Beiträge von Nick74

    erst den Rechner einzuschalten bevor ich spielen kann


    Bei einem modernen, leistungstarken, dedizierten Audio-Rechner-System ist das heutzutage ein Sache von meist nicht viel mehr als 'ner halben Minute bis alles hochgefahren und geladen ist (selbst gigabyteweise Sample-Material!). Beim Konfigurieren kann man sich als Neuling auch professionell helfen lassen bzw. erstmal alles konfigurieren lassen. Ist insgesamt dann komplett stressfrei und auch preiswerter und komfortabler, als man denkt, besonders wenn man dann sehr bald den unglaublichen Mehrwert im Vergleich zu den Modulsounds checkt und zu schätzen weiß. ;)

    Über Computer kannst Du bei beiden auch noch Superiordrummer anschließen und bist also nicht auf die Sounds vom Roland angewiesen.


    Guter Punkt. Check mal, was für viele super tolle Sounds es in der virtuellen Welt für verhältnismäßig extrem wenig Geld gibt. Damit macht e-Drummen Spaß. Viel mehr als meineserachtens auf einem pappig klingenden A-Set mit DrumTecPro-MeshHeads und schrecklich dünn zischelnden LowVolume Cymbals, ganz zu schweigen von was Ausgestopftem/Totgedämpftem. ;) Und Schallpodest bauen! A-Getrommel jedenfalls lauter als e-Geklapper und oft der Grund für Nachbarschaftstreit; würde ich also gar nicht erst versuchen.

    Könntest Du mal ein Foto posten, wie das ganze dann in der Praxis aussieht? Das Teil ist ja nicht unbedingt für einen Drumhocker designed...


    Da ein Photo wenig bringt um die Konstruktion mit zwei Brettern genau zu verstehen und einzusehen, habe ich mal eine Skizze gemacht. Ich habe den Ibeam an meinen Dixon Kinde Sattelsitz befestigt. Bei Dixon gibt es immer nur dieses schön smarte Metall-Kreuz als Befestigung (und nicht irgend eine Platte), von daher optimal für die Konstruktion mit einem dreiecksförmigen 15 Millimeter dicken Brettchen zum Aufbocken.

    Ich würd's für den Preis nicht machen. Max 700,- VB. ;)


    EDIT: 700 würde ich nur geben, wenn es alles funzt und es äußerlich noch einen super Eindruck macht. Wenn es einen für das Alter entsprechend abgenutzten Eindruck macht, eher Richtung 500.

    Definitiv Ableton Live! Man braucht auch dafür keine externen Playback-Engines. Aber damit Video-Launch z.B. durch Pad-Anschlag (weitere Pads oder sonstwelche Midi-Events können weitere Videos abfeueren (umschalten) oder auch (Video)-Playback stoppen) reibungslos funktioniert, sollte ein Midi-Workaround über ein fähiges Midi-Editierungs-Tool (wie z.B. Bidule) erfolgen, da das Ganze ansonsten etwas buggy und unzuverlässig ist (schuld ist die Playback- und PlaybackStop-Funktion über Midi-Fernsteuerung, die ja in ersterem Fall gleichzeitig zu den entsprechenden Startzeiten der entsprechenden Videos im Arranger gesteuert werden muß. Vid-Playback in AL läuft nur über den Arranger.). Habe da mal ein Bidule-Preset für entworfen: damit läuft es dann absolut smooth! :)

