Beiträge von Nick74

    Ich darf mal zitieren:

    Meine Meinung hat sich nicht geändert, bloß ist es, wie gesagt, "at the very beginning" nicht wichtig.


    Und wenn's dann eben nichts wird mit A-Drums, dann wird man eben e-Drummer; ich glaube kaum daß das irgend einen Abbruch tut und weniger wert ist. Wieso sollte es auch? Das Ding ist, daß die meisten nicht den leisesten Schimmer davon haben, was eDrumming sein kann. Und wenn man sich darum nicht kümmert und nicht in der Lage ist über den Tellerand hinaus zu blicken (also auf herkömmlichen Schlagzeugkram bestehen will), hat man eben ziemlich verloren. Einfaches (Anfänger-)Beispiel: simplen Beat-Rhythmus mit 80er "Dooosh"-Elektro-Snares zu selbigem Style spielen: als Anfänger DAS ultimative Erfolgs- und Sound-Erlebnis. Überhaupt VintageAnalogDrum-Machines sind übergeil mit eDrums nachzubilden, bloß darauf kommen nur die Wenigsten.

    Befasse dich mit Selbstbau.

    Ja, ist 'ne Möglichkeit und jedenfalls viel besser als sich mit den "Features" von Müillenium und Co zu befassen.



    Schlagzeug lernen und edrum soweit voneinander entfernt sind wie Trompete auf einem Keyboard zu lernen.

    Wenn du mit Trompetenblasmaul so brutal auf die Tasten pustest, daß es sie hinunter drückt, stimmt der Vergleich :D ; ansonsten völlig übertrieben, gerade am Anfang, --> faenger hat es auf den Punkt gebracht:

    Er wird in den ersten Monaten, vielleicht Jahren überhaupt nichts mit den Feinheiten eines echten Schlagzeugs zu tun haben. Er wird Basics lernen und diese kann er auch auf einem E.

    Instrumente sind ja zum zusammen spielen da

    Ohh, vergeben se wieder Herzchen für A-Drums...das ist so schön! Nun, das als pauschale Aussage wage ich aber mal zu bezweifeln, gucke ich mir so die Realität der Hobbyisten an: habe so manchen kennengelernt, der einfach nur für sich spielen wollte oder zu Playbacks/DrumAlongs und es manchmal auch auf DrumVideosMachen abgesehen hat. UND dann gibt es natürlich noch die smarte 'Wohnzimmerband' (eDrums + alle haben ihren eigenen Mix auf Kopfhörern) - mega komfortabel, gut-klingend, weit weg von schlechtem, schräpeligem Proberaum-"Sound", viel mehr Richtung Full-Mix/Audio-Produktion live spielen, leise und angenehm.

    Gerade am Anfang lernt man es aber nicht richtig. Weil es ja immer gut klingt egal wie man anschlägt. Das is zum Üben zu hause in der Mietswohnung toll, aber ein richtiges Schlagzeug sollte man imho auch noch irgendwo haben.

    Du kannst davon ausgehen, daß viele niemals akustische Trommeln und Becken spielen werden, von daher lernen sie dann doch wieder richtig --> ("Leider geht das in meinem Umfeld nicht klar").



    Sorry, there currently aren't any units available.

    "Bad new, good news. ED10 is out of stock again, but I still expect to have more ED4 mid March. I managed to get ahold of all the parts I need for the next run of ED10 and I expect to have units for sale again early April."



    Aber ich wäre so gern auch am analogen Set 🙏🏽. Leider geht das in meinem Umfeld nicht klar.

