Beiträge von Nick74

    Das One hat die bessere Hihat und größere Pads, richtig?

    Größere Pads schon, aber die Hihat ist schon nicht geil. Ich würde sogar die vom DD6500 (mit Controller-Pedal) mit ausgetauschtem Pad (das schrottige weiche Wabbel-Pad dann als Crash nehmen) bevorzugen, obwohl die klangmäßig keinerlei Zwischenstufen hat, mono ist und auch keine Midi-Controller-Daten ausgibt. Und warum?: weil die DD-One Hihat ein nicht wirklich kontrollierbares, sich drehendes Klump ist, was spielgefühlsmäßig schrecklich ist. Soviel zur "besseren Hihat". ;) Nimm das Roland!

    Über den Roland-Tipp wundere ich mich jetzt ein bisschen, weil das in dem 500€-Thread im E-Drum-Unterforum deutlich so klang, als habe es mehr (und bedeutendere) Nachteile gegenüber dem Fame

    Na so deutlich nun auch wieder nicht:

    obwohl ich insgesamt auch vielleicht das Roland dem Fame vorziehen würde [vor allem wegen nochmal marginal kleinerer Midi-Latenz (für's Software-Drumming feiere ich aufgrund der gesamten Latenzkette jede gewonnene Millisekunde!) und Dual-Hihat-Pad (unterschiedlicher Edge- und Bow-Sound ist hier möglich), sowie vorhandene Hihat-Controller-Range-Daten für Open-Closed-Zwischenstufen], vielleicht aber auch nicht ;) : da wäre ich genau in deiner Lage (mich nicht entscheiden zu können) und würde fast würfeln wollen.

    Die Software-Optionen mal außen vor, einer der Vorteile wäre auf jeden Fall, daß ihr die Becken-Pads standardmäßig niedrig kriegt. Die Bedienung des Modul ist auch einfacher (da gibt es nicht viel (, was man falsch machen kann...)) ;) Obendrein ist das Ding einfach wertvoller, auch für einen evtl. Verkauf. Die kleinen Tom-Pads für die Hängetoms sind für den Anfänger jetzt auch nicht so das Problem, da oberschnelle Wechsel-Figuren und -bewegungen erstmal lange nicht relevant sind. Und evtl. könnt ihr in Zukunft im Computer-Kontext mit dem Teil so Einiges rausholen, was Klangmöglichkeiten betrifft (da ist das Roland schon wirklich besser als das Fame) :) .

    ...und ja, ich würde sagen, wenn es ausschließlich um e-Drums geht, dann wieder Thread wechseln.

    Im Laden stand übrigens ein Carlsbro CSD 500 mit Meshheads. Richtig umgehauen hat uns das jetzt nicht, das Roland TD1 mit Meshheads war da deutlich sensibler in der Ansprache. Beim E-Drum wären wir allerdings eher beim Fame DD6500.

    Mein Tipp: nimm dieses TD1 mit z.B. dieser Fußmaschine (welche durch einen Drum-Teacher eingestellt werden sollte - z.B. wichtigerweise Federspannung für die Kleinen optimal einstellen), dann bist du noch relativ nahe beim FameDD6500-Preis und hast mit Medeli-Unzulänglichkeiten (= Fame-, Millenium- usw. eDrum-Hardware) nichts zu tun (z.B. Höheneinstellungen der Becken-Pads, generelle Qualität und Haltbarkeit).

    7-jährigen Sohn, der zwar bereits Klavierunterricht hat, aber gerne auch Schlagzeug lernen möchte. Da ich zwei regelmäßige Unterrichtstermine pro Woche aktuell zu viel für einen Erstklässler finde...

    Naja, ich erlebe auch viele Kinder, die "gerne Schlagzeug lernen möchten". Dieser Wunsch wird allerdings oft schnell von der Realität eingeholt, wenn es dann ernsthaft zur Sache geht, denn die Vorstellung der Kinder sind vor allem auch in dem Alter ganz schön realitätsfern. Ich finde da den Satz

    Speziell das Schlagzeug ist vielleicht auch nicht unbedingt das einfachste Instrument von der Zugänglichkeit her.

    sehr stimmig, deswegen würde ich auch ein günstiges eDrum besorgen und ganz unverbindlich zum Daddeln und Ausprobieren zur Verfügung stellen. Richtige Technik für richtiges Schlagzeug lernt man eben auch nicht in ein paar Einzelstunden und danach aus Videos (usw.)(Zitat:

    die Idee, ihm ein paar einzelne Einstiegsstunden zu ermöglichen, in denen er zumindest so weit die grundlegende Schlagtechnik lernt, dass er sich zuhause nichts "kaputt" machen kann. Ich würde bei diesen Stunden mit dabei sein, um zuhause auf das wichtigste achten zu können. Zuhause könnte man dann mit Hilfe von Schlagzeugschulen, Videos etc. weitere Erfahrungen sammeln. Mittelfristig kann er dann immer noch wöchentlichen Unterricht nehmen.

