie vom anderen Stern.

    Ich fass es einfach mal als Kompliment auf :S
    Nach längerer Pause hier setzte ich einfach einen Grundgedanken. Wenn ich mir schon die Zeit nehmen möchte um etwas hier zu schreiben, dann soll es auch anständig sein. Einfach nur gehetzt irgendwas hinzuknallen ist es mir nicht mehr wert. Fotos, ect. haben sich bei mir erst sehr langsam mit der Zeit verbessert. Es ist für mich stetiger Prozess der eigen Weiterentwicklung, bei dem meinerseits noch lange kein Ende in Sicht ist :whistling:



    Aber ich hab noch was anderes :rolleyes:


    Beinahe parallel zu den überarbeiteten Longboards konnte ich nach eingen Wochen ein weiteres Projekt fertigstellen.


    Während der Musikmesse in Frankfurt kam ich mit einem Norweger in's Gespräch, der nach kurzem Antesten vom Darwin ordentlich angetan war.
    Im Zuge unseres Gesprächs stellte sich heraus, dass er lange Zeit eine bestimmte Sorte Pedale spielte, die einen symmetrischen Setaufbau, mit zentraler Bassdrum, erlauben. Für ihn fing es mit dem damaligen Highendmodell von Sonor an. Nachdem dieses nach vielen treuen Jahren des Zeitliche segnete, fand er keinen wirklich zufriedenstellenden Ersatz mehr (herstellerunabhängig war das große allgemeine Problem bei diesem Konzept, dass es sich um 2 Slavepedale mit entsprechend schwachen DriveShafts handelte, die dann mit der Zeit auch sehr indirekt wurden). Zwischenzeitlich spielte er einen "Fernost-Nachbau" mit US branding des Sonorpedals.


    Wie der ein oder andere bereits erraten hat, handelt es sich um ein Mittelpedal.
    Es stellte sich die Frage, ob ich eine Darwin-Version eines solchen Pedals bauen könnte.
    Mein erster Gedanke war: "Hmmm.. irgendwie könnte da was gehen, aber so recht wie weiss ich noch nicht" - also beschlossen wir einfach weiter in Kontakt zu bleiben.
    Mich ließ die Idee bereits während der Heimfahrt von der Musikmesse nicht mehr los und ich machte mir die ersten Gedanken.


    Einige Tage später erreichte mich eine Mail von besagten Norweger. Parallel begann ich bereits mit einer groben Konstruktion im CAD.
    Es benötigte noch ein paar Mails um einige Details zu klären, wie z.B. der Abstand von Pedal zu Pedal, welche bei seiner montierten Lösung einfach etwas zu weit war und nur kaum Verstellmöglichkeiten bot.


    Nachdem alle Kleinigkeiten geklärt waren, begann ich mit de finalen Konstruktion und dem Bau des Pedals.
    Einfach betrachtet setzt sich das Pedal aus Zwei voneinander gespiegelten Darwin Singlepedalen, zwei sehr kurzen DriveShafts und einem gemeinsamen Mittelteil zusammen.


    An den Pedalen selbst musste ich nichts verändern, alle Einstellungen wie Federspannung und auch die Geometrie, ein möglicher umbau auf DirectDrive,.. ect können individuell am Pedal vorgenommen werden. Zudem bieten sie natürlich auch die Möglichkeit als Einzelpedal gespielt zu werden, da sowohl Hoopklemme, als auch Beterklemme vorhanden sind.
    Der Mittelteil ist technisch nicht sehr aufregend. Er besteht aus einer gekürzten (da ansonsten Kollisionsgefahr mit dem Snareständer) und modifizierten Bodenplatte, sowie einer Normalen Hoopklemme, eine Zentralen Säule mit der Lagerung für 2 Slaveeinheiten mit Beaterklemme, wie sie auch beim Darwin Doppelpedal einseitig vorkommt.
    Verbunden werden die Pedale durch zwei meiner Ultimate DriveShafts, jeweils mit einem Modifizierten Mittelteil. Dieses wurde auf ca. 1/4 der Originallänge gekürzt. Entgegen des normalen Modells ist hier eine Seite der Kardangelenke fest mit dem Mittelteil verbunden, die zweite Seite lässt sich ausziehen und somit bei Bedarf um bis zu 2,5cm verlängern. Somit ist für ein langfristig absolut direktes Spielgefühl gesorgt und auch der Abstand der Pedale zueinander kann noch angepasst werden.


