Beiträge von Nick74

    Bei einer live Session mit SP sagte jemand aus dem Publikum "ganz toll das du die Samples für das Fame DDOne eingespielt hast"
    Phillips schaute etwas iritiert und meinte" Ah you mean for Steinbergs Groove Agent ..Yes"


    selbst die DD ONE XT Simon Philips-Version ist abseits der recht guten Sounds

    Diese (machinegunning) "Sounds" sind in meinen Ohren der schrecklichste Schrott. Ich weiß gar nicht wie man als langjähriger Spieler so einen lächerlichen Klangesdreck auch nur erwähnen kann. Der Meister selbst hat jedenfalls von diesen "Sounds" noch nie Notiz genommen, und er würde sie save im Leben niemals spielen, egal ob sie lahm oder schnell getriggert werden (und es werden beim neuen Modul die gleichen sein, welche denn sonst). Und SDSE kann die herausragend klingende Steinberg-Lib nicht umwandeln, also wird selbst ein 'Fame-2Box' in Bezug auf diejenigen Simon-Phillips-Sounds, die es in sich haben und meineserachtens gaaanz viel wert sind, rein gar nichts nützen, auch wenn großpralerisch und fake-news-mäßig "Simon Phillips-Edition" draufsteht. Bei Minnemann (wenn er denn überhaupt einen 'worth-it' Footprint-Sound haben sollte) wird es sich ganz sicher ebenso verhalten. Oder glaubt jemand, daß neben diesen Grottensounds die unter SP laufen dann superbes Drum-Audio von der danebenstehenden MM Seite rüberkommt?


    Klar, wenn es sich hierbei tatsächlich ein DrumIt Three handelt (2Box müssten dann ja wirklich mittlerweile gewissermaßen suizidal unterwegs sein), dann heißt es SDSE anschmeißen und mords umeinander editieren und laden; dafür wäre das Modul dann nahezu ausschließlich gut (es gibt nämlich fast ausschließlich solche DrumIt Three User, die genau das machen). Für mich wär's jedenfalls nichts ohne Mod (bzw. Aufrüsten des Speichers - bleibt abzuwarten, ob man das problemlos hinkriegt)

    Der Grund ist ganz simpel: 4GB Flash ist mir zu viel. Da wüsste ich gar nicht wohin mit meinen ganzen Samples...lol!

    Du könntest sie per Batch-Processing in 22,05kHz 8bit rendern, dann passen da mehrere ganze SD3-Libs drauf. Ach nee, das kanner dann nicht lesen, vom Format her. Ja, 4GB Flash ist schon 'ne Hausnummer (Puppenhausstr. 1000). Der Grund, warum man solche riesige Speicherplätze raushaut: in 2 Jahren kann man ein Upgrade-Modul (oder -DrumKit) raushauen; das kann den sogar 6 und dann wieder eins mit heftigen 8 GB usw. Und von solchen 4GB Dingern kann man als Hersteller heutzutage bestimmt tausende Einheiten für'n Fuchs bekommen. Knallhart kalkuliert von Karl Knallhart (so heißt Herr Fame mit Klarnamen).

    und ja, das ist 2box ein drumit 3, die haben auch ein drumit 3 mit KAT percussion schon gemacht aber mittlerweile verschwunden..

    Das ist natürlich KEIN DrumIt Three! Es ist was völlig anderes, eine Collab mit einem anderen Hersteller anzubieten und sein Produkt original zu belassen, im Gegensatz zu dem Fall, daß plötzlich angeblich "Fame" (könnte in dem Fall vergleichsweise auch 'Ja!' oder 'Gut&Günstig' heißen) draufsteht. Wenn sie das machen sind sie erledigt, aber es ist sehr unwahrscheinlich, quasi an den Haaren herbeigezogen. Die Marke 2Box ist immerhin im eDrum-Bereich etwas durchaus Bekanntes.


    Vielmehr glaube ich, daß 2Box als Mini-Klitsche die Modul-Hardware wie Case und evtl. Platinen in China kauft und daß dieser Chinese jetzt eben auch das Fame bestückt, was 2Box wegen optischer Gemeinsamkeiten höchstwahrscheinlich nicht dolle finden wird, aber sich dagegen auch nicht wehren kann (es ist ja schließlich auch nicht schwarz/dunkel - orange bepinselt).

    Oha, da rücken 'se aber auf. Kann dann schon sein. Ich bin gespannt. Würde aber meineserachtens die Marke 2Box beschädigen (vielleicht geht's denen ja so schlecht, daß das dann auch schon wurst ist).

