Beiträge von Nick74

    Legende:
    - Rosa Karos: RideBell
    - Dunkel-Lila Karos: Snaredrum
    - Blaue Karos: Bassdrum


    In den Bildern sind jeweils zwei 4/4-Takte abgebildet.
    Ausnahme sind die Bilder C und C' : dort sind jeweils zwei 3/4-Takte abgebildet.
    Bild D ist quasi ein Hybrid.



    Bild A ( sowie A' ) ist der gemeinte Groove "Halbe Triolen (3 Schläge pro 4/4-Takt mit immer gleichen Abständen) versus binäre Achtelnoten:


    Bild A : Rasterauflösung "Halbe Triolen". Die Bell (parallel mit der Kick) liegt auf diesem Raster. Oberste Zeile ist das dementsprechende Sechzehntel-Raster.
    Bild A' : Rasterauflösung "Sechzehntel". Dasselbe wie Bild A nur mit durchgehendem Sechzehntel-Gitter.


    Bild B entspricht A' ; nur sind auf den Zählzeiten "Eins" und "Drei" Snare Schläge addiert worden: und das Ganze ist dafür gedacht, sich dem Verständnis "3 gegen 4" anzunähern:


    nämlich quasi Bild C. Mann kann sich das "3 gegen 4"-Ding als 3/4-Takt mit Sechzehntel-Auflösung vorstellen in denen
    die Zaählzeiten [ "Eins" - - "a" "Zwei" - "und" - "Drei" "e" - - ] wirken.


    Bei Bild C' ist dann nur noch wieder die jeweils erste und dritte Snare eines Taktes weggelassen, so daß der gemeinte Groove dabei herauskommt. Es ist quasi nur anders notiert als in Bild A / A' .


    Bild D verdeutlicht das Verhältnis der verschiedenen Notationen bei vollen "3 gegen 4"


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    Bild E und F haben mit "triolisch" nichts mehr zu tun, sind rein binär auf Achtelraster und verkörpern Alternativen, die in dem Musikbeispiel-Tempo und auch der daraus resultierenden -Schwammigkeit ähnlich oder genauso wirken, wie das echte "3 gegen 4".

    So, nach so einigen sinnlosen Posts von "Sound-Designern" und ähnlich wichtigen Leuten hier, die mir hier meinen Unterrichts-Thread versaut haben, jetzt wieder zum Wesentlichen:


    Von mir gibt es einen neuen Channel auf der Tube, in dem ich vorhabe, diverse spezielle VSTi-e-Drumming-Tutorials zu machen, es werden aber auch Performances und Sounds von mir auftauchen...


    Ich fange mal an, mit einem neuen Workaround, den ich mir überlegt habe, um vor allem die interne (nachzeitliche) Übersprechung von Cymbal-Pads (im Wesentlichen die Hihat) auszumerzen. Darauf bin ich gekommen, weil ich ein Roland CY5 für meine rechte, zweite Hihat nicht wirklich übersprechfrei bekommen habe, und das an einem TD11-Modul. Mit Threshold-Erhöhung, und Doppel-Trigger-Unterdrückung in den Modul-Settings kam ich letztendlich nicht zufriedenstellend klar. Natürlich geht mein Workaround mit Bidule, der im Video vorgestellt wird, für alle möglichen anderen Übersprechungs-Probleme auch insoweit klar, daß man jetzt z.B. zwei betreffende Pads nicht parallel oder eng-flam-ig spielen möchte. Ich kann mir jedenfalls andere Hersteller als Roland vorstellen, bei denen das Problem mit Übersprechungen auf Dual-(Cym)Pads bestimmt größer ist, als bei Roland, deren Triggereigenschaften ja eigentlich der Maßstab sind.


