Beiträge von Nick74

    Schon krank, daß man diese Angaben dann endlich auf der Roland Seite unter "Knowledge Base" suchen muß und sie nicht auf der Produktseite (Soundmodule -> TD50) unter "specifications" findet... aber gut, daß du's gefunden hast, denn jetzt wissen wir ja jetzt den Bezugspegel.


    Verstärker mit symmetrischen Ein und Ausgängen sind ja sehr selten geworden


    Wieso das denn? Im Consumer-Bereich gibt und gab es kaum was Symmetrisches und kaum was mit Studio-Pegel. Vergiß den Consumer-Bereich! Du hast eindeutig ein Problem mit dem Bezugs-Pegel (Consumer Kram = -10 dBV, Pro-Kram = + 4 dBu). Vergiß Hifi-Anlagen und Co für dein Modul, außer du schließt diesen Consumer-Kram über den Phones-Out des Moduls an: dann müßte es genug Lautstärke geben (Y-Kabel: Stereo-Klinke auf Chinch).

    Habe mir jetzt noch ein xlr auf xlr Kabel besorgt um meine Backen&Müller direkt anzuschließen und hier habe ich bei Master Out kein Problem.


    Nun bin ich verwirrt. Kopfhörer (unbalanced out) ist extrem leise, aktive Computerlautsprecher (unbalanced out) sind extrem leise und sowohl xlr auf chinch als auch klinke auf chinch Kabel (verschiedene Hersteller) haben das Problem am Verstärker.
    Aber direkt xlr auf xlr auf die B&M (und natürlich Headphone out) gibt es kein Problem? ?(


    Hat jemand eine Idee warum das so sein kann?


    Also die Line-Outs vom Modul weichen verhältnismäßig extrem ab, zwischen symmetrisch und unsymmetrisch? Ok, frag mal beim Roland-Support, wieviel Pegel die jeweils rausgeben, da in den "Specs" nichts Brauchbares steht, wie bei Roland-V-Drums so üblich. Beim symmertischen LineOut ist das Signal natürlich gedoppelt, deswegen ist es quasi "lauter". Der Empfänger Input muß natürlich auch symmertisch sein, damit man was davon hat (Störgeräusch-Eliminierung von Kabelwegen). Seltsam, daß der unsymmetrische Ausgang dagegen "nahezu tot" ist und kein normales Consumer Line-Signal führt... Wenn das der Fall ist, ist er entweder völlig unterdimensioniert oder defekt.


    Ich würde in jedem Fall die symmetrischen XLR-Outs nehmen, und die Sache hat sich. ;)

    sondern dass der Input (Schläge) sauber detektiert, verarbeitet und anschließend widergegeben wird


    Also ich kenne das Fame jetzt schon 'ne Weile (ein paar meiner Schüler haben es und ich spiele es deswegen zwangsläufig öfters) und kann sagen, daß der Punkt erstaunlich dolle funktioniert, besonders bei den Meshpads! ;)

    eigentlich gehts mir tatsächlich weniger um die 270,- Euro als den "Anfängermehrwert"... wenn der gegeben wäre (ist), sind mit die 270,- Euro "Latte".


    Also ich finde das DD-One-Set für Anfängerzwecke schon ganz stimmig (mit Abstrichen eigentlich auch schon das DD6500) - vor allem bietet es echt viel bessere Modulsounds als so ein unsägliches TD4 oder sowas, und es hat große Pads mit sehr authentischem Feel (3 lagige, qualitativ gute Meshes). Außerdem hast du ja 3 (!) Jahre Garantie von MusicStore, was echt Hammer ist. Nimm dazu auf jeden Fall einen guten geschlossenen Kopfhörer (Empfehlung: AKG K721) und rüste es mit guten Rim-Noise-Eliminatoren aus (z.B. die von DrumTec ). Wenn du damit dann auf den Trichter kommst, daß eDrums super sind, dann kannst du das sowieso auch noch für einen ok'en Preis wieder verkaufen und dir ein Roland mit einigermaßen großen Tom-Mesh-Pads zulegen, denn diese Mini-Dinger an den "günstigeren" Roland-Sets (wie "PDX-6") sind schrecklich, gerade für Anfänger (Vorteil bei Roland sind vor allem bessere Beckenpads und wertige Hardware). Das kostet dann schon. (Sowas wie das ). Und selbst das klingt zumeist fürchterlich plastikmäßig und will durch Software ersetzt werden, und die ersten Software-Gehversuche, die ich dir generell für ernstzunehmendes e-Drumming empfehle, kannst auch wunderbar mit dem Fame machen. :)


