Beiträge von Nick74

    Stellt denn die Nutzung von externer Software zur Sound-Erzeugung spezielle Anforderungen an die PC-Hardware? Oder ist da jeder x-beliebige Laptop tauglich? Ich stell mir das nicht allzu rechenaufwändig vor, kann ja aber auch sein, dass ich da falsch liege.


    Einen Windows-Rechner muß man echtzeit-audio-tauglich machen (Settings) und generell muß die Hardware auch dafür stimmig sein, weswegen gerade ein x-beliebiger Laptop oft ein Flopp sein kann. Für moderne Drum-VSTi's (und/oder komplexere) Setups und Projekte rate ich außerdem zu leistungsstarken CPU's wie bessere i7 (z.B. funktioniert nach meiner Erfahrung ein 4te Generation Desktop i7 4790k bei etwas komplexeren Projekten störungsfrei, während ein i5 4670k versagt).


    Ein tauglicher Apple-Rechner ist da eigentlich ohne viel veränderte Settings ready-to-go; die CPU-Angelegenheit bleibt aber die selbe. Mac-"CoreAudio" funktioniert mit Minimallatenz schon standardmäßig, während beim Win-Rechner dafür ein ASIO-Interface notwendig ist.

    Ich persönlich finde die PDX-Pads fürchterlich und geradezu eine Mogelpackung. Sie gaukeln einen größeren Durchmesser vor, aber tatsächlich ist die Mesh-Fläche sehr gering, und man muss genau treffen. Klar, ein gewisser erzieherischer Auftrag, mag man sagen. Aber Spielspaß empfinde ich da nicht.

    Jepp, so sieht's aus. Abgesehen vom Preis, der Hauptgrund für das Fame, würde ich sagen. Der Roland-Typ, der diese Scheißdinger für die "günstigeren" Roland-Kits etabliert hat, den würde ich mir gerne mal zur Brust nehmen wollen!



    eines dieser 10€-Midi-In/Out-Kabel auf USB-A von Ebay & Co.

    Wenn du nicht willst, daß dir Midi ab und an abschmiert, dann nimm die nicht, sondern ein Qualitätsinterface wie Roland UM One Mk2 ;)

    ob E-Drums überhaupt was für HardHitter sind, sei mal dahin gestellt.


    Quatsch!: Sieh dir mal Michael Schack an. (Das wärs überhaupt: die Challenge, wie lange hält ein Medeli bei dem lieben Michael)



    das produzierte, akustisch unangenehme Klack-Klack war genauso laut wie bei den teuren Roland-Pads

    Bei aktuellen Pads: NEVER!

    Da kommt ein neues Mitglied im DF, ein Roland E-Drummer, stellt eine einfache Frage und muss sich erstmal anhören, dass er ja den letzten Scheiß gekauft hat (und dass er sich dann auch ruhig weiteren Scheiß dazu kaufen könne).


    Tja, klar, der eine Scheiß kommt dann zum anderen. :D
    Wo steht denn hier im DF die Aussage, daß Roland der letzte Scheiß ist? Man sollte schon differenzieren können. Ich wünsche dir jedenfalls viel Spaß bei TD11-Drumkit-Sounds über Billig-Monitor, und laß dir dein Roland nicht schlechtreden, auch wenn zumeist der unangenehme Ton in allen Roland-Threads vom Modul kommt ;(


    EDIT: Ach ja, und überheblich ist übrigens Roland, vom Preis her (meist sehr überhoben!) und weil sie sich ziemlich viel 'n Dreck um die Wünsche der User kümmern.

    Es geht nur zum gelegentlichen Üben oder Vorspielen in der Wohnung an einem TD 11.


    Für die Zwecke reichen deine genannten Dinger total aus. Ich würde die Logitech nehmen, weil stereo. Das TD11 klingt sowieso bei Akustikschlagzeugemulation so scheußlich, da kommts auf einen gutklingenden Monitor gar nicht an. Gutklingende Full-Range Monitore gibt es allerdings in dem Preisbereich nicht, dewegen auch die Tendenz zum Consumer 2.1 System.

    dein edrum hören möchtest


    hören kann mans bestimmt auf vielen Systemen, die Frage ist nur wie, und was ist bezweckt, was ist der Anspruch. Als LowEnd Beispiel: Für Home-Zwecke (um das Ding hörbar zu machen) gab es z.B. den Roland PM-01, MonoSpeaker mit sagenhaften 15W: dadrauf kann man, ob man's glaub oder nicht, sein Drumming sogar weit über Zimmerlautstärke abhören. :D Und mit High-Pass-Filtern kann man auch diverse Consumer-Boxen am Leben lassen.

