Beiträge von Nick74

    Also ich würde sie auch bei den Toms eher ganz schön "tight" anspannen (Überkreuz-Methode beim Spannen ist wichtig). Diese 3-Lagigen sind sonst auch rebound-mäßig zu träge. Du solltest bei Fingerdruck in der Mitte nur wenige Millimeter weit reindrücken können und es sollte sich generell eher hart anfühlen.

    Na dann viel Freude mit dem Teil und vergiß die Mods nicht: 1. Mesheads spannen (Werks-Setting ist einfach nur schlaff), 2. Gummi-Ringe austauschen und dementsprechend Trigger-Settings anpassen und 3. Hihat-Pad (wenn du die Hihat so lässt, dann die nur mit der Stockschulter am Rand spielen). 4. Bassdrum Meshhead schützen . 5. Hilfe in Anspruch nehmen, wenn du "irgendwann" Software spielen willst: dann brauchst du die lange "Ochsentour" der Optimierungen nicht voll durchleben und selbst ausloten ;) !

    Ich brauche definitiv keine Blitzbirne, die mir den Unterschied zwischen Audio und Midi erklärt....aber trotzdem Danke für die Mühe. :D


    Naja, wenn einer schreibt, daß PCs die Latenzproblematik lösen können sollten, vor allem deshalb weil MidiKeyboards mit USB daherkommen, und derjenige auch noch VSTi's über Onboard-Chip abzuhören gdedenkt, dann denke ich mir, der arme Kerl braucht unbedingt quasi eine "Blitzbirne" ;)

    Aha, was glaubst du denn, mir jetzt dahingehend grundlegend erklären zu können?
    ----


    Na einfach alles, denn was du schreibst macht keinen Sinn:


    vor allem deshalb, da aktuelle "Midikeyboards" häufig nur noch mit usb-Anschlüssen ausgestattet sind, während Interfaces häufig überhaupt keine entsprechende Anschlussmöglichkeit für diese usb-Varianten bieten. Das ließe sich dann zwar über ein entsprechendes usb-to-midi-Adapterkabel lösen, was aber doch auch nicht wirklich "im Sinne des Erfinders" sein kann....


    Midikeyboards sind Midi-Keyboards und keine Audio-Keybords (welche es in dem Zusammenhang auch gar nicht gibt...); ob jetzt Midi über USB oder Din5Pol geht, ist dabei wurst. Ein Midi-Interface integriert in ein Audio-Interface hat natürlich nur den 5-Pol-Anschluß, da USB-Midi (mit "nativem" oder "class compliant"-Treiber - letztere sind die, die keinen dedizierten Treiber dabeihaben) natürlich direkt an den Rechner angeschlossen wird.


    Und das Ganze ist absolut nur Midi: die Audio-Ausgabe erfolgt quasi auf einem ganz anderen Planeten, und deswegen können Rechner (und seien sie auch noch so aktuell) keinerlei Audio und Audio-Latenz mithilfe eines Midi-Controllers (z.B. eben Keyboard) händeln. ;)



    Edit:
    Ach ja, dieses verlinkte M-Audio USB-Hub Teil ist beileibe nicht das, was ich als Ratschlag für ein Audio-Interface meinte. Das ist schon wieder eher schlecht klingender Consumer-Kram (miese Wandler). Guck dich eher nach so etwas wie Focusrite Scarlet oder Steinberg UR um. Da fängts dann an sich klanglich signifikant zu unterscheiden.

