Beiträge von Nick74

    Zu Latenzen (vor allem auch bzgl. externer Drum-Sampler) sei gesagt, daß ein gewisser Saftey-Buffer sehr von Vorteil ist, da Drum- u. vor allem auch Cymbal-Samples oft nicht gerade super e-drum-freundlich geschnitten sind (man könnte bzgl. Echtzeit-Spiel auch "schlampig geschnitten" sagen): Vorlauf-/Einschwing-Zeiten ( = Zeit vor wirklich relevantem Audio/ = über gewissem Pegel-Threshold) von ein paar ms sind keine Seltenheit (ich nenne mal die Hihat Pedal "Chick" Articulation als eine der besonders Verdächtigen...). Wenn man dann schon sowieso grenzwertig ist (10ms), wird's halt eng. Je weiter weg (grundlegend technischerseits) von dieser 10ms-Schwelle (natürlich im Sinne von weniger), desto besser. 8ms Gesamt-Latenz, z.B., gehen klar, und ich hab' noch keinen gesehen, der das vs. die Hälfte davon konsistent detecten würde/könnte, aber nochmal fast die Hälfte drauf (also Richtung 15ms) wird's eindeutig "sluggish". E-Drum-Spaß mit (grundlegend technischerseits) deutlich unter 10ms sollte latenzmäßig also große Priorität haben, ansonsten leidet der Spaß nämlich immens. :)

    Moin zusammen, ich versuche gerade dem Set neue Midi Noten zuzuordnen, aber irgendwie ist da der Wurm drin... hat jemand von Euch damit Erfahrung?

    Du kannst das Mapping/Remapping in der DrumSampler-App oder, wenn's da nicht geht, innerhalb einer DAW erledigen. :)

    - Wie verhält es sich mit der HiHat? Das ist ja immer ein heikles Thema, besonders bei E-Hats aus zwei Becken. Thema Fehltrigger, ungenaue Erkennung der Öffnungsgrade, falsch bzw. ungewollt ausgelöste Chick-Sounds (ggf. durch zu kräftige Schläge) etc...

    Auf jeden Fall getrenntes System nehmen (mit FD-9) wenn VH-13/14 keine Option ist.



    Die AE kenne ich nicht aber ähnliche und andere: generell ist meine Erfahrung mit Metall-Cym-Pads so, daß die Trigger-Qualität nicht an die von Qualitäts-Gummi-Pads rankommt. Da gibt es BOW-mäßig zumeist heftige Hot-Spots und die Edge-Erkennung (Switch) braucht höheren Velocity-Input (zumindest bei den Nicht-Gummi-Rand-Dingern). Choking ist auch nicht das gleiche. Und wenn ein Gummi-Rand da ist, hat sich das Metall-Spielgefühl auf der Edge ja auch erledigt. Und die sieb-mäßigen Loch-Teller gehen bei kräftigerem Spiel häufig schnell mal kaputt (wird diesbezüglich natürlich auch auf's Material ankommen).

    Was bräuchte ich noch um gute Youtube Videos/Aufnahmen zu machen? (Kamera ist klar) aber bräuchte ich da noch spezielle Kabel oder etwas? Gaming PC wäre vorhanden.

    Wenn du dein Drumming mit Performances oder PlayAlongs präsentieren willst, solltest du noch 'ne zusätzliche Cam kür die Fußarbeit haben. Und dann auf guten und nicht peinlichen Klang achten (mit so einigen GGD- oder EZDr2-Libs kriegt man das auch ohne große Mixing-Skills hin. Sehr empfehlenswert sind dahingehend auch zu günstigem Preis kaufbare Mixing-Templates wie z.B. von GeorgCotta ("Mix-Ready") --> ich würde lediglich hauptsächlich Midi recorden und den Klang im nachhinein produzieren, vor allem bei PlayAlongs.

    Weiterhin fehlt mir bei der Kombi VH10/TD27 genau jene Öffnungsstufe, die ich für einen fetten Rock-Refrain brauche. Wie du sagst, kalibriert man sein Spiel und so erreiche ich den gewünschten Sound mit der nächst kleineren Öffnungsstufe und entsprechend härterem Spiel. Das führt aber dann zum angesprochenen Übersprech-Trigger mit dem Chick, sobald ich mit dem Fuß eine kleine Bewegung mache...weil ich es eben gewohnt bin, mit dem HiHat-Fuß ständig nachzujustieren. Und das mag die E-HiHat definitiv nicht, dieses "sloshy" Spiel.