    Ich denke, jetzt hab ich genug gequatscht, es wird Zeit für ein paar Bilder und ein kleines Video zum Pedal in meinem gewohnten allerbesten schlimmsten English :thumbup:
    (EDIT: Ich glaub mir fehlt das Enzym zum Videoeinbetten. Eventuelle kann mir das noch mal jemand erklären :huh: )


    Mich würd's freuen zu hören, wie ihr allgemeine zu diesem (etwas in der Versenkung verschwunden) Setaufbau-Konzept steht! :)




    [video]http://www.youtube.com/watch?v=Z7ptYXFxzuU&t=51s[/video]


    Beste Grüße & bis bald
    Dennis

    Guten Morgen!

    Die Designer-Bracket-Lösung ist natürlich edelst. Als Alternative böten sich m. E. 3 kleine Memoryclamps/-locks an. ;)


    Unabhängig davon :thumbup: für deine Arbeiten.

    Das war Versuch #1, leider mit keinem großem Erfolg. Zwar blieb das Tom wo es sein soll, die Brakets lockerten sich dennoch, sodass es zu einer recht wackelige Angelegenheit wurde.



    Ich hab mal wieder einen Grund zu berichten! :)
    Bis Mitte vergangen Jahres baute ich Longboard Umbau-Kits für einige Fußmaschinen von Tama, Pearl, DW und Mapex.
    Die Konstruktion war recht aufwändig und mit einigen zeitintensiven Arbeitsschritten verbunden. Einfach, da vieles nur von Hand erledigt werden konnte.
    Da mir irgendwann die Zeit fehlte, hab ich mich auf andere Projekte fokussiert und konnte die Longboards nicht mehr fertigen.


    Mich selbst lies es dennoch keine Ruhe und auch Anfragen aus aller Welt kamen immer wieder rein.
    Im Frühjahr nahm ich mir einige Abende Zeit um über eine mögliche Neukonstruktion nachzudenken, auf welche ich nun weiter eingehen möchte.



    Im Gegensatz zur alten Konstruktion, die überwiegend aus gelaserten und weiterverarbeiteten Aluminiumplatten bestand, sind nun alle Teile, wie beim Darwin, CNC-gefräst und eloxiert (Oberflächenbehandelt)


    Das Grundkonzept blieb unverändert. Die originale Trittplatte wird demontiert und mit Hilfe einer vormontierten Adapterplatte kann das Longboard inkl. kugelgelagertem Fersenscharnier auf die Bodenplatte montiert werden.
    Hier gibt es den ersten nennenswerten Unterschied. Zuvor gab es zu jedem Modell eine eigene Adapterplatte mit den notwendigen Bohrungen.
    Diese ersetzte ich durch eine allgemeine Platte, die bereits alle Montageoptionen der verschiednen Pedale abdeckt.
    Zugleich nimmt diese Platte das neue Fersenscharnier auf, welches 1:1 der Konstruktion des Darwin entspricht und in Summe Platz für 4 Kugellager pro Trittplatte bietet.



    Auch das Longboard selbst ist technisch mit dem des Darwin ident, unterscheiden sich lediglich etwas in der Form.
    Ein weitere großer Unterschied zum Vorgänger ist, dass der Hauptteil der Trittplatte, modellunabhängig nun immer gleich ist.
    Das Board wurde im vorderen Teil getrennt um hier die Möglichkeit zu haben, entsprechende Teilstücke für das jeweilige Fußmaschinenmodell, in der notwendigen Länge, sowie Aufnahme der Kette zu adaptieren.


    Durch die Kombination dieser Details und die Umstellung auf CNC-gefräste Teile entstand so, in meinen Augen, die optimale Lösung. Ein einfacher Umbau mit großer Wirkung. ^^



    Beste Grüße
    Dennis

    Guten Morgen!