    Also wenn du dein Soft-Instrument echtzeitmäßig spielen und hören willst, brauchst für richtig kleine Latenzen natürlich ein Audio-Interface. Die ganzen Emulations-Treiber wie "LowLatencyDriver" und auch "ASIO4ALL" kannst du natürlich testen: sie werden aber niemals die Leistung bringen, wie ein gescheites ASIO-Hardware-Device (kostet doch im "Stereo"-Fall nicht die Welt und auf dem Gerauchtmarkt erst recht nicht: vielleicht ca. 'n Fuchs...) und der Sound ist natürlich mit einem Onboard-Chip ebenfalls sehr "shitty"... ;)

    Ich bin mir auf jeden Fall sehr sicher, daß diese Scheppersnare und die Beckensounds und dieser billige Hall mich wahnsinng machen würde, bei Standalone-Drumming. Hihat ist mit Abstand am schlimmsten! Also ich habe an A-Emulationen außer vielleicht Kick und wenige Toms (China-Sounds gehen auch ein paar) noch nichts vom Strike in Videos gehört, das klargehen würde.

    Ist nicht die Kundenbewertung schon die Antwort auf die Frage? Wichtig ist bestimmt das "richtige", also passende Clutch, was das Teil nicht aufreibt... Für einen mit Freude am Workaround, der dem Roland den vollen Preis nicht gönnt, ist die Idee wahrscheinlich super...

    Hat jemand spontan mal Kleingeld? Mensch das V-expressions Ding kostet nicht die Welt. Eventuell startest du 'ne weltweite Spendenaktion, vielleicht klappts ja. Hör halt genau rein in die Demos, und das Paket, was den einen Fettesten, Coolsten und Live-tauglichsten innehat, tüteste ein :).


    Hat spontan jemand einen (einer reicht mir ja schon) coolen, fetten, Live-tauglichen Sound/Konfiguration parat für das TDW20/TD20x?


    Ich kenne einen, der hat einen, der live-tauglich und fett ist, aber nicht cool. Ich hab auch noch nie einen vom Roland TD20 gehört, der cool gewesen wäre...natürlich nur bezogen auf Akustik-Emulationen. Es gibt viele Special- und Albern-Sounds im TD20, die cool sind: die haben allerdings eher weniger mit "DrumKit" zu tun... ;)

    Das DD-One ist für die Körpermaße von durchschnittlichen 8Jährigen schon etwas überdimensioniert...


    Ich würde noch investieren, indem ich evtl. die Gummiringe (Rim-Noise-Eliminatoren) austausche (da die, die drauf sind, nichts taugen), das Bassdrum Meshhead mit einem Schutz versehe und baldmöglichst die Fußmaschine austausche , und vor allem eine Fachperson (Lehrer) buche, die die gesamte Hardware richtig und auf Ihren Sohn zugeschnitten installiert und einstellt.

    obwohl es auch andere brauchbare Hersteller günstigerer Drums gibt wie z.B. Fame


    Also ich würde eher sagen, daß mein genanntes Set von Fame (DD 6500) brauchbar ist. Daneben gibt es von Fame/Millenium (= Hersteller von Lowbudget-Edrum-Kram "Medeli") auch viel Schlimmes.


    zu Ihrem Punkt 6: Wenn man den von mir beschriebenen Mod mit dem Cymbal-Pad-Austausch macht, triggert Fame DD 6500 auch ausreichend gut und zuverlässig. Wenn man es nicht macht, hat das Hihat-Pad bei "Obendrauf-Spiel" (Obendrauf mit Stockspitze vs Rand mit Stock-Schulter = "Bow" vs "Edge") nur eine Zone auf dem "Bow" von deutlich unter 10 cm², auf der es ordungsgemäß triggert. Stockspitzenanschläge außerhalb dieser Zone triggern dagegen wesentlich leiser bis überhaupt nicht. Das Teil (original Hihat-Pad) ist also schlecht und sollte ausgetauscht werden.
    Ich habe aber auch Schüler, die es nicht ausgetauscht haben (nicht austauschen wollen): die sollen dann halt nur die Hihat-"Edge" mit der Stock-Schulter spielen...


    Post 22 von TribeIX kann ich 100% unterschreiben. Und es ist sogar eine 30-Tage-Rückgabe-Garantie.


    Wenn Sie sich für das Fame entscheiden, sollten Sie evtl. an Sitz und Monitor (mit Audio-Kabel )denken. Monitor deshalb, weil Kopfhörer bei Kindern meist problematisch ist. Bei sehr kleinen Leuten auch eher dieser Hocker.


