Geil wär auch: "Wie besch...eiden die Samples gechnitten sind, merkt doch kein Mensch" ![]()
Beiträge von Nick74
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Auf Windows solltest du ein fähiges Audio-Interface nehmen.
Tipp: Für einen nicht-technikaffinen Newbie kann ich im Hinblick auf Softwaredrumming dahingehenden Pro-Support empfehlen. Da wird dir alles eingestellt und erklärt, und du kannst die Lernkurve extrem verkürzen. Es gibt natürlich auch jede Menge Tutorials auf YT.

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Ich nutze Live 11 Suite und habe unter anderem 2 Drum Plugins. Diese über das KeyLab von Arturia zuspielen ist nicht optimal, so bin ich auf der Suche nach einem digitalen E-Drumpad mit dem ich meine DrumPlugins in Live 11 ansteuern und spielen kann. Das Teil soll auf jedem Fall als Pad-Controller für Abelton Live und/oder Cakewalk verwendet werden!
Über hilfreiche Rückmeldungen mit den entsprechenden Tips würde ich mich sehr freuen.
Gruß Caro
AL- Besonderheit manuelles Cymbal(-Pad) Choking:
Also wenn du in AL11 Cymbals von externen Samplern (außer SuperiorDrummer3) "choken" willst, solltest du eines dieser Roland-Modul TD27,20,30,50 nehmen. Ansonsten gibt es einen Workaround für SD3: da gehen dann auch andere Module.
AL ist ansonsten absolut einzigartig mit seinen Features (absolut auch für e-Drummer); das neue standardmäßige Tempo-Follow ist z.B. der Hammer.
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Ich habe auch A2E bis auf Kick (und Snare). Vor allem bei der Kick würde ich in den sauren DrumTec-Preis-Apfel beißen, denn es wird sehr schwer da ran zu kommen (und damit meine ich vor allem das Spielgefühl, welches IMO wesentlich besser ist, als bei teuersten Roland-Kick-Pads.
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Also die Features vom 18er Digital-Ride und das verbesserte HotSpot-Suppress vom TD50 sind schon sehr zu empfehlen (die große Bell z.B.) und natürlich die State-Of-The-Art Modul-Latenz. Das wären für mich die hauptsächlichen Pluspunkte für Roland-Flaggschiff. Ansonsten gibt es z.B. mit A2E, Yamaha-Cymbal-Pads und einem gescheiten Bassdrum-Pad wie DrumTec-Diabolo und eDRUMin als Trigger-Device ungleich günstigere Alternativen. Sowieso würde ich auf Softwaredrumming setzen, weil alles andere klanglicher Kindergarten ist, armseeliges und unmusikalisches Plastik.
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Ich hatte sehr gute Triggerergebnisse mit einem einfachen Meshhead auf der 22er Trommel und jede Menge Decken von innen gegen das Fell gedrückt. Keine Fehltrigger und auch nichts verschluckt. An das Spielgefühl wollte ich mich aber nicht gewöhnen.
Jupp, so sieht's aus. Kann wirklich jedem empfehlen das DrumTec-Gefühl mal testweise im Fuß zu haben. Nochnichtmal die teuersten Roland-Kick-Pads kommen da ran.
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Ein gutes/authentisches Kick-Spielgefühl wird nur mit entsprechender Dämpfung möglich sein. DrumTec-Real-Feel-Bassdrums arbeiten da mit speziellem Visco-Schaumstoff, und das Ergebnis ist wirklich seht gut und läßt alles andere blaß aussehen. Man kann nicht einfach auf eine A-Kick ein Meshhead aufziehen und los geht's. Ohne adäquate Dämpfung absolut ungenießbar. Und die Qualität der Dämpfung ist etscheidend ob es dann Bock macht oder nicht.
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Alternative ist getrenntes Controller-Pedal (aktuell FD9).
Man kann auch versuchen Pads gebraucht zu kaufen und Cym-Pads zu reparieren (gibt da so einige HowTo's auf YT).
TD9 hat kein PositionalSensing - da kommt's dann auf die Übersetzung(smöglichkeiten) des DrumSamplers an.
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Von VH11 für SoftwareDrumming rate ich ab (konstruktionsbedingte Probleme kann man sich damit einfangen).
Und ein fähiges Audio-Interface (falls noch nicht vorhanden) sollte unbedingt angeschafft werden. Ich empfehle 'RME' - und für Budget 'Focusrite' - Geräte. Am besten mit integriertem Midi-Interface für's TD9.
Und ich rate Newbies sich kompetente Hilfe beim "Dial-In" des SoftwareDrummings zu besorgen: damit wird das ansonsten lange Lernen extrem verkürzt.