    Da das schwarze Pedal in den vergangenen Wochen doch auf mehr Interesse gestoßen ist, als ich erwartet hätte, habe ich etwas experimentiert.
    Das Schwarz ansich gefiel auch mir im Grunde ganz gut. Einzig mit dem Glanz im Finish war ich nicht ganz glücklich, es sah mir etwas zu sehr nach Kunststoff aus..
    Nach ein paar Experimenten fand ich dann doch eine Lösung, mit der ich wirklich zufrieden bin. Vor dem Eloxieren werden bestimmte Teile zusätzlich vorbehandelt um in der fertigen Baugruppe ein "Black in Black" finish zu erhalten, welches sich sowohl aus matten, als auch glänzenden Teilen zusammensetzt.
    Geschmäcker sind da durchaus verscheiden, umso mehr freue ich auf auf Euer Feedback!




    Die Dynamic Beater sind durchaus vielseitig einsetzbar. Durch die verschiednen Gewichtsoptionen, sowie Filz und Holz als Schlagfläche entstehen unterschiedliche Charakteristiken. Was jedoch bislang fehlte ist eine fluffig welche Option. Auf der Musikmesse kam ich mit Thorsten Reeß alias Mr. Muff in's Gespräch über eine mögliche Muff-option für die Dynamic Beater.
    Vergangene Woche erhielt ich nun die ersten Muster in 35mm und 60mm Durchmesser. Voller Vorfreude wurden sie umgehend weiterverarbeitet und befinden sich gerade im Test.
    Der erste Eindruck it sehr positiv. Ein paar Details, wie z.b. die Faserlänge werden noch optimiert. Ich denke aber, dass ich bald 4 weitere Schlagflächenoptionen für den Dynamic beater anbieten kann :)



    Beste Grüße
    Dennis

    Guten Morgen!


    Vielen Dank für Die Blumen! :)


    In meinem näheren Umfeld gibt es ein paar Sonor Designer Sets. Alle wunderschön, aber mit einem ähnliches Problemchen.
    Mir selbst gefällt die Serie wahnsinnig gut, gerade die Ästhetik der Hardware fine ich sehr gelungen.
    Beim Live-Einsatz haben die FT Halterungen gerne mal die Eigenheit, die FT-Beine ein Stockwerk tiefer rutschen zu lassen.



    Da die Sets einfach klasse klingen wäre es zu schade sie daher zu Haus zu lassen, also musste eine Lösung her.
    Die erste Idee war einfach andere Halterungen zu montieren. Da Die Kessel aber alle einen hohen ideellen Wert haben, wäre es zu schade hier neue Löcher in den Kessel zu bohren.


    Die Lösung gelang nach ein paar stunden am Rechner.
    Ich konstruierte eine Adapterplatte, welche einerseits die neue Halterung aufnimmt, aber an der Gegenseite das Original-Braket widerspiegelt und so in das Bohrmuster am Kessel passt.



    Das Ergebnis ist optisch ok und hat den Vorteil des einfachen Rückbaus, sofern ein Set mal in andere Hände geht. Am aller wichtigsten jedoch, das FT bleibt stehen wie es soll ;)



    Beste Grüße
    Dennis

    Guten Morgen!


    Wie angedroht folgt nun Teil 2 meines kleinen Updates.


    Kurz nachdem die Mischpulthalterung fertig, wurde juckte es ich wieder in den Fingern.
    Ich wollte unbedingt ein Shellset bauen und da etwas experimentieren.
    Gut, dass ich noch einen halbfertigen Kesselsatz in Eiche (18/14/12) rumliegen hatte, den ich mal zur Beschäftigungstherapie anfing zu bauen. Die Außenseiten waren bereits fertig gefräst, so konnte ich mich umgehend um das Fräsen der Innenseiten kümmern.



    Die Idee diesmal war es, ein einfärbiges, hochglänzendes Finish mit Fassbaukesseln zu vereinen. Überwiegend spaltet es sich so auf, dass Fassbausets eher geölt oder auch mal ein Natur-Hochglanzfinish abbekommen. Einfärbige Lackierungen sind da die Ausnahme.
    Als alles fertig verschliffen und angeklebt war, ging es an die ersten Schichten der Grundierung.
    Leider ist die Eiche grobporig und undankbar, so musste die ein oder andere Schicht mehr Füller drauf (der dann wieder fast zur Gänze abgeschliffen wurde), bis eine schöne, homogene Schicht entstand.



