Beiträge von Nick74

    Tja, vielleicht machen die Toontrackers es wegen dieser harten Nuß genau auch nicht...aber ist jetzt natürlich auch nicht sooo wild. Der Klangunterschied zu Modul ist so gewaltig, daß man das locker verschmerzt, und vielleicht gibt es ja da doch noch Verbesserungspotential. Das wäre doch eigentlich eine Challange für Dich, Sascha! ;)


    Beim TD-30 ist das vielleicht innerhalb des Plastik-Sounds ganz gut gelöst, aber wer will den schon?


    (@ gwmatthias: Du hast doch so ein mühe- und liebevoll gemachtes mega Highend-Set, gibst Du Dich da echt mit Plastik-Audio in Sachen A-Drum-Emulation zufrieden? Dein Set u. Engagement schreit meineserachtens förmlich nach Rechner-Möglichkeiten...)

    Vor allem beim Anspielen wärend der Aufwärzbewegung vom Fuß fällt es stark auf - es wird der Sound ausgegeben für die aktuelle Position des Controllers - man kann also nicht die Hat mit dem Fuß "aufziehen" während man drauf schlägt sondern muss schon exakt so geöffnet haben wie man dann den Sound haben mag.


    Ok, dann hat es definitiv nichts mit VSTi's zu tun. Es ist nämlich meiner Erfahrung nach normalerweise so, daß CC-Werte unabhängig von Noten-Befehlen gesendet werden, bei Roland-Modulen in jedem Fall. Da ist dann Dein MarkDrum eine Abweichung, Sascha.


    Bezüglich Deiner Crossfade-Anmerkung, Sascha, fällt mir folgendes dazu ein: Wir nehmen mal als Beispiel die Toontrack SD2 "Allaire" Hihat aus der Lost NewYork Studios Erweiterung, da die SuperiorDrummer2-Engine genau sowas zuläßt. Das ist default-maßig schon ein sehr zischenlnder Sound von zwei 16 Zoll Crash-Cyms mit sehr ausführlichen Open-Closed-Articulations: 8 Stufen von "Tight" bis "Open5". Wenn ich die jetzt minimal offen (bis halboffen - also um die "open 0-1-2" rum) anschlage und dann mit dem Fuß einen relativ langsamen Öffungsverlauf bis max open durchführe, fällt mir auf, daß die einzelnen Articulations ohne angenehm weiches Crossfade "wechseln", was auch bei manch anderen Spielsituationen ein artefaktmäßiges unnatürliches zusätzliches Zischeln, oder besser gesagt ein Zittern verursacht. Da könnten die DSP-Experten von Toontrack meineserachtens noch viel verbessern. Habe das auch mal im TT-Forum angesprochen; da wurde dann empfohlen weniger (oder nur quasi zwei, nämlich open und closed) Articulations zu triggern. Das fand ich natürlich nicht so dolle, als Antwort - da müßte mit DSP(-Crossfades) eigentlich mehr gehen, was denkst Du?...


    Auch müsste dazu das Modul ein CC-Signal unabhängig von einem Note-On senden. Bei meinem MarkDrum ist das stets gekoppelt, ob Roland das unabhängig macht, weiß ich nicht.

    So ein Nachführen kann man modulintern über eine Art Gestensteuerung schon bewerkstelligen, der DSP-Teil müsste dann entweder die einzelnen Layer crossfaden oder im Fall von Roland - wo nicht *ein* Sample vorliegt sondern der Sound aus kleinen Samplesegmenten über der Zeit besteht - auf ein anderes Segment geschaltet werden. Macht das wirklich jemand?

    Eine VH-11 spielt sich z.B. an einem aktuellen TD-11 oder TD-15 längst nicht so gut wie an TD-25 oder TD-30

    Das gilt aber nicht für's Software Antriggern, denn Du meinst das Modul-Ergebnis, oder? Mit entsprechender Software kann man da doch alles Mögliche zum Gescheiten verbiegen...


    Was genau war denn da der Unterschied beim Modul-Ergebnis?

    Midi Monitor Check geht natürlich mit jeder DAW. Deswegen das "beispielsweise". Cubase Elements Trial wär zum Testen halt ohne Dongle für einen Neuling absolut kostenfrei. Es gibt nach meiner Erfahrung keine andere e-Drum-fähige DAW mit vergleichbar leistungsstarken Midi-Features. Da kommt es auf die Audio-Engine und die Midi-Möglichkeiten an... Deswegen brauch ich trotzdem keinen Arbeitsvertrag mit Steinberg. :|

    Die Triggereigenschaften von (großen) Kesseln mit den Randtriggern werden nicht wirklich dolle sein, besonders was Snare und Kick angeht. Die Kick wird sich ohne taugliches Dämpfsystem auch schrecklich anfühlen. Und was ist mit Becken und Hihat? Also so einfach ist es glaub ich nicht... Nimm lieber ein fertiges Plastikgestell für Dein Budget. Hatte kürzlich Gelegenheit das Fame DD-One (699,-) zu checken und fand es insgesamt ziemlich toll (12erSnare + 10erTom-Pads + Hihat-Ständer). Sogar die Hihat ging. Da dann Drumtec Design Meshes drauf und los geht's. Und für taugliche Akustikdrums-Klänge dann ab damit an den Rechner ;) . Da ist das Alesis auch nicht wahnsinnig viel besser, und beim checken der ganzen Fame-Modul-Sounds dachte ich sogar, wow, Roland muß sich warm anziehen in dieser Plastik-Soundwelt, denn das war ganz schön ähnlich...

