Schon klar, aber die Grundsamples zumindest der Trommeln hätten doch richtig viel geiler sein können. Ich glaube nämlich das "Pappige" im TD50-Charakter fängt genau da an.
Beiträge von Nick74
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Samples sind da wesentlich teurer, die müssen aufwändig recordet und produziert werden, ein paar Zeilen Code ändern ist billiger.
Das Ding ist ja, daß Roland genau das gemacht hat (also komplett neue Studio-Recordings von Drums für's TD50-Release). Genütz hat es trotzdem wenig. Halt nach dem Motto: Because we can't.

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Böte Midi2 denn für E-Drums überhaupt irgendeinen Vorteil? Die Datenrate ist ja bei Drums sehr gering, und die Auflösung der Anschlagstärke ist wohl auch mehr als groß genug dafür in der alten Midi-Spec, oder?
Es gibt ja bereits bei den neueren Rolandmodulen dieses "High Resolution Midi" (was durch zusätzliche Controller-Werte zu jeder Note bewerkstelligt wird). Empfänger wie SD3 können damit allerdings nichts anfangen.
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Also da finde ich den Ansatz von 2box schon irgendwie genial
Durch Software wie SDSE hat man quasi die Möglichkeit sich seine Lieblingssounds aus x VSTi's aufs Modul zu laden
Oder ist man durchs Modul irgendwie limitiert was z.B. Dynamik angeht?
Nick bekommt wahrscheinlich gerade einen Schlaganfall, sorry dafürNee, alles gut. Die Sache mit SDSE-Samples ist halt im Gegensatz zu direkten Möglichkeiten/Klangmöglichkeiten einer feature- und round-robin(Humanizing)-reichen Samplersoftware mega abgespeckt. Also das Ganze ist halt ein Kompromiss-Workaround und klingt natürlich auch nicht genau gleich.
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Das sehe ich anders. Ich sehe keine neuen Generationen. Ich sehe seit 30 Jahren die selbe Technik immer wieder neu verpackt mit einigen Aufhübschungen.
eine optimale Anbindung sorgen, entweder durch eigene Lösungen oder bestmögliche Anbindung an Fremdprodukte.
Von Roland (und ein paar anderen) darf man in Sachen Sound keine Innovation erwarten. Sie sind höchst daran interessiert mit Fremdprodukten nichts zu tun zu haben. Deshalb sind die Geräte mit den eigentlich besten Triggereigenschaften auch leider nicht wirklich bis ins Detail kompatibel zu externen Samplern (Stichwort Hihat-Splash-Note und Hihat-Transitions, SD3-Fast-Stepping). Der einzige, der da bestmögliche Anbindung bietet ist der gute Rob mit seinem eDRUMin, welches hoffentlich bei den Etablierten seine Wirkung hat, indem es ihnen ihre teilweise schon extreme Lächerlichkeit (vor allem auch in Sachen Preis-Leistung) vorhält. Der ganze Killefitt, den z.B. so ein Roland-Flaggschiff-Modul mit sich bringt und der ganze Romane an Manual umfasst, ist nämlich nur Beiwerk und nicht Essenz. Bei der Essenz (nämlich dem Klang) benehmen sie sich wie die kleinen Kinder (... es ist so albern, nämlich als ob sie nicht wüssten oder rauskriegen könnten, wie superb klingende Drum-Tools dieser Tage klingen; ich meine sie müssten doch mal wenigstens 10 Minuten Vergleichshören absolviert haben, und in den 10 Minuten kriegste doch locker raus, um was für'n Ausmaß es sich bei der Shittyness der eigenen Onboard-Sounds handelt).
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Omo Trommeln - Die waren sauber oder?
Hier noch Beispiel-Links der anderen Seite:
SSD 5 Free vs Addictive Drums 2 vs EZDr2... (Dabei fällt mir ein, man kann mit SSD5-Free völlig für lau starten. Hier noch insgesamter Freeware-vergleich und dann Full version, welche mit 15GB Samples im Sonderangebot für gerade mal 'n Fuchs zu haben war).
