Beiträge von Nick74

    Bekehrungsversuche

    Also ohne jeglichen (gebraucht und nicht USB-Bekehrungsversuch solltest du nicht unter der Quali dieses Gerätes suchen: 200 Euro-Grenze bei Digital-Interface-Soundkarten: Focusrite Scarlett 6i6 2nd Gen. Vor nicht langer Zeit war es z.B. auch das Roland Quad-Capture, was klarging (ebenfalls 200,-). Wenn du es drunter wagst, sag nicht man hätte dich nicht gewarnt (v.a. Treiber-Quali, Sound). ;)

    die Übersetzung eines digitalen Formats in ein anderes digitales Format. Das bekommt Zoom wohl hin, ohne den Klang zu àndern

    Das Format soll ja gleich bleiben, so wie ich das verstanden habe. Das Recorden von digitalem Audio wird's wohl hinbekommen, allerdings könnte ich mir vorstellen, daß man es auch abhören möchte, und da fällt Zoom generell bei mir jedenfalls durch. Das kleinste Billigteil von denen mit Sicherheit. Die Delta192-Karte hat zu ihrer Zeit ca 170Euro gekostet...

    Eine gebrauchte M-Audio würde dich um die 30 Euro kosten. Von "Zoom" halte ich klanglich (Wandler- und generelle Audio-Quali) noch viel weniger als von M-Audio. Noch billiger (vor allem vom Wandler her) ist sowas hier: Lindy-Gerät, für Analog-Out, aber du willst es ja wahrscheinlich original und verlustfrei im PC haben (doppelte Wandlung mit Billig-Wandlern -vor allem auch PC-Onboard-Audio-Chip(!)- ist grauenhaft...) also: Audio-Interface (ob extern oder intern), was das gleiche ist, wie "Soundkarte". ;)

    Wenn ich an meinem Soundmodul ein anderes Kit auswähle, ändert sich der Sound. Das sollte doch eigentlich nicht sein, oder? Ich möchte ja die Sounds aus EZDrummer hören und nicht vom Modul. Eigentlich sollten doch via MIDI nur die Befehle übermittelt werden, die sagen, welches Pad wie hart angeschlagen wird, dachte ich. Jemand ne Ahnung, wieso sich der Sound ändert?

    Na da wird wohl mit Preset-Wechsel das Mapping (die Midi-Noten-Zuordnung usw) verstellt werden. Ich rate dir zu Steuerung via DAW: Link.


    Becken bleiben gestoppt

    Ich kann dir einen Workaround anbieten: Link. Der Kollege hier hat's damit hingekriegt. :)

    Da bin ich gar nicht so sicher, das sieht für mich zumndest "firmennah" aus:
    https://br.yamaha.com/pt/artists/e/eloy_casagrande.html

    Stimmt, du hast recht. Ich hab nur von der .de Yamaha-Seite aus geschaut und da isser nicht.


    Also, Elektro-Kram ist dann wohl Yamaha Endorsement, Drums sind Tama, Becken Paiste.

    Vielleicht hat das mit Exklusiv-Endorsment-Auftritten für diverse Länder zu tun? Ist schon komisch, daß der nicht auf dieser offiziellen Artist-Ansammlung erscheint, auf der brasilianischen aber schon...

    es ermöglicht noch weitere sinnvolle Einsatzzwecke, z.B. für Unterricht

    Sehr richtig und jetzt gibt's für Akustik-Drums-Schüler kein Rausreden mehr, von wegen ich kann mich nicht gescheit und easy aufnehmen...


    Dass Yamaha sich erstmal auf vorsichtigem Terrain mit Aussagen zum EInsatzfeld bewegt, ist nicht neu und nicht überraschend, wenn man Yamaha ein wenig kennt. Die sind kommunikativ eher konservativ, hängen sich ungerne aus dem Fenster, um etwas zu versprechen, was eventuell nachher nicht zutrifft. Die stehen eher für Understatement denn Bombast. Was aber nicht heißt, dass deren Produkte nicht manchmal mehr bieten, als der Konzern verspricht.

    Ja, und das finde ich auch irgendwie sympathisch. Wenn ich im Laden die EAD10 Testecke anschaue, sehe ich nur Unscheinbares. Man muß die Leute drauf hinweisen, von sich aus würden sie nicht hinschauen und sich dafür interessieren. Hinterher sind sie dann auf jeden Fall meist sehr überrascht, was damit geht und in welcher Sound-Quali...


    Casagrande

    Finde ich ziemlich gut. Also wenn der als Top-Spieler und Pro (und nochnichtmal Y-Endorser) es wirklich live einsetzt, ist die Sache doch klar: es funktioniert live problemlos. Hier ist noch ein mit EAD10 gemachtes Zuhause-Vid von dem.

    ich konnte beim EAD10 bisher noch nichts zum Routing finden. Kann mir vielleicht jemand sagen, was da möglich ist?

    Click nur für den PhonesOut geht, ansonsten kannst du jegliches Routing von wegen Phone- vs Main-Outs vergessen*. Ist auch wirklich nicht Zweck und Zielgruppe. Wie du schon sagst, YT-Vids (und Demo-Produktionen) - hauptsächlich für mal eben ADrums recorden ist es geil. Man kann es aber für "lowered expectations" durchaus live einsetzen, so wild ist das mit dem Positionieren nicht.