    Roland gebraucht würde ich nur ab TD9 (komplett mit Meshheads) machen - da mußt du allerdings ca 800,- für einplanen. Und es sollte dann bei einem Gebrauchtkauf einer dabei sein, der sich auskennt und es auf Defekte testet (z.B. wackelkontaktige, kaputte Beckenpads).
    Und klar, Roland-Kram kann man mit sehr wenig Verlust wieder loswerden...

    Cym(bal)-Pad = Beckenpad. Die Hihat ist beim DD6500 ein Cym-Pad, und zwar das gleiche wie alle drei beim Millenium 150. Wenn du die 272,- mehr ausgeben kann, machs! Das DD-One ist natürlich auch größer (Stellflächenplatz und DrumPads).


    Tipp: Wenn du dann irgendwann noch gute Akustikschlagzeug-Klänge hören möchtest, kannst du über Rechner Software wie "EZDrummer2" spielen; da fängt's dann an richtig Spaß zu machen - und dafür geht als Quell-Controller auch so ein Fame-Set klar. :)

    Es gibt noch das Fame DD6500 . Dazu den Hocker, dann biste bei ca. 500,- . Das eine besch...Cym-Pad des DD6500 (nämlich die Hihat) würde ich mit 'nem gebrauchten Mono-Gummipad austauschen: dann gehts. Du mußt allerdings damit rechnen, daß die Beckenarme (sind die gleichen wie beim "DD-One") nur kurz Zeit halten (die winzigen Nieten platzen nämlich oft schnell weg - dann sind evtl. deine Bastelkünste gefragt) und daß dir nach kurzer Spielzeit der Hintern wehtut. Gleiches gilt natürlich auch für "Millenium Bundles".


    Millenium MPS-150X: Ich rate davon ab, weil die Cym-Pads grausam sind: alle drei sind das schlimme wabbelige Hihat-Pad vom Fame DD6500, welches bow-mäßig grotesk schlecht triggert.


    Millenium MPS-425: hat auch zwei von den Mist-Pads und ansonsten nur Gummipads für die Toms...

    Ich würde es auf jeden Fall so ändern, daß meine richtig harten Strokes immer Vel 127 generieren. Dann würde ich EZDrummer2 mit der DAW zumindest so pimpen, daß man softwareseitige getrennte dynamische Kontrolle jeder einzelnen EZDrummer2-Komponente hat. Aber auch andere diverse DAW-Workarounds lassen EZDummer2 zum Flaggschiff werden (z.B. Hihat Control). Wie das geht, kann ich dir zeigen. Info + Info ;)

    nochmal der beste Tipp, den ich dir bzgl. deines seltsamen Modulverhaltens geben kann:


    Check die "incoming Midi-Velocity" am Rechner mithilfe eines Midi-monitors bei Default-Werten der Midi-Spur (also alles neutral bei Midi-Spurenparametern!)


    Wenn jetzt aus dem Werkssettings-Modul bei sehr harten Snarestrokes angenommen nur Wert 80 ankommt, stimmt etwas nicht!!! Es muß Richtung 127 gehen, da dies der maximale Velocity -Wert ist (also max harte Strokes müssen den Wert 127 generieren).