    Fakt ist, die Kiste ist wie erwähnt optisch geradezu bestialisch-nahe am 2Box DrumIt Three 'dran.

    Nun, 2Box läßt vielleicht beim gleichen Chinesen die Cases bauen. 2Box haben/hatten auch Medeli-Klamotten am Start (Pads, Gestänge). Daß da allerdings modulseitig 2Box-Technik (hard- u. software-mäßig) drinsteckt, kann ich mir nicht vorstellen, denn die wäre jedenfalls wesentlich teurer (das Gesamt-Dingens wird bestimmt wieder deutlich unter 1000,- liegen.)

    ...das Triggertempo flott sein

    Kann ich mir nicht vorstellen. Medeli kriegt in diesem Universum und Zeitalter keine guten Latenzwerte mehr hin, da bin ich sicher. Bin auf die blumigen Beschreibungen der Produktvideos gespannt; wird höchstwahrscheinlich wieder super Realsatire. Geil ist ja schonmal die Behauptung: Minnemann und Phillips haben sich hingesetzt und für das Medeli-Billig-Ding für MS Samples recordet. LOL.

    "für schnelle Ghost Notes etc. und eine Dynamik (nicht klanglich!) mit der sich eher wie an einem Akustik Kit spielen lässt, können aktuelle VSTi nicht dienen."

    ---> Ach Paperlapapp, wir vergleichen doch hier nicht E und A. Ich habe Midi-Übersetzungen gebaut, die auch nicht ein Atom undynamischer wären als Roland-Modul ;) .



    "das Problem ist nur, dass die Sounds nicht für das live Spielen ausgelegt sind und auch nicht klingen als würde man hinter einem Akustik Kit sitzen, sondern für die Postproduktion"

    ---> das ist doch Quatsch mit Soße auf den ich jetzt echt nicht eingehen werde.



    "Selbst mit einem Roland Modul muss man an SD3 gehörig schrauben um ein gutes und vergleichbares Spielgefühl hin zu bekommen. Daher: Roland Modul direkt gespielt = besser."

    ---> Ersteres stimmt; das mit "besser" ist jedoch kompletter Kokolores, was meine Argumente belegen.



    "Mit viel Einstellungs- und Mixaufwand lassen sich auch einige wenige VSTi sehr sehr gut spielen (vorausgesetzt mit einem Roland Modul). ...

    Und noch einmal, VSTi lassen sich natürlich in aller Regel sehr verbiegen und anpassen, aber dafür Bedarf es weit mehr als das, was es bei einem dedizierten eDrum Modul bedarf. Allein was an Midi Anpassung oft nötig ist um vergleichbare Spielergebnisse zu erreichen. Ist jedenfalls alles andere als Plug&Play".

    ---> Da stimm ich dir voll zu. (*). Daß es nicht wirklich was mit schlichten Gemütern und deren Verlangen nach Simplem zu tun hat, ist völlig klar. Genau aus dem Grund baue ich ja auch dementsprechend komplexe Engines und Sounds, die Leute mit weniger Bock dadrauf spielen können.

    ( * Mit der Ausnahme: "(vorausgesetzt mit einem Roland Modul)" ---> schonmal was vom 'eDRUMin' Trigger2Midi-Device gehört? --> ist fast perfekter Roland-Modul Ersatz für sehr wenig Geld.)



    "Meine Ideallösung VSTi seitig besteht zb aus 3(!) gelayerten Software Samplern. (die ausserdem 3 unterschiedliche Triggersettings nutzen). Ist das nun deine unschlagbare bessere Alternative zu 1(!) Roland Modul?" ---> aber ganz gewiß! Du weißt um die bequeme Art am Rechner Projekte/Presets aufzurufen LOL? was soll daran unkomfortabel sein?



    "Wenn ich zum Preis eines perfekten Sounds bei der Spielbarkeit zu große Abstriche machen muss um das einzuspielen, was ich für meine Aufnahme benötige, dann ja, empfehle ich ganz klar Performance statt Sound.

    (Das ist übrigens auch gängige Praxis in jedem Studio, denn Performance hat Priorität, jedenfalls in jedem Fall wenn sich der Sound hinterher problemlos korrigieren lässt. Stichwort Reamping, Direktmonitoring etc.)"

