Beiträge von Nick74

    Also erstmal sei dir folgender Thread angeraten: --- MIDI und Drums --- Was ist MIDI? Ich hör nix!


    Schließe einfach das DD6500-Modul an den Rechner an; dann erscheint es in der Software (DAW, Toontrack-Solo) als Midi-Device, welches du als Input anwählst. Nimm dafür möglichst nicht den gleichen Midi-Controller, an dem das USB-Audiointerface anliegt (Windows-Gerätemanager mit der Ansicht "Geräte nach Verbindung" gibt da Auskunft). Der Rechner gibt dann das Audio über das Interface aus, das hat dann nichts mehr mit Midi zu tun.


    Audio Interfaces mit Midi-Buchsen sind auch nur quasi Audio-Device + Midi-Device in einem Gerät. Das kannst du dir mit dem Fame-Modul sparen, da es USB-Midi hat.


    Und nein, nimm nicht das Behringer, da ist das Yamaha besser. ;)

    Du hast doch USB-Midi beim DD6500, brauchst also kein Midi-Interface.


    In Sachen Latenz punkten wie gesagt andere Geräte, obwohl beim "Yamaha Steinberg USB Driver" auch kleine Puffer-Settings klargehen. Das AG03-Gerät wird aber bei kleinsten Puffern niemals die Performance von latenzmäßig wirklich guten Devices erreichen. Kommt auch vor allem auf die Rechner-CPU an, ob du mit diesen kleisten Puffern dann arbeiten kannst. Stell es dir so vor, daß du bei einem performancemäßig relativ anspruchsvollen VST-Instrument (so wie EZDrummer2), insertiert in z.B. ein performancemäßig relativ anspruchsvolles DAW-Projekt keinerlei Glitches haben möchtest. In Sachen kleinstmögliche Latenz (z.B. Gesamtkette von ca 6-7 ms) ist dies eine äußerst anspruchsvolle Geschichte. Es kommt dahingehend auch sehr auf die Midi-Latenz des Moduls an, und dein Fame braucht da schon einiges länger als ein Roland. Ich würde behaupten, mit Fame + AG03 und Kopfhörer-Monitoring kommst du im Bestfall auf einiges über 10 ms (dieser Bestfall wäre mit dem EZDrummer glitchfrei sowieso nur mit entsprechender CPU drin); kann sein, daß dir das latenzmäßig erstmal völlig ok vorkommt (mit mehr Erfahrung wirst du dann hingegen sofort merken, wenn die (meine) Obergrenze von 10 ms deutlich überschritten ist). Wenn dann noch Laufzeit von Monitorboxen dazukämen, wird's völlig unangenehm...


    Nun gut, probier's halt aus mit dem Yamaha-Teil, danach weißt du, ob es erstmal für dich reicht. ;)

    Also du kannst davon ausgehen, daß die meisten teureren Interfaces nicht gerade schlechter sind, was Sprachaufnahmen angeht. Und DSP gibt es zur Genüge eben als Software (braucht man normal nicht in der Hardware). Beim Audio-Device würde ich nicht sparen, gerade, wenn es um Soft-Drumming geht.


    ...Und klar, Tablet am Aux-In vom Yamaha geht immer. Wenn du aber erstmal checkst, was es bedeutet (was man damit anfangen kann, auch gerade lernmäßig), wenn das Audio als Objekt(e) auf Sequenzerspuren liegt, wirst du von der Modul-Aux-In Einspeisung meist nicht mehr viel wissen wollen.

    Ich benutze ein Yamaha AG03 Audio Interface und kann gleichzeitig Youtube, Mediaplayer und Cubase/Superior Drummer laufen lassen.


    Ja, aber sowas macht man doch nicht, wenn man Software-Drums mit Priorität und kleinsten Latenzen möchte! Eine dedizierte Echtzeit-Audio Maschine, die ca 2ms AudioOutTreiber-Latenz haben soll, läd bestimmt nicht noch Youtube Videos. Also echt jetzt!