    Mit diesem Beweis hättest du konkret was in der Hand, alles andere ist eher Kokolores. ;)

    sieht alles normal aus


    Hmm,...ich sehe beim Modul irgendwie einen Ausschlag bis ca zur Hälfte der Range. Sieht für mich schon mal evtl. nicht normal aus, wenn du richtig fest geschlagen hast, auch wenn es Audio-Pegel ist. Du müßtest jedenfalls auch eine Trigger-Pegel Anzeige beim Modul haben. Die solltest du nochmal bzgl. Trigger-Level posten, denn die ist erstmal am wichtigsten. Anscheinend hast du viel zu wenig Trigger Gain (Trigger-Settings)...

    Was mich besonders überrascht hatte war das ich das gleiche Problem auch bei USB habe. Wenn ich z.b. EZDrummer oder Logic X Pro auf dem Macbook nutze und dementsprechend Kopfhörer am Macbook ist es sehr leise. Wenn ich hingegen mit der Maus das Schlagzeug trigger ist es mindestens 2-3 mal so laut.


    Das hört sich sehr seltsam an und würde bedeuten, daß nur geringe Velocity-Werte über MIDI ankommen. Kann mir nicht vorstellen, daß das Roland-Modul mit Werkseinstellungen sowas macht, besonders nicht, wenn die Modulsounds lautstärkemäßig normal sind. Bemüh mal einen Midi-Monitor und check die Vel-Werte.


    Wenn du den Core-Treiber als Audio Device abhörst, kann das eine (Level-Problem mit der Software) auch nichts mit dem anderen (Level Problem mit Modul-Outs) zu tun haben ;) .

    wenn jemand für weniger Geld ein genauso "gut" ausgereiftes Produkt wie Roland rausbringt bin ich überzeugt davon das der Absatz kein Problem sein sollte.

    Nun ich glaube, da täuscht du dich leider komplett: dieser jemand wird vom Monopolisten bis aufs Blut verklagt und plattgemacht. Im Falle eDrums ist das so.


    Zitat

    Da gibt es viele Faktoren außerhalb von “ein Großkonzern unterdrückt die kleinen“. Eben zum Beispiel, das es nicht in den USA angeboten wurde.
    ...der Smartphone Markt...

    Man kann nicht jedwedes Produkt mit der Situation bei den eDrums vergleichen. Überleg doch mal, warum kein US-Verkauf bei MarkDrum...

    Verstehe natürlich. Ein gewichtiges Argument für mich diese Kapitalisten zu hassen, welche bewirken, daß sich das gefühlte "stolz wie Bolle"-Gefühl von jemand, dem man es gönnt und der es verdient hat, in das Gefühl von "ich habe keine Existenzberchtigung, da fettere Leute den Platz einnehmen" verwandelt... ich werde jedenfalls schon aus Idealismus Herrn Roland keine Tausis in den Rachen schmeißen. Alle "Großkopferten" sollten meineserachten auch wenigstens ganz kurz mal dadrüber nachdenken, bevor sie mal eben das Roland-Flaggschiff bezahlen. Gerade im Bereich Kunst und Musik wäre eigentlich Idealismus angesagt, weswegen sich die Monopolisten extrem schämen sollten. Herr Roland ist eben komplett schamlos, und deswegen finde ich für meine Leute einen Nicht-Roland-Flaggschiff-Weg. ;)

    Generell vielen Dank für euer Feedback. :)



    Farbkleckse

    Da kann ich dich ermutigen: setz dich doch mal mit dem System auseinander, wenn es dich wirklich interessiert: ich bin sicher, man checkt das dann sehr bald, zumindest wenn man Plan von Rhythmik und deren Theorie hat. Klar, am Anfang denkt man ach du Heiliger, voll die Farbkleckse, aber das gibt sich schnell nach gewisser Zeit des Mitbefassens. Orientier dich am Raster! Ich nehme extra die "Farbkleckse", da Noten im koventionellen Sinne nicht jedermanns Sache sind. Im Falle von "Pattern 1" habe ich auch noch eine verbesserte Links-Rechts-Hand-Darstellung hochgeladen: linke und rechte Hand sind da besser geordnet (Link in der "Description")... :)


    Und aufm A-Set klingts echt in etwa genauso...