Beiträge von Nick74

    Also nochmal die entscheidende Frage, da du darauf nicht geantwortet hast:

    Meinst du den TD11-ASIO-Treiber mit kleinstmöglichem Buffer-Setting?

    -> also sind 3ms Audio-Ausgangslatenz damit (mit TD11 ASIO) absolut und auf unbegrenzte Länge glitchfrei :?:


    Und dann nochmal die Frage, die im o.g. Kontext genauso unbeantwortet geblieben ist:

    Wenn dem so wäre, mit glitchfreier native-TD11-3ms-Ausgangslatenz, versteh' ich nicht, warum du Asio4All überhaupt erwähnst/benutzt, und dann verstehe ich auch deine Latenz-Bemängelung nicht, denn die (zu viel Latenz) gibt es damit dann ja nicht.


    Du brauchst Latenz nicht zu messen: wenn dieser Wert stimmt (außer dein Freeware-Sequenzer meldet falsch; check mal z.B. in Reaper!), hast du eben keine störende Latenz, deswegen kapier ich ja eben nicht warum du mit 3ms native ASIO vom TD11 Latenzprobleme anmeldest? ;)

    Abgesehen davon, dass die Pre-Amps und Wandler sowieso nicht so das Wahre sind. Meine Empfehlung ist daher ein besseres Interface. Z.B. das Focusrite Scarlett 18i20. Ich habe sehr viel mit verschiedenen Exemplaren der Vorgänger Serie (Saffire mit Firewire Anschluss) an verschiedenen PCs gearbeitet und kann da eigentlich nur gutes berichten.

    Kann ich bestätigen und auch empfehlen: der Klang eines Focusrite-Interfaces hat mit einem Behringer wenig gemein.

    komme ich mit meinem i7 locker auf 3ms mit dem TD11


    Meinst du den TD11-ASIO-Treiber mit kleinstmöglichem Buffer-Setting? Wer (welche Software) zeigt dir 3ms im Audio-Ausgang(?) an? Welche(n) Drum-Sampler (in einer DAW? ->welche?) spielst du? Und es läuft damit ohne jegliche Glitches?? Welcher i7 genau (Bezeichnung)?



    sonst ertrage ich die Sounds vom TD11 nicht mehr und die Latenz vom PC nicht mehr


    Wenn dem so wäre, mit glitchfreier native-TD11-3ms-Ausgangslatenz, versteh' ich nicht, warum du Asio4All überhaupt erwähnst/benutzt, und dann verstehe ich auch deine Latenz-Bemängelung nicht, denn die (zu viel Latenz) gibt es damit dann ja nicht. Ich habe jedoch ganz andere Erfahrungen mit dem TD11-Treiber bei Minimal-Buffer auf unterschiedlichen CPU's, nämlich daß es äußerst unperformant läuft, will heißen, bei halbwegs einigermaßen CPU-Load vom Projekt gab es nur Glitches oder NonStop-Gebratzel. Wenn's bei dir nicht so ist, dann frage ich mich, was für ein schmales DAW-Projekt/Sampler du mit welcher 5-Jahre-alten-i7-Laptop-CPU spielst?


    Und klar, TD11-Modulsounds sind nicht tragbar :D , da stimme ich dir absolut zu.

    Wo man ein wenig aggressiv werden könnte: um 450 für das ganze Drumset hat dieses Modul MIDI IN, und das ATV aD5 um 1000 Euro fürs Modul alleine spart sich dieses Feature.


    Die Mono-Tom-Pads würden mich beim ATV viel aggressiver machen ;)

    Vor allem ist es nicht immer gleich: Mit Asio4all hatte ich auch 2 mal das unerklärliche Phänomen das ich den Buffer auf 0,9 ms runterbrachte und es trotzdem funktionierte, mit Kophörer am Laptop tadellos. Leider kann ich das nicht mehr nachstellen.

    Laß es dir gesagt sein, Asio4All ist für eine sensible Angelegenheit wie Echtzeit-Drumming einfach nur ein grottiger Krampf.


    Der ASIO Treiber vom TD-11 kommt auf 2,2ms und selbst das ist zu viel(weil wie ihr erklärt habt ja an anderer Stelle auch genug verloren geht).

    Wenn die Latenz des Audio-Ausgangs auf 2,2ms käme, wäre alles super. Mach das doch mal mit dem TD11-Super-Audio-Interface, indem du die kleinstmögliche Puffergröße setzt und berichte von den Glitches (oder brazzelt es sogar non-stop?) ;)


    Laß dich nicht entmutigen, wenn du die Hardware schlau zusammenstellst geht's ab mir Spaßfaktor1000.