    "Da ich überlege, das AG03 zu kaufen"
    Mein Ratschlag: Tu's nicht; hol dir für eine potente CPU ein USB-Device mit richtig guten Latenzwerten und dafür stabilsten Treibern (Richtung absolut glichfreien 2ms im Ausgang) (z.B. NI Komplete Audio 6, oder Arturia AudioFuse, oder RME USB Interfaces)


    Lösung bzgl der YT-Vids: Ohne Degradierung downloaden (z.B. mit Tubdigger oder Internet-Seiten), dann evtl. Audio ohne Quali-Verlust als PCM-wav decodieren (z.B. mit diverser Freeware - kann dir Tools benennen/schicken -PM) und in der DAW zusammen mit dem VSTi (oder den VSTi's) verarbeiten. ;)

    Also abgesehen davon, daß das nicht so ganz verständlich ist, was du da schreibst ("Als Einzel-VST konnte ich zwar fast finden, aber nur für Filter und nicht für die Lautstärke."), kann ich dir versichern, daß ein guter Expander-Effekt mit den richtigen Settings genau das macht, was du willst, ohne den Sound zu beeinträchtigen. ;)

    hier Beispiel FloorTom : zuerst orig. FloorTom , danach bearbeitet mit latenzfreiem Fabfilter ProG - Setting , danach Differenz (also der eliminierte Teil)



    edit
    PS: ein Noisegate ist im Grunde ein Expander mit Ratio-Setting unendlich:1 , was natürlich für deinen Fall viel zu viel (bzw. gar kein Sound mehr ist)

    Ich kenne die Hansaplast Lärmstop, die genauso aus Schaumstoff bestehen. Das abgeschlossene Gefühl bei denen ist schon nicht sehr angenehm und der klangliche Mumpf auch nicht, obwohl das mit der Lockerung der Lamellendinger bei Kindern natürlich ein Argument ist.


    Der Frequenzgang läßt bei den Schaumstoff-Stöpseln allerdings nur ein Urteil zu: Mumpf.



    Hz____125____250____500 ____1000____2000____4000____8000
    dB____14,8___15,0___15,7_____18,7____26,6____24,4____18,9_____Alpine Silber
    dB____24.2___23.6___25.3_____26.2____32.0____41.8____43.6_____Max Lite

    Dämpfen ohne Verändern gibt es nicht.


    Schon, aber die Elacin-Filter (habe die ER9er) gehen durchaus Richtung linear bzw. unverändert; die Alpine sind für den kleinen Geldbeutel ok und lassen frequenzmäßig im Gegensatz zu deinem "Beispiel" nicht nur Mumpf durch und haben auch nicht so das abgeschlossene Gefühl. Ich würde allerdings die Pro-Variante nehmen: da sind noch die weißen Filter dabei; die haben die wenigste Dämpfung, was nach meiner Erfahrung meist völlig ausreicht - die Silbernen und und vor allem die Goldenen sind oft zu leise.

    Schade, dass so etwas als Standalone nicht gibt


    Als Standalone?? Du meinst wohl als Hardware-Effekt. Das gibt es natürlich. Macht aber wenig Sinn dafür eine Hardware einzubetten. Als Plugin (wonach du doch auch gefragt hast) ist es doch total simpel. ;)

    Im Gegensatz zu den meisten anderen DAW's, ist Live wie geschaffen für Synth-(Melody-)Sequenz-Spiel für eDrummer.


    Ungeahnte, neue :!: Möglichkeiten... Was geht? :


    - Bis zu 64 programmierbare Steps (Noten) pro Sequenz mit den Features programmierbare Notenlänge und/oder -Velocity vs. "incoming" Velocity und/oder - Notenlänge.


    - gezieltes Umschalten zu beliebig vielen Sequenzen (beliebiger Länge); d.h. dedizierte Pads (z.B. für 5 verschiedene Melodien 5 Pads (Pad A bis Pad E) feuern zugeordnete Melodien ab.


    - dabei wählbar, ob andere Melodie (=anderes Pad) den Cycle resettet oder an dem Step weiterläuft, wo sie gewechselt wurde.


    - mögliches "Chords-Play" mit bis zu 6 programmierbaren, überlagerten Noten pro Step, die velocity-kontrollierbar sind (fixed vel vs. plus-minus).



    3 dedizierte Pads zum Stop- und Reset-Control:


    - Pad X - Anschlag stoppt die Sequenz ; bei Weiterspiel auf z.B. Pad A geht die Sequenz an der Stelle weiter, an der sie gestoppt wurde.


    - Pad Y - Anschlag stoppt und resettet die Sequenz (nächster z.B. Pad A - Anschlag spielt also die Sequenz von vorne)


    - Pad Z - Anschlag resettet die Sequenz (nächster z.B. Pad A - Anschlag spielt also die Sequenz von vorne) ohne zu Stoppen.



    - Doppelbelegung von dedizierten Sequence-Play-Pads und Control-Pads mit z.B. Drum-Sounds möglich.



    Wenn du wissen willst, wie das alles gehen soll, kann ich es dir "setuppen" und erklären. :)
    Beste Grüße & genieße E-Drumming und geniale eDrum-Synth-Play-Möglichkeiten mit AbletonLive!

