Beiträge von burned_destroyer

    So schlimm fand ich das jetzt auch nicht, da gibts wesentlich schlimmere von diversen Indern bei Technik Tutorials. An sich würde ich sogar das Gegenteil sagen, ich finde es gut Englisch als Standardsprache zu verwenden. Oft habe ich auf Youtube etwas gesucht, sei es ein Tutorial oder Informationen über irgendetwas, und leider gab es nur Videos in der jeweiligen Landessprache. Da dachte ich mir oft "Wenn man das schon auf eine internationale Plattform hochlädt, dann macht doch bitte alles auf Englisch, dann kann fast jeder etwas mit der Information anfangen". Das ist natürlich nur meine Meinung dazu. :)


    lg

    Es gibt schon ein paar Bücher, die solche Dinge behandeln (z.B. Stanton Moore - Take It To The Street, Horacio Hernandez - Conversations in Clave und bestimmt noch einige mehr). Tommy Igoe - Groove Essentials 1 ist ein Klassiker, um die gängisten Patterns kennenzulernen.

    In dem konkreten Beispiel höre ich auch eine 3-2 Cascara auf der Glocke, Bass Drum geht Richtung 3-2 Son-Clave, Hi-Hat auf Off-Beats, Snare-Akzent auf der 3 von Takt 2 - dadurch hat es dieses New Orleans-Feel, wenn man es als eintaktiges Pattern hört ("Big Four"). Um es genau zu checken, müsste ich das mit guten Lautsprechern und langsam gedreht anhören, aber so im Großen und Ganzen...

    Und wenn ich sowas lese fällt mir immer wieder auf wie froh ich bin, dass meine Bands fast nur 2 und 4 wollen, ich höre nur das ich sowas nicht kann. :D


    Sorry für den kurzen OT, back to Topic: Ich weiß nicht genau was der spielt, ich weiß das ich das üben müsste und vermutlich notiert brauche.

    Im Prinzip wurde schon alles gesagt, entweder du lässt das Pedal zurückkommen und spielst aus dem Fell raus oder du lässt den Fuß mit mehr Druck am Pedal damit das nicht passiert.


    Was mich eher interessieren würde, wie schafft man diese Verfärbung auf dem BD Fell? Wurde darauf mal Gulasch serviert? :D


    lg

    Für mich als maximal-3-Crashes-gewöhnt, ist das schon stressig mit - ...ääääh... keine Ahnung, schaut euch die Fotos von Alex' Alf an, wieviel da hängt - wenn man spontan in quasi Millisekunden entscheiden muss, auf welches Becken man bei der nächsten 1 denn jetzt schlägt :D

    Bei mir sinds 4. ^^ Und warum Crashes nur auf die 1 limitieren? :P Die haben doch auf diversen unds, es und as doch auch Platz.


    war ein lustiges Wochenende - gerne wieder! :)

    Sehr gerne! :)


    das 16er ist als zweites Crash doch zu klein

    Lass das Wort "zweites" weg, dann passt der Satz. 8o


    War wirklich lustig, und immerhin konnte ich für mich feststellen, egal welche Musik ich bediene, mit 20" Rides werde ich nicht glücklich. :D


    Und wer weiß vielleicht kommt ja bald wieder ein Becken das auf die Abholung wartet. :/


    lg

    Grundsätzlich ist für meinen linken Fuß das gut, was auch für den rechten gut ist. Folglich würde ich zuerst mal schauen, was da rechts unten steht. Meist gibt es davon ja auch eine Doppelversion.

    Das.


    Ich weiß ist gerade am Anfang sicher oversized, und wenn du nicht weißt ob du dabei bleibst oder nicht machts vermutlich auch keinen Sinn.

    Prinzipiell sind die teureren Serien der meisten großen Hersteller durch die Bank brauchbar. Wenn du nur mal testen willst ob das was für dich ist, und du damit eher Akzente setzen willst und keine durchgehenden Läufe über das ganze Lied, reichen vermutlich Modelle um die 200€. Da wirst du aber je nachdem wie viel du damit spielst relativ bald Spiel in der Kardanwelle haben, bzw. je nachdem wie das Footboard an das Fersenteil angebracht ist, kannst du dort auch setliches Spiel haben.

