Beiträge von Nick74

    Bei Neuware liegt immer noch Software dabei
    Beim UR22 zb. Cubase 9AI


    Für EZDrummer2 (und auch gerade im Anbetracht von deinem eher schrecklichen LowBudget Modul) empfehle ich dir mindesten Cubase AI! Du mußt wissen, daß EZDr2 nicht wirklich für E-Drumming ausgelegt ist, also sollte ein leistungsstarker Host das ausbügeln... (wesentlich besser dafür als Cubase AI: Cubase Artist, was man mit Preisvorteil von AI upgraden kann. Die beste, leistungsstärkeste und günstigste Host Software für e-Drumming ist jedoch, cubase-unabhängig, "Bidule" (eierlegende Wollmilchsau), für gerade mal 'n Hunni)

    Kopfhörer sind natürlich auch sehr Geschmacksache; die Unterschiede sind gewaltig...


    Ich empfehle dir für Software-Drum-Sounds ganz klar den AKG K271, am besten befeuert mit einen hochwertigen Phone-Amp wie dem Lake People G109-P . Da geht dann die Sonne auf! Der AKG ist zwar viel weniger neutral als z.B. der Audio Technica M40x (welcher wohl im generellen Vergleich Neutralitätssieger ist...), allerdings auch aus meiner Sicht lange nicht so langweilig. Im Gegensatz zu dem Genannten oder auch einem Beyerdynamik DT 770, den fast jeder ständig zitiert, hat der AKG eine "große Bühne" und ist lange nicht so "narrow". Drumsounds und Becken werden damit geiler. Probier's aus; ich habe viele beim Spielen getestet, und bei mir bleibt echt nur der AKG übrig, der ganz anders ist, als die meisten anderen...


    Und jedenfalls würde ich den Bose für's E-Drumming auch sehr skeptisch sehen...

    Also, dami die Basis wieder Unterstützung bekommt, würde ich erstmal versuchen in sehr vielen vorhandenen Threads (zu dem Thema), hier und in Software Drums ein wenig zu lesen! ;)
    Und was die Gitarre anbelangt, ja, man kann ein Line-Signal (z.B. von 'nem Line6 Pod) in ein Audio-Interface schicken, oder bei Direktanschluß Gitarre-Inteface direkt einen Soft-Amp spielen (kommt halt auf den Rechner und die Software und deren Auslastung an, ob das dann noch mit zusätzlich Echtzeit-Drumming rund läuft...). Bei zwei Kopfhörern wird's dann bei den meisten günstigen Audio-Interfaces eng: da würde ich dann einen Kopfhörerverstärker mit mehreren Ausgängen nehmen (im Billigfall ist das eine 20 Euro Sache).

    Wenn ich die angeschlagenen Drums durch das Soundmodul eh nur durchschleife


    Bei Software-Drumming ist das Modul quasi nur ein Trigger-To-Midi-Converter. Im Falle von Akustikdrums-Emulation habe ich z.B. ein Roland-Modul ausschließlich nur deshalb, weil es ausgezeichnete Triggereigenschaften und wenig "Midi-Latenz" aufweist und mit gewisser e-Drum-Hardware harmoniert. Der Klang der Software an sich ist durch ein "gutes" Modul auch nicht anders als bei einem Billigen. Für den Klang kommt es dann auf die (eventuelle) Host-Software (DAW), das Audio-Interface (Audio-Wandlung) und die Verstärkung (z.B. Phone-Amp), sowie natürlich ganz wichtig die Schallwandler (z.B. Kopfhörer) an.

    ein zusätzliches Audio Interface habe ich mir noch nicht gekauft, die Preise sind recht knackig daher wollte ich es lieber mit so einen USB Adapter versuchen


    Ohne Audio-Interface wird das nichts bei einem Windows Rechner (auch nicht für den Anwendungsfall "nur für sich selbst trommeln"). Midi und Audio sind getrennte Angelegenheiten. Viele Audio-Interfaces haben auch ein Midi-Interface an Board. Du verbindest den Modul-MidiOut mit dem Midi-In des Midi-Interfaces.

    mit meinen Leistungsfähigen PC


    Es geht bei Echtzeit-Audio nicht um maximal rechenstarke CPU's, sondern vielmehr um Echtzeitaudio-Tauglichkeit ;) . D.h., daß du zumindest im Windows-Fall deinen Rechner mit Settings und evtl. Abschalten von Hardware so verbiegen mußt, daß nichts deinen (kleingepufferten) Audio-Stream stört. Und selbst dann kann es hardwareseitig untauglich sein...


