Der Phones-Klang, der nicht zuletzt bei e-Drummern essenzielle Bedeutung hat, ist etwas, bei dem man individualisiert optimieren/verändern kann und somit (mit den selben Kopfhörern) ungeahnte und bessere Ergebnisse erzielen kann. Wenn man nämlich meint, der (evtl. teure und geliebte) Kopfhörer, mit dem man spielt, klingt halt so (gut), und das ist das letzte Wort, so hat man sich meist ziemlich geirrt. Ich habe jetzt mittlerweile allein DSP-seitig mehr als ein halbes Dutzend qualitativ hochwertiger Kopfhörer-Tools im Vergleich (oft bringt sogar eine Verkettung von Tools/Effekten ein richtig gutes Klangergebnis) und kann diese Erfahrung mit meinen Schülern teilen. Ihr werdet staunen, was da so geht und Euren Klang neu entdecken. ![]()
Beiträge von Nick74
-
-
Ein Handy oder Tablet reicht da vermutlich nicht oder gar eine SD-Karte?
Nein

-
Leider nicht mehr, AKG hat in Österreich zugesperrt, also auch die 1000 Euro Dinger kommen aus China.
Ok... Shame on them!
Jetzt könnte ich wohl mit einem neuen high end PC und einem noch besseren Interface was rausholen, aber ich denke das reicht im Moment.
Das denke ich auch: die max 2ms, die man noch rausholen könnte (Thunderbolt läßt grüßen), machen es auch nicht viel besser. Du bist unter 10 ms gesamt, alles andere ist unwichtig. Eine stärkere CPU (bzw. ein stärkerer Rechner) wäre höchstens interessant, wenn du aufgrund von komplexeren DAW-Projekten und/oder mit erweitertem Routing (Einzelausgänge usw.) mit deinem jetzigen System an die Grenzen kommst.
Viel Spaß mit deinem Software-Drumming!
-
Also, sollte die USB-Gechichte (Buchse z.B.) vom Modul kaputt sein, hast du ja immer noch die Midi-Out-Buchse am Modul. Hol dir ein taugliches Midi-Interface (am besten eine Audio-Midi-Interface-Kombi, falls du noch kein Audio-Interface für kleine Software-Drumming-Latenz hast) wie das "Roland UM-One mk2", und verbinde das Modul mit Midi-Kabel. Und nimm auf jeden Fall für's Echtzeit-Drumming deinen Laptop und nicht das iPad!
...und ebenso schönes WE
. -
warum die beiden o.g. Geräte auf die o.g. Weise verbunden keinen Mucks von sich geben, hat sich mir immer noch nicht erschlossen
Dann check doch mal, wer der Schuldige ist, indem du das Modul mit einem anderen, richtigen Rechner verbindest. Wenn das dann geht, weißt du, daß es speziell am iPad liegt. -
Wir haben diesbezüglich hier ein informatives Unter-Forum! Darin findest du bestimmt haufenweise "iPad-Drummer"

-
und verstehe nicht
Genau das ist auch mein Eindruck... Für funktionierendes Echtzeit-Software-Drumming brauchst du schon ein wenig taugliches Equipment und vor allem so Einiges an Wissen und Verständnis.

-
Du montierst das Teil also in eine Snare (angenommen eine wertige, Gutklingende - ohne dabei deren Klang-Qualität zu beeinträchtigen...?) und kommst von wegen Lichttriggern voll sauber und getrennt von allen anderen Klangquellen zufriedenstellend gut klar??
-
Dein vergeblicher Versuch, Softwaredrummer mit iPad werden zu wollen...

-
bei dem Preis würde ich nicht mehr selbst löten.
MIDI!; Hallo: MIDI; was machst du, wenn du die Snare bestücken möchtest und dir die Bassdrum oder die Toms oder der Monitor oder sonstwas in deinem billigen Sound2Light-Modus dir da voll reinfährt!?
-
jaja, angehende Möchtegern-Software-Drummer mit iPad und GarageBand soll's tatsächlich geben... irgendwie habe ich meine Zweifel...

