Beiträge von Nick74

    der Choke Funktion die Richtige MIDI Note zuordnen


    EZDr2 braucht einen Controller-Wert (Poly Pressure) um ein Cym manuell zu stoppen, keine Note ;).


    ... Und "Latenz in den Griff kriegen" und Alesis Modul ist ähnlich schwierig wie die Quadratur des Kreises, da Alesis-Module eine hundsmiserable Midilatenz haben.

    Also ich würd's nicht machen: das AlesisIO ist für Software-Drumming mit einer mittelprächtigen Audioausgangslatenz (Soundkarte) von ca 4-5ms ein Faktor, der die Gesamtlatenz (weit) jenseits der 10ms hochtreiben wird, was einfach ziemlich grausam ist. Um gerade mal auf kurz über 10ms zu kommen, bräuchtest du schon ein superschnelles Thunderbolt-Device mit unter 2ms Audioausgangslatenz (und das wird mit deiner angegebenen Macbook-Leistung und EZDrummer2 sowieso nichts für störungsfreien Audio-Stream). Ferner triggert es so schlecht, daß z.B. die Snare ein totales Nogo wird, zumindest für, ich sag mal, Halbwegs-Ansprüche. Ich würde, wenn's nicht anders geht als TriggerIO, zumindest die Snare mit DSPTrigger klarmachen (aber Vorsicht mit Triggerpegeln an Audio-Eingängen ), damit die Triggereigenschaften der Snare wenigsten klargehen. ;)


    Bzgl. der Core-Audio-Leistungsfähigkeit deines Macbooks würde ich mal die EZDr2-Demo installieren und dann schauen, was bei 32 oder 64 Samples Audiopuffer geht, wenn man viele Noten und vor allem auch variable Hihat triggert. Wenn es störungsfrei ist, ok, wenn nicht, bleibt dir nur die Latenzerhöhung des Audio-Ausgangs.


    Für EZDrummer2-Soft-Drumming empfehle ich dir auch unbedingt einen tauglichen Host wie z.B. Bidule

    nur reagiert das Crash oft gar nicht


    Das hört sich seltsam an, wenn die Midi-Noten-Zuordnung stimmt. Dann ist vielleicht das Becken-Pad kaputt!? (kommt bei Medeli Cym-Pads durchaus häufig vor). Die Midi-Noten-Zuordnung sollte stimmig sein, und sie ist für ein GarageBand-Drumkit auch nur im Modul einstellbar, da GB da meines Wissens nach nichts bietet (in Sachen Transponieren von einzelnen Kit-Piece-Midinoten oder Midi-Learn). Generell ist GB aber nicht wirklich e-drum geeignet, schon aus Latenzgründen: auch wenn du vermeindlich keine Latenz merkst, ist sie dennoch im Gegensatz zu Host-Programmen mit Core-Audio-Zugriff viel zuviel vorhanden. ;) Und am USB-Kabel liegt dein Problem, wie du es schilderst, nicht.

    Für mich ist es keine Frage: ein Linkshänder sollte natürlich von Beginn an auf native LINKS lernen und auch der Setaufbau sollte keine Kompromisse machen. Ich glaube, daß einige Schlagzeuglehrer zu bequem sind (Aufbau-Wechsel) und auch nicht gut genug links (bzw. es an ihrer Übersetzungsfähigkeit in die Kinkswelt mangelt). Eine Präsentation für einen Rechtshänder-Lehrer auf links auf einem Links-Kit für den Linkshänder-Schüler zu spielen ist natürlich auch nicht ganz ohne - man stelle sich z.B. die OpenHihat-Geschichte vor. Trotzdem sollte es keine Ausrede geben, da es sonst droht, verkorkst zu werden.


