Beiträge von Nick74

    Aber what the hell is djent??


    "Djent", das sind doch diese Morsezeichen, die die tiefe verzerrte Gitarre mit einem Ton macht. Die werden dann meist mathematisch-rhythmisch verzwickt und verfrickelt phrasiert, dann kommt noch 'n Melody-Chorus; das wechselt sich dann ab und bumms - fertich ist der "Metal"-Song. Wenn man so wie ich so ne Band im direkten Nachbar-Ü-Raum hat, weiß man, warum das Morsen am besten nicht durch akustische Signale erfolgen sollte, nämlich weil's grauenhaft nervt. :D

    Ich möchte das Modul nicht am Rechner betreiben.

    Sag niemals nie (oder in dem Fall "nicht"): vielleicht kommst du ja noch auf den Turn (vor allem wenn du immer über den "Spaß" redest, den ich jedenfalls mit latenzbehaftetem Modul-Plastikgeknatter nicht sonderlich hätte...


    die Latenz ist für mich spürbar und für mich zu viel

    Das ist dann ja wohl das KO für das Teil (wenn du nicht noch Midi testest, obwohl ich auch da Lahmheit wie bei Alesis befürchte, wenn schon die Modulklänge lahm sind...). Also würde ich es retournieren und das Fame gegenchecken. ;)


    die 4 oder 4,3 Millisekunden des TD-30

    Meines Wissens nach sind die Flaggschiffe (zumindest ab TD30) mit ca 3ms am schnellsten. TD9/11 hat ca 4ms.

    Super Bericht!


    Die dynamische Umsetzung des vom Drummer gespielten ist für mich (auch zu diesem günstigen Preis) lau bis mies (aufgrund des niedrigen Preises vermeide ich die Vokabel "quasi katastrophal").

    Check mal im Modul die Velocity-Kurven einzener Articulations (diese dann in Verbindung mit den Volume-Levels abstimmen bzw. abmischen). Und in Verbindung mit Rechner kannst du mal einen Midi-Monitor bemühen: wenn die gesamte Midi-Range triggerbar ist, ist doch eigentlich alles ok. Meshheads sollten auch gut gespannt sein (der Default-Auslieferzustand ist meist der Schlaffi-Modus, der auch schlechter triggert). Und man sollte auf jeden Fall bedenken, daß es mit dem undifferenzierten "machinegunning" Modulklang natürlich nochmal wesentlich undynamischer wirkt; da helfen dann nur gute Drumsampler ;) .



    Die Latenz nervt.

    Kopfhörer oder (relativ weit) enfernt stehende Boxen? ...Also ich kenne die Fame-Dinger; da ist es mit den Modulsounds ok und mit der Midiausgabe auch. Check mal die Midiausgabe mit schnellem Audio-Rechner (schnelles Audio-Interface, Modul am besten über USB-Midi einbinden). Wenn (nur) die Modulsounds tatsächlich so lahm sind, dann das Kit jedenfall ausschließlich als Midi-Controller nehmen. Wenn auch die Midiausgabe lahmt, dann ist das Ding komplett unbrauchbar und unterscheidet sich vom "Brain" her deutlich von den Fame-Modulen (das würde dann für mich die Assoziation hervorrufen, daß diese Millenium-Module von Alesis gemacht werden, denn Alesis-Module sind zumeist auch oberlahm - sie sehen ja durchaus auch anders aus als die Fame-Module: dann hättest du mit deinen gewählten Features "Display, Design und SamplesReinladen" voll auf's falsche Pferd gesetzt). Wäre jedenfalls cool, wenn du die Latenzen messen würdest, dann hätte man konkrete Werte für nachfolgende Interessenten.



    ich spüre da kommt jeweils mein gespieltes etwas zu spät. Dies beim Trommeln zu spüren (ist seit jeher die Schwachstelle von E-Drums... aber in den letzten Jahren z.B: von Roland, ATV und 2 Box auf dem Weg der beständigen Verbesserung)

    Also Roland ist da schon lange eigentlich vorbildlich (es hat sich da in weit über 10 Jahren nicht so viel getan): wenn du eine übliche Roland-Modulsound-Latenz von ca 4 ms hast (die gibt es wie gesagt schon lange - und uralte DDrum-Module waren mit unter 3ms unschlagbar schnell), kannst du das nicht von den Schalllaufzeiten der Akustik-Klamotten unterscheiden (remember: ca 30cm Schallweg = 1ms). Vielleicht wirkt ja der künstliche, ungewohnte Modulklang auf dich latenzeindrucksfördernd...



    Die Machine Gun-Effekte wie auch extrem leblose bis variantenarme Klangwiederholungen sind für mich durchaus eine Spaßbremse.