    Eine alternative wäre auch gebraucht mal eine günstige Maschine zu suchen und damit mal die ersten Gehversuche zu wagen.


    Das ist nur ein Vorschlag, möchtest du aber definitiv dabei bleiben, kann man natürlich eine Iron Cobra, Eliminator, DW 5000/9000, Falcon, wie auch immer die Sonor Pedale jetzt heißen, etc. nicht viel falsch machen.


    lg

    Bin ganz auf deiner Seite. Kanns mir auch nicht erklären

    Ich erklär mir das mit Staub der durch geringe Luftfeuchtigkeit einfach an Felle/Becken anklebt. Wie oft zB staubt ihr eure Becken ab? Ich vielleicht einmal alle 1,5 Jahre oder so. Ich bin fast überzeugt das genau dieser Staub für dieses Phänomen völlig aureichend ist. Mir fiel unter anderem auch auf, wenn wir im Proberaum handwerklich etwas gemacht haben, zB schnell irgendwo ein Loch gebohrt oder so irgendwas, wurden die Sticks meist schneller schwarz als die anderen.


    lg

    Ich konnte da noch kein Muster feststellen, ich merke nur hin und wieder das für mich Vater 5B auf dem Real Feel Practice Pad mit der grauen Oberfläche teilweise "komisch" in der linken Hand tut. Die Vibration fühlt sich unnatürlich in der Hand an. (Dann wechsel ich teilweise auf Traditional Grip, da spüre ich die Vibration dann nicht)

    Ähnlich hatte ich das zuerst beim 2002 Megabell Ride. Ich wollte den ähnlichen Rebound wie beim Power Ride und spielte vermutlich zu hart, und das war dann unangenehm in der Hand und sie ermüdete auch schneller.

    Ich kann mir schon vorstellen, dass das vielleicht auch auftritt wenn man den Stick zu fest hält, oder nicht richtig aufgewärmt ist, oder was weiß ich. Und das kann (glaube ich, ich habe keinen Beweis), doch irgendwas in der Hand anstellen wenn sich es schon nicht gut anfühlt.


    Ich versuche einfach auf meinen Körper zu hören.

    Das klingt nach einem interessanten Thread. :D


    1.) Da ich ein fauler Mensch bin, und vor einigen Jahren auch noch meine Bands auf 2 Proberäume aufteilte, definitiv ja. Jede Woche ein Set ab -und wieder aufzubauen liegt mir so gar nicht, das geht vielleicht mit BD, Sn und Hihat, aber auch da würds mich schon nerven.


    2.) Hm kommt drauf an was man für Musik damit bedienen will würde ich sagen. Bei mir haben fast alle Sets 22er BD's zum Beispiel, und ich versuche eher zu rechtfertigen das ich nicht noch ein Set mit 20 und 24 kaufen muss. Dafür aber teilweise unterschiedliche Tiefen, was die BD wieder anders klingen lässt. Zusätzlich habe ich noch für ganz winzige Sachen so ein Ryhthm Traveller Pod von Pearl, damit kann man eigentlich auch schon ganz ordentlich Musik machen. Lange Rede kurzer Sinn, wenn ich nur zB Rock spiele und 2 Bands in unterschiedlichen Proberäumen habe, brauche ich eigentlich 3 Sets in fast identischen Größen (PR 1, PR 2, zuhause) um überall gut spielen und üben zu können. Die Anzahl der Toms und Bassdrums kann da variieren, da nagel ich mich nicht fest. Was mich auch schon zu


    3.) bringt. Ich würde sagen meine Setups sind relativ modular. Gewisse Grundelemente gibt es immer, und dann wird je nach Band und/oder Show hinzugefügt oder weg gelassen. So kann ich Gigs mit meinen Metalbands zwar mit zwei Crash Becken bestreiten, fühle mich aber dadurch im Ausdruck beschnitten, weil mir Klangfacetten fehlen. Sollte es irgendein Pop/Rock Gig sein, reichen die zwei natürlich, und je nach Location gibts vermutlich gar kein China, bzw brauche ich da ganz sicher keine zweite Hihat.