    Wenn dann allerdings ein gewisses Fortgeschrittenen-Niveau erreicht ist, stehe ich total auf "Mix-Up-You-Set", um für geilen Kram inspiriert zu werden (Matched Grip und Symmetrie ist sowieso mein Unterrichts-Style). Wie cool ist es z.B. wenn man sich als Rechtshänder an ein Links-Kit setzt und checkt, was man alles für unkonventionell klingenden, geilen Kram spielen kann (Doppel-Fuma vorausgesetzt). Und auch ein "Andersrum-Native-Gefühl" zu entwickeln und z.B. technisch bei diagonalen Parallelschlägen toll zu klingen (z.B. vor allem für DoubleBass: rechte Hand auf linken Fuß und umgekehrt). Höchste Empfehlung deswegen von mir für "Mix-It-Up" und "Andersrum-Native-Gefühl-Entwicklung". Die Frage ist, was geht dahingehend mit dem Buchinhalt, bzw. wird das thematisiert, oder richtet es sich nur an Anfänger, Traditional-Grip-Leute oder konventionelles Drumming? Wie sieht's aus mit dem Thema DoubleBassdrum?

    das ware eine echte Alternative zu meinem TD-11


    Das ist es natürlich nicht. Lies dir mal in Ruhe die Features auf der Herstellerseite durch, dann wirst du wissen, daß es für einen Hybrid Set Ausbau gedacht ist. (12 Mono-Triggereingänge!)



    (zu den 500 internen SAMPLESOUNDS ?!)
    ...
    Leider ist mir bisher noch nicht bewusst, ob auch Multilayer Sounds pro Pad eingeladen/eingestellt werden können und ob die Samples in der Länge begrenzt


    Roland ist da ja eigentlich immer irgendwie begrenzt (wenn's auch vielleicht nicht die Länge vom Sample ist)... du kannst 500 eigene Samples reinladen ("User Sample Import - Number of user sample: Maximum 1000 (includes factory preloaded 500 user samples)")


    Ich würde mal das Drumit Three checken. Das Demo vom importierten SD2 Avatar Kit überzeugt mich eigentlich auf den ersten Blick hinsichtlich Multi-Samples.

    Auf der anderen Seite gibt's auch Interfaces mit Instrumenten-Eingängen, diese haben meist auch eine sehr hohe Eingangsimpedanz (1 Mega Ohm), dort könnte es auch ohne gehen.


    Ist das so, bzw. stimmen die anderen Experten da zu? Kann ich einen Piezo, der sagen wir, 20 Volt (und evtl. sogar drüber) abgibt, in einen Audio-Interface-Eingang schicken, den ich dann als Instru-Eingang umschalte? Und was ist dann mit der Aussage von Sascha, daß man generell nicht mehr Spannung in ein Gerät schicken sollte, als dessen Betriebsspannung (ich nehme an 20V und drüber ist mehr als die Betriebsspannung)?

    Oh, das lese ich ja gerne ^^ (und Sascha hoffentlich auch : )

    Ja, du (und auf jeden Fall Sascha auch) habt natürlich oft eine andere Behandlung verdient als die von quasi Deppen; das Problem ist nur die Übersezung vom Insider-Elektronik-Thema (wo ihr euch auskennt) in User-Sprache. Das Nichtvermögen dahingehend (wahrscheinlich geht's eben auch nicht/kaum) verursacht wahrscheinlich oft Schrecken und ein evtl. Depp (ich bin da auch ziemlich einer!, der aber bleibt...) entflieht...


    Ein befreundeter Audio-Elektronik-Nerd meinte zu mir gestern: Clippt es? Ich: ja, bei einigen Konstellationen mit diversen Audio-Interfaces schon - aber: es ist vom Nicht-clippen nicht weit entfernt. Er so: dann ist es ungefährlich, da dein Fireface-Eingang wohl so an die 30 Volt abkann, ohne zu krepieren. (Das Triggera-Splash von Sascha sollte man deshalb besser wohl nicht ohne weiteres in das Interface jagen!). Er: hast du eine passiven Billig-Monitor-Controller? Ich: ja, dieses "Nano-Patch"-Teil (was für unverfälschtes Audio bei mir mit Anlauf durchgefallen ist). Er: nimm das, um die Spannung in den Nicht-Clipping-Bereich runterzuregeln. - ALL RIGHT! ;) Aber echt danke an Michael und Sascha für den Augenöffner! :) Für sowas ist dieses Forum sehr sehr wertvoll!