    Um Spaß zu haben sollest du meineserachtens das Ding ja auch eigentlich als Midi-Controller verwenden ;)

    Der Fehler liegt bei mir - und ist vermutlich ziemlich blöd (Kopfhörer am falschen Anschluss oder ähnliches).

    Hast du denn jetzt endlich den Anschluß abgecheckt!? :D


    Also im Ernst, wenn du das quasi Fehler-Ausschlußverfahren mit Checken von EZDrummer als Plugin nicht anwendest, kann ich dir nicht helfen. ;)


    Das hier fällt mir noch auf:

    Zitat

    als "Audio Device" ist ASIO gewählt.

    Asio was denn bzw. welches Device? Asio4all oder was? Tipp: vergiß Asio4all für Echtzeitdrumming!

    Dann versuch doch mal mit einer Midi-Spur (z.B. Playback programmierter Noten) eines Host-Sequenzers EZDrummer zur Aktivität zu bringen (EZDr in der DAW als Plugin insertieren); wenn das gelingt, wird's wohl am Midi-Input bzw am Input-Monitoring liegen. ;) Empfehle sowieso, gerade bei EZDrummer(!), die Steuerung über einen tauglichen Host.

    Interessant, dass die Module selbst damit scheinbar besser umgehen können.


    Die können nicht besser damit umgehen, sondern funktionieren nach Methode B (meine als Wahlmöglichkeit Eingeforderte), genauso wie andere Drumsampler. Das Mimic wird aus dem Grund der Artefaktvermeidung auch nach Methode B funzen. Toontrack haben sich halt gedacht, daß sie mit Einführung ihrer Methode A innovativ und authentisch sind. Jein kann ich da nur sagen; ich möchte diese Engine zwar nicht missen (da sie ja tatsächlich dem natürlichen Vorbild nacheifert), aber ich will auf B umschalten können! Deswegen nochmal mein Shout Out: Hallo Toontrack! Checkt das mal endlich!!! Manno! X( :S



    Das würde dann wieder eher für ein nett klingendes Modul Sprechen

    Tja, für meinen Geschmack sind "nett klingende Module" so extrem rar, daß es sie quasi nicht gibt :D ;)


    Es läuft halt fas jedesmal, wenn ich mich ans E-Drum setze darauf hinaus, dass ich versuche an irgendwelchen Parametern zu schrauben, weil mir irgendwas nicht passt. So komme ich nie zum Üben :whistling:

    Warum editierst du deine Lieblings-Hihats nicht mit CC-Werte-Remapping? Ist zwar ein wenig Arbeit, lohnt sich aber (nicht nur in Sachen "Gezitter") total, und danach hat man Ruhe. :)

    Überblenden zischen den Öffnungsstufen unzufrieden

    Das liegt aber hauptsächlich an der SD-Engine, denn die funktioniert so, wie es bei diversen anderen Engines nicht der Fall ist (obwohl diese auch kein natürliches Verhalten aufweisen).
    Es geht im Prinzip darum, daß nach einmaligem Open-Hihat-Anschlag im Verlauf des Ausklingens Samples der anderen Open-Closed-Stages durch CC-Werte getriggert werden, was ja erstmal eine richtige Entscheidung in Sachen Abbildung des natürlichen Vorbildes ist. Da dies halt mit einer unvermeidbaren Stufung geschieht, erzeugt es leider im Hihat-Sound ein artefaktmäßiges Zischel-Verhalten (hier 2 Sequenzen von der ersten NewYorkAvatar-Hihat mit Overhead-Channel auf Solo) (hier die Midi-Daten, die beide Sequenzen triggern) beim langsamerem "Schließen der Hihat" (aber auch bei mittelschnellem Schließen ist es mir schon negativ aufgefallen). Je nachdem was für Samples der RoundRobin-Engine gerade wirken, ist dieses Gezitter oder Gezischel mehr oder weniger auffällig; genauso sind einige Hihat-Modelle dahingehend auffälliger als andere.


    Toontrack sollte als Instanz im Drumsampler-Markt da meineserachtens unbedingt noch nachlegen!
    So würde ich mir wünschen, daß es eine Wahlmöglichkeit der Funktionsweise der Hihat-Engine gibt, nämlich einmal wie gehabt und einmal ohne Triggern neuer Samples im Verlauf des Ausklingens durch Schließbewegung des Controller-Pedals (bis zum Triggern der "Pedal"-Articulation, was natürlich alle Open-Stufen mutet). Letzteres ist so bei diversen anderen Engines (z.B. AddictiveDrums, BFD2, AbletonLive DrumPacks). Logischerweise ist dies, wie schon gesagt, auch kein natürliches Verhalten der Hihat, jedoch würde ich es manchmal (und bei diversen Hihat-Modellen) bevorzugen, da der Sound nicht zittert. (Übrigens: die aktuelle Roland-TD50-Hihat klingt modulmäßig genau so (also bei max-Open Stroke kein Schließ-Verlauf im Sound bis zum "Chick"! - Bin dahingehend auch sehr gespannt, ob Roland das Verhalten mit dem zukünftigen USB-Hihat-Pad ändert bzw. Richtung natürliches Verhalten authentisch macht und ob es dann im Falle der Änderung auch artefaktbehaftet "zittert"...))