    Auch die Anzahl der Toms kann von einer (ganz selten praktiziert, meist nur wenn man vom Schlagzeug nur Bumm Tschack erwartet), über zwei (gängige Variante, ein Tom oben ein Tom unten), bis zu 4 (ganz selten auch 5) variieren. Das einzige wo ich dann unflexibel werde ist wenn ich eine Iron Maiden Nummer covern muss, da brauch ich mindestens 2 Toms, sonst haut das für mich nicht hin. :P


    4.) Bei Becken kommts ganz darauf an was mit wem und wo ich spiele. Klar gibt es gewisse Konstanten. So kommt bei den Metalbands bei Indoor Gigs vorrangig das 2002 Power Ride zum Einsatz. Auch die 2002 SE HH in 14" ist da quasi immer mit dabei. Je nach Anzahl der Crashes sind da meist die 2002er in 18, 19, 20, 20 dabei. Open Air könnte schon mal das 24er Amboss Ride von Nöten sein. Ists nur Rock vermutlich doch wieder das 22er Ride und 19, 20 Crashes. Chinas werden je nach Venue Größe ausgewählt, das 22er Meinl bleibt aber quasi immer zuhause. Das hat Proberaumquarantäne weils mir zu schade ist.

    Sobalds etwas softer wird gibts dann den alternativen Beckensatz aus B20, da kann man dann ein wenig mehr streicheln. Auch beschweren sich Mitmusiker dann auch nicht so oft.

    Gibt also auch hier wieder von bis, Becken werden je nach Einsatzzweck aus dem Fundus ausgewählt. Und der Fundus ändert sich aus bekannten G.A.S. Gründen irgendwie immer wieder.


    lg

    Und wer angeblich mit matched - jetzt mal krass formuliert - zu doof ist, sensibel zu spielen, der möge an seiner Technik feilen. (Vermutlich bildet sich die Person aber eher nur ein, dass sie viel sensibler und kontrollierter mit tradtional spielt. Das Gehirn veräppelt einen gerne. ;) )

    Ich erlaube mir da noch kurz zu antworten, da es ja konträr zu meiner Aussage oben ist. ;)


    Zu doof um sensibel zu spielen? Vielleicht, und wahrscheinlich macht einem das Gehirn nur was vor. :P

    Ich spiele zu 90% matched, nur wechsel ich teilweise einfach gerne, weils mir Spaß macht, und ich mir einbilde "softer" zu spielen. Und wenn ich mich damit besser mit der Musik identifizieren kann, klinge ich vermutlich auch besser. Das genügt mir auch schon als Grund. ^^

    Spielt man jetzt jeden Tag 2 Stunden ausschließlich Traditional, kann das schon zu Haltungsschäden führen, das will ich gar nicht ausschließen. Nichtsdestotrotz konnte ich bei mir bis jetzt positive Aspekte feststellen, vermutlich weil mit der anderen Haltung quasi ein Schalter im Kopf umgelegt wird und ich das linke Handgelenk etwas mehr mobilisiert habe.


    lg

    Und das schöne an dem Ganzen ist, im Endeffekt ist es völlig egal wie ich meinen Stock halte und wenn ich ihn mit Gaffa an die Hand klebe, wichtig ist nur ob der Sound rauskommt den man haben will. :)
    Ich verwende Traditional ganz gerne wenn die Snare leiser sein soll, weil ich da ohnehin nicht so laut spielen kann wie mit matched. Und auch sonst bilde ich mir ein, dass meine linke Hand dadurch einfach etwas geschickter worden ist.


    lg

    4.

    Ketzerische Frage: hat mal jemand die Haltung "Traditional" auch mit der rechten Hand probiert?

    Ja, da gibt es auch jemanden, aber der hat davon wieder abgelassen. War es zu traditionell oder zu modern?

    Das habe ich tatsächlich einmal bei irgendeiner Jazz Kulturveranstaltung in Wien gesehen, dass der Schlagzeuger mit beiden Händen Traditional spielte. Muss ca. 20 Jahre her sein und ich habe keinen Tau was oder wer das war. Seitdem wärs mir allerdings nie mehr bei irgendwem aufgefallen.


    lg