    Habe es jetzt endlich gewagt mit dem IBEAM (VT-200), nachdem diese klumperten runden Motoren-Shaker a la Buttkicker und ThroneThumper alle (habe mehrere Austauschgeräte bekommen) versagt haben (durch Doublebassdrum-Spiel sehr schnell kaputt gegangen sind), und was soll ich sagen; bin bis jetzt restlos begeistert. Für 400 Euro (IBEAM + t.amp E400, welcher als Verstärker vollkommen ausreicht!) bekommt man definitv Shaking-Qualität wie bei Porter&Davies (ich hab die auch getestet, und hatte aber keinen Bock auf ein fixes System für über 1000), bloß eben sehr viel preisgünstiger. Hat mit dem Feel eines Rund-Motor-Shakers auch nicht viel gemein: soll heißen, es ist weniger latenzbehaftet und vor allem viel musikalischer, da aus dem Teil wirklich Musik rauskommt und nicht nur Motorenvibration. Und es ist eben kein fixes System wie bei P&D, sondern flexibel, d.h. es kann also auch unter einem anderen Sitz (eine andere Sitzform) angebracht werden. :) Und er ist super kompakt (zumindest die aktuelle Version "VT200") und lange nicht so klobig, wie diese großen Rund-Motoren-Dinger.


    Wenn man P&D-Preise bedenkt, und daß z.B. der auf jeden Fall für heftigeres Bassdrum-Spiel richtig untaugliche Pearl ThroneThumper schon 339 Euro kostet, wird einem klar, daß die 400 Euro auch wirklich nicht zu happig sind.



    BTW, was können die bisherigen Ibeam-Besitzer langzeiterfahrungsmäßig berichten? Gibt es darunter jemanden, der auch viel Doublbass spielt? Hält der Ibeam durch? Welche Version habt ihr die alte (VT-300) oder schon die neue (VT-200)?


    Und gibt es Langzeiterfahrung von Viel-Doublebass-Spielern mit einem P&D-System?

    Der Beater bleibt nie im Fell. Dies ist halt bei E-Drum nicht sinnvoll und man kann ja die Lautstärke über die Moduleinstellungen an die Möglichkeiten des Fußes anpassen (deshalb ist Heel-Up mit E-Drum auch eigentlich nicht "notwendig")


    E-Drum oder nicht, in Bezug auf gute Fußtechnik sind diese Aussagen ziemlicher Nonsense, den ein Anfänger eigentlich nicht lesen sollte. ;) Gerade bei e-Drums (und auch gerade für Anfänger) bringt ein Stehen im Pad eine wirkliche Fuß-Ruhe für die Ruheposition ohne klangliche Nachteile/Konsequenzen. Und Heel-Up ist die Technik mit der man z.B. schnelle Doublebass-Teppiche bewerkstelligen kann und sollte (und auch sehr schnelle Doppelschläge), also abgesehen von der Velocity-Reaktion, die man ja bei e-Drums verfälschen kann (Anfängern ist von einem Extrem-Setting dringend abzuraten!), was hat Fußtechnik mit e-Drums im Gegensatz zu A-Drums zu tun? : eigentlich gar nichts!



    Zitat

    Wobei man vielleicht mal klar erwähnen sollte dass heel up (oder ich nenne es mal mit dem ganzen Bein zu spielen) nicht zwangsläufig was damit zutun hat den Beater am Fell stehen zu lassen.

    Jawohl, das sollte ebenfalls klar sein!

    Ein kleines Problem hat sich jedoch noch ergeben:
    - Über die Fußschalter lässt sich einfach kein Midi ausgeben


    Ist denn die Switch-Funktion ("Pad/FS Control") für die Fußschalter aus? Dann müße man mit den Fußschaltern doch Sounds triggern und somit Midi-Noten generieren (und Notennummern zuweisen) können (auch wenn's nur eine fixed Velocity ist). Im Bereich des Empängers kann man dann mit fähiger Software je nach Bedarf die Message remappen.

    Black Metal Produktionen...Wirkung


    Finde ich gut, daß auch mal Underground genannt wird. Ich habe in vielen Fällen seltsamen (Demo-)Klang, der absolut unprofessionell und unkonventionell daherkam ziemlich gefeiert (Beispiel). Die breiigen, einlullenden Gitarrenwände von vielem (Atmospheric)Blackmetal sind zumeist das Gegenteil von klar und analytisch: Beispiel Atmospheric Black + Beispiel gelungene beängstigende Atmosphäre, die ohne das entsprechende Soundgewand kaum möglich wäre + Beispiel Rasierapparatgittarren treffen auf Holzbrett-Snaresound, törnt aber.