    Wieviel Volt darf man denn dann offiziell höchstens in die Line-Ins eines z.B. Fireface jagen? Angenommen 17V sind schon zuviel. Woran liegt es dann deinermeinung, daß es bei den Usern von DSPTrigger (die bestimmt nahezu alle ihren Piezo unverblümt in ihren Audio-Eingang jagen) keine Probleme mit geschrotteten Wandlern auftauchen? Nur an den Schutzdioden, auf die man sich nicht verlassen kann? Oder kennst du jemanden, der seinen Input mit Piezo getötet hat?


    Und wenn ich keinen übersteuerten Peak im Input auf der Anzeige habe (z.B. in TotalMix), heißt das dann, daß nicht zuviel Spannung wirkt, oder kann es trotz unübersteuerter dB-Anzeigewerte trotzdem zuviel Volt sein?

    hey Korki, was meinst du denn damit, die Vorstellung des Tools DSPTrigger oder quasi dessen angebliche Gefahr für Wandler (bei Pad-Anschluss an AudioEingängen)?


    @ Sascha: Ist denn der Spannungs-Wert deines Kick-Pads vergleichbar mit den meisten Pads (bzw. wieviel Volt macht z.B. ein Roland PD-8?). Und ist der Wert von dem Triggera-Teil eher eine Ausnahme? Der kommt mir schon sehr seltsam vor.

    Also ich spiele jetzt schon sehr lange Gummi-Pads von Roland und Yamaha mit DSP Trigger (EDIT: und auch ddrum RedShots an Meshheads) und demnach an Line-Eingängen von diversen Audio-Interfaces. Auch wenn's durchaus häufig mal clipt, kaputt gegangen ist nie was. Man findet auch eigentlich keinen Eintrag im Userforum von Audiofront (DSP-Trigger Entwickler) bei dem es heißt 'mein Pad hat meinen Audiointerface-Eingang zerschossen'. Wenn das so brisant wäre, müßte da doch was stehen :S

    Manchmal ist das keine Lastspitze, sondern irgendein Device oder Treiber hat einen Interrupt angefordert und den Bus kurzzeitig blockiert. Das handlen Betriebssysteme durchaus unterschiedlich.


    Und genau das ist es bei meinem aufgeführten Beispiel (i7 4790k vs i5 4670k) eben nicht gewesen, weswegen die Sache mit dem OS für mich hinten runterfällt. Keinerlei Treiber ist da reingefahren, es war einfach die Audioanwendung selber, für die die Echtzeit CPU-Power des i5 nicht gereicht hat (und diese CPU ist (war) ja auf den ersten Blick auch nicht der totale Schlaffi) . Ich kann mich auch an ein nicht allzu lang zurückliegendes Gespräch mit den Berliner DAX Leuten erinnern: die meinten, daß es für genau diese Angelegenheit bei gleicher tauglicher Hardware wumpe sei, ob Win7 oder Win10, vorausgesetzt Windows ist so eingestellt, daß eben nichts an Störung reinfährt.


    Und ich würde jedenfalls auch nicht defaultmäßig einen Rechner für Standalone AddictiveDrums empfehlen, da das eben für komplexere Anwendungsfälle im Hinblick auf ich sag mal spezielleren Sound voll nicht ausreicht oder anders ausgedrückt, eine Instanz AD only wäre für meinen Geschmack ziemlich langweilig ;) (auch wenn ein Neuling natürlich erstmal die eine Standalone bewältigen muß, aber es gibt ja auch Leute, die sich da schnell entwickeln)

    aber bei Windows 7 sah das noch anders aus

    Ok, das würde also effektiv bedeuten, daß ein Projekt, daß auf Win7 wenige Glitches aufweist, auf Win10 störungsfrei ist (bei exakt der gleichen aktuellen(!) und tauglichen Hardware, und sagen wir ein RME FirefaceUC als Audio-Device) ??? Klingt irgendwie unglaublich, aber kann ja sein...

    Vor Ort habe ich mir das Alesis Crimson 2 ausgeguckt


    Also das Fame DD-One ist qualitativ nicht wahnsinnig viel anders und günstiger. Triggert auch sauber. Und Alesis ist meist unterirdisch in Sachen Midi-Latenz und deswegen nicht ratsam, falls du mal gutklingende Soft-Sampler spielen möchtest. Medeli-Module (Fame) sind da echt schneller! :)

    mein Billig-Windows-Tablet...da läuft die AddictiveDrums2-Standalone mit 32 Samples im ASIO-Treiber absolut stabil.