    Also schuld ist hier ganz klar das Fame-Modul, was zwar beim manuellen "Choken" eine PolyPressure Midi-Message mit Wert 127 sendet, beim Loslassen jedoch nichts mehr sendet. Also bleibt der Wert 127, obwohl beim Loslassen eigentlich wieder Wert 0 für das Zurückkehren in den Ausgangszustand gesendet werden müßte (was beispielsweise bei einem Roland-Modul passiert).


    Man kriegt diesen Medeli(=Fame)-Modul-Bug aber mit einem relativ simplen Software-Workaround hin, den ich mit Bidule programmiert habe. Der sendet dann immer nach einem PP127-Event nachzeitig den Wert 0.


    Wenn man für sein e-Drumming eine andere Host-DAW benutzt (oder benutzen möchte, z.B. einen Spurensequencer), keine Bange: Bidule (was zur Echtzeit-Midi-Editierung ein maximal potentes Tool ist) läßt sich sehr komfortabel und quasi latenzfrei einbinden.


    Bei Interesse PM an mich. :)

    Nachtrag:
    Ich habe allerdings wenig Hoffnung, daß die paar Ableton-eDrummer-Hanseln mit A-DrumSound-Emulationswünschen dahingehend groß Gehör finden werden (AL-User kommen zu überwältigender Mehrheit aus der EDM-Szene, die noch nie nach Cym-Choke gekräht hat oder jemals wird). Das fehlende PolyPressure-Ding ist ja der Entwicklung schon lange als "missing" bekannt, und jetzt ist ja erst kürzlich die 10er Version rausgekommen ohne der Geschichte auch nur ein Atom Aufmerksamkeit gewidmet zu haben. Bei der AL-Entwicklung ist das höchstwahrscheinlich Punkt 1000 auf ihrer Agenda-Liste...


    Von daher teste den Workaround; die Sample-Playback-Engine in Drum-Rack/-Sampler ist jedenfalls sehr fähig. ;)

    AL ist ein Sequencer-Spezialfall welcher keine Poly Pressure / Polyphonic Aftertouch - Midi-Messages kennt (wurde ursprünglich halt überhaupt nicht für eDrummer mit Cym-Choke-Bedürfnissen entwickelt; ich kann dir nur empfehelen dich auch im AL Center Code Forum zu beschweren*), weswegen du es mit SD3 vergessen kannst. Das einzige, was ich dir dahingehend anbieten kann, ist ein von mir entwickelter Workaround mit durch AbletonLive-Drumrack or -Sampler abgefeuerten Cym-Samples, was sehr gut funktioniert :) .


    Stellungnahme bzgl. fehlenden PolyPressures vom AL-Support war, dies als Feature-Wunsch im Beta-Tester-Forum anzumelden.

    ("Melde Dich zuerst in Center Code an. Falls Du noch keinen Centercode Account haben solltest, biite anlegen.
    Innerhalb des "Live 10" Projekts findest Du einen Link zu "Suggestions" . Dieser befindet sich innerhalb der "Feedbox" auf der linken Seite. Hier kannst Du Dein Feedback zu bereits veröffentlichten Anregungen und Wünschen abgeben, aber eben auch Deine eigenen Vorschläge eintragen.")


    https://ableton.centercode.com/welcome/

    ich würde die UR und auch das Komplete jedem onboardsound und TDirgendwas vorziehen, darum ging es ja hier, nicht um die max bestmögliche Lösung.

    Klar, das würde ich auch. Trotzdem hier nochmal mein Tipp für ein Desktop-PC-System: Win7 + gebrauchtes Focusrite Saffire, welches dem UR klanglich sowie latenztechnisch überlegen ist. Damit kriege ich im Audio-Ausgang in Cubase sogar 2,1 ms bei 48kHz hin, ein sensationeller Wert für ein Nicht-Thunderbolt-Device. Als FW-PCIe-Karte nehme ich dafür eine "Dawicontrol DC 1394 PCI-Express", eine 40 Euro-Karte mit einem TI Chipset, welches noch ausgezeichnet unter Win7/8 läuft. Insgesamt kommt man da beim kleinsten Saffire-Device (Pro14) preislich auf ca 120,- und hat wirklich eine Top-Lösung. Bester Tipp ever!

    Wenn der Bass im Proberaum 6m wegsteht hört man den mit einer Latenz von ca. 20ms kaum einer würde sich daran stören.