    Das Modul hat übrigens kein USB-Midi... ich rate dir von Billig-Midi2USB-Kabeln ab, nimm lieber das "Roland Um One Mk2" (das hat einen dedizierten Treiber), wenn nicht dein Audio-Interface auch ein Midi-Interface mit sich bringt.

    mit vielen der aufgestellten Thesen stimme ich nicht überein und es ist mir viel zu viel "muss" drin. Aussagen, die eine gewisse Alternativlosigkeit postulieren, sind mir grundsätzlich suspekt.


    Zum angesprochenen Aufbrechen der Parallelitäten: Sein Konzept besteht im Kern daraus, die innere Uhr unabhängig von den Bewegungen der Arme und Beine zu etablieren und dann jede Bewegung der Gliedmaßen bewusst in einem kontrollierten Delta zur inneren Uhr auszuführen. Damit ist auch die Parallelität der Bewegungen weg. Außerdem sagt er, dass man die Spannung des Grooves nicht spüren soll, sondern mit einer inneren Distanz diese gezielt gestalten, ohne sich davon kriegen zu lassen. Ich finde das sehr radikal.


    Das Problem: so funktioniert das Groovedesign am Computer. Ich hab eine harte inner Clock und platziere die Schläge drum herum. Will ich wie ein Computer spielen?
    Ist extreme Genauigkeit besser? Dann ist das ein guter Weg.
    Nach meiner Überzeugung kommt so nicht unbedingt bessere Musik heraus. Kann sein, muss aber nicht.


    Finde ich sehr stimmig, was du schreibst.



    Gibt es denn (hier) einen, der dieses Konzept vom Schütz genau kapieren und umsetzen kann/konnte, und gibt es von dem dann Resultate zu hören/sehen (Audio, Video)?


    Meine Erkenntnis und Philosophie ist, daß die linke Seite bei einem Rechtshänder zumeist ein Spaß- u. Grooveverderber ist, da sie meistens ein Schattendasein führt, klägliche Bewegungen ausführt und kaum bis gar nicht gefühlt wird (was ja auch hier schon soähnlich erwähnt wurde). Wenn man dann über Jahre, neben der natürlich immer wieder gespielten normalen Rechts-Welt, intensiv eine komplette Links-Welt verfolgt (Links wir prominente Führungshand und das "native" Gefühl stellt sich immer mehr ein - auch für die Rechte, die dann z.B. viel Off-beatiges im Bezug zum Links-Gefühl spielen muß), wird sich einem außer der richtig viel erweiterten Groove- , Fill- , Orchestrierungs- und Klang-Möglichkeiten und wesentlich verbesserter Links-Dynamik auch die (Micro-)Timing-Control eröffnen, wie sie Herr Schütz propagiert. Ist jedenfalls meine Meinung /Erfahrung. ;)

    Also ich denke mal, die generelle "Verzückung" besteht jedenfalls darin, durch eine zumindest für den Anfang ok funktionierende und mesh-pad-mäßig sich gut anfühlende LowBudget-Kiste von der Stange mithilfe eines Rechners durchaus ziemlich realistische Akustikschlagzeugklänge spielen zu können und eben nicht diese lächerlichen A-Drum-Emulation-Modul-Sounds. ;)
    Es gibt aber bzgl. EZDrummer-Klang wesentlich bessere/aussagekräftigere Vids (z.B. hier: Vergleichsvideo Roland TD9 vs EZDR2 )

    Du brauchst kein Update von Cubase, Kontakt läuft unter allen Versionen.
    Es liegt nur an deinen Einstellungen.


    Es gibt innerhalb von einer Haupt-Version Fehlerbehebungs-Updates; wieso braucht man die nicht??? Die braucht man logischerweise sebstverständlich! Mach das Update! Habe es durchaus auch schon mal bei Cubase gehabt, daß bei Midi was "buggy" war, was dann "gefixt" worden ist ;) .

    Solange du nicht meine detaillierten Fragen beantwortest, kann ich dir leider evtl. nicht ausreichend helfen ;) .

