Beiträge von Nick74

    Kann EZ und Superior etc. die ganzen Nuancen überhaupt akkurat übertragen? Also ich glaube nicht unbedingt, dass die in der Lage sind, Datengenau und somit Klangtreu die Positionen der Snare abzubilden

    Also standardmäßig hat SD3 drei Stufen (Center + Off-Center + Edge) , und EZ3 hat zwei Stufen (Center + Edge). Authentisches, d.h. stufenloses Snare PS gibt es nur mit einer advanced Engine :) .




    Ich bin zufrieden mit dem Roland Ride und mit dem Klangverlauf bzw. PS kann ich schon was anfangen!

    Ich glaube, du verwechselst da was (nämlich die notenausgebenden Zonen von 3-Zonen-Ride-Pads verwechselst du mit PS auf der Bow-Zone -> PS gibt keine Noten aus, sondern Controller-Werte), denn EZ3 kannstandarmäßig kein Ride-PS.

    Es gibt aber einige EZXes mit BowTip und BowShank Articulations, bei denen kann man dann natürlich seine eigene Ride-PS Engine in einer geeigneten DAW bauen.

    der Grund vermutlich, dass ich von PS nicht viel merke...


    Entweder du hast ein Single-CenterHead-Trigger Pad (was als extremen Nachteil Center-Hotspotting aufweist) oder ein hotspotfreies Pad, was gleichzeitig PS-fähig ist (das wäre dann eines mit mehreren nahe beieinanderliegenden Center-Cushions).


    In EZ3 solltest du den "Edge"-Sound des Snare-Fells (die "Edge"-Zone auf dem Mesh-Head) ganz deutlich vernehmen und unterscheiden können.


    Also generell geht es bezüglich PS bei analogen Pads ausschließlich um den [bzw. "die" (Mehrzahl -> nämlich 3 Stück) bei neueren hotspotfreien+gleichzeitigPS-fähigen Pads] Center-Sensor(en). Der erzeugt eine Wellenform (quasi Audio) und PS-Daten werden anhand dieser Wellenform generiert. Das digitale Roland-Snare-Pad hat ganz eigene PS-Alogrithmen mit seinen 4 Fell-Sensoren; schließlich haust du bei diesem Ding quasi auf einen eigenständigen Computer, um es mal überspitzt auszudrücken.

    Ich empfehle dir mal die PS-Daten genau anzuschauen, dann verstehst du was exakt du von einem Pad in Sachen PS erwarten kannst : untersuche es darauf, wie detailliert und konsistent die Controller-Werte auf allen möglichen Positionen (/ und Uhrzeiten) des Fells so sind :)

    Du bekommst Hihat-Bell in SD3 standardmäßig. Und eine sehr gute und ausführliche Ride-Positional Sensing-Übersetzung, mit der die standardmäßigen drei Positions-Zonen in SD3 konsistent getriggert werden können.


    Es ist mit DAW-e-Drum Engines auch Hihat L/R - Unterscheidung für Hihat Edge+Bow+Bell, sowie authentisches ( = stufenloses) Snare Positional Sensing möglich :


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    ...und auch Ride-Soft-Choking durch Handauflegen kann für den Drum-Sampler möglich gemacht werden.

    Vor allem weil sich beim Anfänger saa Gehör auch schon gut ausgeprägt hat und man schon direkt weiss, was man will.

    Lass ihn doch erstmal spielen...einfach machen- sonst nix.


    Kommt halt immer auf den jeweiligen Probanden an (Alter usw.): nicht jeder Schlagzeuganfänger hat Null Vorstellung von Klang und Musik. Und durch das sofortige Erfahren von Schlagzeugklangästhetik wird der Proband m.M.n. gleich in die richtige Richtung geleitet.

    Ich finde es jedenfalls bescheuert, wenn man auch im Hinblick auf zumindest jugendliche Anfänger suggeriert, daß das Thema Schlagzeug erst mal nichts mit Klang sondern nur mit Trommeln zu tun hat.

    Wenn es denn nur mit "verbinden" getan wäre.

    Ich bin mir gerade nicht sicher, was denn das kleinere Übel für einen jungen Drummer ist: Plug and play-Modulsounds ertragen oder gleich mit VST-Konfiguration erschlagen.


    Vor allem weil ja heutzutage so wenig junge Leute was mit Computern zu tun haben :D - und dadurch zwei linke Hände für den Umgang mit Computern und Software aufweisen LOL (ernsthaft: EZ3 ist dermaßen simpel und unkompliziert und funzt problemlos out of the box). "Erschlagen" -> 8| Wer trotz einfach zu verstehender YT-Tutorials ( -> wie verbinde ich Rechner und Midi-Controller für Echtzeitspiel von Softwareinstrumenten) und haufenweise Hilfe im Netz "erschlagen" wird und für wen das wirklich noch Rocket-Science ist, ja der muß das akustische Plastik dann halt ertragen. Macht aber wenig Sinn, denn ein Sound der mit gutem Akustikschlagzeugklangcharakter nicht viel gemein hat, führt m.E.n. zumeist schnell zum Aufhören.