    Über die Wahl der Farbe blieb ich lange unschlüssig. Mir schwärmte ein zartes Blau oder Grün vor, richtig fündig wurde ich jedoch nicht.
    Irgendwann bin ich im Gespräch mich einem befreundeten Lackierer über die japanische Sportwagenszene der 90er und 2000er Jahre in's Gespräch gekommen und ich entdeckte ein Bild eines Nissan Skyline GTR R34 (kann mit Autos zwar eher wenig anfangen, erfreue mich aber hier und da etwas schönes zu entdecken). Nach weiterer Recherche stellte sich heraus, dass besagter R34 eine Sonderedition "M-SPEC NÜR" in der Farbe Millennium Jade ist. Beinahe etwas wie liebe auf den ersten Blick - "die soll's werden" dachte ich und machte mich an's Werk.



    Nach mehreren Schichten Farbe inkl. Zwischenschliff folgten abschließend noch mehrere Klarlackschichten.
    Abschließend durfte die Geschichte nach rund 2 Tagen aushärten noch poliert werden. - Mit dem Ergebnis bin ich selbst mehr als glücklich.



    Spanned zu sehen war allerdings auch, wie schnell man menschen das Gefühl geben kann ihnen bewusst an's Bein pinkeln zu wollen.
    Gerade in den "Sozialen Medien" gab es hier und da keine schönen Worte. "wie man nur die schöne Holzoptik einfach so schamlos überdecken kann".. ect.. Glücklicherweise hab ich da mittlerweile eine dickere Haut und kann das getrost bei Seite stecken. ;)


    Gratungstechnisch bin ich meinem Lieblingssetup treu geblieben. 45° an der Innenseite mit einem 60° Gegenschnitt. Die Toms blieben eher spitz, die Bassdrum wurde etwas mehr verrundet. Diese Kombination hat sich bei mir als total harmonisch herauskristallisiert. Liegt irgendwo zwischen Modern und Obertonreich. Der erhöhte Bassanteil der Fassbaukesseln rundet die Sache nochmal schön ab.



    Bei diesem Set hab ich erstmal auf kommerziell erhältliche Böckchen zurückgegriffen, da ich gerne etwas verchromtes haben wollte und die Sache mit Bröckchen bauen und extern verchromen lassen einfach zu lange gedauert hätte.
    Ich entschied mich für eine schlichte, einfache Form in Kombination mit Vintage-style Hoops, die in der letzen Biegung, ähnlich wie S-Hoops zur Fellseite fallen, jedoch nicht so dominant.



    Mit dem Gesamtergebnis bin ich sehr glücklich, die Tuningrange ist enorm. Die kleine 18" Wummel hat durch die Fassbauweise deutlich mehr Bassanteil und kann in tieferer Stimmung problemlos mit 20" und Konsortien mithalten (PS3 Clear / PS3 Fiberskyn). Die Toms decken auch bei Ambassador Coated, Ambassador Clear Combo vom moderneren, kurzem, bissigen Sound, bis hin zur hohen, weit offenen Jazzstimmung alles ab.
    Leute in meine Umfeld und ich selbst sind richtig angetan und freuen und über die vielseitige Einsatzmöglichkeit. So findet das Set gerne Platz für kleineren Kneipengigs. Kompakt und Transportfreundlich, mit ordentlich Wumms, wenn's sein muss.
    Soundfiles bzw. Videos sind hierzu gerade in Arbeit. Update folgt.