    "Crasht es nur beim Midi REC oder auch beim "nur Abhören"
    (bei NICHT recordetem Spielen) ?


    Zitat

    Nur eine Midi-Spur zeichnet auf.

    Das heißt in deinem Projekt gibt es nur eine Midispur oder mehrere?
    Was hast du am laufen/recorden: reine Midispuren oder eine oder (mehrere) "Instrumentenspuren"? "



    Warum datest du dein Cubase nicht ab?? v8.0.40 ist seit Mai 2016 verfügbar!Wenn es mit dem neuesten Update nicht gelöst ist:
    Hast du mal einen anderen Host-Sequenzer (oder eine andere Cubase Version) und einen anderen Drum-Sampler gecheckt (z.B. MT Powerdrumkit 2 (Freeware)).

    Nicholas Barker ist DIE Referenz in Sachen musikalisches "Extreme-Drumming". Bei Black Metal Bands wie Dimmu Borgir und Old Man's Child hat er maximales Niveau gespielt, was man auch checken kann, wenn man diesen "Gesang" und Co nicht mag. Für mich sind diese Bands nur interresant, wenn der dicke Barker trommelt. ;) Sein Drumming in dem Bereich klingt unerreicht musikalisch.


    https://youtu.be/6fKFgZoI_Bs?t=1209


    https://www.youtube.com/watch?v=m1D1RsJfdAc


    Doublebass Patterns wie dieses "Abgehackte" sind Gegenparts zu auch häufig vorkommenden "Teppichlinien":
    https://youtu.be/OUz8iVNtsAE?t=181



    Übergeil ist auch das (Doublebass-)Drumming auf Dismal Euphony "All little devils" , so wie das ganze Album an sich! :)

    Wenn Rechner (und am besten taugliches Audio-Interface) vorhanden, wären das zwei Alternativen:


    - wenn du nur den Pedal-Sound haben möchtest:


    1. das kleine Einer-"MidiExpression" Device + Drumsampler-Freeware "DrumMic’a!" (kann Standalone laufen: Kontakt-player) oder "MT PowerDrumKit " in günstiger (oder Lite-Version-, bzw. Freeware-) DAW. Preis ca 45,- Euro (+ evtl. DAW).



    - wenn du das genannte weitere Pad als Hihat-Pad nutzen möchtest (somit hättest du eine komplette Hihat):


    2. das kleine Einer-"MidiExpression" Device + günstige Trigger-Software + "EZDrummer2 " in günstiger (oder Lite-Version-, bzw. Freeware-) DAW. Vorteil hier: du kannst deinen Roland Hihat-Controller verwenden und hast variable Hihat (6 Open-Closed Stufen: Tight-Closed-Open1-4) und hast bei einem Audio-Interface mit Stereo Input noch Platz für 2 weitere Mono-Pads: eins am freigewordenen Rhythm Coach Input und eins noch am Audio-Interace.


    3. gebrauchtes "Alesis Trigger IO" (verkaufe gerade eins) + "Millenium Hihat-Controller " + Drumsampler-Freeware "DrumMic’a!" (kann Standalone laufen: Kontakt-player) oder "MT PowerDrumKit " in günstiger (oder Lite-Version-, bzw. Freeware-) DAW. Vorteil hier: Preis ca 110,- Euro (+ evtl. DAW).

    Zitat von »Nick74«
    (in Zusammenarbeit mit Host-Software wie Bidule)


    Da habe ich gestern mal kurz reingeschaut und auf die Schnell mal gar nichts gerafft... ;(


    Es gibt aber auch Leute, die sich auskennen und Hilfe anbieten und letztendlich die Möglichkeit, es zu lernen. Wenn du schon auf so ein Billigteil setzt, kriegt man einen totalen Mehrwert, wenn man clever rumtrickst. Das ist auch mein Ansatz als Lehrer, denn die wenigsten Kinder und Jugendlichen haben da ihr "Flaggschiff" stehen. Nach entsprechendem "tricky Treatment" geht aber deren Billigsystem voll klar und kann sich neben einem oberteuren Komplettsystem von der Stange durchaus sehen/hören lassen. ;) Daß man die Sache dann raffen oder zumindest bedienen können sollte, ist zwar mit gewisser Anstrengung und Bemühung verbunden, macht aber eben auch vielen total Spaß. Ist aber für einige ein rotes Tuch: nun die spielen dann ewig ihr einmal vom helfenden Kenner konfiguriertes Setup, welches natürlich vor allem zum Schlagzeugspielen-Lernen auch völlig ok ist. Wenn die dann was geändert haben wollen, dann muß halt die helfende Hand dann wieder ran...