    Wenn er duch's Ausprobieren mit z.B. einem eher spielerisch (daddelmäßig) ausgelegtem e-Drum vermeldet, daß er es mit dem Schlagzeug-Lernen richtig ernst meint (ich würde ihm gleich sagen, daß es viel schwieriger, anstrengender und arbeitsaufwendiger sein wird (einen guten oder ihn auch zufriedenstellenden Klang zu produzieren), als das eDrum-Daddeln), kann er es ja mit Unterricht und A-Set wagen... (allerdings finde ich zwei ernsthafte Sachen für die allermeisten 'quasi Nicht-Wunderkinder' auch viel zu heftig, selbst wenn sie älter sind (die weiterführende Schule bis weit in den Nachmittag ist da eben auch der absolute Bremsklotz) ;)


    Und das finde ich bzgl. der noch jüngeren Schwester auch stimmig:

    "musikalische Früherziehung"...Wenn sie da in fitte Hände kommt, lernt sie da richtig wertvolle basics. Riesenvorteil : es sind größere Gruppen von Kindern und die arbeiten echt richtig süße Sachen aus. Die singen, tanzen spielen teilweise auch ein bisschen Orff-Zeugs. Ich könnte denen immer stundenlang zugucken und muss durchgehend grinsen. Da lernt sie das Wesentliche auf ganz einfache Art : Musik macht Spaß. Spielerisch werden dann auch Instrumente im weiteren Verlauf probiert und vielleicht ergibt sich da gleich etwas ganz von alleine...

    Ich könnte mir vorstellen, dass mein Knirps den Gehörschutz gerne auch mal vergisst oder dass er seinen Freunden dann etwas vortrommelt oder die auch mal wollen...

    Ok, da hast du natürlich recht. Kenne als Lehrer das Problem mit solchen quasi selbstzerstörerischen Knirpsen, besonders in mega-lauten, ungedämpften Räumen (oft beobachte ich generell Weglassen des Gehörschutzes aus Bequemlichkeit oder Vergesslichkeit und/oder weil's nicht cool ist). Deswegen sollte man als Eltern unbedingt auf die Raumakustik achten (Dämpfen!). Wenn die Befürchtung der Beratungsresistenz allerdings zu groß ist (habe schon erlebt, wie so ein Knips in die Bassdrum kriecht und der Kumpel soll dann reihauen, usw), bleibt natürlich nur ein Fernhalten, sprich e-Drum mit relativ schwacher Verstärkung. Kopfhörer sind da unbedingt auch auf maximale Lautstärke zu checken.

    1. Gibt es etwas, das gegen das DD6500 spricht im Bezug darauf, dass es von einem Kind gespielt werden soll? Bzw. gibt es da etwas besonderes zu beachten oder ist ein anderes Modell noch kindgerechter?

    Ja: die Becken-Pads müssen für kleine Kinder mit einem Multiklammer-Workaround viel tiefer angebracht werden, da die Konstuktion auf den Säulen absolut zu hoch ist.


    2. Wir möchten eigentlich in der Regel das Schlagzeug hören können, d.h. mit Verstärker betreiben, und nur begründet je nach Situation Kopfhörer verwenden. Habt ihr da einen Tipp für einen Verstärker, also eine kompakte Box mit integriertem Verstärker, ausgelegt für kleine Räume und mit der Möglichkeit, später auch mal eine E-Gitarre oder so mit anzuschließen?

    https://www.musicstore.de/de_D…AP-30-/art-DRU0014598-000


    3. Was macht einen speziellen Schlagzeughocker aus? Der Stuhl am Kinderschreibtisch ist nämlich ein (sehr guter) Drehhocker (Swoppster), vielleicht kennt ihn jemand https://www.swoppster.de/ Sofern das Drumset also im Kinderzimmer Platz fände, wäre so ein Hocker dann geeignet oder muss es unbedingt ein echter sein?

    Der Drumhocker muß feststehen und darf sich nicht wegbewegen (wie dieses Teil auf Rollen). ;)

    Das Verhalten ist sogar beim TD50-Flaggschiff genau das gleiche. Bleibt abzuwarten, was das Zukunfts-USB-TD50-Hihat-Pad da bringen wird, vielleicht wird's ja wesentlich authentischer; auf jeden Fall wird es noch viiiieel teurer. Hihat-Pad dann vielleicht für knapp 'n Tausi?! Ich glaub schon! ;)


    Das von dir gewünschte Verhalten läßt sich mit Hihat-Controllern, die Werte für die "openness" ausgeben (also auf jedefall alle Roland-Module), in gewissem Rahmen mit zumindest "Toontrack"-Drumsamplern realisieren. Schwachpunkt dabei sind die Open-Closed-Stufen des Sample-Pools bzw. deren Übergänge, die (je nach Hihat-Modell unterschiedlich stark ausgeprägte) Artefakte im Sound ergeben. Bislang ist dies (die Toontrack-Engine oder ähnlich Funktionierende) die einzige Möglichkeit die Hihat mit dem gewünschten Feature zu versehen. Es gibt in SuperiorDrummer und EzDrummer2 Hihat-Modelle, die gehen da ziemlich unauffällig gut klar. :)