    Also, nehmen wir mal für die Hihat ein Dual-Cym-Pad wie z.B. CY-5 (Vorteil: das Controller-Pedal kann ganz woanders plaziert sein!...). Es gibt dabei eventuell, also bei quasi gespielter Hihat-Funktion (soll heißen ich brauche super saubere Performance auf der "Edge" sowie "Bow" und kann Fehltrigger und Übersprechen dafür so gar nicht verzeihen) immer mal wieder Mist im Getriggere, vor allem nachzeitige Auslösung des "Bows" bei harten "Edge"-Schlägen. Mach ich dajetzt was an den Default-Trigger-Settings für dieses Pad, endet es meist in Fehltriggern bei leiseren Hits oder schnellen Rolls, d.h. Auslassungen wegen erhötemThreshold oder Doppeltrigger-Unterdrückung. Dafür habe ich einen Software-Midi-Workaround für den Rechner entwickelt, und ich kann nun ungestört reinhauen, ohne daß der Bow auch noch auslöst; kann aber auch jedwedes (Wirbel-)Tempo ohne jeden Fehltrigger auf "Edge" oder auf "Bow" spielen und auch für eigentlich alle Spielsituationen ausreichend schnelle Wechsel zwischen "Bow" und "Edge" performen. (D.h. im Endeffekt ohne irgendwas in den Trigger-Settings des Moduls zu verändern, was in dem Fall eben wenig/nichts bringt ;) ). Mit anderen Worten: die perfekte Hihat-Übersetzung für VST-e-Drumming:


    "eDrum VSTi Crosstalk Tutorial with example Roland CY5 and Bidule fix"


    Wenn Euch das näher interessiert, und Ihr es ausprobieren wollt, könnt Ihr mein komplexes Bidule Preset über persönlichen Kontakt ntürlich kostenfrei erhalten. Tipps zur Einbindung und zum Routing biete ich im Rahmen meines Unterrichts-Programms an, aber es ist auch nicht wirklich schwierig eine Midi-Schleife damit hinzukriegen ;).


    Und generell zu dem von mir über alle Maßen geschäzten Bidule möchte ich Folgendes sagen: Wenn bei deinem wie auch immer gearteten (Midi-)Problem alle Tools versagen, dann gibt es da noch Bidule - und damit kriegst du's hin! Was Leistungsstärkeres habe ich noch nie gesehen! :)

    Die Meshheads auf solchen Fame/Millenium-Teilen fühlen sich unglaublich träge an. Die würde ich schnell gegen Drum-Tec Design tauschen. Das "Fame DD-ONE" hat 'ne ganz ok-e Hihat und ein viel dolleres Modul für 140 Klüsen mehr.

    Dann kauf dir ne gebrauchte Bass-Drum und dafür ein Drum-Tec 2ply Mesh-Head.
    Am Besten eine nicht ganz so große - 18" ...
    Weil - wenn sich die Bassdrum nicht wie eine "echte" spielt wirst du deine Skills nicht verbessern können.


    Da täuscht Du Dich leider gewaltig: wenn eine Bassdrum nur ein Meshhead draufhat (egal welches) und sie nicht mit einem fähigen Dämpfungssytem ausgerüstet ist, gibt es kaum ein Feeling in den Füßen, welches weiter weg von 'ner Akustik-Kick ist... ;)

    Die Software muss erst einmal dafür sorgen, dass das Signal die Schläge korrekt erkennt und nicht mehrfach oder gar nicht triggert.


    Also der Rest des Posts gibt für mich nicht so den Sinn, aber der Satz hier ist ein hochinteressantes Gebiet: Nehmen wir mal nicht die VH-bla Hihat sondern den FD-8 und ein Dual-Cym-Pad wie z.B. CY-5 (Vorteil: das Pedal kann ganz woanders plaziert sein...). Es gibt dabei, also bei quasi gespielter Hihat-Funktion (soll heißen ich brauche super saubere Performance auf der "Edge" sowie "Bow" und kann Fehltrigger und Übersprechen dafür so gar nicht verzeihen) immer wieder Mist im Getriggere, vor allem nachzeitige Auslösung des "Bows" bei harten "Edge"-Schlägen. Mach ich da jetzt was an den Default-Trigger-Settings für dieses Pad, endet es meist in Fehltriggern bei leiseren Hits, d.h. Auslassungen wegen erhötem Threshold. Dafür habe ich diverse Software-Midi-Workarounds für den Rechner entwickelt, und ich kann nun ungestört reinhauen, ohne daß der Bow auch noch auslöst; kann aber auch jedwedes (Wirbel-)Tempo ohne jeden Fehltrigger auf "Edge" oder auf "Bow" spielen und auch für eigentlich alle Spielsituationen ausreichend schnelle Wechsel zwischen "Bow" und "Edge" performen. (D.h. im Endeffekt ohne irgendwas in den Roland-Trigger-Settings zu verändern, was in dem Fall eben wenig/nichts bringt ;) ). Mit anderen Worten: die perfekte Hihat-Übersetzung für VST-e-Drumming.