    Noch ein Tipp zur Hihat, da dies wohl das größte "Problem" eines Millenium/Fame im Vergleich zu einem Roland (und Co) ist:


    Du kannst trotzdem eine super funktionierende Hihat über Software wie EZDrummer2 (in Zusammenarbeit mit Host-Software wie Bidule) spielen, mit all ihren Zwischenstufen in der Open-Closed-Range. Entkoppel dafür den Controller (das Hihat-Pedal) vom Modul und verbinde ihn stattdessen mit dem kleinen Einer-MidiExpression Device . Und tausche den Controller ggf. aus: hol dir ein Roland- oder Yamaha-Controller-Pedal, da ist man gebraucht bei höchstens 50 Euro... (Yamaha HH65 oder Roland FD8.). Ich habe dieses alles schon konfiguriert, getestet und für sehr tauglich befunden: Hihat mit individuell zuweisbaren Zwischenstufen über EZDrummer2 (selbst die EZDr2 onboard "Modern Library" hat 5 Open-Closed Stufen),ganz und gar ohne Roland-Modul! ;)

    Ja stimmt, ich hab ihn mißverstanden, aber glaub mir, die DD-One Hihat spielt er nicht. Ich jedenfalls finde sie nicht sonderlich angenehm und gut kontrollierbar.



    Ist dann das Schlagzeug nur noch als "Eingabegerät" gedacht und die Töne kommen dann übers Programm vom Rechner?

    Genau so. Du hörst die Software über ein Audio-Interface ab.


    Das Problem bei den Modulsounds ist, daß sie einem sehr schnell auf den Keks gehen. Das liegt (außer dem Fakt, daß es von der Produktion der Klänge her wenig natürlich und eher "plastik"mäßig klingt) auch daran, daß es nicht wirklich dynamisch reagierende Klänge gibt (und wenn nur total grob): Dynamik ist da tatsächlich nur das "eine" immer gleiche Sample mit quasi Drehen am Volume-Regler...


    Vergleich doch mal, es gibt so Einiges an Videos und Audio-Demos im Netz...

    Ich rate dir zum DD6500 (die Hihat vom DD-One auf dem Ständer ist, wie der gute Gsälzbär auch schon vermerkte, wirklich ganz und gar nix Dolles!). Da tauscht du dann das linke Crash-Pad mit dem Hihat-Pad (Anschlüsse läßt du aber so und vertauscht sie nicht) und spannst es evtl. mit größeren Filzen und Unterleg-Scheiben so ein, daß du ein stabiles und wenigstens halbwegs gescheites Hihat-Pad hast. Das blöde Wabbel-Pad schlägst du dann nur noch "randmäßig" als linkes Crash an - dafür geht es. Dann holst du dir locker für die gesparte Differenz-Summe zum DD-One den DrumSampler EZDrummer2 und (falls nicht schon vorhanden ein taugliches Audio-Interface für den Rechner) und am besten noch das Prgramm Bidule als Host, welches nützliche Features aus EZDrummer rausholt und spielst somit gescheite Software-Drums, die dich hoffentlich im Gegensatz zu mittelprächtigen bis schrecklichen Modulsounds animieren werden, die Lust an der Sache nicht sehr schnell zu verlieren (was nach meiner langjährigen Erfahrung als DrumTeacher bei eDrums bei solchen Sounds wie Roland TD11 und schlechter (und natürlich auch Millenium/Fame) zumindst bei älteren Schülern häufig vorgekommen ist). So nach dem Motto: was nützt mir gute eDrum-Hardware wenn der Klang mich vom Üben fernhält weil er so abtörnt... ;)

    durch die Kopfhörer die am Interface angeschlossen sind


    Was fürn Interface? Geht es gar nicht um Modul- sondern um Software-Sounds über Rechner??


    BTW, warum eröffnest du diesen Thread , und das wars dann? Wäre doch angebracht, wenigstens kurz zu vermelden, daß das Problem gelöst ist oder es dich nicht mehr interessiert (dann kann sowas evtl. auch von den Mods gelöscht werden, da unsinnig...)