    Ich hab das TD1 heute nochmal bzgl. Hihat-Controller-Daten getestet (= Hihat-Controller-Range für Open-Closed-Zwischenstufen - welche entgegen der Aussage von vielen "Fach"-Händlern* absolut tauglich vorhanden ist!, was schon der Wahnsinn ist, bei so einem "Modülchen" (und auch das alte "HD1" konnte das schon)) und muß sagen und bestätigen, daß dieses TD1-Modding für Software-Drumming schon was hat (vor allem preis-leistungsmäßig im Gegensatz zu z.B. Medeli der Fame DD6500-Qualität, welche keinerlei HH-ControllerDaten ausgibt) und in seinem Rahmen schon durchaus tauglich ist, wenn man wesentliche Features wie Midi-Latenz, Trigger-Qualität, Hihat-Open-Closed-Range und generelle Hardware-Qualität (auch der Elektronik) betrachtet. Durch die von mir jetzt save bestätigte HH-Open-Closed-Range (die genauso gut funzt, wie jedem anderen höherpreisigen Roland-Modul) gibt's meinerseits jetzt nochmal eine Extra-Empfehlung für so ein TD1-Software-Drumming-System. :)


    * Es ist schon der Hammer, wie wenig Ahnung diesbezüglich die lieben Fachhändler aufweisen: so bekam ich auf die Nachfrage, ob denn das TD1 CC-Daten für die Hihat ausgibt von allen Fachberatungen (-> e-Drum-Abteilung) renommierter, großer Musikalienhändler immer die eine Antwort: 'nein, für solche Ansprüche müssense schon mindestens Roland-Modul Mittelklasse kaufen.' Tststs...und ich hab' bei so einigen angefragt ;)

    Leider hat die HH nur drei Stufen und ich weiss (noch) nicht ob das Modul die Controllerwerte für die HH ausgibt.


    Das hast du wohl vergessen?:


    das klingt doch schon mal nicht schlecht...


    Das Alesis scheint mir doch hochwertiger von der Hardware. Doch soundtechnisch und Latenz (via Midi)?

    Sound bzgl. AkustikDrumsEmulation: ein Grauen (wie bei nahezu allen eDrum-Modulen ;) ), Midi-Latenz: gerade bei Alesis ist die zumeist unterirdisch. ;)

    Hier ist ein schönes Foto von einer drum tec Bassdrum


    https://www.sticks.de/equipmen…pro-serie-padset-im-test/


    Genau das ist dieser Visco-Schaumstoff. Ich bin überzeugt, daß dieses System (diese Bauweise) die einzige Methode ist, eine wirklich klargehende e-Bassdrum zu bewerkstelligen. Da hat man auch nicht das Geringste mit diesen sich unsäglich anfühlenden Ball-Beatern zu schaffen, geschweige denn mit einem harten Meshhead... ;)

    M-Audio Fast Track Ultra 8r bei Ebay aus. Von den Features her, würde das wohl gehen, oder?


    Mein Tipp: Mach's nicht! Du willst doch eine richtig gute Gesamtlatenz, oder nicht? Preislich vorsichtig rangehen ist zwar schön und gut, kann dir aber gleich alles vermiesen. ;)

    Zu welchem Interface würdet ihr mir raten?


    Zu einem, bei dem die Treiber und die Performance ezellent sind, da du ja im kritischen Echtzeit-Bereich werkeln willst, und das noch mit Multi-Outs:


    Firewire: RME Fireface 400, Focusrite Saffire Pro 40 (beide vom Gebrauchtmarkt)


    USB: RME Fireface UC


    Denke für die Multi-Outs vor allem auch an eine potente CPU!


    Viel Erfolg :)

    Ein paar gute Akustiksounds reichen mir voll und ganz. Wozu diese Technosounds....ich will Schlagzeug spielen und nicht einen auf Marusha machen

    Tja, da hast du ja ganz schön auf's falsche Pferd gesetzt, denn genau das (paar gute Akustiksounds) hat das Ding nicht. Hör dir mal die angeblichen Snares und Toms von einem solchen Roland-Modul an, dann weißt du, daß du damit lieber hättest Techno machen sollen, denn im Gegensatz zu den völlig besch...eidenen Akustik-Drums-Emulationen gehen so manche EDM-Sounds vom Modul halbwegs klar. ;)

    Um einerseits wieder "fit" zu werden und auch für die gemeinsamen Proben üben zu können


    Roland TD-1...- es nimmt so toll wenig Platz ein (warum sich diese anderen eDrums mit ihren Racks antuen)


    Dann solllte aber auch bei den "gemeinsamen Proben" genau so ein Mini-Non-Radius-Ding stehen, weil ansonsten das Üben von (eben kaum vorhandenen) Moves auf sowas für die Übertragung auf ein normales Kit wenig Sinn macht. ;)