    Das kann kein anspruchsvolles Projekt sein. Natürlich kriegt man sowas mit dem Anspruch hin, aber wenn man dann mal mehr will, kann man's vergessen: ich habe bei mir in Cubase z.B. auch mal 3 verschiedene Drum-Vsti's gleichzeitig am laufen (z.B. das anspruchsvolle BFD3), evtl noch Synths und noch Midi-Loopback zu Bidule für Midi-Verbiegung und auch 'n Haufen Audio-FX. * . Und was machst du, wenn du z.B. ein gar nicht so smartes Instrument laden willst, weil gerade da nur Pack XY läuft, welches du aber spielen möchtest, weil es speziell geil ist!? (z.B. SimonPhillipsStudioDrums auf GrooveAgent). Wer seine Happiness aus einer Instanz Addictive Drums ziehen kann, der braucht in der Tat kaum CPU-Echtzeit-Power, allen anderen rate ich zu äußerst guten CPU's. ;)


    *EDIT: und noch ganz vergessen: komplexes Bus-Routing im Host und multipe Audio-Outs... -> Vergiß es sowas von, mit deinem Tablet!


    Das mit der Rechnerbelastung und Latenz ist seit einigen Jahren nicht mehr so das Drama, vor allem nicht auf aktuellen OS.

    Was hat das mit dem OS zu tun? Nach meiner Erfahrung kommt es neben guten Audio Treibern und generell audio-störungsfreier Hardware-Konfig fast nur auf die CPU an, ob z.B. o.g. Projekte glitchfrei laufen oder nicht. Will sagen, daß ich z.B. auf einem Mac mit gleicher CPU genau so viele (oder wenig, oder keine) Glitches ausmachen konnte, wie auf einem PC und auch eigentlich egal, ob Windows XP oder Win10 (im Softwareaktualitätsverhältnis)



    Sofern das Audio Device was brauchbares ist, kriegt der Rechner das häufig schon gut klar.

    Klar, Audio-Interface sollte besonders bei angestrebten 2-3ms Audioausgangslatenz natürlich dolle sein, aber selbst mit RME-Kram gibt es ohne geeigneten Prozessor cpu-bedingte Glitches bei anspruchsvollen Projekten. ;)

    Ob die 5-6ms echt waren, weiß ich nicht. Das war der Wert, den mir EZDrummer angezeigt hatte.


    Dann ist das der Audioausgangs-Wert. Hinzu kommt noch die Modul-Latenz (incl. Scan-Time), und noch die Zeiten, die Wandler brauchen (z.B. DA-Wandler), die sind allerdings sehr gering (<1ms). Bei einem TD11 hättest du also knapp über 10ms Gesamtlatenz, was mit Kopfhörern abgehört so maximal mittelprächtig ist. 15ms wären schon Richtung Nogo. ;)

    Die Sache ist, Latenzen summieren sich. Bei einem TD11 dauert es schon ca 4ms, bis überhaupt Midi generiert wird. Wenn du eine Gesamtlatenz von ca 7 - 8 ms haben möchtest, mußt du im Audioausgangs-Bereich bei maximal ca 2-3 ms bleiben. Diese Werte sind schon eine mega Herausforderung (und zwar für absolute Glitch-Freiheit über evtl. stundenlanges Spielen bei etwas komplexerem Kram und/oder modernen, ressourcenhungrigen Drum-Samplern). Es gibt natürlich auch Leute, die spielen bei über 10ms Gesamtlatenz Software-Drums und sind zufrieden. Wenn dann allerdings noch Schall-Laufzeitwege hinzukommen (bei Abhöre über Monitor-Boxen), wird es schnell unangenehm. (Remember ca 30cm Schallweg = 1 Millisekunde)


    EDIT: "Bei einem TD11 dauert es schon ca 4ms, bis überhaupt Midi generiert wird" ... und das ist ein guter Wert. Medeli-Kram ist jedenfalls langsamer!