    ein gut funktionierendes Produkt


    Naja, es gibt da schon so einiges Minderwertiges bei der Hardware-Quali (z.B. Beckenarme: die Nieten lockern sich, wenn sie nicht komplett brechen, und dann hast du das Gewackel, usw)... Und es kommt dann total drauf an, wie man darauf spielt: bei Hard-Hitting gehen die Beckenpads und deren Halter auf (gar nicht mal so) lange Sicht kaputt, das steht fest. Auch das Spielgefühl auf den Medeli-Beckenpads und das Geräusch ist nicht wirklich gut, von daher ist es ein nicht gut funktionierendes Produkt, als Ganzes gesehen; mit diversen Austauschen und Workarounds wird es dann ein zumindest durchaus ok funktionierendes Produkt. ;)

    Mich kann die Tüte nicht mehr verwundern:


    "Trigger-Latenz und auch die Sicherheit beim Triggern" : ist durchaus ok (Sicherheit beim Triggern mit Ausnahme von dem unterirdischen HH-Pad, aber nach Austausch ok)


    "Wie gut lassen sich ggf. Pads im Modul feinjustieren, um ein solides
    Triggern ohne Aussetzer oder Doppeltrigger zu gewährleisten?
    " : Die Trigger-Quality ist für die orig. Pads gut und die Settings dafür vollkommen ausreichend. Doppeltrigger und Aussetzer gibt es keine (wieder mit Ausnahme von dem unterirdischen HH-Pad, aber da ist das Pad schuld. Mit dem Crash-Cym-Pad austauschen hilft, und als Crash-Cym-Pad geht das schlechte Pad dann klar)


    "Und wie lange halten die einfachen Becken? Wenn man z.B. mal etwas
    härter zulangt, vielleicht gar täglich, wie lange halten z.B.
    Beckenaufhängung/Verriegelung, Schraubklemmen etc.?
    " : Die Beckenpads sind nicht gut und gehen schnell mal kaputt; das Rack (und seine Bestandteile wie Schraubklemmen und Schrauben) ist sehr ok (zumindest als Immobilie) , aber die lächerlich kleinen Nieten in dem Beckenarmen sind wirkliche Nieten und platzen schnell mal weg. Aber nix, was man nicht tauschen könnte.

    Hier mal nur ein Beispiel von vielen, eines Rolands zu eher "klassischen" Klängen.
    https://www.youtube.com/watch?v=dyOAzh6jVk8


    und nicht "Bierzelt Covermusik"
    https://www.youtube.com/watch?v=8OhE5VLghTE


    Ja, Hammer, im ersten Video sticht der markante Charakter vom Roland wieder voll durch und entpuppt sich abermals als maximal nicht passend, ist aber aufgrund der Sängerin nicht der prominenteste Grund für ein Gefühl des Unbehagens. :D


    Im zweiten Video sticht der sächsische Englischtext den markanten Ton vom Roland spielend aus, und das Roland ist gar nicht mal so schlimm. :D



    Sollen wir nicht mal einen Thread mit einer Video/Audio-Sammlung von "passenden" VDrum-Klängen machen? Das erste Video würde da auch schon reingehören. Darf ruhig auch mega lustig sein wie HillsongOceansDummer (nur Klang beachten, besonders die Snare, ganz unabhängig von dem Gespielten, obwohls schwer fällt: ich weiß!). Vielleicht gibt es ja auf ganz Youtube auch mal ein VDrums-Musikstück (außer Elektro a la Schack und 80er Synth-Pop; halt Styles, die erstmal vorstellbar nicht gut mit Modulklang funktionieren), was drumsoundmäßig törnt???! Challenge: Wer findet und postet es :?:



    Zitat von Beeble

    man könnte ja mal über Yamaha herziehen. Ich finde die kommen hier viel zu kurz.

    Ja, Yamaha, immer her damit (gibts aber nicht viel, die losen marktmäßig voll ab)

    Ich muß das DF jetzt mal loben und das hier reinschreiben, weil es mir aufgefallen ist und ich es sehr lustig finde:
    Immer beim Essen sitze ich vorm Bildschirm und nur das DF macht aufgrund seiner Farbgebung eine nicht nervende Lichatmosphäre; im Gegenteil. (Ein weißer Bildschirm oder manch andere Internetseite ist dagegen schrecklich). Ich könnte natürlich auch ein Bild laden, aber, wie gesagt, die DF-Beleuchtung stellt mich voll zufrieden: das Essen schmeckt. :)

    Und ich bin nur blutige Armatur und habe ab und an mal Ausgang aus dem Gefängnis des heimischen Wohnzimmers.


    Tatsächlich ist da draußen Vieles anders, insbesondere Vieles, was hier theoretisiert wird, sieht ganz anders aus, fühlt sich ganz anders an.