    Mix 3 (AAXplosion)


    Würd' ich sagen insgesamt ganz gut gemacht, obwohl Drums im Chorus in den Hintergrund geraten, was ich ändern würde. Auf jeden Fall ist der nicht so stechend (Höhen und hohe Mitten) und chemisch, und ich würde m_tree (auch bei der Nachbesserung) raten von dieser Schärfe 'n richtiges Stück runterzugehen (für mich nerven diese Frequenzen sehr schnell und sind unangenehm bis wehtuend) und auch einen viel passenderen Hall zu wählen (den hat AAX ME auf jeden Fall besser hingekriegt).

    Mit der passenden Beckenaufnahme könnte man das am normalen Beckenständer fest machen.


    Ja, nee, für das CY5 (vor allem eben als Hihat) will man doch bevorzugt die untere große Halte-Scheibe nehmen, die dabei ist und die der Sache richtig Halt gibt. ;)

    Habe selbst den AKG 271 Studio: sehr gut, aber nicht mehr verfügbar


    Der MK2 aber schon. Ist quasi derselbe und sehr empfehlenswert, obwohl mir der erste noch besser taugt.



    Zitat

    Wenn der Fame was taugt würde ich auf jeden Fall mal den um 29 Euro probieren, für den Anfang.


    Vergiß es, ich kenne den und die ganzen Fame- und t.bone-Dinger: die sind bestenfalls gefühlt mehrere Lichtjahre vom K271 entfernt. ;)



    EDIT:

    Dazu verfügt der Kopfhörer über eine sehr langes Kabel.

    Nämlich ein entsetzliches Spiral-Kabel...

    Beim Testen aber nicht den Einfluß des evtl. akustisch unoptimierten Raums (der unter anderem den Klang verbiegt wie ein Frequenzfilter) vergessen. Mein Tipp bei der Anwendung von Speakern, vor allem bei solchen Räumen, aber auch oft ansonsten: IK-Multimedia ARC2. Damit wird Sound bei fast egal welchen Lautsprecheranlagen unglaublich geiler (übrigens, vergiß es, das mal eben mi 'nem EQ so hinzukriegen), und das Anlagenmodell und sein Preis rückt zumeist ein wenig in den Hintergrund. :)

    Gibt es denn welche, die für Sampler-Sounds besser wären?


    My 2 cents: DER Kopfhörer für geile Drumsounds von geilen Sample-Libraries ist der AKG K271. Der ist ganz anders als alle anderen (teste es!), hat eine äußerst attraktive "breite Bühne". Halt nicht so narrow und monaural anmutend und vor allem lange nicht so langweilig und unspektakulär wie DT 770 mit oder ohne Pro. Z.B. geht bei Cymbal-Sounds mit dem AKG jedes mal die Sonne auf, mit dem Beyer bleibts ganz schön bedeckt. ;)


    EDIT: damit die Sonne aber auch wirklich aufgeht, darf man einen tauglichen PhoneAmp nicht vergessen!! Empfehle den symmertrischen LakePeople G109-P. Wenn man nämlich den minderwertigen Phones-Ausgang von seinem billigen Audio-Interface oder Kleinmixer benutzt, wird das nämlich nichts, mit dem geilen Sound.

    Der ist halt "perfekt auf die V-Drums abgestimmt", was soviel heißt, wie er beschönigt den Plastik-Klang. Daß allerdings (auch) damit "das Spielen der V-Drums zum echten Vergnügen" wird, kann nur ein Hersteller schreiben, der in Sachen e-Drum-Klangmöglichkeiten und Sound-Engines von Modulen vieles verpeilt und verpennt hat und in der heutigen Zeit solche "(A-Drum-)Sounds" in seinen Modulen präsentiert und sich auf seinem Monopol ausruht. Ist dann doch eher ein sehr zweifelhaftes Vergnügen. ;) Aber hol den ruhig für die Modul-Sounds, besser wird es mit keinem anderen KH.