Beiträge von Nick74

    Roland verwendet keine Samples von echten Trommeln, da muss ich dich enttäuschen.

    Doch, genau das macht Roland, du mußt es jetzt endlich mal einsehen: ein Vdrums-Modul generiert den Quellklang nämlich nicht durch Synthese. Hatten wir (und z.B. Drumtec, indem sie von den komplett neuen Studio-Drum-Recordings für das TD50 berichten, und ich meine sogar Roland selbst hat damals bei Release vom 50er das neue dedizierte Lib-Recording stolz erwähnt) aber schon lange geklärt. ;)


    Forums-LINK
    +
    DrumTec-LINK -> "Der Sound und das Advanced V-Edit System des Roland TD-50 Moduls:
    Der interne Drum Sound Speicher des TD-50 Moduls ist dreimal so groß wie der des kleineren Bruders TD-30 während gleichzeitig die Soundbibliothek von über eintausend Schlagzeug Samples im TD-30 auf 400 erlesene Drum Sounds im neuen Roland TD-50 veredelt wurde. Daran lässt sich bereits in Zahlen ermessen, dass die neuen Akustikdrumsounds des TD-50 technisch noch weiter in die Tiefe gehen und feinste Dynamikstufen wiedergeben können.
    Für diese neue Soundwelt wurden 70% der benutzten Instrumenten Samples in den angesagtesten High-End Studios in England, USA und Australien neu aufgenommen. Dazu wurden die Schlagzeuge der Spitzenserien (Gretsch, Sonor, Tama, Pearl, DW sowie einige "Exoten") in mehreren hundert Layers je Einzelsample aufgenommen!! (In der Dynamik von leise nach laut und ebenso in der Position vom Rim bis zur Mitte der Trommel). Ebenso wurden die meisten der Cymbals in allen Nuancen neu aufgenommen. (Hier kam vor allem eine breite Palette von Paiste Becken zum Einsatz)...
    "

    Sein "HotSpot-Suppress"-Feature (zu sehen auf dem UI-Bild) will ich echt mal sehen. Das kommt mir höchst suspekt vor.


    Free Shipping, also wahrscheinlich wird's nicht mehr als 150 Euro.

    In der FAQ-Sektion wird die Frage zwar dahingehend beantwortet, dass die Hardware-Latzen bei 3ms liegt (+Latenz der Audio-Hard- und Software) - läge damit theoretisch im Bereich der besseren Roland-Module -, aber ob das in der Praxis wirklich so stimmt, sei mal dahingestellt.

    Ok, ich hab nur in die Specs geschaut, die Latenzangabe ist natürlich vorbildlich (gehört aber, wie gesagt, IMO in die Specs).


    Ich glaube die ca 3ms bis DAW (incl ScanTime) sind stimmig, und damit ist das Teil maximal schnell.

    Naja, ich weiß nicht ob 4 Trigger-Inputs für den Preis so cool klingt. Pack noch ca 'n Fuchs drauf und du hast ein TD9-Modul ;). Da muß er schon runtergehen, ich sag mal ca 80 Euro wär ok. Man weiß auch nichts über die Latenz von dem Teil, und ich finde es immer wieder ein richtiges NoGo, wenn Modul- (oder Trigger2Midi-)Hersteller keine Specs-Latenzangaben machen.

    klanglich genußvoll und eDrumming schließt sich nicht aus!?

    Also ich habe noch keinen Musiker/Drummer/Schüler bei mir gehabt, der nach Testen von meinem Klang nicht gemeint hätte, daß das mit Abstand Beste wär, was er (drumsoundmäßig aber auch so ziemlich ansonsten) je gehört hat. ;)

    und meine Technik eh ziemlich bescheiden ist (Full-Leg)