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Es muß aber eine "vollständige Alternative" sein für die Leute, bei den A um's Verrecken nicht klargeht; von daher schlage ich vor, daß man versucht mit entsprechender Ausrüstung und Support es bestmöglich anzugehen. Und ich bin sehr sicher, daß wenn dieser bestmögliche Zustand vorhanden ist, ein Gros der gezwungenermaßenen E-Spieler sehr stolz und glücklich mit ihrer Trommelei-Situation werden, auch wenn sie per se keine E-Vorliebe (durch Musikgeschmack) haben. Was da in Sachen A-Emulation so geht, zeigen Spieler wie Luke Oswald und Steve Monti sehr eindrucksvoll
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Und dabei hat der Teppich das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht.
Wie gut, daß man nicht auf das Becken gepinkelt hat.
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Ich habe das Phänomen 17er 2002 PowerCrash, welches anfangs scheußlich klang und jetzt nach Jahrzehnten ziemlich cool klingt. Es wurde auch hart bearbeitet allerdings mehr als 2 Dekaden. Bei dir ist es ja ziemlich umgekehrt 2 Stunden und schlechter.
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Auch auf einem e-drum wird man niemals auslernen.
Die Logik erschließlt sich mir nicht. Du wirst auch auf einer Snare alleine nie auslernen. Also warum nicht auf eine Snare allein beschränken?
Na ist doch klar: weil's viel cooler ist als bloß 'ne alberne Snare
. Coolness hat übrigens nichts mit Logik zu tun, und ich hoffe auch sehr, daß alle e-Drum-Hater (ich frage mich immernoch, warum die hier hartnäckig festsitzen...) jetzt mal bald endlich ein Einsehen haben, ihre teilweise engstirnigen Kommentare (wie die Reaktion auf BuddyPoor's Post) einstellen und frei nach Rampen endlich auf ihren ECHTEN Trommeln üben gehen. Dieses ewige 'Verneinen' (und das im e-Drum-Forumsbereich) ist echt deprimierend (vor allem für reinschauende NooBs). Zusammen mit einigen anderen bin ich hier im e-drum-Forum positiv denkend und bejahend, und ich gehe nicht in den A-Forums-Bereich und breite meine Punkte gegen A aus; und das ist der Unterschied (auch wenn der Thread E vs A heißt) 
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Die sind 'n Tacken lauter (vor allem vom Geräusch halt heller, metallischer) als Gummi-Pads und fühlen sich schon erheblich natürlicher an. Hier ein Vergleichs-Vid.
Bezüglich der Technik und Manual: ich kann jedem e-Anfänger raten sich kompetente Hilfe zu holen: im besten Fall ist das die "komplett sorgenfrei"-Lösung, bei der man Beratung für optimales Equipment und dieses dann optimiert eingestellt bekommt. Also man muß sich nicht auskennen und auch nicht groß damit auseinander setzen.

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dieser optische Faktor
Dann machen wir mal 'n kurzen Abstecher zu DrumTec (ist bei mir um die Ecke), und dann setzt du dich mal ans "Pro"... Schau dir übrigens mal die "Optik" von ihm hier an. Ich weiß, was du meinst, mit Optik und Haptik, aber bei mir war es so, daß die Begeisterung dafür im Laufe der Jahrzehntze sich ziemlich gelegt hat (vor allem nach schon langem Spielen von HighEnd-Trommeln und Becken). Der Sound und die "Audio-Produktion" wurde dann wichtiger. Übrigens, das Feel wird vom Sound beeinflußt (Bestes Beispiel die GGD P4 VK-CastBronze Snare --> die legst du mal auf ein pisseliges PDX8-Pad und schon denkst du, das fühlt sich plötzlich viel cooler an). Ich kann generell A und E sehr gut vergleichen, denn ich hab 'n Haufen feiner A-Klamotten am Start. Und natürlich will auch ich vermeiden, keine Möglichkeit mehr auf A-Drums-Spielen zu haben; dafür ist beispielsweise das Knattern auf Edel-Glockenbronze-Snare und Co zu geil.
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Es fühlt sich für mich irgendwie jämmerlich an hinter einem edrum.
Liebe Dany, weißt du was, wenn du die Möglichkeit hast, komm vorbei bei mir, ich lad dich ein! Zwei sehr unterschiedliche eDrum-Sets und Abhören warten auf dich. Und danach berichtest du dem Forum den Jämmerlichkeitsfaktor. Vielleicht ändert der sich ja durch einen Besuch bei mir (hab auch immer Torte und Craftbier im Proberaumkühlschrank).

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gute Trommler wissen einfach, was man machen muss, damit ein Becken im Kontext "gut" klingt.
Und als reiner Edrummer an einem A-Set haste Du genau das halt nie gelernt.
Und warum sollte man das jetzt nicht zügig nachlernen können?
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Aber ich bin fest davon überzeugt, dass das Lernen auf dem einen auch wunderbar das Spielen auf dem anderen ermöglicht.
Ich finde, du hast es vor allem mit dem zügigen Umstellungslernen sehr stimmig dargelegt: die Umstellung/das Lernen wird vor allem zeitlich nichts sein, was man nicht locker händeln könnte.
Im Mix und mit Gates und vor Allem Kompressoren geht das Filigrane, was so ein akustisches Set von einem E-Set unterscheidet, ja sowieso oft verloren
guter Punkt.
Aber mein Eindruck ist eben, dass (Achtung, wieder fiktive Prozentzahl) 70% aller Schlagzeuge ohne Verstärkung "kacke" klingen. Sind wir doch mal ehrlich: Wenn wir in die Proberäume gehen, klingt es doch oft eher krauselig. Zu laut, nicht sauber gestimmt, schlechte Raumeigenschaften, dazu hat man vielleicht noch einen günstigen Gehörschutz an,... Und wenn wir jetzt in die Gruppe gehen, um die es hier geht, nämlich Anfänger, die das Instrument lernen wollen: Da klingen 98% der Schlagzeuge scheiße, weil total verstimmt und mit Messing-Becken bestückt. Wie viele Nuancen kann man denn aus so einem Set holen? Und auf was haben denn die alten Hasen alle gelernt? Wie sahen denn die Proberaumschlagzeuge in den 80ern aus? Das waren doch sehr häufig im Wesentlichen zuerst mal Krachmacher. Da kann ein elektronisches Schlagzeug doch tatsächlich eine motivierende Alternative sein.
Danke Korki, du sprichst mir aus der Seele.

