Beiträge von Nick74

    KH gibt's doch schon für'n Zehner; 70 ist schon hammerhart. Vielleicht findet sich ja ein Modell, daß voll gut ist, und man kriegt noch 'n Zehner drauf.


    PS:Teste doch einfach im Laden und nimm den, der dir am besten deucht. ;) ;)

    Grad gelesen, dass menschliche Ohren eine Latenz bis zu 11ms nicht von einer geringeren Latenz unterscheiden können. Dann wäre es ja gar nicht schlimm, wenn ein E-Set eine Latenz bis 11ms hat, oder!? ;)

    Papier ist geduldig: eine Latenz von 11ms kann ich als Drummer absolut von nahezu keiner Latenz und sogar durchaus von (m)einer Latenz von 7ms unterscheiden. Der Kollege Drumstudio1 fand bereits die Modulklang-Latenz nervig (Millenium oder Fame ist da latenzmäßig so ziemlich das gleiche) Zitat:

    - Die Latenz nervt. Selbst nach Justage der wenigen Parameter die irgendwie Einfluß haben oder haben könnten auf die Bestwerte (Crosstalk, Retrigger-Cancel) ist das Ding für meine Ohren zu träge. Irgendwer testete mal das MPS-850 mit markigen Sprüchen wie "Triggergeschwindigkeit ordentlich" oder "Mittelfeld" oder "9 Millisekunden"... vielleicht habe ich dies auch geträumt. Es ist mir erstmal egal, was Leute messen ;-). Viel wichtiger: ich spüre da kommt jeweils mein gespieltes etwas zu spät.


    Wenn du dir das antun willst, bitteschön. Und Beeble hat sehr recht, indem er sagt, daß der Spaß leidet (obwohl's evtl. nicht gleich völlig unspielbar ist). Bei ihm auch +1 für die gewagte oder "gefährliche These" des Jesus-Trommlers (in lauten, schlechtklingenden Live-Siutationen stimmts natürlich, aber es gibt viele andere Situationen und vor allem auch "Fans" mit gutem Gehör und Bock auf guten Klang). Und ich sage weiter, daß man in Sachen LearningDrums mit zuviel Latenz verfälscht (mit Adaption an gewissermaßen verbogene Time) lernt.

    Aber es ist doch auch möglich, die Latenzt mit einem guten Audiointerface zu verringern!? S. https://m.youtube.com/watch?v=NZnfhzB-OfY Wenn das bei einem TD-25 geht, sollte das ja bei einem Fame DD-One doch auch gehen, oder!?

    Du kannst die Modul-Latenz nicht veringern. In dem Video geht es um die zusätzliche rechnerseitige Audio-Latenz (und das auch noch ganz schön dilettantisch, wenn man bedenkt, daß den Machern das Gebratzel bei kleinster Latenz (von über 3ms bei dem UR22-Gerät) noch nichtmal auffällt (Stelle 18:25))


    Wenn ich hier jetzt richtig im Forum recherchiert habe, muss es Deiner Meinung nach eher das Roland TD-1 sein, wenn es um günstige E-Drums geht!?

    Nö, für preisgünstiges eDrumming mit ausreichend komfortablen Trigger-Möglichkeiten rate ich zu einem gebrauchten Roland-Modul a la TD9,11,12.


    Hast Du bitte konkrete Latenz-Angaben vom Fame und vom TD-1 je mit Modul und Software? Danke.

    Das Fame DDone hat schonmal ca 10ms Modul-Latenz (Midi ist damit auch gemeint.) Da drauf kommt dann noch die weitere Audio-Latenz und wenn du da nicht die allerbesten und -schnellsten Komponenten hast (->Audiointerface! + fähige CPU!), die auch durchaus ihren Preis haben, bist du bei unangenehmen 15ms (zum Vergleich: A-Klamotten haben ca 2ms Laufzeit bis zum Ohr des Spielers). Man sollte zusehen, daß man insgesamt (am besten deutlich) unter 10ms gesamt liegt, und das schafft man jedenfalls mit Roland-Modulen, auch mit einem TD1. Ein TD30/50-Flaggschiff hat beste 3ms, andere TDs haben gerade mal 1ms mehr. Mit moderner USB-Midi-Verbindung spart man auch nochmal ca 1ms. Ich spiele z.B. mit TD11-Modulen + RME Audio-Interfaces mit einer insgesamten Latenz von ca 7ms, was absolut angenehm und unauffällig ist; das würde im besten Fall mit TD30 und PCIe- oder Thunderbolt-Audio und am besten noch stärkerer Echtzeit-CPU-Leistung für eine Samplerate von 96kHz gerade mal 2-3 ms besser gehen, wäre dann aber wesentlich teurer. Muß also nicht sein. ;)

