Beiträge von Nick74

    Also wenn du auf Softwareanbindung aus bist, bist du generell funktionstechnisch mit einem 'unteren' Roland (TD09-17) relativ fein raus: da ist die wichtige Midi-Latenz optimal, und HihatCC-Daten werden auch generiert. Speziell das von dir genannte Modell hat allerdings 'ne VH10, und so ein Teil würde ich (insbesondere für das Spiel von Samplern) trennen (Controller-Unit vom Pad), da es konstruktionsbedingt versagt. Lies. Ich würde ein gebrauchtes TD11 KV anvisieren (neu gibt es das laut Gugel gerade übrigens einmalig für einen wirklich günstigen Kurs).

    ... und eigentlich allem, was so wichtig ist?

    Tja, das was dem einen wichtig ist, hat ein anderer womöglich noch nie vermisst... ;) z.B. Hihat-CC-Range fehlt, ist aber auch für den einen gar nicht wichtig und für den anderen schon.


    Generell würde ich mit duesen Medeli-Modulen Rechneranbindung nur wagen, wenn rechnerseits nicht mehr als 2ms Audio-Out-Latenz glitchfrei machbar sind ;)

    Echt schade das es nirgends ernsthafte Tests mit Vergleichen auch von Fame, XDrum, Millenium (als den ganzen Medeli Derivaten) von einer unabhängigen Website gibt. Dauernd stehen Leute vor der selben Frage: was brauch ich um was zu lernen und Spaß zu haben ohne gleich 2000 Euro auszugeben.


    Die "Flaggschiffe" (Mesh-Sets) werden doch gefeatured (allein in diesem Thread gibt es 2 Links). Und was ist schon diesbezüglich "unabhängig" (noch nichtmal Stiftung Warentest ist "unabhängig" ;) ). Bei allem anderen kann man direkt froh sein, daß dieses Spielzeug-Klump nicht auftaucht. Und man kann mit einem gebrauchten Roland für unter 1000 lernen u. Spaß haben (evtl. auch mit einem neuen TD1-DMK). Vorteil von den Roland-eDrums: sie gehen für den Rechner klar, was jedem, der dann wirklich auf den Geschmack von eDrums kommen sollte, die Option für die Zukunft offeriert.

    Sind so 800 € ein guter Preis für ein gutes gebrauchtes TD11KV? Hab mal die Kleinanzeigen gecheckt. Wirklich viele gibts nicht bis 800 in D. Einige liegen auch (deutlich) drüber!

    Wenn man bedenkt, daß es gerade ein Neues für 1039,- gibt, ist 800 teuer.


    Auch an Dich die Frage bzgl. des 6500. Das kostet ja nur die Hälfte!

    Eben drum: mehr würde ich für das Klump nicht ausgeben. Probleme hat man mit Medeli-EDrums (Fame usw) nur, wenn man diverse Ansprüche hat. Lies halt mal z.B. den Link von Korki ;)

    Ich habe jetzt nämlich auch ein paar Mal gelesen, dass das Fame DD-One sich nicht hinter Drums verstecken muss, die doppelt so teuer sind

    Also die Hihat und die Becken-Pads und diverse Hardwareteile (z.B. Beckenpad-Halter) sind ganz einfach schrecklichster Schrott. Das Modul hat obendrein eine unangenehme Midi-Latenz, falls man Sampler triggern möchte weil einem die Onboard-Sounds nach 5 Sitzungen nerven (da braucht man dann besten Audio-Rechner-Kram um das ein wenig auszugleichen), von daher muß es sich hinter 'nem Roland natürlich verstecken.


    Produktrezensionen ..., die ja alle sehr positiv sind

    Wer schreibt die denn auch? Anfänger und Hobbyisten ohne Fachkenntnisse.


    DD6500 oder gebrauchtes TD11KV für 800,- würde ich auch machen.

    Ein klangvoller Name verbindet sich zu vermutlich 100% mit einem deutlichen Preisaufschlag gegenüber vergleichbaren Produkten

    Naja, der Preisaufschlag ist hier genauso gering wie die Qualität der angeblichen SP-Sounds. Ansonsten +1 zum Eintrag von trommla. Wenn du wissen willst, wie ein SP-Drumset klingt, check mal die Steinberg SP Lib. ;)

    https://www.drum-tec.de/sets/roland?p=2
    Inwiefern unterscheidet sich das (Set) vom drum-tec zu dem von thomann?