    ---> bei einigen mag das ja zutreffen, aber ich kann dir sofort Gegenbeispiele sagen (Musiker nennen), die das absolut nicht so sehen. Allein Stichwort 'Reamping': richtig viele Gitarristen können mit Scheißsound X eben nicht performen! Und was für'n Studio? Jeder hat doch heutzutage quasi schon sein eigenes Studio :D .



    "Du verstehst unter „präzise“ offensichtlich den Klang und die Anzahl aufgenommener Layer. Ich verstehe unter präzise in erster Linie die Performance und Übertragung des Spiels auf die Midi Daten und anschließender klanglicher Umsetzung."

    ---> nein, verstehe ich nicht darunter. Präzision ist ganz klar Übersetzungs-Qualität, was aber im Bezug auf Roland-Modulsounds in diesem Kontext überhaupt keinen Sinn ergibt, soll doch eben genau die Midi-Übersetzung Quelle für Sound sein. Ich will doch an recordetem Midi postproduktionsmäßig nichts großartig editieren müssen. ;)



    "...nicht primär für das Spielen ausgelegt. Das hat viel mit Attack und Response/Punch der Sounds und des Triggering zu tun." ---> ach auf einmal ist es doch wieder der Sound?? Ich finde, das angebliche 'Nichtausgelegtsein für das Spielen in Bezug auf Attack und Response/Punch und Triggering' war bislang der unstimmigste Satz von dir. Schon mal beispielsweise was von GGD-Libs gehört? Kein Attack/Response/Punch zu bemängeln, wäre in dem Fall, beispielsweise auch hier mit völlig ungetweakten Sounds dieser Libs, einfach nur ein Statement der Ahnungslosigkeit.



    "Deine Art und Weise Konversationen zu führen scheint mir jedoch nicht vorrangig konstruktiv intendiert."

    ---> Nämlich? ...Ich kann dir versichern, daß ich großen Bock darauf habe, e-drum-interessierte Leute vor Müll-Sounds aus Modulen zu bewahren. Das was anno 2021 als Audio-Ausgabe aus so'm teuren (Flaggschiff)-Ding kommt, ist einfach nur eine Frechheit und 'ne Lächerlichkeit. Dagegen zu dissen ist mir ein Festessen.



    "Trommeltotti 2.0" ---> Rüüüchtiiig! ...Aah, daß du Nick74-Antipathie-Schlingel jetzt mal wieder auf'n Plan kommst... naja, haste gut gemacht! Weiter so.








    naja mit etwas Arbeit bekommt man schon gut spielbare Sounds aus nem TD-17 und besser. Vom Detailgrad lassen sich Roland Module aber eben auch besser, präziser und schneller spielen als jedes plugin. Was wiederum schlicht an den Sounds von Roland liegt

    "als jedes plugin" ---> was für'n Plugin? Meinst du Sampler/Libraries? Wenn ja, kommt doch bzgl. Detailgrad auf das Jeweilige Tool/Lib an. Du wirst doch nicht ernsthaft behaupten wollen, daß die paar Samples in 'nem Roland Modul (die per DSP 'Humanizing' erzeugen wollen und dabei z.B. im Falle des TD50 wässrig-klingende Artefakte in ihren pappigen Gesamtklang einweben ("SuperDooperHyperNatural-Engine" und wie sie alle heißen LOL)) auch nur ansatzweise bzgl. Detailreichtum mit diesen 100GB Libs von SD3 mithalten können...


    Du wirst doch auch nicht z.B. einem Top-Künstler von Drummer zum Einspielen des Albums ein Billig-Drumkit mit Billig-Becken dahinstellen und dann erwarten, daß er seine Kunst ganz normal performen und abliefern kann, auch wenn das Billigkit ausgeblendet vom Audio-Feedback vom Spielgefühl her genau das selbe wär, wie sein gewohntes hochwertiges Instrument mit gewohntem hochwertigen Klang.


    Niemals wird man mit einer klanglichen TD17-Gurke auch nur in die Nähe von diversen sehr guten und spielerisch inspirierenden Klängen kommen, und auch nicht mit TD-Hastenichtgesehen-Flaggschiff-Modulklang.


    "präziser" ---> was soll das heißen?? (s.o. : für mich das exakte Gegenteil)


    "schneller" ---> nun, kommt auf den Rechner und die zugehörige Perepherie-Logistik an; klar an den On-Switch vom Modul wird es nicht heranreichen, aber man kann mit fähiger Hardware und gut eingestellten OS-Settings auf unter 1min kommen (mit Laden einer fetten SD3 Lib), und soviel Zeitdruck hab ich jetzt auch wieder nicht... ;)

    Dafür ist das Kit jetzt fertig.