    Also wenn es um Akustikschlagzeug-Sounds geht, mach noch ein paar o's dran, bei dem sooo. TD50-Sounds sind bereits durchaus ungeil. ;) Es gibt aber bestimmt Leute, die das Gegenteil behaupten und denen ihr chemischer Plastikmodulsound gefällt (wahrscheinlich schon von daher, weil's so teuer war, und jetzt ihr Equipment ist, und der Hersteller sowas wie "super-duper-hyper-mega-realistische Modeling-Engine" in die FACTS gedruckt hat ;) ;) )


    PS: schönes Beispiel

    Das kleine CY5-Cym-Pad (besonders als Hihat verwendet) weist internen Crosstalk auf [-> Edge-Stokes (=RIM) können nachzeitig unmittelbar drauffolgend ungewollt den Bow (=HEAD) triggern], den man nur mit Triggersettings beseitigen kann, die dann aber wieder schnell aufeinanderfolgende Strokes verhindern (z.B. bei "Rolls"). Also, das wird quasi nix, mit den Triggersettings, und es ist tatsächlich ein eher seltenes Versagen von Roland-eDrum-Hardware. Wenn man beim CY5 bleiben will und es nicht durch z.B. ein CY8 ersetzt (welches das Problem nicht hat), kann man mit einem Midi-Edit-Workaround, den ich hiermit anbiete, diese ungewollten Bow-Noten nach Edge-Schlägen unterdrücken. :) Melde Dich bei Interesse!

    die Variante "Ich habe ein TD4/TD9/TD11.... und möchte mehr Pads, davon welche mit 3 Zonen und PS mit VST verwenden" ist doch sehr interessant.

    Das stimmt, vor allem mit Yamaha-3-Zonen-Cym-Pads. 140,- ist ja jetzt auch noch halbwegs erträglich. Interessieren würde mich, warum der gute Robert (der AudioFront-Mensch) nicht ein ausgewachsenes Trigger2Midi-Modul macht (mit min. der Eingänge-Ausstattung von TD17, für vielleicht 250 Euro),...ob er wohl Ärger mit Herrn Roland vermeiden will?... Ich meine, bei guter Trigger-Quali würde so'n Teil doch gut laufen. ;(

    Ok, sehr schön.


    Was hast du denn jetzt letztendlich bezahlt?


    Und wenn man einen Eingang mit Y-Kabel splittet, hat man dann zweimal die vollwertigen Triggersettings für Mono-Pads?


    Gibt es die Steuerungs-Software wieder als VST-Plugin-Format (wie auch beim Midi-Expression-Device)?


    Bass Drum mit Roland RT30K Nimmt das Ergebnis besser an als ein TD17. ich kann deutlich softer spielen ohne Doppeltriggering oder Crosstalk.

    Das versteh' ich nicht: inwiefern gibt softes Spiel denn Doppeltrigger und Crosstalk?

    Interface schafft 3,9 ms

    Bei welcher Anwendung ((Host-)Software) und welcher Samplerate?


    Der Sound ist abartig geil, hört sich extrem gut an, auch durch den hochwertigen KH und KHV denke ich.

    Aha, interessant; warst du nicht derjenige, der damals die Onboardbuchse des Zoom-Devices gefeiert hat, und gemeint hast, es gäbe keinen großen Unterschied zu einem KHV? Welche Geräte verwendest du denn?

    welches denn nicht!?
    Die Chinateile vom Thomann und Musicstore haben alle mindestens 4.
    Beim Midieintrommeln ist das auch völlig egal, solange die CC Daten verschickt werden. (da bin ich mir aber nicht sicher ob die das alle tun)


    Abstufungen bei internem Sound haben natürlich nicht alle Chinateile vom Thomann und Musicstore (die die billigen natürlich nicht!) , und nur die "Flaggschiffe" von Fame/Millenium versenden (Foot-Controller-)CC-Daten. (Bei Alesis senden die auch diverse Module unterm Flaggschiff.)

    Ich denke kein Millenium Set hat Abstufungen, sogar das MPS 850 mit HiHat auf HiHat Maschine hat nur einen "Schalter"

    "Abstufungen" ist bzgl. Midi unpassend ausgedrückt: es handelt sich um die ContinousController-WerteRange (0-127). Auch die Medeli-"Flaggschiff"-Module (z.B. "Fame MPS 850", "Millenium DD-One") senden sie, wenn auch zumeist an den Enden etwas buggy (diese Motion-Unit sendet z.B. oftmals nicht 127 für "max closed" sondern nur 125, egal wie sehr man auch drückt), weswegen man tunlichst die Werte remappen sollte, ob auf Midi-Edit-Basis oder (sofern möglich) in der Drum-SamplerSoftware.