    Wen meinst du denn, wer stört sich nicht daran, der Bassist, der 6m von seinem Speaker entferntsteht? Ich weiß sehr wohl, daß sich auch viele Gitarristen/Bassisten mit zu viel Latenz sehr unwohl fühlen! Den Drummer, der den Bass oder die Gitarre aus 6m Entfernung hört, stört dies nicht, da sein attackreicher Drumsound dagegen völlig dominiert, und er ist ja schließlich der vorgebende Dirigent. Wenn jetzt aber der Gitarrist/Bassist allerdings auch wieder 6m vom Drumkit entfernt steht, wird es sich hochschaukeln, und wenn generell die Laufzeiten von den Klangquellen der Instrumentalisten einer Band noch heftiger werden, denke ich nicht, daß das gut klargeht; so ein Band-Szenario (alle stehen >6m ohne Monitoring auseinander) ist allerdings praktisch auch nicht vorhanden ;) .


    Audiointerface für um 100 Euro...weils einfach auch klingt

    Naja, die Frage ist, wie klingt denn ein billiges Interface?... Ich kann euch versichern, daß die ganz billigen Dinger klanglich meist nicht der Wahnsinn sind - das TD11 fällt da im Vergleich ganz bestimmt nicht viel ab. Wenn man allerdings ein wenig Ahnung und Erfahrung von Herstellern und Modellen hat (oder sich aneignet), kann man sich schon was toll Klingendes zulegen, und besonders auch im Hinblick auf guten Kopfhörer-Klang sollte man sich unbedingt einen guten Phone-Amp zulegen, bevor man seinen wertigen Kopfhörer in eine schwachbrüstige Billigbuchse steckt ;) . Mit tauglichem Equipment wird dann das e-Drumming zumindest klanglich zum Highlight.


    Und vielen Dank, faenger, für die Anerkennung.

    Du willst mir etwas einreden.


    Nö, ich biete lediglich jedem, der mit evtl. wenig Ahnung meint, latenzfreies eDrumming mit Software-Samplern zu spielen, mit meiner Erfahrung an, sich der Latenzgeschichte bewußt zu werden. Was glaubst du, was ich alles an Leuten erlebt habe, die so vor sich hingetrommelt haben und meinten es wäre alles in Ordnung, und ich habe sofort die Latenz gemerkt... was hast du noch gleich, ein Steinberg UR und ein Fame-Modull?... nun das kommt doch locker auf über 10 ms...kann ja sein, daß du's nicht merkst und für dich alles super ist und du meinst, ich würde dir was einreden wollen... ;)


    Edit: Beispiel: Wenn du eine Akustiksnare spielst, dann hast du ca 2 ms Schalllaufzeit-Latenz (ca 30 cm = 1 ms). So jetzt packe da z.B. 10 ms drauf: glaubst du wirklich das ist noch komplett das Gleiche?

    Das "Latenz ist nicht alles" schaut irgendwie blöd aus so wie du es aus dem Kontext gerissen hast. Ich glaub in meinem Post sieht man das ich nicht die Wichtigkeit der Latenz runterspielen wollte, sondern eingestehen das es auch andere Aspekte gibt wieso man vielleicht 200 Euro in ein Audio Interface investiert als nur Geschwindigkeit.

    ok, wenn ich das aus diesem Kontext gerissen habe, sorry dafür. Und sehr richtig, es gibt auch den wichtigen Klang-Aspekt und nicht zuletzt den Routing-Aspekt eines Audio-Interfaces...


    Alternativ kann mans ja auch über Lautsprecher abspielen und das Geräusch vom Gummi-Becken mit dem aus dem Lautsprecher vergleichen. Vor allem bei der Hi Hat. wenn ich das Gefühl habe ich höre zuerst Gummi und dann erst das Geräusch aus dem VST ists wieder zu viel.


    Sehe ich das richtig?

    Eher nein, denn wenn du die Latenz schon richtig hörst (Lautsprecher haben übrigens, je nach Entfernung, immer mehr Laufzeit als Kopfhörer und der Pock-Sound vom Pad-Anschlag ist sehr weit außerhalb des monitornierten Drumsounds, weswegen das meistens nicht zuletzt auch für eher Unerfahrene sowieso problematisch ist, mit dem genannten Vergleichen), geht's natürlich gar nicht bzw. ist alles wortwörtlich zu spät! Mach dir mithilfe eines Spurenseuqenzer-Programms erstmal ein (akustisches) Bild von z.B. 20 ms Latenz, dann weißt du wie lang bzw. vermeindlich gering das ist. Trotzdem ist 20ms für einen Drummer schon längst NoGo. Bester Tipp, den ich dir geben kann: miß deine Gesamtlatenz und setzte jedenfalls alles daran, auf max. 10ms zu kommen! ;)

    Die Latenz war mit meinem Fame DD-One bei 6-7ms (ohne Audio-Interface) und lief ohne WLAN und mit dem ASIO4ALL-Treiber stabil.