    Da heißt es dann eDrums (und deren tolle Möglichkeiten) kennen- u. lieben lernen. Das fängt IMO an, mit dem ersten Ausprobieren von Rechneranbindung mit den ersten Freeware-Tools. Und da gibt es sagenhafte Leistung für erstmal umsonst... (wenn ich allein an 'ne richtig fette Freeware-DAW wie 'Cakewalk' denke). :)

    Das geht aber so nur für die Toms, Becken und Modul würde man trotzdem fertige brauchen, richtig?

    eDRUMin ist IMO die Antwort (auf jeden Fall bei DIY): triggert gut, Latenz ist ok, erschwinglich ist es. Was will man mehr. Ab in den Rechner damit. Vom Plastik-Müll-Sound in Hinblick auf A-Emulation aus den allermeisten eDrum-Modulen kann ich nur abraten, weil das einen großen Teil der Essenz des 'Musikmachens' zunichte macht (wer will schon kacke klingende Musik hören, und der DrumSound ist oft mehr als die halbe Miete. Sogesehen kann man nämlich auch auf Pappkartons, LowVolume-Becken und Küchentöpfen trommeln).

    Der individuelle Anschlag (2cm nach links oder Rechts machen einen Unterschied!), die Stimmung, die Felle, sogar die Temperatur und Luftfeuchtigkeit ändern den Sound. Jeder Stick klingt anders!

    Man kann deshalb froh sein, wenn man verläßlich geilen Sound hat (und damit meine ich logischerweise von eDrums getriggerte superb klingende Drum-Sounds).



    die Fragestellung des TE´s ignoriert und leider eine Steilvorlage gegeben über unnötige Diskussionen

    Mir gehen diese unnötigen Diskussionen (E vs. A) die gar nicht verlangt wurden auch mittlerweile ziemlich auf den Senkel. Einer der den Willen/Ehrgeiz tolle Sachen zu spielen und Spaß am Drummen hat, wird sein sehr gutes E-Equipment klarkriegen und sehr geilen Output zaubern können (evtl. viel geileren als mit oft fadem und häufig langweilig gleich(schlecht)klingendem A-Geklapper, vor allem wenn er nicht der HighSkill-Top-Player ist). Edrums sind Klangerzeuger und wenn der Klang toll ist, wen juckt dann A.

    5. Gibt es irgendwelche bekannten Probleme/Unterschiede bei diesen Modellen von denen ich wissen sollte?

    Latenz z.B. ist nicht dolle und generell Hardware-Quali ist teilweise absoluter Schrott. Die vermeintlich so schöne Ständerhihat ist 'ne Katastrophe. Gib auf der Welt wahrscheinlich keinen einzigen Drummer (mit Musiker-Anspruch), der da drauf würde spielen wollen.

    Eigentlich richtig blöd. Kann man bei solchen Fällen nicht die Samples online noch um 2-3 ms abschneiden/trimmen?

    Wenn die Sampler Engine Eingriffe erlaubt oder der Sampler mit wav arbeitet und du einen evtl. multikanal-fähigen Wav-Editor hast (BFD Samples z.B. haben meist 11 u. mehr Kanäle) und du dir die (zumindest in Fällen von ausführlichem Drum-Sampling unendlich immense) Arbeit antun willst, kannst du das. Dabei mußt du jedes Sample manuell checken, oder du programmierst eine Schnitt-Software für Batch-Processing, die die Transienten und Einschwinger automatisch analysiert und dann automatisch schneidet und speichert.


    Und ja, Praktikanten oder Schlamper oder Dilettanten oder 'n Mix daraus und/oder falsch eingestellte oder unzulängliche Schnitt-Software. Und dann natürlich das Nicht-Berücksichtigen von e-Drum Ansprüchen (so nach dem Motto 'ach die paar eDrum-User sind nicht wichtig'). Und vor allem kein ausreichender QC: wie oft habe ich schon jemanden auf DrumSamples furzen/husten/labern/lachen oder sonstige NoGo-Geräusche gehört und buggy Samples gehabt, die vergessen wurden auszusortieren. Bei so einigen "Experten" gilt: hauptsache das Sample-Pack schnell raushauen und erstmal abwarten, ob und wieviel Beschwerden kommen ('warum sollten wir QC machen? -> der Kunde wird das schon übernehmen' LOL).


