Servus zusammen,
ich hab die letzten Monate wieder etwas gebaut und dachte, ich zeig’s euch mal. ![]()
In den letzten zwei Jahren ist nebenbei ein Projekt entstanden, das ich mehr oder weniger unter dem Radar entwickelt habe. Intern lief das Ganze irgendwann unter dem Namen „An Approach“, was ganz gut passt, weil es im Grunde genau das ist: ein anderer Ansatz.
Die Grundidee war nicht, die nächste „noch eine Snare“ zu bauen, sondern mir die Frage zu stellen, wie man das Ganze konstruktiv anders denken kann. Also nicht: Kessel + Hardware dran schrauben, sondern alles als zusammenhängende Struktur betrachten.
Das Ergebnis ist ein Konzept, bei dem:
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alle tragenden Teile aus Aluminium gefertigt und bearbeitet sind
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die einzelnen Segmente strukturell miteinander verbunden sind
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es keine klassischen Hardware-Montageschrauben im Kessel gibt
Das Ganze wirkt auf den ersten Blick fast wie ein Gusskörper, besteht aber tatsächlich aus vielen einzelnen, präzise gefertigten Komponenten, die ineinandergreifen.
Trotzdem (und das war mir wichtig):
Das Ding verhält sich wie eine ganz normale Snare. Keine exotische „ich hab was neu erfunden“-Kiste, sondern einfach ein anderes konstruktives Fundament.
Ein paar Zahlen, weil ich weiß, dass das hier immer interessiert:
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14" × 6"
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ca. 6 mm Wandstärke
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aktuell ~125 Einzelteile + ~50 spezifische Kleinteile/Schrauben
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alles AlSi1, danach anodisiert / Stimmschrauben aus V2A gedreht/gefräst
Ja… es ist aufwendig.
Nein… es ist nicht notwendig.
Aber genau das macht irgendwie den Reiz aus.
Ich hänge euch mal Bilder von einem der ersten fertigen Teile sowie einem früheren Prototypen an, damit man sieht, wo die Reise herkommt
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Aktuell baue ich eine kleine Pre-Serie von 5 Stück zusammen und schaue einfach mal, was passiert.
Wie immer: Fragen, Kritik, „warum macht man sowas überhaupt“ – gerne her damit. 😄
Liebe Grüße aus Kärnten
Dennis