    ...und auf die richtigen Sticks (Stöck-Größe) achten; die, die bei so einem Kit dabei sind taugen nichts und sind viel zu dick. ;)

    Teste mal Vexpressions : das wird das beste sein, was mit diesen scheußlichen Roland-TD20 Akustik-Drum-Emulations-Klängen so geht... (auch TD30 ist genauso, TD50 ist tatsächlich erstmalig anders und nicht ganz so ätzend, aber im Vergleich mit geiler Software auch schwach). Schon mal über Software-Drumming nachgedacht? (EZdrummer, SuperiorDrummer, BFD, usw.)

    Vergiß deinen Onboard-Soundchip und Asio4All und hol dir ein fähiges Audio-Interface, weil ansonsten die Latenz, die Audio-Stream-Stabilität bei kleinen Puffern und nicht zuletzt der Klang an sich bech...eiden sein wird. ;)
    Hier im Forum steht sehr viel darüber (auch in der Kategorie "Software-Drums").

    Neu soll es vor 6 Jahren 1400,- gekostet haben. Allerdings finde ich 900,-€ (VB) aus dem Bauch heraus dennoch recht viel.

    1400,- vor 6 Jahren kann ich mir dafür nicht ganz vorstellen, außer es wurde ganz ungünstig gekauft oder es war noch 'n Hocker und 'ne Fußmaschine auf relativ gutem Niveau dabei... ( Ein neues TD11-KV kostet aktuell 1299,- )


    Ich würde darauf achten, daß alles Mesh-Pads sind und daß vor allem ein Bassdrum-Pad für eine Fußmaschine und eben kein Bassdrum-Pedal-Schalter dabei ist. Mit solchen Teilen kann man nicht wirklich Schlagzeug lernen und selbst wenn ein Lautstärkeproblem vorliegt, würde ich nie dazu raten. Alle von Ihnen genannten Modelle sind für Fußmaschine ausgelegt und in dieser Hinsicht auch ok. Und Sylomer-Podeste helfen logischerweise durchaus gegen "Trittschall".


    Es gibt auch im NoName-Bereich ein Mesh-Pad-Set was verhältnismäßig gut ist: das Fame DD-6500 . Mit einer kleine Modifizierung (Umtauschen des Hihat-Pads mit dem linken Crash-Becken-Pad) haben einige meiner zumeist jüngeren Schüler dieses Modell. Features und Vorteile: größere Pads als bei genannten Roland-Sets, gute dreilagige Meshheads, bessere und mehr Modul-Klänge als beim TD4, Bassdrum-Mesh-Pad, Fußmaschine inklusive, Preis 467,-). Funktioniert für Anfänger sehr ok...

    ...um erst mal zu sehen was überhaupt geht mit deinem EDrum.

    Naja, das ist es ja gerade: wahrscheinlich sieht man ohne gutes Host-Programm, daß da eben nicht viel geht...(z.B. getrennte Dynamik-Settings). Man kann natürlich abchecken, ob Audio-Echtzeittauglichkeit vorherrscht und ob die Latenz klargeht.



    Zitat

    das Interface wird dich lange begleiten weil du von da ab nie wieder Musik über den Onboardsound hören willst.

    So!

    Wow, du bist ja der reinste Phones-Modder!


    peaks & dips


    Gleiche ich bei Bedarf gerne mit DSP aus, vorzugsweise mit diesem "Headphone-"EQ , bei dem man bis zu 100 Filter setzen kann. Das Ergebnis weicht dann schon ziemlich ab, wenn mann's dann "flat" hat, und kann durchaus sehr geil sein. Wie krass die Peaks und Dips auch beim vermeindlich neutralsten KH ausfallen, merkt man tatsächlich erst mit diesem Sinus-sweep...


    Ist natürlich ganz schön OT, aber interessant. ;)