Beiträge von Nick74

    Meineserachtens empfehlenswert: Windows7 audio-optimiert, starke CPU (min. schneller Laptop-i7 o.ä.)!, zusätzlicher Laptop-Kühler, da Steinberg-Audio-Energy-Setting ganz schön Hitze macht, USB-Audio-Interface mit RME-Echtzeitgeschwindigkeit, SSD für die SD3-Lib. :)

    Also ich bin am überlegen, ob ich es nicht mal Folgendes teste: Motion-Unit vom (VH11 oder VH10) bleibt auf niedrig eingestelltem Hihat-Stand mit gekürztem Rod, und dann das Pad dadrüber separat und unabhäng anbringen. Da müßte man das Hihat-Maschinen-Fußgefühl mit uneingeschränkt funktionierendem Handspiel kombinieren können.

    Ganz altes Thema (außer ich will auch mal der Käpt'n sein zur Bestätigung meiner Meinung/Argumentation hinsichtlich Post4 :D ), aber ist mir bei dem Video vom guten Dirk Verbeuren jetzt erst richtig bewußt geworden: warum meint Ihr, spielt er ein separates Controller-Pedal und kein VHx-Dingens, und das (auch noch) in 'nem Referenz-Werbe-Video? Antwort: weil VHx-Dingens nicht taugt, und bestimmt nicht, weil er sich die teure (und angeblich noble) Variante nicht leisten kann. Fragt ihn und die Toontrack-Leute, die sich mit e-Drumming auskennen. ;) ;)

    Also Bastel Dir doch die Tonabnehmer vom DSP an die günstigen HH Becken vom T

    Die sind ja an mit den Zildjian-Sieb-Tellern schon unglaublich greislich; anzunehmen, daß es durchaus noch schlimmer wird mit den Günstigen vom T.


    Sound, der durch den DSP besser, oder zumindest gleichwertig, mit dem Modulsound ist

    Au weia, das wird eng: dagegen finde ish so manchen Modul-Cym-Sound direkt super (obwohl ich den auch nicht wirklich mag) ;)

    Reicht z.B. Molton/Noppenschaumstoff damit die Schallwellen nicht auftreffen oder muss es dicker Verbundschaumstoff sein? Brauch da euren Rat.

    Also Schaumstoff hat nach meinem Dafürhalten nicht ganz die Dichte von Beton... :D Ich glaube du tendierst mit solchen Ideen eher Richtung entkoppelte Schallkabine, was quasi ein hermetisch abgeriegelter, schwingend aufgehängter Raum im Raum ist.

    meinen Keller für ein A-Schlagzeug zu dämmen

    Also bzgl. der Dämmung von Luftschall (der im Fall eines lauten Schlagzeugs natürlich auch beträchtlich ins umgebende Material geht und dann als Körperschall weitergeleitet wird) hilft quasi nur ein dicker "Damm" (= Barriere), was vor allem schwer anregbares, dichtes Material (wie dicke Beton-Wände) ist (z.B. Raum-in-Raum-Bauweise). Die andere Methode sind entkoppelte, frei schwingende Sound-Kabinen, was natürlich kostspieliger Akustikbau ist (das sollte schon auf Profi-Niveau stattfinden, sonst ist da evtl ein einziger Nagel oder sonstwas schuld an der Fehlfunktion).

    Diese Latenz ist dann vielleicht relativ auch bei einem guten Edrumset trotzdem doppelt so hoch und bei nicht so guten guten 3 mal so hoch.

    Also mit doppelt so hoch stimme ich dir zu: wenn deine A-Snare ca 2ms Latenz hat, dann ist der nächst schnellere Modulklang ca 3ms (TD30) und die nächst schnellere Softwarelösung gut 4ms (TD30 als Trigger2Midi-Device + fähiges Thunderbolt-Audio-Device). Bei den "nicht so guten" (bis latenzmäßig schlechten) Modulen wird das mit dem Modulklang allerdings bis mindestens 6 - 7 mal so hoch (Alesis Flaggschiff "StrikePro" laut Bonedo-Test 13ms).