    Gebrauchtes Roland mit Mesh-Heads (z.B. TD-9 oder -11) und dann mit einem geeigneten Software-Drumsampler (z.B. EZDrummer3) verbinden, um authentischen Akustik-Schlagzeug-Klang zu bekommen (denn Sounds von solchen Drum-Modulen sind leider nur eine Karikatur von echtem Akustik-Schlagzeugklang, was ich keinem jungen, ambitionierten Drummer antun würde).

    Bin auf die ersten Erfahrungen oder Fail-Videos gespannt ;)


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    als ein kompetentes Interface dazwischen?


    Immer ein dediziertes hochwertiges Audio-Interface verwenden (vor allem am PC, Mac hat ja bekanntermaßen CoreAudio - damit kann so manche lahme zusätzliche Audio-Interface-Funktion von Mixern oder Drum-Modulen etwas kompensiert werden, natürlich am besten nur mit Monster CPU wie M1,2,3.

    Nick74

    Ich bin in dem Thema nicht ganz so firm: wenn ich das von Dir verlinkte Programm kaufe,
    und auf meinem PC oder Mac installiere, dann kann ich damit wiederum WAV DAteien erzeugen,
    die ich dann z.B. in ein SamplePad importieren kann?
    Oder läuft das anders... (??)

    Das kannst du machen, würde ich aber nicht, da ich ja dann die Modulationsfunktionen vom Synth verliere. Einfach direkt spielen ( = (Echtzeit-)VST-Drumming) :)

    Wenn man die authentische Sound-Generierung bzw. das originale Verhalten des Simmons SDSV Drum-Synths spielen möchte, gibt es eigentlich nur das Original oder die sehr gute und super preisgünstige 'Aly James Lab'-Emulation : https://www.alyjameslab.com/alyjameslabvsdsx.html


    Das VSDS-X Tool macht sehr viel Spaß auf e-Drums und kann ich wärmstens empfehlen; die Velocity-beeinflußten Pitches und Modulationen machen das Ganze lebendig, halt wie beim Original. :)



    PS: 'ne DAW kann natürlich richtig viel mehr als nur "die Bearbeitung von Audiofiles".

    Die Frage ist halt, ob man das wirklich braucht bzw. will.


    In den meisten Fällen würde ich sagen, nein : für ca 4K kann man sich ein Top-eKit zusammenstellen, welches mit den neuen Drum-Tec-Pads hotspotfrei und gleichzeitig PositionalSensing-fähig ist (gilt für Toms und Snare). Inklusive SD3.

    --> 5K gespart :) .

    Die Lösung ist eine an die persönlichen Bedürfnisse (hier der persönliche Pedal-Reglerbereich) angepasste Controller-Range durch Software. Es gibt für "Software Drumming" ( = Echtzeitspiel von externen Drum-Samplern) mittlerweile auch schon sehr tolle Freeware, wie z.B. "BFD-Player" oder "Krimh Drums Free".

    Weiterer Benefit sind authentische Schlagzeugklänge von guten Drum-Samplern, die dem künstlichen Modul-Klang weit überlegen sind. :)

    Das verstehe ich nicht ganz,

    es geht doch nur um die Mechanik die nicht ordentlich, bzw. schwergängig funktioniert.

    Wie soll das die Software helfen?

    Ich kann mir halt vorstellen, daß es schwierig ist, die (Tight-)Closed Stufe zu halten (z.B. für einen Backbeat mit konsistent-gleichbleibend geschlossenem Hihat-Klang). Wenn ein Hihat-Controller-Pedal für einen Kinder-Fuß generell zu schwergängig ist, um überhaupt bewegt zu werden, geht's natürlich komplett gar nicht.

    Es fehlt einfach ein vernünftiges Ride Becken.

    CY-13R



    Der zweite Punkt ist der Hi-Hat Controller.

    Es ist sehr schwer die Hi-Hat komplett zu "schließen", bzw zu dosieren.

    Für mich als Erwachsener ist es kein Problem, meine Tochter bekommt es nun auch gerade hin.

    Meine kleine fängt nun aber auch an zu spielen und das klappt gar nicht.

    Da hast du keine Chance mit TD-9 Modulsounds.