    Welchen Host nutzt Du denn, und was zeigt ein Midi-Monitor bzgl. Note, Aftertouch oder Poly Pressure an?


    Ich glaube nicht, daß eine andere ("Muted" Cym Articulation) Note ausgegeben wird (noch nie erlebt). Es kann eigentlich nur sein, daß Dein Host danach ständig den Poly-Aftertouch Wert 127 an EZDr2 sendet, bzw. auf einmal gesendetem Wert 127 stehen bleibt [so z.B. auch bei recordetem Midi und Verweilen des Play-Cursors (oder Playback) an einer 127er Stelle]. Dein Modul oder Dein Host gibt also keinen Wert 0 beim Loslassen des Cyms aus bzw. verweigert den. Vielleicht ist die Midi-Ausgabe des Moduls buggy. Das würde ich mit einem Midi-Monitor checken.


    EDIT: Ich empfehle wärmstens Cubase als Host für EZDr2 , weil es dieses Drumtool unglaublich viel leistungsstärker für e-Drumming machen kann, nicht nur was den ganzen Dynamik-Kram anbelangt... :)

    Was hat der Knabe denn für musikalische Vorlieben? Also ich habe so manchen Halbstarken als Schüler, der auf modernen Kram wie Dubstep und anderes Elektrogedöns oder Hiphop steht. Dieser gruselt sich dann auch vor dem nervigen Trommel- und Beckengeklapper und stellt bei eDrums immer gezielt Elektro-Klänge ein.
    Dieses 'nach einem Jahr Akustikset kommt der erste Rockbandauftritt' ist meineserachtens nicht mehr wirklich zeitgemäß und vor allem nicht das selbstverständliche Ziel und Nonplusultra...


    Wenn der Knabe sich allerdings in das Instrument Trommel und Becken verliebt hat, ist ein eDrum fast reiner Kokolores. ;)


    Oh, Roland goes Picasso, Hut ab!
    Wieso man jetzt allerdings einen Klang nicht über's Netz experiencen, kann muß der Roland Schack aber mal näher erläutern, schon albern, was er für hinkende Vergleiche aufführt. Ich glaube, daß sich der Roland Schack selbst sehr lieb hat und stolz auf sich ist.


    Ich bin mir sicher, dass auch das neue Modul noch meilenweit von vielen Wunschvorstellungen entfernt ist. Ich glaube aber auch ungesehen, dass das Td-50 wieder ein technischer Fortschritt gegenüber dem Td-30 ist und dass das Modul für einige Anwendungszwecke sicher gut einsetzbar ist.


    Das wäre ja auch dumm vom Roland, die vielen Wunschvorstellungen mit einem Schlag zu realisieren. Sein Plan sieht eher vor, scheibchenweise Fortschritt zu machen. Was soll er denn sonst als neu hinstellen? Vielleicht weiß er schon ganz genau, was er in 10 Jahren gedenkt rauszubringen. Und da er keinen wirklichen Druck hat, läßt er sich Zeit mit Wünschen, Entwicklung und Features...


    Und was die Videos angeht, so ist es ihm mit Sicherheit völlig wurst, weil er noch nie schlechte Erfahrungen gemacht hat, daß jetzt seine Plastikgeschirre irgendwie weniger gekauft werden würden, nur weil sie doof klingen. Rafft doch kaum einer. Und kaufense doch alles trotzdem. So what!... :D


    zusammen mit dem Kopfhörer Roland RH-200S (ca. 100€) der von Zimmerlautstärke bis zum Urknall auf dem 4. Tom alles mitmacht reicht mir das . Den Kopfhörer kann ich nur jedem empfehlen

    Der ist für die speziellen Modul-Sounds ausgelegt. Für Toontrack-Sounds möchte ich ihn nicht.
    "Das Leben ist zu kurz um billigen Wein zu trinken" und über Behringer-Kleinmixer abzuhören aber m.E. auch voll zu kurz. :D :D :D Teste mal einen Phone-Amp a la LakePeople G-109P an Deinem zukünftigen Audio-Interface mit dem AKG und Toontrack-Sounds, dann wirst Du kennenlernen, was billiger Wein war. Und bei (aktiven) Pa-Boxen auch Vorsicht: es gibt da viel Schreckliches...