    ..hängt auch vom Spielstil ab. Wenn ich eher langsameres Zeug spiele, fällt mir das vielleicht nicht so auf als wenn ich eine längere Folge von schnellen Snareschlägen spiele.

    Glaub mir, über 10ms fällt einem Erfahrenen immer und überall als unangenehm auf. ;)

    Tipp: hol dir gleich ein schnelles Audio-Interface mit integriertem Midi-Device! Denn um die ziemlich lahme Midi-Latenz von solchen Medeli-Modulen zu kompensieren, sollest du auf ein schon schnelleres Audio-Device setzen. ;)

    Ja aber wenn du ein anderes/völlig neues Preset/Kit auswählst, kommt das doch von der Festplatte, oder erstellst du DAW-Projekte, in denen alle deine Libraries bereits geladen sind?? Das kann ich mir selbst bei heftig viel RAM nicht vorstellen...

    Diese von vielen Kollegen oftmals genannte "Analogie" ist insofern wahrnehmungspsychologisch irreführend bis falsch, weil normalerweise der Musiker selbst nicht 3 Meter von seinem Instrument entfernt steht

    Gut, also ich wollte auf keine Analogie zu einem Musikinstrumentspielenden verweisen, sondern lediglich sagen, daß knapp 3 Meter Schalllaufzeit wirklich nicht viel ist... will sagen, extrem wenig. Bau doch mal einen Flam mit zwei "Knack"-Samples in einer Audio-Spur, die 10ms auseinanderliegen und checke das Playback: das kommt schon sehr wie aus einem Guss.



    2,) Dann Fader etwas hochziehen. So das das Meshfell vielleicht gerade noch hörbar ist aber der Modulsound deutlich hörbar ist.
    Und wieder 6-Stroke als loop.


    Spätestens hier wird auch manchem nicht so pedantischen :D erfahreren Kollegen auffallen, dass die 2.) Variante sich irritierender anhört. Nicht nur "dynamisch" (hahaha)... rhythmisch durch die Latenz bzw. die subtile Verwirrung zwischen zeitnaher Haptik/ zeitnaher akustischen Einfluß des Meshfells und der Latenz des elektronischen Sounds.

    Ich glaube, die Irritation ist eine Summe aus der minimal größeren als natürlichen Latenz, die ein A-Drummer gewohnt ist, und einem bzgl. der Irritation nicht zu verachtenden Anteil an völlig unwirklichem Plastik-Klang. Würde mich interessieren, ob du diese Irritation genauso auch bei einem 9ms verzögerten Snare-Sound von einem gut- und echt-klingenden Drum-Sampler hättest. ;)

    Zitat von »Hajo K«
    Mein billiges Alesis war die Bremse, denn das Ding hing an einem Focusrite-Saffire



    Ok, dann war es wirklich ausschließlich das Alesis. Ich habe ähnliche Erfahrungen mit diversen Alesis-Modulen, zwar vielleicht jetzt nicht so krass mit deutlichem Flam-Versatz, aber eben schon ganz und gar träge. Wenn die Fame-Module auch nur annähernd so wären, würden sie bei mir gnadenlos durchfallen.

    Also ein neuer Test mit einem neuen Fame DD-One-Modul ergab eine Midi-Latenz von ca 8ms: das ist wahrlich nicht berauschend; und insofern muß ich das mit dem "gnadenlos durchfallen" bzgl. zumindest des DD-One-Moduls relativiern, denn das ist sehr kurz vorm "Durchfallen". Ein früherer Test vor ein paar Jahren mit einem DD-6500-Modul fiel mit ca 6 ms jedenfalls besser aus (Vielleicht ist/war das 6500 tatsächlich schneller...wer weiß...). Also, bei 8ms Midi-Latenz von jedenfalls dem aktuellen Fame-DD-One kommt es für die Verwendung als Midi-Controller natürlich noch mehr auf Kompensation durch das Audio-Device an. Mit einem RME USB Device kommt man insgesamt auf ganz wenig über 10ms, und mit einem Thunderbolt Device sind 10 ms locker machbar.
    Nach meinem neuen DD-One-MidiLatenzTest bin ich nicht mehr wirklich überzeugt von dem Ding als Midi-Controller, obwohl ich die Midi-Latenz auch mit 8ms in Verwendung mit schnelllem Audio-Device nicht als völlig unbrauchbar erachte. Mit durchschnittlichem USB-Audio-Interface würde ich es aber eigentlich nicht mehr wagen ;) .