    Das Gesäß (bzw. die Hüften) als hauptsächliche Bewegungsquelle zu nehmen, ist schlecht, von daher rate ich dir deine Sprunggelenke zu trainieren, und zwar mit HeelDown. Also, spiel erstmal nur noch Heel Down, spiel viel leise und damit locker, lerne wie geil die Kick klingt, wenn man das Fell vor allem mit leisen bis mittellauten Impulsschlägen (Impulsschläge = du holst deine Velocity aus der Geschwindigkeit der Bewegung) zum schwingen bringt. In der weit später folgenden HeelUp-Bewegung wird dann sehr viel von der Sprunggelenksbewegung drin sein und dein "Full-Leg", was zu der Krampferei führt, hat sich dann erledigt. Ich habe schon einige Schüler so zum passablen bis guten DoubleBass kuriert. Wesentlich ist das Nicht-Zurückfallen in den alten Trott (nur weil man z.B. wieder bei der Bandprobe mega BassDrum-Lautstärke braucht = verordnet wird: Bandprobe verboten ;) ).

    Schumacher hat ja auch nen Messschieber im Fuß eingebaut und brauch für sein Spiel wohl jede Stufe eines E- Hi Hat. Die meisten Beispiele sind wirklich extrem gut ausgebildete Musiker.

    Nö, das Problem kann man auch als schlechterer Drummer bemerken (und ist im Falle von einigen Schülern von mir eben genauso gewesen).


    Wenn man jetzt jedem erzählt das die VH Geschichten grundsätzlich schlecht sind fangen viele Leute im E-Drum Bereich das zweifeln an! Und ständig sein Equipment in diesem Bereich zu tauschen geht halt ins Geld.

    Die VH-Hihat-Stand-Geschichte ist (besonders für das Triggern externer midibasierter Hihat-Engines wie die von Toontrack-Drumsamplern) grundsätzlich schlecht, da ich bei neuerem Test das Problem beim Übergang von der Minimal-Openness zur Closed-Articulation auch mit Modulsounds bemerkt habe (VH13 war's am TD50). Anders als die Toontrack-DrumSampler (SuperiorDrummer und EZDrummer) haben Modulsounds keine Hihat-Engine, die im Controller-Range Verlauf von Max-Open bis Minimal-Open durch das bloße Ändern der Controller-Werte (oder Controller-Stellung) andere Articulations triggert, weswegen das Problem dann "nur" beim Übergang zur Closed-Articulation (und damit bei entsprechender Controller-Stellung) stattfindet, die auch bei Modulsounds jeglichen Open-Klang mutet. Und weil es eben durch die Funktionsweise der Hihat-Engine à la Toontrack quasi verschärft ist, wird das "Problem" (von Ralf) im Zusammenhang mit "externen Libraries" als solches gekennzeichnet (dabei unterscheidet er leider die Funktionsweise von Hihat-Engines auch zwischen verschiedenen Soft-DrumSamplern aber nicht); ich empfinde es auch mit dem einzigen problematischen Übergang zur Closed-Articulation als ziemliches NoGo, und von daher sind für mich "die VH Geschichten grundsätzlich schlecht" (wohlgermerkt mit Controller-Unit + Pad auf Hihat-Stand), ob spezielle Software oder nicht ;). Übrigens gibt es durchaus jede Menge Soft-DrumSampler, die hihatengine-mäßig eben nicht wie Toontrack ticken, sondern quasi genau wie eine aktuelle Roland-Modulsound-Hihat-Engine, und letzteres Verhalten ist ja nicht authentisch, denn das akustische Vorbild wird (wie bei Toontrack - und deswegen haben deren Entwickler es ja auch so emuliert, obwohl noch anderweitig problembehaftet*) z.B. den Max-Open-Sound im Pedal-Range-Verlauf hin zu Minimal-Open nicht beibehalten.
    (* Atrefaktbildung bei Samplewechsel der verschiedenen Open-Articulations)


    EDIT: Ach ja, das Geld noch vergessen: ich weiß, daß z.B. ein CY12 + FD9 preisgünstiger ist, als eine VH-11, und z.B. DrumTec läßt bezüglich Mod immer mit sich reden. ;)


    Was mich aber wirklich mal interessieren würde wäre ein Vergleich mit Software Sample zwischen VH und FD Geschichten als Hörprobe. Ich bin ehrlich, die beiden Videos die du verlinkt hast kannte, hab mir aber nie Gedanken über die Hi Hat gemacht. Heute habe ich mir das ganze dann nochmals angeschaut. Genauso wie Videos wo er Software Nutz und mit einer VH spielt! Einen wahnsinnig signifikanten Unterschied höre ich da nicht!