    Teste mal (möglichst) latenzfreie Expander VSTs. Einer der geilsten Freeware Expander ist der Digitalphisphones Floorfish von Sascha (ist ein altes 32bit VST und hat allerdings ca 2 ms Latenz). Gute Erfahrungen habe ich auch mit komplexeren und komfortableren Tools wie Fabfilter Pro G, die gehen auch komplett latenzfrei, kosten allerdings. Mit diversen Transienten-Designern kann man natürlich auch noch beigehen. Auf jeden Fall immer auf Latenz des jeweiligen Tool und/oder Settings achten.

    Was aber, wenn ich auf dem In-Ear den Kick lauter und die Snare leiser möchte? Wäre das beim TD-25 überhaupt möglich?


    Sagen wir mal so (auch, damit dein Post themenstimmiger wird), mit Software-Setup und entsprechender Audio-Hardware gibt es in Sachen Mixing keine Limits; mit TD25 hast du jedenfalls keinerlei Einzelausgänge, und der Phones-Mix entspricht auf jedem Fall kit-piece-mischungsverhältnismäßig dem Master-Out.

    Na ja, generell, weil die Bühne der "kleinen Gigs" so leise wie möglich sein sollte, wenn über PA gespielt wird, damit dies einen guten Live-Sound ermöglicht. Das sind dann meist weniger Soundprobleme als mit A-Schlagzeug, besonders wenn der Drummer kein Soft-Hitter ist, oder der Musik-Style nicht zu den Leisen gehört. Der Plastik-Sound vom Modul fällt ja bekanntlich live auch der Mehrheit nicht wirklich negativ auf.


    Weshalb Post 7 jedoch in diesem Thread erscheint ("...EZDrummer..." , "Audio-Interface und Laptop lassen wir bei der Überlegung mal außen vor") ist etwas mysteriös :S

    Die Frage ist halt, ob kleine Membrane für attackreiche Kicksamples beim Subwoofer besser sind...


    Die Frequenzen vom Kick-Attack liegen doch gar nicht im Sub-Bereich und werden von keinem Sub-Woofer übertragen. Dein genanntes HK 10Zoll-Modell geht zwar rauf bis 150 Hz (Woofer mit größeren Speakern gehen oft nur bis ca 100 Hz), aber da findet noch lange nichts statt, was mit Attack zu tun hat. Um eine Bassdrum im Tiefen-Bereich originalgetreu abzubilden sind natürlich große Membranen geeigneter. Der Attack kommt stets von den Satelliten-Speakern.

    Ich liebe einfach xen klassischen Akustik-Sound.


    Ich nehme an, lediglich von der Belegung; ansonsten müsste dir doch eigentlich aufgefallen sein, wie unglaublich weit der Roland-Sonic-Footprint vom Akustik-Schlagzeug weg ist; chemisch, stechend, steril, manchinegunning. So hört sich im Leben keine Snare und auch keine Toms an! Das "Markending" hat für mich nur einen Hauptvorzug, und das sind die Triggereigenschaften und Triggersetting-Features bei Roland-Modulen, die Hardwarestabilität sei auch erwähnt, aber alles andere ist ist meineserachtens ziemlich nicht so (allein schon der Look dieser Plastikpfannen), besonders der unsägliche Preis.


    Ich würde dir auch raten, teste mal das Fame DD-One bei MusicStore (die Modulsounds sind nicht wirklich viel schrecklicher als TD25) und check mal Drum-Sampler wie EZDrummer, SuperiorDrummer, BFD3, Addictive Drums. ;)

    ...wobei das natürlich auch Einiges an Quatsch ist und auch Falsches drinsteht:
    Es ist erstmal kein größeres Snare-Pad, und sowieso bei Roland V-Drums von "erwachsen" zu sprechen, ist halt nur Werbe-Bla, man bedenke nur den karikaturesken AkustikDrums-Emulations-Klang aus dem Modul; und bei irgendwelchen Tanzmucke-Bands sieht und hört man das auch äußerlich "wunderschöne" Kit dann auch tatsächlich mal auf 'ner Bühne.


    In Sachen Tom-Pads würde ich sagen, es lohnt sich, da PDX-6 wirklich eher schrecklich sind.


    TD-25 mit Modul-Sounds würde ich aber schon von daher nicht machen, weil man die Tom-Rims nicht frei mit Klängen belegen kann. ;)

    Na ist doch klar, der Unterschied beträgt exakt 5.



    Als da wären im Detail:
    1. teurer
    2. Beckenpad-Anzahl
    3. andere Tom-Pads
    4. anderes Rack
    5. wenn man Thomann kennt, kann man doch die grünen Check-Haken bei "Setkonfiguration" vergleichen, was natürlich mit Arbeit verbunden ist. ;) ;) ;)