    Auf Beschwerde wurde seitens Toontrack erwähnt, daß man letztere Hihat-Funktionsweise mit den neuen CC-Zones von SD3 hinkriegt, so sie denn mit einem Update von 3 Zonen auf 8 (für alle möglichen Open-Closed-Stufen) erweitert werden würden... Ich bin gespannt ob dieses Update jemals kommt, bin aber pessimistisch, da die Entwicklungs-Prioritäten von Toontrack ganz klar leider nicht auf den paar Hanseln Software-Drummern liegen... ;)


    Deswegen werde ich meine Toontrack-Software-Hihat individuell für jedes Modell mit CC-Value-Remapping "customizen" und für mich tauglich machen (d.h. ich kann genau bestimmen, welche und wieviele Open-Closed-Stufen bei welcher Pedalstellung getriggert werden, was das Zischeln in gewisser Weise verbessern bis vermeiden kann). Allerdings braucht man da für exakte Kontrolle einen Host der das übernimmt, da die lieben Toontrackers ihr Hihat-CC-Mapping nicht logisch konsistent und damit nicht exakt kontrollierbar gemacht haben (auch nicht in SD3, obwohl es gegenüber SD2 schon verbessert wurde...) ;)



    Und bezüglich der VHx-Hihat-Pads sollte man das hier beachten, und da wird es mit der "Jobeky Low Volume 2 piece Hi-Hat" nicht anders sein. Einzige Lösung: Pad vom Controller trennen, was auch mit einer Motion-Unit auf Hihat-Stand realisierbar ist.

    Ja gut, TT-Solo ist meineserachtens natürlich nur für äußerst abgespeckte Bedürfnisse tauglich (kein Audio-Sequencing, keine VST-fx, keine erweiterten Midi-Plugins o.-Tools, usw)... ;)


    ...erfolgt über Wechsel der Kits/ Sets im Modul...Eine Zuordnung je Pad ist (beim TD12 zumindest) gar nicht notwendig

    Wie ordnest du denn im TD12 einem "Kit/ Set" einen Midi-Channel zu? Habe dahingehend nichts in der Manual entdecken können. Oder änderst du den Midi-Channel dann immer global?

    werden automatisch die Sets im SD unterschiedlich angesteuert

    Was für "Sets in SD"?? Meinst du mehrere SD-Instanzen in einer DAW?


    Im Modul zum Bsp 3 Sets mit unterschiedlichen Midikanälen belegen

    Das geht doch nur, indem man jedes Pad einzeln für ein Kit-Preset editiert, also sehr umständlich.


    Ich würde (da SD2 keine Preset-Changes durch Midi kapiert) einfach mehrere SD2-Instanzen für unterschiedliche SD2-Kits in einer DAW mit Midi steuern bzw. auswählen (z.B. durch Pad-Anschlag). In AbletonLive z.B. ist sowas besonders einfach und komfortabel zu händeln.

    Das tut schon fast weh wie genau deine 7 bis 8ms hinkommen.

    :thumbup:



    Da bin ich also in Gegenden von einem Alesis DM10, deutlich flotter als ein Strike Pro oder DTX502, aber auch deutlich langsamer als alles was Roland hat, das ATV Ad5 oder das Mimic Pro.


    In meinem Setup auch interessanterweise ein eindeutiger Sieg für USB über das DIN Kabel als Weg in die DAW.

    Also alles im grünen Bereich; selbst die 8ms sind sehr ok und von der Roland-Modulklangausgabe nicht wirklich unterscheidbar. Mit dem schnelleren Interface hast du jedenfalls alles richtig gemacht und die Sache in Richtung komplette Latenzfreiheit gedreht und kannst somit das Sampler-Drumming mit geilem Drumsound in vollem Maße feiern. Meinen Glückwunsch! :)

    Fehler

    Was für'n Fehler?


    Ergebnis war , dass ca. 1,5 ms zwischen den beiden Aufnahmen sind.

    Wenn das stimmt, weiß man jetzt, daß die Sound-Ausgabe eines TD11 lahmer ist als die Midi-Ausgabe; ansonsten würd's nämlich nicht hinkommen. ;)



    ...Ich denke allerdings, daß dem nicht so ist (mit der schon signifikant langsamerern Soundausgabe beim TD11) und du bei knapp 3ms Audio-Out-Latenz deines Audio-Devices eine Gesamtlatenz von 7-8ms hast. Demnach müßte der Versatz mindestens ca das Doppelte sein (also 3 ms).