    Live fällt mir für mich kein Szenario ein

    Draußen z.B.; kleine OpenAir-Aktionen gehen wunderbar.


    Edit: * natürlich mit dem Feature bzw. der Ausnahme, daß die Main-Outs pegelmäßig fixiert werden können; dann regelt man am Master-Volume halt nur die KH-Lautstärke....

    es gibt keine Option es anders zu positionieren als am Spannreifen.

    natürlich meint ich die Position des Kits in Bezug auf die sonstigen Schallquellen bzw.Reflektionen. ;)
    Und natürlich Pegel, wie der Kollege richtigerweise anmerkt:

    …..nett "es" positionieren, sondern sie - die Musiker Edith inkl ihrer Amps und Laut"stärken". ;)


    Zu diesem nativen Klang pegelst du den Klang, den du als Sample (angepasst nach deinen Wünschen) benutzen willst, in der Intensität hinzu, die du klanglich haben willst.

    So!


    bei Doppelbassdrums böte es sich an, entsprechend zwei Geräte zu nutzen, eines je Bassdrum.

    Für zwei Bassdrums habe ich es schon mal so gemacht, für die andere Trommel einen weiteren Triggereingang zu belegen und dann den Sound des Samples natürlich 'n bißchen unterschiedlich zum Hauptkick-Trigger.



    Warum gönnst du (Beeble) dir nicht mal einfach so'n Ding, da kriegst du dann den richtigen und umfassenden Einblick, was damit geht (z.B. auch genial einfach u. komfortabel als Audio-Device in 'nem DAW-Setup eingebettet als zeitlich unbegrenztes Audio- + Midi-Rec, sowie natürlich Playback...), ist ja jetzt auch nicht wahnsinnig teuer oder so. ;)

    Ok, es ist also doch jemand mit Fachwissen am Start :)

    Na da haben wir ja Glück gehabt. Fachwissen ist voll toll und nervt überhaupt nicht. :P


    Ein Moderator könnte doch die entsprechenden Postings (die ja schon mehrere Seiten umfassen) in einen neuen Thread "Offene vs. geschlossene Studio Kopfhörer" im Recording Forum verschieben. Wäre doch eine Idee, oder? :rolleyes:

    Ich würd' sagen, lass gut sein; kann man zwar machen, aber soo wichtig ist es nicht: die Mixing und Mastering-Sektion (vor allem mit KH) ist für ein Drummerforum sehr nebensächlich, und meistens geht es für Drummer hauptsächlich sowieso um geschlossene KH oder InEars.

    Worum ging es dem Threadstarter eigentlich nochmal? :D

    Er suchte einen geschlossenen Kopfhörer für's Mischen und für Mastering. :D



    Wie die Räumlichkeit von Kopfhörern sich überhaupt unterscheiden soll ist mir schon unklar. Ein Kopfhörer schickt ja komplett getrennte Signale an jeweils ein Ohr, damit ist die Räumlichkeit der Wiedergabe ja per se ideal.

    Die komplette Trennung ist natürlich unnatürlich, und bei einem Offenen blutet minimal von dem einen Kanal was in den anderen rein. Deswegen auch der mögliche Crossfeed-Effekt für (nicht zuletzt geschlossene) KH.

    Ich dachte du wolltest dich ausklinken; jetzt bist du sofort wieder voll da. :D Welcome back!


    Künstlich aufgeblasen. Für den Preis zu erwarten. Und trotzdem kein analytischer Frequenzgang.

    "Künstlich aufgeblasen" wenn du das nicht in irgendeinem Review gelesen hast, wie willst du das wissen und was ist damit gemeint? Den keinen analytischen Frequenzgang hatten wir ja auch schon aus Testbericht/Review... ;)

    Aus Kopfhörer: Der Unterschied zwischen offen, geschlossen und halboffen
    Quelle: http://www.delamar.de :
    "Geschlossene Kopfhörer geben Musik im Unterschied zu offenen Kopfhörer etwas verdichteter wieder – also nicht ganz so räumlich ausladend in der Stereobreite. Das ist grundsätzlich weniger vorteilhaft für das Abhören und Abmischen im Tonstudio. Es sind aber mittlerweile auch einige geschlossene Modelle zu empfehlen, die räumlich differenziert genug klingen und gute Resultate möglich machen."



    - schlechtere Räumlichkeit als bei offenen Kopfhörern
    Es gibt auch Crossfeed-Audio-Effekte zur Steigerung der Räumlichkeit.


    - schlechtere Impulstreue und Dynamikwiedergabe als bei offenen Kopfhörern
    Ich sag nur K872. Wer's nicht glauben will, testet nicht.


    - generelle Neigung zu überbetonten Bässen geschlossener Kopfhörer
    Beispiel geschlossener K271 = kaum Bass vorhanden. Hmm...


    Wenn man's überblickt kann man sagen, ja der Experte hat generell schon recht; kommt aber (auch wenner's nicht glaubt) schnell mal ins Straucheln.
    Die zu empfehlenden, geschlossenen Modelle nicht testen zu wollen, kommt mir irgendwie borniert vor und steht im Gegensatz zur Erweiterung des Wissens und des Erfahrungshorizonts in dem Punkt, trotz alles etablierten physikalisch-wissenschaftlichen Soundengineerings.