-
Es geht zum einen um das Yamaha PCY 155 Ride Becken und um das RHH135 HH. Vielleicht kann mir jemand von euch sagen ob das funktioniert
Ich sag jetzt mal nein, vor allem wenn du willst, daß es so (im vollen Umfang) funktioniert wie an einem kompatiblen Yamaha-Modul.
-
Braucht man dafür eventuell externe Controller für Midi oder LIcht?
Also spätestens mit DMX-Lichteffekten, einem USB-DMX-Interface und midifähiger Lichtsteuersoftware (die bei manchen DMX-Intefaces so paketmäßig dabei ist) sollte es problemlos gehen. Es gibt darüberhinaus auch noch DIY-mäßiges Gebastel mit z.B. der Arduino-Plattform (einfach mal auf YT checken).
-
Audeze lcd-2 keine Daseinsberechtigung
Hab mir den gerade nochmal angeschaut und allein durch doppelte Kabelführung an beiden Treibern verliert der meineserachtens die Daseinsberechtigung für den e-Drummer (eine Seite ist schon nervig genug!)...
Die genannten Modelle haben auch alle nicht viel Widerstand; am wenigsten der K-872 mit 36 Ohm; zumindest bei letzterem reicht wohl lautstärkemäßig auch ein schwachbrüstiges "Büchschen" vom billigen Audio-Interface aus, was natürlich gar nichts über den Klang sagt. Auch ein "Magni" wird bei weitem genug Dampf haben, aber selbstverständlich wird der Klang der vergleichsweise höherpreisigen PhoneAmps auch von diesem Ami-Hersteller besser sein, und das selbstverständlich auch an einem K271. Deswegen ist die "sehr gute Qualität", die "den K271 absolut spitze befeuert" eben bei dem Modell höchstens nur mittelprächtig gute Qualität, die den K271 mittelprächtig spitze befeuert. Daß selbst dieses Modell besser klingen wird als die Buchse vom Zoom-Interface, davon kann man ausgehen.

-
Das Verhältnis ist einfach völliger Unsinn.
Den K-271 macht ein LakePeople nicht besser. Wie denn auch? Geht ja gar nicht, oder?
Das teil hat für seine 99$ eine sehr gute Qualität (Performance/Material/Verarbeitung) und befeuert den K-271 absolut spitze.Ja total super wahrscheinlich und nein, geht natürlich nicht
. Mann, probier's halt aus, damit du es durch Erfahrung selbst checkst und lernst und dann Sinn von Unsinn unterscheiden kannst, weil was soll ich da reden: vorgefertigte Meinungen und Behauptungen von Leuten, die keine Erfahrung mit dem speziellen "Subject" gemacht haben, sind zumeist haltlos... 
Und Kopfhörer werden hauptsächlich im hochpreisigen Bereich vom Preis her so gestaltet, daß bestimmte Käufergruppen eben bedient werden wollen, ob du's glaubst oder nicht. Mag ja sein, daß der K-872 hochwertiger ist, aber garantiert nicht 12 mal hochwertiger! Der wird wohl in Österreich statt in China hergestellt, und wenn du die Hiesigen bezahlen willst, mußt du eben krass viel hinlegen. Ich bin überzeugt, daß er jedenfalls ganz ander klingt, als der 271; ob besser oder schlechter für's E-Drumming wird Geschmacksache bleiben, und wahrscheinlich würde man evtl. zu dem Ergebnis kommen: auch sehr gut, aber eben anders.
. -
Du preist hier einen knapp 90€ Kopfhörer an in Kombination mit einem über 500€ teuren Phone-Amp. Warum?
Weil die Kombi super ist.
Und wieso ausgerechnet "Magni"? Der "Magni" ist doch von diesem Hersteller die unterste Stufe (ausgelegt für den preisgünstigen "Consumer"-Markt), welche bis über 800 Dollar raufgeht und diesen Consumer-Bereich eindeutig verläßt

Kopfhörer für 88 Euro haben nicht das Geringste mit "balanced vs unbalanced" zu tun; da verwechselst du was. Und 88 Euro sagt nichts aus, über den Klang eines Kopfhörers (der z.B. vor Jahren auch mal doppelt so teuer war).
Dieses Preisklassen-Klangqualitäts-Verhältnis existiert bei Kopfhörern quasi nicht (kann durchaus sein, daß man ein Modell für 500 Euro nicht im Geringsten mag). Wohl aber in gewissem Maße bei Verstärkern (man kann auch eine preisgünstigere Stufe bei LakePeople bekommen). Da sind dann in den teuren Modellen andere, höherwertige Bauteile drin. Warum haben Hersteller sonst PhoneAmp-Modelle verschiedener Preisklassen, wenn nicht Besonderheiten wie z.B. Röhre oder Zielgruppen-Ausstattung greifen? - z.B. "LakePeople" (Studio-Arbeitstiere) vs. "Violectric" (für den highend Hifi-Markt und somit preislich ganz anders konzipiert) ist beides der gleiche Hersteller.Du kaufst dir doch auch keinen VW Polo und baust da einen Bugatti Veyron Motor ein?! (klar, der würde da eh nicht rein passen aber ich übertreibe absichtlich)
Wie gesagt, in diesem Kontext ist dies ein unsinniger, hinkender Vergleich.
-
In Erwägung ziehen würde ich auf jeden Fall auch, wie gesagt, ein gebrauchtes Fireface UC. Nochmal ein wenig bessere Performance (Latenz) und mega Anschluß- und Routing-Möglichkeiten...