    Vermutung meinerseits: es gibt sogar mehr Drummer, denen das noch nie passiert ist.

    Ja aber wie spielen denn diese Hobbyisten auch? Frag mal einen Top-Spieler (Könner mit ausgereifter Spiel-Technik) z.B. aus dem Metal-Drumming-Bereich, ob ihm noch nie eins gerissen ist. ;) ;) ;)

    Crash-, Splash- und Chinabecken reißen eben ab und zu mal

    Ist so!


    Deine Annahme "-becken reißen eben ab und zu mal" ist etwa so sinnig wie "Fahrradrahmen brechen ab und zu mal".

    Irrtum: im Fall von o.g. Typen hat m_tree zweifelsohne recht. Wenn einem langjährigen Vielspieler (im musikalischen Schlagzeug- und Nicht-Streichelzeug-Bereich) noch nie was an Crash,Splash,China gerissen ist, dann ist das ein sehr seltener (seltsamer) Glücksfall und alles andere als repräsentativ ;)

    Ich hab jetzt nochmal danach gesucht und wiedergefunden: RME ist usb-audiointerface-latzenzmäßig deswegen weit überlegen, weil ASIO komplett auf einen sogenannten FPGA* implementiert und der Wandler da direkt angebunden ist.


    * "Field Programmable Gate Array (FPGA) ist ein integrierter Schaltkreis (IC) der Digitaltechnik, in welchen eine logische Schaltung geladen werden kann. FPGAs werden in allen Bereichen der Digitaltechnik eingesetzt, vor allem aber dort, wo es auf schnelle Signalverarbeitung ankommt."


    Deswegen schlägt in Sachen Geschwindigkeit ein mit solcher Technik ausgerüstetes USB2-Device alle anderen, und selbst noch das schon schnelle neue USB3-Teil von Zoom. ;)

    mangels Erfahrungen nur theoretisch vorstellen...

    Probier doch einfach aus, auf was für Ideen du mit e-Drums kommst (so nach dem Motto 'der Appetit kommt mit dem Essen'). Der von mir genannte Kollege aus der AL-Gruppe zeigt dir übrigens wie simpel ein erster Gehversuch mit einem e-Drum-Remix sein kann... Außerhalb von EDM-Styles (z.B. für meinen Metal-Kram) finde ich an e-Drums noch ein großartiger Aspekt, daß ich mal eben meinen DAW-produzierten (Album-)Klang spielen kann (latenzfreie Fx natürlich vorausgesetzt). Zum Album-Klang genießen nehme ich dann natürlich beste Abhörmöglichkeiten, egal ob ich es nur höre oder dabei auch die Drumlines spiele. ;)


    PS: Obwohl es in diesem Beispiel tatsächlich eigentlich nur EZDrummer-OutOfTheBox-Klang ist, zeigt einem Dirk Verbeuren hier wie easy das mit seinem Deathmetal matched. Das könnte schon fast der Album-Sound sein, vielleicht issers, haha. Versuch mal ohne fähiges Studio und Equipment mal eben so mit A-Drums diesen Klang auf die Ohren zu kriegen - da wird's eng, natürlich im Beispiel Dirk V. abgesehen auch vom Spielerischen... ;) ;) )

    WOZU ist denn nun eigentlich das E-Set gedacht? Wenn ich damit auch mit anderen zusammenspielen möchte

    Die Anwendungsmöglichkeiten im kreativen Bereich sind gefühlt unedlich. Für Musikmachen mit e-Drum-Remixen beispielsweise. Check mal die Diskussion der AbletonDrummer-FB-Gruppe, dann weißt du, was Leute alles mit e-Drum-Hardware in Verbindung mit Rechnern machen. Der Kollege hier macht das mit seinem Coaching-Ansatz auf seinen Webseiten meineserachtens sehr gut deutlich. Wer sagt denn, daß man als Drummer immer mit anderen zusammenspielen möchte... aber auch da geht mit tauglichem Equipment in Sachen (Kopfhörer-)Sound richtig viel, und zwar für die gesamte Truppe. Herkömmlicher, altbackener Band-Proberaum-Klang mit im Raum verteilten Klangquellen der Instrumentalisten lockt mich z.B. einfach nicht mehr hinterm Ofen hervor... ;)

    falsch gehört auch interessanter als richtig


    Find ich auch oft sehr treffend: "Falsch=interessant vs. Richtig=lame" ->Dazu fällt mir noch ein: manchmal sind auch beim Arbeiten im Spurensequenzer komische und aus Versehen passierte Verschiebungen von Drum-Objekten dann plötzlich klanglich voll interessant, und wenn man die Drums wieder "richtig" positioniert, denkt man, schei...be, wie langweilig!