    Arbeitsspeicher noch 4 GB (morgen kommen die schon bestellten 16GB rein)


    ...
    Installation des ASIO Treibers hats dann wohl gebracht


    Beim Arbeitsspeicher reichen 4 GB locker für EZDrummer2!


    ...
    Welche ASIO Emulation soll denn das sein? Etwa Asio4All? 4,3 ms hast Du insgesamt damit niemals, auch wenn's in EZD2 so aussieht. Und du wirst doch nicht ernsthaft in Erwägung ziehen für "ne fette snare hören" die gruselige Onboard-Karte nutzen zu wollen - außer Deine Gehör ist wirklich schon schlimm dran. Also Ram kannst du Dir sparen; hol stattdessen ein Interface, und vielleicht einen tollen Phone-Amp für gute Kopfhörer (meine Empfehlung für Drums: AKG K271). :)

    Für minimale Latenzen und störungsfreien Audio-Betrieb unter Windows braucht man immer ein ASIO-Interface und einen getweakten Rechner. Ein Stereo-Interface wie beispielsweise das Steinberg UR22 sollte für Erste reichen. Die Audio-Quali vom Phones-Ausgang bei solchen Interfaces und Preisklassen ist natürlich nicht wirklich sexy - vielleicht ist da ja das NI Audio 6 'n Tacken besser als das UR.
    Midi ist bei denen auch dabei aber ein TD15 ist ja auch über USB anschließbar. Das ist aber dann nur der Midi-Part des TD15-Treibers - die Audio-Interface-Funktion vom TD-15 ist für's eDrummen nahezu unbrauchbar. ;)

    Die ganze Bearbeitung von VST-Sets hat bei mir ein Stadium erreicht, in dem es mich einfach ankotzt, vor allem, wenn man rechnerisch die Hardware zur Verfügung hat, die Software (OS) optimiert wurde und der ganze Sch... bei jedem längerem Tom oder gar Becken knackt. Da verliert man einfach die Lust...


    Da stimmt dann aber rechnerseits irgendwas bei Dir nicht. Das Knacken hat Gründe, die Du bestimmt rausfinden kannst.





    Samples heißt ja nicht zwangsläufig mit dem Mikrofon aufgenommene echte Instrumente


    Also im Fall Roland-Module (auch vor dem TD-50) heißt es das - zumindest bei den "Maple"-Kit-Pieces und Konsorten - deswegen ist es ja auch so krass schrecklich, was dabei rauskommt und wie sie's verbiegen. ;)

    Ich glaube nicht, daß es als Standalone zufriedenstellende Ergebnisse bringt. Du hast bei dem Yamaha-Modul (was überhaupt nicht für Meshes konzipiert wurde einfach keine ausreichenden Trigger-Settings wie beispielsweise Rolands "Scan Time", "Mask Time" und "Retrig Cancel". Doppelauslösunden kannst Du zwar mit dem Yamaha-Setting "Self Rejection" regeln, aber schon das Fehlen einer Scan-Time wird wohl schon zu Dynamik-Fehlern/-Problemen führen, da Gummi-Pads mit einer sehr kurzen Scan-Time arbeiten können. Da würden dann jedenfalls größere Mesh-Sizes am Yamaha vermutlich schlecht funktionieren. Ausprobieren kann man's natürlich - ich wäre selbst auf einen Erfahrungsbericht gespannt. Und ich glaube auch nicht, daß Dual-Mesh-Pads mit Rim-Trigger funzen...also nur Mono-Pad-Modus.


    Als Nicht-Standalone könnte es im Zusammenhang mit VST-Drum-Libraries und/oder Cubase und seinen leistungsstarken Echtzeit-Midi-Parametern schon wesentlich besser funktionieren, da man damit so einiges ausgleichen und verbessern kann. In jedem Fall würde ich kleine Mesh Pads Probieren, so 10 - 12 Zoll... ;)

    Ich wundere mich nur, dass manche die gewissen Unterschiede nicht wahrnehmen/hören. Ich höre sie bei manchen Youtube Clips.


    Wenn man YouTube mit dem gleichen Monitor abhört wie beim Musizieren, ist es ganz oft sogar nahezu 1 zu 1. Aber selbst bei einer billigen Consumer-Abhöre erkennt man es zumeist sofort: Rolands Plastikgeknatter kommt auf so manchen "Werbe"-Videos vom Roland-Youtube-Kanal sehr authentisch scheiße rüber.


    ...
    Und bezüglich der Verkaufszahlen Roland eDrums vs. Akustik-Kits aller Hersteller hat Drumdidi auch meines Wissens nach völlig recht. Gefühlt ist es so, daß in jeder dritten Wohnung so 'n Roland-Gestell steht - ist natürlich übertrieben, klar, aber eben viel viel mehr als echte Drumsets. Ich habe es mitbekommen bei Gesprächen mit Roland-Vertretern und Fachhändlern,und sehe es bei Drum-Schülern zumindest im städtischen Bereich bestätigt. Und in manch anderen Ländern ist es noch krasser.