    Das letze Bild bringt mich schon zum nächsten größeren Ereignis in meiner kleinen Welt. Erstmalig ging es für meine Freundin und mich nach Frankfurt auf die Musikmesse, mit eigenem kleinen Stand.
    Ich möchte hier vorab keine Diskussion lostreten, ob und wie die Messe überleben wird, ect.
    Für meinen Teil kann ich sagen, dass wir eine gute Zeit hatten, viele nette Gesprächen führen konnten und tolle Leute trafen - Ein herzlichstes Danke hier von meiner Seite. Von der Besucherseite her wäre es mir in Anbetracht der Aussteller, dem Eintrittspreis oder einer längeren Anfahrt nicht wert gewesen, da ist man beim größeren Musikhändler besser aufgehoben.
    Die Jungs und Mädels der Messe haben aber mittlerweile ein offnes Ohr, so ist die Hoffnung noch nicht ganz verloren.


    Mit vollgepacktem Kombi, einigen Produkten und selbstgebautem Messestand ging es für uns in den Norden. Die kompakte Größe des Shellsets spielte mir hier in die Hände. Größere Kessel hätten keine Chance auf einen Sitzplatz gehabt ;)


    Ich lass hier einfach noch zwei Bilder sprechen.





    Nach einer anstrengenden Woche mussten wir uns erst wieder sammeln und die Eindrücke verdauen.
    Täglich mehr als 16 Stunden auf den Beinen zu sein, ohne Ruhe, bei erhöhtem Lärmpegel hinterlässt Spuren.


    Glücklicherweise konnte ich mich schnell erholen und voller Motivation machte ich mich an ein paar Hardwareprojekte, die schon länger auf die Umsetzung warteten.


    Einerseits bekamen die Heel Block Upgrades für Axis Longboards ein Facelift, aber auch ein völlig schwarzes Darwin wollte testweise gebaut werden.
    Speziell hier würd ich mich sehr über Feedback freuen. Fabtechnisch wird's für mich oftmals schwierig Entscheidungen zu treffen. (siehe oben :) )




    Ergänzend zum Mahagoniset aus dem letzen Jahr, durfte ich eine 10x7" Tom bauen, der Kunde wünscht sich mehr Spielraum :)
    Wiederum in Fassbauweise im Hochglanzfinish und selbstgefrästen Böckchen.




    Diese Woche betrat ich selbst Neuland und setzte einen besonderen Kundenwunsch um.
    Ein Bekannter wünschte sich zu seinem bestehenden Rogers Set in 20/14/12 eine 16" BD und hat hierfür im Netz einen Floortomkessel mit Böckchen aufgetrieben, sowie die originale BD Hardware.
    Ich hab den Kessel von 16" auf 14" gekürzt, sodass die ehemaligen Bohrungen der Foortombeine, die nun die neuen BD Füße werden, etwas näher Richtung Resospannreifen rücken und der Ton etwas knackiger wird. Die hinteren Bohrungen der Böckchen sind nun die neuen Vorderen.
    Das Layout der Floortombeine kann durch die Originalhardware 1:1 übernommen werden und musste nur durch eine zentrale Bohrung in der Mitte jeweils ergänzt werden.
    Ein wichtiges Kriterium war es den originalen Verstärkungsring beizubehalten.
    Diesen schnitt ich mit Hilfe meiner Bandsäge aus dem Abschnitt des Kessels raus, schliff ihn wieder auf die passende stärke und klebte ihn neu im kürzeren Kessel ein.
    Nun musste nur noch die Gratung angepasst und nachgeschnitten werden bevor der Kessel wieder montieren werden konnte.



    Einzig passende Spannreifen fehlten noch. Ich hab mir hierfür schwarze Schichtholzspannreifen gemacht und mit Hilfe einer kleinen Vorrichtung für den Frästisch den Inlaycut selbst gefräst. Etwas überrascht freute ich mich über den reibungslosen Ablauf, hätte da mit weitaus mehr Komplikationen gerechnet. :)



    Nachdem die Folienstreifen an den Spannreifen fertig verklebt waren, ging das Paket wieder zurück nach Wien, wo die BD vom Bekannten selbst vervollständigt wird. Sobald ich Bilder hab, gibt es auch hier ein Update.




    Ein paar weitere Hardwareprojekte und auch ein neues Snare-Gesamtkonzept warten derzeit noch auf die finale Umsetzung. - Da juckt's mich derzeit anständig in den Fingern. Ich hoffe, auch ihr freut euch über das ein oder andere Update in Zukunft.



    Beste Grüße & bis bald
    Dennis