    Positional Sensing: Ja, die VSTs unterstützen das, teilweise nicht auf allen Inputs, aber Snare und Ride ziemlich sicher.

    Natürlich unterstützen beileibe nicht alle Drum-VSTi's Positional Sensing.


    der Name Big Ride für 13 Zoll ist peinlich

    Jepp, MEGA peinlich! Dann muß wohl ein Set mit dem TD50-Ride "Edition MONUMENTALES, EPOCHALES GIGANTEN-RIDE" heißen :D .

    Ok, und nichts für ungut... Also ich rate dir von einem Hihat-Controller auf Hihat-Stand ab. Nimm stattdessen ein separates Controller-Pedal (wie bei den Nicht-KVX). Man kann auch für besseren Spiel-Komfort eine z.B. VH10 fix montieren und dabei die Fußarbeit mit Controller-Pedal (FD-8 oder 9) bewerkstelligen. Und verbinde für guten A-Drum-Klang immer mit externen Samplern.

    Ich bin sicher, daß du hier im Forum viel darüber finden wirst, lies einfach mal ein paar Threads. (Ich hoffe du bist nicht (wie) der liebe Tschattner; der postet nämlich auch mit so einigen Accounts 'n Haufen Händlerangebots-Links mit der Frage was man davon warum kaufen würde... ;) )

    Du hast natürlich recht das Roland für das TD50 ein anderes Modellingverfahren anwendet als für die Modelle davor.

    Das habe ich gar nicht gesagt, sondern steht bei DrumTec.


    Aber es gibt von Roland keine genaueren Angaben was sie da eigentlich machen.

    Weil sie (zumindest bis einschl. TD30) ihre "superduper-hyper-natural" Engine natürlich nicht entlarven wollen, als basierend auf so dermaßen wenigen Samples pro Kitpiece und somit das genaue Gegenteil von "natural" ist.


    Diese "veredelten" Drumssounds klingen deswegen auch immer noch so Scheiße unnatürlich, weil eben keine gut aufgenommenen
    Samples 1:1 gespielt werden, sondern diese Samples einzig der Berechnung der Sounds dienen.
    Vergleichbar eher mit den Impulsantworten eines Reverbs oder eines Kemper Profilers.


    Roland selbst nennt das Prismatic Sound Modelling-Technologie.
    Auf Basis dieser "dedizierten Samples" kann man so halt an allen Parametern einer Trommel rumschrauben was mit Audiosamples natürlich
    nicht funktioniert.

    "Dediziert" (für das TD50) meint hier nur, daß für das TD50 neue Drum-Aufnahmen gemacht wurden, deswegen klingt es anders als die vorherigen Module, die alle den gleichen Sample-Pool haben. Was man aus einem Roland-Modul hört, sind nichts anderes als eben genau die Audio-Samples, die schon rolandklangcharaktermäßig extrem "processed" gerendert wurden und nun im Modul mit weiterer DSP verbogen werden (ob's jetzt Klang-FX oder Schnitte oder Mixe sind: ihre Modelling-Bla-Technologie ist im Grunde nichts anderes als eine spezielle Sampler-Engine: Synthese als Quelle kommt wie gesagt nicht vor.)


    Es sollte sich hier nicht der Irrglaube etablieren, das ein TD50 ein SD3 in Modulform ist, oder dieses ersetzen kann.

    Das kann es auch gar nicht, dazu ist viel zu wenig Audio-Material vorhanden, und ihre Modelling Engine klingt ganz oft artefaktbehaftet. Das macht die Td50 -Sounds wieder auf eine eigene Art künstlich, obwohl sie mit dem oberkünstlichen Charakter der Vorgänger meist nicht viel zu tun haben. Man muß sich fragen warum das TD50 vom Soundcharakter so anders geworden ist. Ich schätze sie wollten nätürlicher werden, Richtung der einschlägigen Software-Drumsampler. Ist ihnen gewissermaßen auch gelungen, allerdings ist dieses Pappige-DumpfMulmige vom 50er verglichen mit richtig tollen A-Drumsounds immernoch ziemlich ungeil (IMO muß man ja immer dazusagen).


    Achja, und "70%" steht bei DrumTec für das Recording der Samples in "angesagten High-End Studios", demnach 30% schrottiges Homerecording :D ; Scherz, die 30% sind halt Sounds die keine A-Drum-Quelle haben wie Drum-Machines...