Und noch wo die Reise hingehen kann:
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Gut, dann soll er sich "Low Volume" Dingens anschauen ( Beispiel LINK ) und entscheiden, ob ihm das Freude machen wird (hust, kotz - übel Alter, ganz ganz übel, aber das ist nur meine Meinung: Der "Spaß" ist Lichtjahre von TD9 mit AD2 entfernt und absolut ungenießbar. Da kann ich ja gleich auf Pappkartons spielen und mir einbilden das wäre jetzt ein Musikinstrument, und warum, weil es echte Pappe ist, ohne jeden fakenden "E"-Faktor LOL).
Mit 'n bißchen qualifizierten Anfangs-Support (Lehrer) und Hilfe aus so tollen Foren wie dieses hier, kann man mit 'nem Tausi schon was anfangen (siehe mein Tipp)
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Wenn also jemad sagt er will Schlagzeug lernen, dem empfehle ich ein Schlagzeug.
Wenns jemand reicht auf einem Edrum zu spielen ohne den Anspruch auch auf einem Schlagzeug gut zu sein,
dem reicht dann auch ein Edrum.Also das ist sicherlich richtig, aber mir kommt hier immer der Aspekt 'hobbymäßig Musikmachen' zu kurz. Wer sagt denn, daß er ein anspruchsvoller A-Drummer sein möchte? Und selbst wenn A-Drums vorhanden sind, es gibt Millionen von Beispielen, bei denen auch das 'von-Anfang-an-A' mitnichten zu einem auch nur halbwegs passablen Techniker geführt hat. Man kann aber trotz unzulänglicher A-Drum-Technik-Skills schnell mit einfachen Mitteln (in dem Fall e-Drums) auf lowem Niveau ans Musik machen kommen und Musik recorden und Sounds erzeugen, die Spaß machen. Ich habe so einige als Schüler erlebt, die in ihren bescheidenen (Skills-)Möglichkeiten mit gutkingenden eDrums 'ne Menge Spaß hatten und in dieser Hinsicht mega dankbar für tolle Sounds waren. Mit Modulsounds wäre der Spaß jedenfalls nicht so vorhanden gewesen. Und ich schlage dem TS ja mit meinem Tipp (ähnlich wie Korki) keine High-End-Lösung vor, sondern was absolut Machbares (auch für einen Anfänger) mit der Möglichkeit auf evtl. zukünfige Erweiterung.
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Er träumt ja irgendwann ein akustisches Set zu spielen. Bis dahin why not e drums.
Vielleicht hat er ja auch dann irgendwann ein akustisches Set und kommt letztendlich zu dem Schluß, daß sein e-Drum geiler war.
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Der eine rät mach lecker essen, nette Musik, und geh auf dein Gegenüber ein.
viel zu anstrengend und dann haste die nervige Mulle anne Hacken. Jeder Japaner wird dir sagen, daß der Sex-Roboter schon ziemlich ausgereift ist.

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nur brauch ich ( nutze ich) ein Universum an soundmöglichkeiten.
genau davon rede ich doch, bzgl. softwarebasierter E-drums.
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Und das spiel gefűhl auf einer tollen Snare oder Becken bekommst du mit e drum pads nicht hin. Auch nicht mit real feel mesh heads oder metal cymbals.
Und da hab
ich auch schon einiges probiert.Der Sound beienflußt das Spielgefühl merklich (vorausgesetzt das Mesh und dessen Spannung ist ok). Probier mal die GGD PIV V-Kast Snare auf einem tight gespannten PDX-8 (was ein kleines low-class Pad mit 2-ply-Mesh ist) - mach die Augen zu und fühle, wie sich das Ding plötzlich anfühlt. Ich wette, du wirst sagen, ähnlich wie meine Lieblings-Snare.
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Mal ne Frage Nick.
Wűrdest du edruming einem akustischen Schlagzeug vorziehen?