    Eine Hörprobe (auf YT z.B.) wird es nicht geben, weil keiner ein Drum-Video mit "buggy" Hihatsound macht, außer man würde ein Issue-Tutorial machen. In Videos wo er Toontrack-Software und eine VH auf HH-Stand spielt, wird er das problembehaftete Spiel bestimmt nicht performen ;) .

    Gut, ich höre etwas vom Geklapper, was mich persönlich nicht groß stören würde.

    Ich finde es ungünstig, wenn das Gehirn lernt, daß das Geklapper mit im erzeugten Klang ist. Es verfälscht (z.B. auch die gewollte Dynamik), und im AB-Vergeich mit einem System ohne Geklapper fällt einem dann auf, wie heftig anders es ist. Und bei diversen Klängen, die weit außerhalb des Geklapper-Spektrums liegen (wie z.B. eine hochfrequente Elektro-Hat oder eine Clave), ist jegliches Geklapper sogar totales NoGo.


    daher nehme ich lieber einen geschlossenen, obwohl ich einen viel besser klingenden halboffenen habe

    Genau weil Geschlossene oft nicht so dolle sind, setze ich auf High-End wie den K872, lohnt sich!

    Und was ist mit dem Brummen wenn WLAN aus ist im Hinblick auf meine letzte Frage:

    Und was mich mal interessieren würde: wieso vermeldest du das Problem erst jetzt? Ich hatte es so verstanden, daß nach unserer damaligen umfangreichen Konversation dein SoftwareDrumming-Setup problemlos läuft. Ist das Brummen plötzlich aufgetaucht, ohne daß du was verändert hast?

    ? :S

    Wenn es nur rein um Aufnahmen bzw MIDI Tracks schreiben geht, haben da hochwertigere Roland Sets Vorteile gegenüber billigen Millennium Sets

    Bezüglich der Hihat-Ctrl-Daten, ja!


    gleich mehrere Trigger auf einer Trommel

    Positional-Sensing Ctrl-Daten wirst du bei Millenium und Co natürlich nicht haben.


    Generell dynamikmäßig ist es eher kein Problem.

    WLAN ein führt in meinem Fall zu vermehrtem Brummen

    soll bedeuten, wenn AUS, ist es weniger am Brummen?


    und ein problematisches Input Signal mit leichtem rauschen, das dann verstärkt wird, ebenso

    Was ist denn ein "problematisches Input Signal mit leichtem rauschen"? Wenn du die Input-Buchsen monitonierst (direct oder über Software-Return?) und es rauscht, ist doch normalerweise der Input selber schuld. Wenn es rauscht, brummt es zusätzlich, und wenn es nicht rauscht, dann nicht, oder wie soll man das verstehen? Was genau hast du den am Input?


    brauche ich eine DI BOX

    würde ich vergessen, da die den Klang verbiegt.


    Generell ist es doch empfohlen, daß man natürlich kein WLAN am Audio-Rechner laufen hat; am besten jedwedes Netzwerk-Device deaktivieren!



    Und was mich mal interessieren würde: wieso vermeldest du das Problem erst jetzt? Ich hatte es so verstanden, daß nach unserer damaligen umfangreichen Konversation dein SoftwareDrumming-Setup problemlos läuft. Ist das Brummen plötzlich aufgetaucht, ohne daß du was verändert hast? Und hast du alle möglichen Kabel geprüft? Man muß auch (vor allem beim plötzlichen Auftreten ohne Veränderung) in Betracht ziehen, daß (vor allem billige) Audio-Interfaces kaputt gehen und es am Device selber liegt (hab ich alles schon erlebt).