und es gibt (subjektiv!) bessere Akustik-ähnliche Drumsounds.
Oh, es gibt viele Packs für EZ-Drummer, die mega sind, und mit der Fülle an geilem Sample-Material würde ich Toontrack weit vorne sehen, obwohl einige ADPacks auch absolut nicht verkehrt sind:
Einige werden fragen: warum e-Drummen mit EZ-Drummer2? - Es gibt doch SuperiorDrummer2 mit allen möglichen Controls... Die Antwort ist: EZDr2 klingt eben anders und eben auch attraktiv. Ein exaktes Nachbauen des Klangs aus der EZ-Engine mit ihrem DSP ist in SD2 nicht möglich.
Ich spiele oft mit EZDr2, weil bei den Presets der EZX'es klanglich durchaus "die Message rüberkommt"
.AD2 geht auch von den Trigger Einstellungen deutlich mehr
Deswegen sollte man es (EzDr) über den Host steuern, was ich immer "predige" (wenn der CC-Remapping kann, hat man volle variable-Hihat-Kontrolle). Damit kriegt man erstaunlich viel hin. Selbst bei AD2 geht da richtig viel mehr. So versagt z.B. die AD2-Engine komplett beim "Gaten" (Eliminieren) leiser, unerwünschter Midi-Noten (für einzelne Kit-Pieces)...

-
ein Babyface Pro finde ich nicht mal um das vierfache.
Ein gebrauchtes Babyface müßte für um die 300 gehen
.48 KHZ
24 0,5 / 2,8
32 0,6 / 3,02,5ms Ausgangslatenz bei 96KH
Und geht das alles drei glitchfrei klar mit AddictiveDrums? / EZdrummer2? in Reaper?
Die Werte sind gut, werden aber vom Babyface getoppt.
-
Zoom UAS-2 USB 3.0: Addictive Drums mit 1ms Einganslatenz und 2,5ms Ausgangslatenz bei 96KH, 24 Bit. Lt. Reaper.
Was für Werte im Output meldet Reaper denn bei 48 kHz und bei 44,1 kHz, einmal bei 32 Samples Puffer (ist im Zoom-Treiber 32 Samples niedrigst einstellbarer Wert bei 44,1 und/oder 48 kHz?) und einmal bei 64 Samples Puffer?
Latenzmäßig scheint das Teil laut User-Reviews an Intel-USB3-Controllern schon gut zu sein, aber ich habe gerade auch gelesen, daß der Phones-Out unterirdisch ist... Jetzt wirst du höchstwahrscheinlich doch einen zusätzlichen Phone-Amp brauchen, und da sind billige Geräte beileibe keine Verbesserung. Mit zumindest einem Babyface hättest du brauchbaren Phones-Klang onboard gehabt.

-
Ich starte jetzt noch einen Versuch
Also, du bist aber auch hartnäckig... RME ist DIE Studio-Norm und -Qualität; und davon willst du als angehender SoftwareDrummer abweichen??? Von mir aus: ich würde das nicht wagen! Du müßtest doch jetzt schon so langsam gecheckt haben, daß ich immer und immer wieder auf RME-Geräte verweise... Bist du da wirklich finanziell so drauf, daß du sagst, das geht nicht klar? Mein MEGA Tipp: MACH KEINEN KOMPROMISS BEIM AUDIO INTERFACE !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

EDIT: selbst ein "Arturia" Interface, was ich als ganz guten Performanten kennengelernt habe, ist mir nicht wirklich zu 100% geheuer (obwohl ich in dessen Performance Einblick habe/hatte)*; Ein "Zoom" ist mir da noch viel viel weniger geheuer, und auch der Klang wird nicht mithalten können!...
Egal, was jedwede Werbung vermeldet!!!Sieh es (bisherige Fehl-Ausgaben und/oder Rücksende-Trouble) als Lehrgeld!

nochmal EDIT: * es geht ja nicht nur darum, daß ein Audio-Interface mal eben ok funktioniert, sondern neben der Quali in Bezug auf Langlebigkeit und generelle Bauteil-Quali auch um die Treiber-Pflege und den Support: bei RME hast du besten Support aus Deutschland (habe nur gute Erfahrung mit dem gemacht), und du kannst davon ausgehen, daß dein Gerät mit best funktionierenden Treibern (die, wenn was in Argen ist, sofort verbessert werden) für weit in die Zukunft hinein versorgt wird. Also, soll heißen, wenn du beim USB-Audio-Device einmal richtig in Qualität investierst, hast du quasi das Sorglos-Paket für die Zukunft.