    Das ist eine spannende Frage ... :
    Ist es denn so, dass über VST die HiHat eines TD-7 oder TD-8 genau so fein auflöst wie von einem TD-30?


    Was heißt hier "fein auflöst"? Die Software löst dann "fein" auf, wenn sie dazu in der Lage ist, sprich die nötigen Open-Closed-Articulations hat und auch die Settings dazu - bei Toontrack's SD2 und Fxpansion's BFD2/3 ist das jedenfalls problemlos. Man kann sogar einzelne der Open-Closed-Articulations editieren (z.B. einfachstenfalls die Lautstärke). Wenn der Hihat-Controller in Ordnung ist und eine (stufenlose) Range von Midi-CC-Werten sendet (je nach Stellung ein anderer Wert) - was z.B. der Roland FD-8 in Zusammenarbeit mit einem TD-11Modul problemlos macht -, steht der "feinen Auflösung" einer VST-Hihat nichts im Wege. Selbst an solchen Roland-Modulen kann man einstellen, wie leicht- oder schwergängig die "Chick"-Note ausgelöst werden soll. Ich wage es zu bezweifeln, ob es irgendeinen Vorteil bei der Midi-Übersetzung gibt, wenn man ein TD-20-30 anstatt eines TD-11 oder TD-9 verwendet. Klar, eine auf einen Ständer montierte VH11-13 wird sich anders anfühlen als ein FD-8-Controller-Pedal. ;)

    Diese besseren Prozessoren sind z.B. für Positional Sensing und vor allem auch für eine bessere Auflösung der HiHat wichtig.


    Positional Dingens ist meineserachtens unnötiger und oft störender Kokolores (besonders beim Software antriggern), und wenn Du e SD2 nimmst, ist auch "der bessere Prozessor" für eine (modulinterne) bessere Hihat-Auflösung wurst. Hol Dir lieber zwei günstigere Module für mehr Triggereingänge (klar, gebrauchte TD12-Teile gehen).

    Es wird jedenfalls triggereigenschaftsmäßig lange nicht an Roland VH11 und Konsorten heranreichen. Das Einzige, was du da machen kannst sind Software-Workarounds für den Rechner, wie ich sie auch für die Roland CY 5 einsetze, wo die "Edge" auch schon mal gerne zeitversetzt den "Bow" mittriggert. Es wird sich wahrscheinlich besser anfühlen als Gummi, aber auch wesentlich lauter daherklappern.

    DIY!?... DrumTec!?... Klar, Roland-Kram ist meistens stabil, sieht aber nicht aus. ;) Die Becken-Pads sind auch von Yamaha ok und billiger, aber eher modulunkompatibel zu Roland. Ich würde mit meinem Drumming ein 2box innerhalb weniger Monate zerlegen...

    So unterschiedlich können Meinungen und Vorstellungen sein. Das Interesse und die Begeisterung reichen für ganze 5min des Tages am Kit? Das erscheint mir trotz Schule und Freunden und Smartphone rrrrrelativ wenig. ;(


    Sehe ich genauso, 5 min sind Kappes. Ich kann den Vater gut verstehen. Habe selber so einige "Schüler" (vor allem an öffentlichen Einrichtungen, wo es weniger kostet), die kommen ab und zu, behaupten, daß es voll viel Spaß macht, spielen aber Null. Das ist doch Schwachsinn. Der einzige Grund ist, daß sie sich mit ihrem Schlagzeug/Unterricht als was Besonderes fühlen und angeben können. Und generell geht die Entwicklung in der heutigen Zeit in der Mehrheit der Fälle weg vom akustischen Instrument "Schlagzeug" (wer will schon heute belächelter Aussenseiter mit seiner "Bluesrockband" sein - dann lieber cooler DJ mit viel Blink-Equipment :D ), von daher wage ich es zu bezweifeln, daß es viele Fälle gibt, bei denen (vor)pubertäres Desinteresse nach Jahren nochmal umschlägt. Durchaus wahrscheinlich gehen die aufkommenden musikalischen Vorlieben beim Sohn vom TS in eine Richtung, die mit Schlagzeug im herkömmlichen Sinn wenig zu tun haben. "Eine Kapelle mit Proberaum und einem Schlagzeug (aus Holz und Bronze, nicht aus Gummi) ist die Wahrheit" ist doch Bla von gestern. Ich würde ihm da die Möglichkeiten von E-drums bezüglich elektronischer Musik (auch in Verbindung mit Computern) mal vorführen wollen. Zeig im doch mal Viedos wie z.B. das oder das , werter Vater. ;)