    Aber natürlich für mich eigentlich nie ein wirkliches Problem: wenn nötig 'workarounde' ich das alles, solang mir die Samples soundmäßig was bedeuten. :)

    schlimm es noch nicht: die eDRUMin Latenz liegt insgesamt völlig im OK-Bereich :) . Man sollte IMO eigentlich vor allem deshalb um jede ms kämpfen, da man es nicht selten mit relativ schlampig geschnittenen Samples mit unrelevanter Vorlauf-Zeit zu tun hat und bei Benutzung von Speakern Schalllaufzeit addieren muß.

    Dieses Live Problem verstehe ich auch immer nicht... Das wird doch besser sein, als von jedem mit Monitorsignalen vollgerotztes, übersprechendes mittelmäßig mikrofoniertes Akustik-Set.

    Natürlich ist es besser, besonders bei 'lauter Musik' in kleinen bis mitlleren Clubs: jeder FOH-Typ wird mega dankbar sein für eine leise Bühne, und das Publikum kriegt zumeist von daher schon einen besseren Sound.

    Man muss ja trotzdem auch ein Frickelkönig sein... oder nicht?

    Och, es kann sich mit der Wahl der für den Anfang richtigen Software sehr in Grenzen halten, mit der Frickelei. Bestes Beispiel AD2: preisgünstig, simpel, Standalone mit edrum-tauglichen Settings wie Hiihat-Pedal-Übersetzung, anspruchslos in Sachen CPU und Speicher, Sound-Presets bis zum Abwinken. Genau deswegen habe ich das genannt.

    Software drumming ist total űberkandidelt in dem Fall.

    Ist es natürlich nicht. Ich habe genügend simple Beispiele (sogar mit Freeware) genannt, die auch auf relativer Gurkenhardware laufen (AD2 begnügt sich beispielsweise mit ziemlich lower CPU). Mit Plastikmodulsound wird er ja nach dem Satz nicht glücklich. ;)


    Und "Jahre" für ACDC?? Hää?

    Danke, Nick74, du bist meine Muse!

    Biddeschön!


    Extern beschreibt er mit 2 ms Scantime, 3 ms bis die MIDI Note das DAW/VST erreicht und ca. 3 ms Monitoring Latenz.

    Fand ich plausibel.

    Na, so einfach ist es leider nicht; da ist ein wenig Unstimmigkeit im Spiel (in seinem Forum erzählt er auch was von 5ms Modullatenz). Für ok'es Dynamik-Triggering bei Meshes (besonders auch 12 Zoll und mehr) muß man allein die Scan-Time schon auf min. 3ms stellen. Mit HotspotSuppress die Scan-Time dann auf min. 4 bis 5ms ( --> da ist Roland schon noch besser, besonders wenn man sieht, wie beim TD50 das HS echt gut in den Griff gekriegt wurde, und das bei 2ms ScanTime). Es wird bei gut funktionierendem HS wohl auf 6ms Modullatenz hinauslaufen.

    Das ist ja widerlich! Ich hätte die Nebelmaschine mal kräftiger eingestellt, damit man das Elend nicht sieht.

    Ja, optisch macht es nicht viel her. Ich hätte auf jeden Fall auch den Hall 'n bißchen mehr aufgedreht, damit man das Elend noch weniger hört. :D

    befasse dich einfach mit der Möglichkeit einen Sampler wie EZDRUMMER zu nutzen. Da kann man die Wahl des Moduls fast vernachlässigen

    Jepp, ganz klar natürlich externe Drum-Sampler spielen, alles andere ist doch albern (außer MimicPro vielleicht). Und der Vorteil ist, man kann ein eDRUMin nehmen welches super kompatibel zu allen Pad-Herstellern und auch DrumSamplern ist; so kann man z.B. ein relativ günstiges PCY-155 als 3Zonen-Ride nehmen und verbrät damit nur einen einzigen Eingang. Und bzgl. DrumSampler kann man locker die ersten Gehversuche mit Freeware machen (SSD5.5). Und bei Hihat auf Ständer würde ich niemals VH10/11 nehmen. VH13 oder schön getrennt mit Controllerpedal. Gibt nämlich sonst evtl. so einige Probleme mit Transitions.