    Sieht gut aus!

    Ich kann mir nur nicht vorstellen, daß das Kick-Pad spielgefühlsmäßig ausreicht (zumindest im Vergleich zu 'nem DrumTec Diabolo oder Pro-Pad (LINK), welche sich wirklich richtig gut anfühlen und mit speziellem viscoelastischem Schaumstoff ausgerüstet sind. Ich glaube, den Vergleichstest solltest du auf jeden Fall machen; lohnt sich!

    Ich mache es bei bereits umfangreichen Projekten mit vielen VSTi und Echtzeiteffekten idR so, dass ich für das Monitoring den Direktsound des Drummoduls nehme und lediglich die Midi Daten latenzfrei aufnehme.

    Also das könnte ich nicht, da das verfäschte Plastik in den Ohren die Drum-Performance negativ beinflußt. Ich denke, daß beste Latenzwerte völlig ausreichen um mit gutem und authentischem Sampler-Klang einzuspielen.

    Aber wenn ich es richtig verstanden habe, soll ich das HH mit dem Roland Pedal favorisieren? Klärt mich bitte auf was die Vorteile sind zum VH-10 auf einem brauchbaren HiHat Stand!


    VH-10/11 ist ziemliche Katastrophe. VH-13 ist schon besser (ist aber auch mit ihren zwei Teilen anders konstruiert). Kommt aber natürlich auch auf die Spielweise und die Open-Hihat-Skills/Ansprüche an.


    Roland HiHats auf Alesis DM10 Modul?


    Umbau von Akustikset auf E-Drum


    https://www.vdrums.com/forum/a…mples/1213605-vh11-vs-fd9

    Ich denke aber du willst eher Schlagzeug spielen, oder?


    Wie sieht die komfortable Plug-And-Play-Lösung für das VST/MIDI-Recording mit einem E-Drum aus, bei der man nichts einstellen muss?


    Also wenn du es e-drum-mäßig auf "Schlagzeug spielen" mit genialen Akustik-Drum-Sounds und höchster Klangquali, aber auch auf möglichst authentische e-DrumHardware-Sampler-Übersetzungsqualität (wichtig für "Schlagzeug-Funktionen und -Fumktionsweisen") abgesehen hast, wirst du dich zwangsläufig von Linux verabschieden müssen. Check mal "Toontrack-SuperiorDrummer3" oder "GGD" um mal großartige Sampler und/oder Sample-Libs-Hersteller zu nennen.
    Beispiele:
    GGD:
    https://www.youtube.com/watch?v=h1pmnBaKV10
    https://www.facebook.com/noahpdrums/videos/3172229092800643
    SD3:
    https://www.youtube.com/watch?v=Hdpy_E79H30
    https://www.youtube.com/watch?v=a2_DCei2a4A
    https://www.youtube.com/watch?v=pEV7Naejf7w
    https://www.youtube.com/watch?v=2VGOWi8EU1k



    PS: "Nichts einstellen müssen" ist in jedem Fall Quatsch.

    Derzeit versuche ich über MIDI, VST-Drums aufzunehmen. Das ist für mich ein neues, weites Feld und ich könnte ein paar Infos gebrauchen.


    Mein System: Ubuntu 18.04 Linux


    Warum machst du dir denn das Leben unkomfortabel und schwer, indem du bei sowas Speziellem und "Sensiblem" wie SoftwareDrumming auf Linux setzt, und das noch dazu als Neuling!? IMHO keine gute Idee; es gibt ja auch nahezu null gescheite Drum-Sampler dafür.

    Seit ich Win10 habe geht alles schief.

    Da sagst du was! Das Win-Routing mit "Standardkommunikationsgerät" in Skype ist so eine abartige Lächerlichkeit, daß man's nicht fasst: ich hab im Win-Audio-Setting das Kommunikations-Bla (vom "Standardgerät") getrennt geroutet. Jetzt steht beim Skype Audio-Test unter Output mein gewähltes Gerät (so wie man's erwartet; der Sound geht aber über das andere (das "Standardgerät"). Sie kriegen die einfachsten Routings nicht hin und das beim neuesten Win10 Build: das muß man sich mal vorstellen. Also bei diesem ganzen Konferenz-Kram ist Apple dann doch unendlich viel besser. Windows ist da so unterirdisch, tiefer geht's nicht. Und bei 'ner alten Win7-Maschine ist das übrigens nicht so völlig bescheuert buggy.