    Jup, der Link in dem Link ist aber leider von 2004 und gibt ne 404 Fehlermeldung. :wacko:


    Tja, ich kapier es auch nicht, warum Leute tote Links und ausverkaufte Produkte als Lösung anbieten...
    Probiers mal hiermit (erste Variante umsonst, zweite (besser funktionierende) für ca 35,- Euro - hälfte billiger als der Aptrigga):


    http://www.audiofront.net/dspTriggerFree.php
    http://www.audiofront.net/dspTrigger.php


    Bei mir ersetzt die Bezahlvariante zwei fehlende Roland Tigger-Inputs an einem umfangreichen Kit mit 2 Roland-Modulen, die eben noch zu wenig sind :D , und funzt echt erstaunlich gut und auch nicht latenzbehafteter als die Module selbst...

    Also, erstes sehe ich das mein Kind nicht so ganz fleißig
    beim Üben ist. Vorbei ich habe mit ihm ausgemacht, dass falls ich ein E-Drum
    für 2000 EUR kaufe und monatlich 60 EUR für den Unterricht bezahle, sollte es
    sich lohnen. Mindestens 15 min am Tag sollte es üben. Jetzt will es nicht. Nicht
    mal 5 min täglich!


    Wie lang geht denn das schon so, daß er gar nicht spielen/üben will? Ich würde das noch eine Weile beobachten, die Drohung des Aus aussprechen und dann, wenn's sich nicht ändert, handeln. Das sind eindeutig zuviele Hobby-Baustellen, und wenn er nicht übt, zeigt er ja, daß seine Vorlieben woanders sind. Meine Erfahrung ist, daß Unterricht bei nicht übenden Schülern, die nicht außerordentlich begabt sind, GAR NICHTS bringt. ;)

    mit einem realisitischen Schlagzeugklang hat das mal so gar nix zu tun


    Um mal ein bißchen Trommeltotti zu vertreten, kann ich Dir versichern, daß letztenendes gar kein Audio-Signal, das ein Roland Modul verläßt, einen Schallwandler (egal welcher Art, Preis und Güteklasse) dazu bewegt, etwas mit realistischem Schlagzeugklang zu tun zu haben. Es gibt Verbesserungen wie V-Expressions, klar, aber trotzdem mußt Du für Annäherung an "echten" Drumsound sample-basierte virtuelle Instrumente am Rechner ansteuern. ;). Und ich liebe sie, die verschiedenen Drum-VSTi's (naja, zumindest so einige...) :D

    Aber klar doch ist das möglich: einfach das TD25 über USB-Midi anschließen und das andere Modul über Midi-5-Pol. Da brauchste dann natürlich ein Midi-Interface für den Rechner, wenn Du nicht schon eins am Audio-Interface hast... :)

    Ich kann gern mal das Kit im Forum posten - wobei das nix bringt - Sound ist subjektiv ... blabla


    also, da ich es mir nicht vorstellen kann, wäre ich sehr interessiert!... Alles was ich an custom presets und v-expressions bisher gehört habe, ist zwar teilweise eine erhebliche Verbesserung, hat aber trotzdem gar nichts mit der Geilheit von diversen Sample-Libraries zu tun (z.B. den Simon Phillips Studio Drums - teste da mal die Kicks, Toms und die Popcorn Snare und die Layering-Möglichkeiten, um mal nicht Toontrack zu nennen)
    So, 'schuldigung, soll an dieser Stelle genug OffTopic gewesen sein... :)