    Die Lösung ist eine an die persönlichen Bedürfnisse (hier der persönliche Pedal-Reglerbereich) angepasste Controller-Range durch Software. Es gibt für "Software Drumming" ( = Echtzeitspiel von externen Drum-Samplern) mittlerweile auch schon sehr tolle Freeware, wie z.B. "BFD-Player" oder "Krimh Drums Free".

    Weiterer Benefit sind authentische Schlagzeugklänge von guten Drum-Samplern, die dem künstlichen Modul-Klang weit überlegen sind. :)

    Ich plädiere für ein kleines gedrucktes Heftchen mit all deinen gesammelten Werken, was jedem Hybrid P(r)o beiliegt. Mit Kreuzworträtsel (z.B.: "Nenne ein Modul, was andauernd abstürzt") und Preisausschreiben: wenn man die selteneren heftig mysteriösen Bugs bei seinem Exemplar auch hat und wiedererkennt, bekommt man den Hauptgewinn: ein weiteres Hybrid Pro-Modul, was man dann zum Vergleichen fehlerhaften und mysteriösen Verhaltens verwenden kann :) .

    Hinzu kommt, das es fast keine Informationen zu den Auflösungen gibt - sowohl von den Trigger-Gebern (HH-Öffnungsgrade zB.), als auch von den Software-Programmen.

    Oder kann ich davon ausgehen, das wenn zum Beispiel eine HH 5 Öffnungsgrade hat, auch 5 Sounds zugewiesen bekommt und die Kuppe berücksichtigt wird!?


    SD3 / EZ3 und die meisten SDX-Packs (u. einge neuere EZX-Packs) bieten 8 Öffnungsgrade, und Sinn und Zweck der Variablen CC (= Continuous Controller) Hihat-Engine ist natürlich, daß alle durch Pedal-Controller-Stellungen getriggert werden können. Dabei sind die ersten beiden Fußdruck-Stufen 'tight (erhöhter Druck)' + 'normal geschlossen' (ohne erhöhten Druck geschlossen halten) für konsistente Kontrolle ( = Halten der jeweiligen Stufe) relevant ( -> es ist mit Hihat-Controllern leider quasi unmöglich, im weiteren Verlauf der Pedalbewegung mehr Zwischenstufen konsistent zu halten!), und da ich auf jeden Fall die ersten beiden Stufen gezielt erreichen/kontrollieren möchte, habe ich dafür eine Toggle-Engine gebaut, bei der es möglich ist, Articulationwechsels zu verändern (so z.B. von "Tight" auf "Open0" (ClosedLoose) = was das Weglassen der "Closed"-Articulation bedeutet ; oder von "Closed" auf "Open0" = Weglassen der "Tight"-Articulation) - damit je nach Spielsituation die gewünschten Hihat-Articulations am Start sind.

    Was bringt mir eigentlich eine VH14 D bei EZ 2 oder 3 u.a. Programmen. Doch eigentlich gar nichts?

    VH-13/14D sind die einzigen e-Hihats auf Hihatmaschine, die ich in Sachen Pedal-Controllerdaten-Konsistenz akzeptiere. Alles andere (an e-Hihats auf Hihatmaschine) ist einfach nicht gut genug/zu schwammig.


    VH-14D kann auch Bell (bei Drum-Samplern, die Hihat-Bell-Articulations am Start haben (wie SD3)) und bietet auch midi-mäßig L-R-Unterscheidung.



    Snare Positional Sensing ist mit der digitalen Roland Snare (PD-140DS) konsistenzmäßig so gut, daß eine stufenlose Engine gespielt werden kann (viele ananloge Pads sind da nicht auf Augenhöhe und lohnen sich nicht wirklich für stufenlos sondern nur für die herkömmlichen 2-3 Stufen Center-(OffCenter)-Edge)

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    Und auch das digitale 18er Ride kann bis zu 4 Stufen auf Bow und somit 6 Zonen insgesamt (auf Bow+Bell+Edge). Habe damit alle zur Verfügung stehenden Articulations von Ride-Cymbals diverser SDXes auf ein Ride-Pad gebracht:


    ∙ Ride Bell Shank -> auf der BELL des Pads

    ∙ Ride Bell Tip -> auf dem BOW nahe der BELL (ca 2 inches)

    ∙ Ride Bow Shank -> auf dem BOW unterhalb der 'Ride Bell Tip' zone (ca 2 inches)

    ∙ Ride Bow Tip 2 -> auf dem BOW unterhalb der 'Ride Bow Shank' zone (ca 2 inches)

    ∙ Ride Bow Tip 1 -> auf dem BOW unterhalb der 'Ride Bow Tip 2' zone (ca 2 inches)

    ∙ Ride Edge -> auf dem Rand (EDGE) des Pads