    Du meinst bestimmt eine konsistent kontrollier- u. haltbare, gleichbleibende "crunchige Closed Loose"- oder "HalfOpen"-Stufe. Wenn es dich interessiert, kann ich dir zeigen, wie man dies hinbekommt (ich nutze dazu Remapping, welches Range-Erweiterung und Stage-Skipping beinhaltet). Lies mal das hier, und stell dir vor, daß die zweite Stufe (um welche es ja geht und die gleichbleibend konsistent kontrollierbar werden soll) mit eben jenem crunchigen Closed Loose-Sound bestückt wird. :)

    eDRUMin (Audiofront's geniales Trigger-Modul) Setup Service 😊👉


    Das eDRUMin TriggerToMidi Device ist super leistungsstark und komfortabel und dabei äußerst kostengünstig - also eine gute Wahl für jeden (A nach E - Umbau-) Spieler, und es wird eine superbe zusätzliche Trigger-Input-Erweiterung für e-Drummer sein, die bereits ihr (Roland-) Modul als Trigger-To-Midi Device benutzen, jedoch mehr Trigger Inputs brauchen.


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    Das minutiöse Setup kann für manchen recht "tricky" sein:

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    Viel Spaß mit dem eDRUMin ‼️😊

    Wie funktioniert dieses Trigger Device überhaupt?

    Wie ein e-Drum-Modul übersetzt es den Trigger-Input nach Midi. Es hat als Unterschied zu einem e-Drum-Modul nur keine eigene Känge an Bord. VSTi Drumming ist das Echtzeit-Spielen von Software Drumsamplern. Das kann klanglich high-end sein und läßt Modul-Sounds zumeist extrem blaß aussehen.

    Abgesehen von Roland-Gerbrauchtkauf (was kohle-mäßig sehr empfehlenswert ist: TD-9 oder 11 gibt es für weit unter 1000), würde ich sagen, TD-17 oder 27/50 oder auch mal Drum-Tec Jam- und -Diabolo-Pads checken und zwecks Rebound 3-ply Mesh-Heads (DrumTec "RealFeel") nehmen. Und dann ab damit an den Rechner (weil die Modulsounds IMO übelst kacke sind) : dann kannst du auch locker geilen Klang wie diesen (LINK + LINK) triggern (im GGD Forum ist übrigens ein Typ, der ständig Travis Barker-mäßige Vids raushaut (Beispiel-LINK).

    Für weitere Pads aufrüsten würde ich mit einem zusätzlichen eDRUMin4 TriggerDevice. VSTi Drumming ist IMO auf jeden Fall Pflicht beim HD-1 -> dann kriegst du da auch geile Sounds raus. Du brauchst einen geeigneten Rechner + Audio/Midi-Interface. Software gibt es ab Freeware :)

    Wenn man die HiHat nach der Scan Time öffnet, dann liegt dies ja auch schon nach dem Anfang vom Abspielen des Samples. Dann müsste man das Sample mehr oder weniger abbrechen und in der Mitte eines anderen Samples weiter abspielen.

    Die Toontrack-Hihat-Engine funktioniert tatsächlich genau so.


    Daß man sein Spiel auf e-Hihats ein wenig kalibrieren muß, sollte klar sein. Wenn die e-Hihat-Übersetzung optimal funktioniert, sind das allerdings nur Nuancen und die jeweilige Adaption (von A nach E und umgekehrt) sollte für einen relativ guten und erfahrenen Spieler in kürzester Zeit erreicht sein. Die Response-Verzögerung ist größenordnungstechnisch schließlich im Millisekunden-Bereich angesiedelt.


    Ich kann mir sehr gut vorstellen, daß bei Mom Jovi's Hihat-Beschwerde die bekannte TD-27-Hihat-Modulsound-Issue schuld ist.

    so etwas in die Richtung erwarte ich eigentlich schon, wenn mit Begriffen wie "Prismatic Sound Modelling" geschmissen wird.

    Roland macht ständig Witze bzgl. der Bezeichnung seiner lächerlichen Modul-Klänge.