    Alesis hat zumindest bei den Modulen seine eigene Herstellung, unabhängig von Medeli.

    Nachdem Gerald (Forumsmitglied Drumstudio1) das Wagnins "MPS-850" eingegangen ist, berichtet hat (Danke dafür) und die Modulklanglatenz nicht wirklich dolle fand, habe ich nochmal über das Modul-Design (in dieser Preisklasse) Fame vs. Millenium nachgedacht (da aktuell keiner meiner Schüler das Millenium hat -die haben alle Sets von Fame-, habe ich nicht wirklich Erfahrungszugang dazu), und ich komme auf den Gedanken, daß die Millenium-Module von einer unterschiedlichen Herstellung stammen: nämlich Alesis (man vergleiche nur mal das Aussehen der Module MPS850 - Alesis-DM10 oder -Crimson2). Der Bonedo Test vom MPS-850 bestätigt diese Annahme. Im Bonedo-Test wird auch die Modulklanglatenz des Millenium mit 9ms genannt. Leider nicht die Midi-Latenz, bei der ich schon Schlimmes (noch Schlimmeres) von Alesis erlebt habe...
    Ich habe übrigens auch mit meinem neuen DD-One-Test erstmals die Modulklang-Latenz gemessen: die war auch nicht besser als 9ms (eher 10). Aber 10 ms gehen latenzmäßig meineserachtens klar, ungeachtet ob das jetzt Modulklang oder Software-Klang-Ausgabe ist. Wenn jemand wie Drumstudio1 das stark merkt, ist die "Hypersensitivität" und "Pedanterie" dahingehend (wie er selbst sagt :D ) natürlich gewissermaßen schon ein wenig vorhanden. Das ist wie Klangquelle 2 bis 3 Meter von den Ohren entfernt. Die (Hyper)Sensitivität dem gegenüber kann man natürlich einsehen, und natürlich ist eine Roland-Modul-Latenz mit durchschnittlich 4ms angenehmer, und natürlich lege ich z.B. Wert darauf, daß mein Software-Drumming nicht so lahm ist wie diese Billig-Modul-Klangausgabe ;), und natürlich ist jede eingesparte Millisekunde Gold wert. Aber wirklich problematisch wird Latenz für mich und wahrscheinlich den Durchschnittsmenschen zumnindest erst bei über 10 ms.

    einen gebrauchten Rechner mit viel, also richtig viel RAM

    Wozu "richtig viel RAM"? - der gute Mann möchte doch nur AD2 spielen... Ich würde eher sagen normal viel Ram (8 GB z.B.) und auf jeden Fall starke CPU.


    Mit dem Cantabile Peformer kannst du bis zur Ausreizung des RAM´s mehrere VST-Sets beim Hochfahren laden und innerhalb einer Sekunde umschalten

    Das kommt doch bei Drum-Samplern auf die Art der Festplatte an; will sagen mit einer guten SSD geht das Samples-Reinschaufeln (und somit das Preset umschalten) schnell ;) .

    Warum holst du dir keinen dedizierten eDrum-Audio-PC für deinen Keller?? Kostet dich bestimmt auch nicht mehr als ein neues Drumit Three Modul. Der Klang ist natürlich nicht 1zu1 der selbe, geschweige denn von den (klanglichen) Möglichkeiten eines Rechners ;). Wieviele Kits man unterbringt: kommt auf die Kits und deren Auflösung an. Bei einer angestrebten "Immobilie" wie bei dir im Keller spricht doch meineserachtens eigentlich alles für eine Rechner-Workstation.


    EDIT: Bedenke auch, daß die Triggerquality für deine Roland-Cym-Pads (aber auch für deine sonstigen Drum-Pads) generell nicht komplett dasselbe ist wie beim Roland-Modul. ;)