    Wenn dir das deine Software gemeldet hat, ist deine Gesamtlatenz eher schrecklich, allein das Fame hat schon mehr Midi-Latenz als ein Roland-Modul (ca 3-4ms), dann kommen noch Wandlerlatenzen dazu und schwupps bist du bei deutlich über 10 ms. Der Kollege sagt zwar

    Latenz ist nicht alles.

    , aber allein im Hinblick auf den Schlagzeug-Lernen-Aspekt will man sich doch lerntechnisch nicht an Latenz adaptieren. Ohne gute Latenzwerte wird eher umgekehrt ein Schuh draus, dann ist nämlich alles nichts. ;)


    Asio4all ist ein fauler Kompromiss und taugt nicht für Echtzeitspielen, da die Latenzen hörbar zu hoch sind.

    Wer mit Asio4All trommelt und es doll findet, dem ist eigentlich kaum noch zu helfen... Deswegen ist auch das TD11 unbrauchbar (Zitat:

    für die anderen ist das TD-11 als Audio Interface inakzeptabel

    ), da es vom nativen Treiber her beschi... ähm ...eiden ist, und mit Asio4All das dann über den WindowsKernel einzubinden, ist schon 'ne richtig blöde Idee. ;)

    Einen aktuellen leistungsstarken Rechner braucht es dafür nicht.

    Naja, kommt absolut auf die Projekte und die Software an, die man spielt. Das genial klingende SimonPhillips-Kit in Groove-Agent z.B. kann man ohne dollen i7 komplett vergessen, da GA mit fett Audiomaterial heftigst in die CPU reinhaut. Wenn man aber z.B. ohne komplexes Einzelausgangs-Routing nur eine Instanz vom alten SD2 spielt und auch ansonsten keine ressourcenhungrigen Effekte am Start hat, reicht meistens auch eine relativ schwache CPU. Merke: je kleiner die Latenz, umso besser muß die CPU sein, von daher würde ich bei meinem dedizierten eDrum-Rechner als allerletztes an der CPU sparen!


    Wie misst du die Latenz? Eigentlich interessiert mich ja die Latenz vom Auftreffen des Sticks am Fell bis zum Sound in meinem Kophörer. Und das ist nicht so leicht.

    Man nimmt mit einem Mikrofon direkt am Pad den Schall auf, nimmt das Midievent auf, und den Sound den zb der Softwaresampler daraus macht. Jetzt kann man in der DAW ablesen wie viel Zeit zwischen Midievent und Sound liegt, dazu addiert man noch die im Treiber angzeigte Ausgangs und Eingangslatenz und hat seine Gesamtlatenz. Das schnellste Signal ist das vom Mikro, dann kommt das Midi, dann der ausgegebene Sound.

    Um Fehlerquellen auszuschließen würde ich es immer so machen: Wie man seine Latenz wirklich mißt: kleines Gummipad, Speaker sowie Mic mit gleichem(!) (möglichst kleinen(!)) Abstand zueinander positionieren. Transientenreiches Sample als VSTi-Ausgabe aus dem Speaker. Recordet wird das Mic in einer DAW auf zweitem Rechner. Miß bei der Wellenform der Aufnahme den Abstand der Transienten (bzw. Startpunkte) von "Pock" (Stockaufschlag auf dem Pad) und Sample.


    einfach mal mit der billigsten Lösung anfangen

    Wenn du auf die höchstwahrscheinliche Ochsentour und Odyssee klarkommst (kommt natürlich immer auf die Ambitionen an...), fang billig und ohne Plan an; wenn du dir den Krampf und Kampf ersparen möchtest, rate ich dir, Hilfe von Leuten zu holen, bei denen es optimal läuft und deren Rezept quasi zu kopieren.


    Wenn SD2 oder EZD2 mal verrückt spielen aus irgendeinem Grund oder Windoof mal meint, eine Warnmeldung ausgeben zu müssen oder mal was zu laut eingestellt ist oder sowas, bläst es einem die Trommelfelle weg

    Warum sollte bei einem System, das problemlos und störungsfrei läuft (was eigentlich schon erstmal die Voraussetzung für Spaß mit Software-Drumming ist!) SD2 oder EZDr2 verrückt spielen?: das ergibt keinen Sinn... Und Windows-Sounds hat man selbstverständlich auf seinem Audio-Rechner abgeschaltet ;) ;) ;)