    Mindestens sollte das TD27 in sich doch eine gute Performance abliefern. Es muss ja nicht die perfekte HiHat sein, aber im Verhältnis zu den anderen Pads hätte ich da schon mehr erwartet. Deshalb: Vielleicht übersehe ich auch etwas. Aber das HiHat Trigger Setup ist recht übersichtlich...

    Gerade bei TD-27 / VH-10 gibt es üble Probleme mit den Modulsounds. Lies. Kann man glücklicherweise vom Midi-Output für VSTi-eDrumming nicht behaupten: der funktioniert erwartungsgemäß.

    Naja, aber in dem von dir verlinkten Thread spricht der Herr Schumacher offensichtlich davon, dass gerade die Roland-Module mit den Konstruktionsschwächen umgehen kann und es eher bei Fremdklangerzeugern zu Problemen kommt.

    Das ist auch relativer Blödsinn seitens Schumacher, denn natürlich gibt es auch bei Modulsounds ähnliche Probleme (ich hab's getestet). Es fällt lediglich wegen fehlender Open-Closed-Stages und deren Transition-Points weniger auf.



    Wenn die VH10/11 tatsächlich diese Defizite hat, dann fragt man sich doch, wieso Roland sie gerade in den höherklassigen Sets anpreist und verkauft.

    Nun, die meisten Kunden wollen diese albernen Hoch-Runter-Hihats (vielleicht ist es noch nicht aufgefallen, aber der Hoch-Runter-Modus ergibt nicht im Entferntesten einen Sinn bei eDrums ;) ), und zwar auch im Mid-Class-Bereich: sie glauben, daß es damit authentischer wäre...

    Die HighEnd-Class hat VH-13/14, welche in Sachen Response schon wesentlich besser sind, auch generell trigger-mäßig. Die Response und Range eines guten Controller-Pedals ist IMO dann nochmal 'n Tacken besser.



    Ich kann mir auch nicht so richtig vorstellen, wie ein Michael Schack so eine Werbe-Performance hinlegt, wenn die HiHat so sch*** ist!?

    Also ich finde sie sch*** und würde sie niemals gegen ein FD-9 eintauschen. Werbe-Kram der unteren Klassen ist übrigens absolut nicht das, was Pro- o. Top-Spieler für sich benutzen. ;) Und Top-Spieler verfügen selbstverständlich über die nötige Spiel-Technik, um Unzulänglichkeiten der Hardware bei Werbe-Clips zu kaschieren.

    Sehe ich genauso wie mein Vorredner (außer, daß bei Linux audio-mäßig einfach fast nichts an Software und Treibern vorhanden ist, und es deswegen hinten runterfällt). Ich kann nicht bestätigen, daß meine Win-Rechner auch nur ansatzweise crash-anfälliger wären als mein 2020-Macbook-Pro: sie sind quasi der Fels in der Brandung ( -> natürlich eine Hardware-Auswahl u. Settings-Sache). Wenn man mit 'nem Haufen 3rd-Party-Plugins arbeitet, ist eine Mac-Konfiguration sogar sehr viel nerviger hinzukriegen. Und vergiß mal auf Mac komplett alles an Software und Treibern, was nicht absolut kompatibel ist!! (und da gibt es so einiges...!) Jede Menge Musikmachende haben in ihren Studios Windows-Audio Rechner, und warum, weil's nicht so nervt mit Setups und Kompatibilität und insgesamt ein viiiiieeeel besseres Preis-Leistungsverhältnis hat. Ok, die neuen M1-Macs sind aufgrund ihrer Leistung und Eigenschaften da ein Sonderfall (besonders für die Live-Bühne), aber es ist aufgrund von noch fehlender Soft-Kompatibilität noch ziemliche Zukunftsmusik, und man kann davon ausgehen, daß andere Hersteller (PC) dahingehend nachlegen werden.

    Weil dazu nicht viel anderes als ein Mac Sinn macht

    Wieso das denn?



    Ich denke nicht, dass der Anspruch an ein E-Kit der ist, dass Benny Greb oder Simon Phillips darauf ihre Solo-Auftritte mit der Dynamik eines Sinfonieorchesters zum besten geben. Oder doch?

    Check mal die Steinberg-SimonPhillipsStuidoDrums Lib dann weißt du, wie unendlich geil und authentisch die klingt. :)