Aber jemand, der mit einem Instrument anfängt, hat doch erstmal ganz andere Baustellen: Rhythmusgefühl, Koordination, Makrotiming, Mikrotiming, Bewegungsabläufe automatisieren, musikalische Schemata erkennen, selektives Musikhören (was spielt das Schlagzeug da eigentlich und warum), musikalische Konzepte, Notenlesen,...
Aber da viele Schlagzeuger bis dahin sowieso erst gar nicht kommen, wäre das für mich jetzt kein Hindernis.
- Ansprüche sind unterschiedlich: Nicht jeder will ein Niveau erreichen, bei dem es auf die Nuancen ankommt. Viele wollen auch einfach trommeln. Und da sind E-Sets Plug&Play Lösungen. Dann zu raten, sich einen Proberaum zu mieten und ein teures Schlagzeug zu kaufen, ist oft absoluter Overkill.
Ebenfalls super Punkte.
Aber auch bei dem Beispiel Ridebecken sind es mehr als 100. In Wirklichkeit sind es Millionen Soundmöglichkeiten auf einem Ridebecken alleine.
Achtung: wir nähern uns der Milliarden-Marke
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Für ersteren (Nick da würde ich dich auch einschätzen) ist ein E-Drumset genau das was er will und er ist glücklich mit seinen zahllosen Möglichkeiten und alle sind froh.
Also manchmal will ich jedenfalls ganz dringend A. Es ist ein super Luxus switchen zu können und beide Welten zu erforschen. Ich finde deinen Post sehr stimmig und denke, daß wenn bei den Leuten (vor allem älteren), die wg. Wohnung auf E festgenagelt sind, anfangs Support bzgl. der Technik da ist, wenig(er) Frust auftritt, denn sie bekommen optimiertes Equipment, Sounds und Möglichkeiten dahingestellt/eingestellt. Wer allerdings ohne ist, der wird häufig sehr schnell frustriert sein, von daher kommt es bezüglich 'Anfang mit E' meineserachtens schon sehr auf den Lehrer/Mentor-Support an.
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Und bzgl. Hihat: es gehen Dinge, die du in der realen Welt (mit deinen Hihatbecken und Hihat-Maschine) vergessen kannst. Z.B. spezielle Pedal-Übersetzung (auf individuelle Vorstellungen angepasst), auf einer Hihat verschiedene Hihat-Sounds auf den bis zu 4 'Zones' (z.B. anderer oder gelayerter Chick-Sound), mehrere Open-Closed Hihats kontrolliert mit einem Pedal (allein zwei direkt nebeneinanderstehende Open-Closed-Hihats machen unglaublich musikalisch was her - VERGIß ES in der analogen Welt: das wird nichts!). Du siehst: du hast mit deinen angeblichen 100 Sounds (wenn ich meinen Tisch abklopfe, ganz zu schweigen vom Schrank, bekomme ich übrigens 1000 Sounds
) zwar 'n Punkt, aber ich habe genau so einen
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Es ist halt nur nicht das Gleiche.
Das hat auch nie einer behauptet. Und es ist IMO absolut zu feiern, daß es nicht das Gleiche ist.
Oder aus einem Ride. Wesentlich mehr als die 3 Samples die es dafür gibt.
Oh, da bist du aber schlecht informiert, was den Stand der Technik anbelangt. Ich hole aus einem Ride locker 5 Articulations raus, und mit diversen Dynamic-Splittings gehen noch mehr (SD3-Rides sind teilweise mega ausführlich, z.B: BowTipWeiterOben, BowTipWeiterUnten, BowShaftWeiterOben, BowShaftWeiterUnten, BellTip, BellShaft, Edge, MuteTail. Es geht soweit, daß ich sogar in SD3 mit Handauflegen auf das 18er-Digital-Ride "Soft-Choken" kann (vs. normalem MuteTail-Choke am Rand)). Und von wegen "3 Samples": Das ist vollkommen daneben ausgedrückt, denn es handelt sich natürlich um ausführliche authentische RoundRobin-Multisamples über die gesamte Dynamic-Range. Wer da noch meckert, den kann ich nicht wirklich ernst nehmen.