    Welches von den mehr als 6 TD17-Sets meinst du denn jetzt?


    Ich möchte halt nicht, dass Baby im anderen Zimmer auf derselben Etage wach wird oder Frau ne Etage tiefer beim Lätz Dähnz gucken als irgendwelche Geräusche hört, wenn ich spiele.

    Kommt natürlich erstmal auf den Bau an. Für Körperschall-Entkopplung ist ein Sylomer-Podest mit "normaler" Hardware wesentlich wirkungsvoller als der teure Noise-Eater-Kram. ;)


    Die Soundsamples von drum-tec sollen doch so super sein!?

    Naja, bei der Ausführlichkeit und Speichergröße halt wie ein super Machine Gun ;)

    Ich würde jedenfalls anstatt des Silence-Krams ein Sylomer-Podest bauen. Und ich halte aufgrund des schwammigen Spielgefühls ganz wenig vom "Absorbing-Beater". Die Hardwarefrage solltest du für reges Feedback im Hardwarethread anbringen. Abgesehen davon, würde ich erstmal eine günstige Fame-Fußmaschine checken (die für'n Fuchs), denn die ist durchaus tauglich. Bei HH-Stands würde ich evtl. wegen Flexibilität auf drehbare/justierbare Beine achten und wenn Doublebass sowieso mal interessant werden könnte, eine Zweifuß nehmen.

    Man beachte die Höhe Verarbeitungsqualität


    Das ist also eine Trommel von der Firma dsfgdgdsfg. Soll man jetzt die Höhe (Kessel-Tiefe) oder die Verarbeitungsqualität beachten oder beides, oder ist die Verarbeitungsqualität die Höhe?

    MIDI-Noten in Logic aufzeichnen UND am liebsten auch die im TD12 aktuell angewählten Sounds (also das Kit) hören

    Wo ist das Problem? Die Midi-Ausgabe des Moduls funktioniert doch unabhängig vom Modul-Sound.


    Mir ist allerdings gerade nicht klar, warum ich derzeit (TD12 -> externes Software-Instrument, So Cal+) nur im Overhead-Kanal die Möglichkeit habe, MIDI Plugins auszuwählen

    Da ist ME schon ein grundlegendes Verständnis-Problem: ein Overhead-Kanal ist ein Audio-Channel. Midi-Plugins sind für Midi-Spuren/Channels... ;)

    wenn ich das TD-12 per MIDI in+out mit Logic verbunden habe

    In+out macht keinen Sinn! Der Weg für Softwaredrumming ist: Modul-Midi-Out wird an den Midi-Input des Midi-Interfaces angeschlossen.


    unter bestimmten Umständen die von Logic verarbeiteten Sounds zurückhöre, und nicht nativ die aus dem Modul.

    Das kapiere ich gar nicht; was für bestimmte Umstände und was ist Zurückhören? Generell: was hörst du denn nun ab, Logic-Software-Drums oder Modul-Sounds?


    Und da gibt es bei einigen Instrumenten Diskrepanzen. So habe ich bei den Crashbecken nur ein Monosignal (beim Linken nur Edge, beim rechte nur Bow) und die HiHat reagiert quasi wie sie will - geschlossen geht gar nicht, Foot Splash geht nicht

    I ahne, was du hiermit meinst: das Midi-Mapping und das Hihat-CC-Daten-Mapping sind im höchsten Maße suboptimal. Lösung: für dein Softwareinstrument ein passendes Mapping erstellen (evtl. auf Basis eines schon vorhandenen TD12-Presets).


    ...weil ich eigentlich Songs am E-Set via MIDI einspielen und dann soundmässig editieren wollte. Das macht natürlich keinen Sinn, wenn die Hihat nicht vernünftig spielbar ist bzw. die erzeugten MIDI-Daten die dynamische Zustände nicht abbilden.

    Wie gesagt, mit Midi-Mapping und Midi-Echtzeit-Edit bekommt man für jedwedes Soft-Instrument alles Mögliche hin. Logic ist da auch ausreichend fähig. ;)