Also wenn ich mich für die einsame Insel für A oder E entscheiden müßte, und es gäbe dort gesichert Strom, dann ganz save E. Der Grund ist einfach: die A-Klapperei ist klanglich immer ungefähr gleich und damit auch musikaisch limitiert, und mit softwarebasiertem E habe ich ein ganzes Universum an Möglichkeiten und virtuelle Trommel- u. Becken-Modelle bis zum Abwinken (was ein Glück, daß ich die nicht wirklich mitschleppen muß haha), und der superb engineerte Klang von E schlägt jeden unproduzierten/natürlichen (Raum)Klang von noch so edlen A-Klamotten in Spielerposition zumeist um Längen. Und zur musikalischen Inspiration sei angemerkt, daß z.B. diverse Elektro-Sounds (und ich baue mir damit natürlich auch essentiell wichtige Open-Closed-Hihat-Engines, was z.B. bei analogen DrumMachines normal nicht vorkommt) mein Spiel und meine Performance plötzlich extrem anders werden lassen und ich somit ganz neue Drumming-Welten erforschen kann. Die gleichen Patterns, mit normalen A-Trommel-Tönen gespielt, machen wenig Sinn und Bock. Andersrum natürlich auch... --> also mit eDrums kann man beides (oder vieles) haben. Klar, ich red' natürlich NICHT von leisem akustischen Jazz mit seinem Besen-Kram und Ähnlichem, aber solche Styles würde ich generell nicht spielen wollen.
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Daher die Frage was brauche ich um einen geeigneten Start zu haben?
Mein Tipp ist ähnlich wie Korkis; du könntest aber auch für dein Budget schon ein TD9 oder -11 mit Meshheads anberaumen und dann noch ein günstiges Audio-Interface (sowas wie gebrauchtes Steinberg-UR22) dazunehmen. Dann holst du dir im Sonderangebot AddictiveDrums2 (mit insgesamt 3 Sample-Packs gibt's das öfter mal für unter 100,-) und schon kannst du auf einem durchschnittlichen Rechner in die gutklingende Welt des e-Drumming eintauchen. Das wäre ein guter Start (ohne Abtörn von Plastik-ModulSounds) Erkenntnisse zu sammeln, die im besten Fall zu HighEnd-Drumsound und -Möglichkeiten im Wohn/Hobbyzimmer führen. Mega bequem und komfortabel und zum Musikmachen bestens geeignet. Laß dich nicht von den vielen e-Drum-Hater-Meinungen beeinflussen, denn diese Leute haben im seltensten Fall auch nur den Hauch einer Ahnung, was e-Drums sein können und was das Vergnügen und den Benefit ausmacht. Hol dir Hilfe, wenn du am Anfang Probleme haben solltest: damit kannst du die Lernkurve extrem verkürzen. Viel Spaß.
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Ich sehe das auch als Gewinn bringend für 2box
Für die Firma mag das zutreffen, für die Marke ist es schlecht: das wird sich bei Leuten, die 2Box-User sind oder damit liebäugeln auf jeden Fall rumsprechen, und dann heißt es warte mit dem Kauf, da kommt wahrscheinlich noch 'ne billigere Fame-Version raus. Man stelle sich nur vor, Roland-Modul wäre jetzt auf einmal als Millenium/Fame-Hausmarke günstiger zu haben. Was würde das für die Marke Roland wohl bedeuten? Und wärst du glücklich, wenn dein AE Hybrid Logo mit dem "super attraktiven" Millenium/Fame Logo überpinselt werden würde, obwohl du dann mehr Stückzahlen absetzt?
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Also ich meine es mit dem "Todestoss" so, daß dann eben die Hauptmarke (eben alles markante: orangene/schware Farbe, Logo verschwindet), da kaum einer den Mehrpreis dafür einsehen wird. Ich meine es nicht so, daß Herr 2Box persönlich nicht mehr existieren kann.
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Deswegen arbeiten seit Dekaden zig Anbieter genau an dem "Thema" Latenz. Es ist mitnichten nur Marketing, es ist zentrales Leitmotiv der Entwicklung.
Wer denn? Nenn mal die "zig"! Bin ich gespannt. Vielleicht verinterpretierst du da (LOL). Ich kann dir sagen, daß Triggering bei Meshheads schon lange seine Grenzen des Machbaren erreicht hat (es ist 'as fast as it can get'). Da wäre die 'Scan-Time', die, wenn sie zu kurz ist (ca. unter 2 ms) jegliche Dynamikübersetzung verhindert. Und dann gibt es noch Wandler-Latenzen, die hauptsächlich ins Gewicht fallen. Also sind wir bestmöglich bei ca 3ms. Schon seit langer Zeit
.Da Du nachweislich (siehe frühere Posts) diese Latenzen nicht wahrnimmst (ist nicht tragisch, ich kann keinen Delfin-Schwimmstil ;-)) ist für dich diese Relevanz nicht verstehbar bzw. ironischerweise: irrelevant.
Ich kann dir beweisen, daß auch DU niemals sagen wir 8ms von 3ms Gesamtlatenz unterscheiden kannst. Beim Blindtest haben da bislang nämlich absolut ALLE Musiker und Typen, die latenzbezüglich angeblich mega-empfindsam waren, mit Anlauf versagt, und ich habe bereits viele Tests durchgeführt. Daß dir das Medeli-Klump modulsoundmäßig so lahm vorkam, ist garantiert dem total ungewohnten, künstlichen Klangcharakter und dessen Übersetzung und evtl. auch den schlampig gechnittenen Samples zu verdanken (mit unnötiger Vorlaufzeit erhöht sich nämlich die Latenz logischerweise; aber ich glaube eher daß der Schnitt selbst bei Medeli-Samples in Ordnung geht und Ersteres voll bei dir anschlägt - und das habe ich dir schon damals gesagt: check mal mit authentischem Sound, was du NICHT gemacht hast. Warum, frag ich mich da, wenn dich Latenz bei e-Drums angeblich so interessiert). Ansonsten ist die Modulsoundlatenz auch von den allermeisten Medeli nämlich unproblematisch (weil nicht über 10ms).
PC mit dem langen Hochfahr-Prozedere. Manch Achilles glaubt zu Wissen das die SSD-Entwicklung maßgeblich diesem Problem (das manche nicht als solches betrachten)und ähnlichen wie sonstige PC-"Wartezeiten"
galt. Jeder wie er will. Ich liebe Einschalten und sofort loslegen. Anderen ist das unwichtig. Kann ich gut akzeptieren, jeder wie er will. Aber weil mir sofort-start wichtig istIst das wirklich dein Ernst? Dann besorg dir halt einen extrem schnell am Start seienden Rechner, das ist doch seit geraumer Zeit kein Hexenwerk mehr. Es gibt da keine "langen Hochfahr-Prozedere" und ist save sehr nah an "Einschalten und Loslegen". Man kann mit Autostart-Routinen sogar alles ohne zusätzliche Klicks bewerkstelligen.

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achja, hatte ich jetzt gerade nicht dran gedacht: man kriegt ja angeblich auch das Modul alleine. Ja gut, dann hat edcito scheinbar total recht, und man kann sagen 'gute Nacht 2Box'.
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Ich denke das Fame sieht bisher nicht unbedingt direkt nach einem ausnahmslosen no-brainer aus.
Jepp, finde ich genauso, vor allem wenn man bedenkt, was für'n Pad-Schrott man dazukriegt (wenn ich allein diese hypergrottige Hihat denke...).
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Und selbst für viel mehr Geld sind andere deutlich besser klingende E-Drums leider auch noch ein "gutes" Stück weit entfernt von Akustikdrums.
Die Perfidität Deiner Formulierung empfinde ich als unverschämt. Das kannst Du handhaben wie Du willst, wir sind ein freies Land. Ich hätte mich geschämt, so mit Kollegen umzugehen.
Ach Gottchen, was hab ich denn jetzt bloß wieder Böses gesagt... Allein der Grund, daß ein selbsternannter 'härtester E-Drum-Kritiker' sich plötzlich ausgerechnet mit Billig-eDrum-Kram befaßt und z.B. solche Statements wie das obere von sich gibt, regt mich wiedrum auf. Wie kann man nur, ohne Ahnung?? Und du hast nicht den blassesten Schimmer davon, wie "e-Drums" sein können, aber lehnst Computer-eDrumming inbrünstig ab, holst dir Millenium-Schrott und erzählst, wenn der Schrott schnell genug tönt, dann wäre es interessant. Als ob das DIE "Achillesverse" wär! Das Ganze ist mir so fern wie nicht irgendwas, von daher sind wir auch keine Kollegen LOL.