    Wie kommt es dann, daß du von "da draußen" voll die Ahnung hast. Mann, ich glaube ich bin in jedem Fall froh, drin bleiben zu können und da nicht raus zu müssen! Ich denke, daß da draußen unter anderem viele totale Trottel werkeln, und nur weil sie "da draußen" werkeln, hat das doch für mich keine Vorbildfunktion per se. ;)

    warum Werbe- oder Präsentationsvideos insbesondere von Roland anscheinend nicht auf massenkompatiblen Klang* optimiert werden.


    *das legen zumindest sehr viele Reaktionen hier im Forum und Kommentare zu den Videos auf youtube nahe


    Ja, sehr richtig, genau darum geht es auf jeden Fall auch, aber in diesem Fall eben nicht massenkompatibel im weitesten Sinne von Nicht-Musikern, da eigentlich nur die üblichen Verdächtigen sich Nilles-Kram reinzwacken werden (aber das meinst du ja wahrscheinlich auch so, Korki)

    Abseits des Funfaktors könnte man manches aber auch anderes sehen. Nämlich dass sich mancher hier für eine Lappalie oder sehr subjektiv empfundenes, zwanghaft verbeißt. :D


    Nein, es ist lediglich das Bedürfnis, jeden Aufhänger zu nutzen um Roland ans Bein zu pinkeln (was ich mir geschworen habe ;) ), Trommeltotti ist ja schließlich weg. Und der Kardinalfehler von Frau Nilles ist meineserachtens, daß sie ihre "Jazz-Strebermucke" (aus Endorsment-Gründen) mit Roland bestücken will, was halt nach hinten losgehen wird. Was nützt ihr denn bitteschön "tolles Getrommel" wenn es viele Fans nicht hören wollen?


    Dieses Forum ist doch für Meinungen gut, und mir macht so ein reißerischer Thread-Titel Spaß, vor allem, wenn ich was Negatives über Roland ins Feld führe. Auch wenns natürlich nur 'ne Lappalie ist: da redet, wenn nicht heute schon, morgen kein Mensch mehr drüber :D. Und jeder kann ja finden was er will.


    Und deswegen sage ich jetzt auch noch meine Meinung zu den "Inhalten des Drummings": die waren früher mal cool bei Frau Nilles.




    ja,
    ja,
    ja,
    und ja: lies mal den Thread ;)

    aber die Existenz von Geräten wie dem Roland-Ding in Frage zu stellen ist müßig

    Es geht doch hier aber gar nicht darum, die Roland VDrums Existenz in Frage zu stellen, sondern um Fusion-Jazz a la Nilles, und der nicht live, sondern produziert. Und speziell um ihren gewälten Sound auf diesem Track. Ich weiß selber, daß Tanzmucke live mit Roland-Plastikklang für's Publikum prächtig funktioniert.



    Zitat

    VSTi? Viel zu kompliziert und anfällig.

    Genau das ist es bei guter Vorbereitung und Knowhow eigentlich nicht; zumindest nicht für Musik-Produktion, und wenn man die richtige Hardware nimmt, ist die Live-Anfälligkeit eigentlich auch nicht vorhanden, und mit schnellen SSD's kann man mittlerweile auch schnell Sounds und Presets umschalten. Klar, für Tanz-Party reicht Roland-Plastik-Klang jedenfalls allemal. Aber nochmal: Tanz-Party-Roland ist hier nicht das Thema!



    Zitat

    (Trommeltotti, wo bist du? :rolleyes: )

    Grüße an dieser Stelle; ich glaube er hätte mit dem AnikaNilles-Video auch seine helle Freude, und ellenlange Abhandlungen würden folgen, und zu Recht! :D

    Ich habe keine Ahnung wozu das jetzt dienen soll.
    Klingt wie Mulm mit Overdubs.


    Es soll lediglich zeigen, daß 'ne auf die Schnelle verwurstete EZDr2 Snare nicht so nervt wie die Roland. Ich hab's versucht zu erklären, aber speziell nochmal für dich: es gibt quasi kaum Cym-Linien (und die, die da sind, sind erst recht nicht produziert und nur billig dazuprogrammiert) und auch keine Hats, sondern nur Snare und Kick: das ist natürlich "Mulm", was erwartest du denn davon? Für mich ist ganz klar, daß der Snare und BD-Charakter von Roland-Modulen gar nicht passt und eben mit VSTi's schon eher. ;) ;) ;)


    EDIT: Im Übrigen macht der gräßliche Audio-Klick des OhneDrums-Audios die Sache generell ungenießbar.

    Nick, um Deine Theorie zu beweisen: Lade Dir doch mal das Playalong von Anika runter, spiel‘s mit Deinem VSTi Krams nach, stell den YouTube Link dazu hier rein und lasse das Forum entscheiden, ob das so wirklich besser ist. ;)


    Ich werd 'n Teufel tun, mir diesen Kram annähernd draufzuschaffen, aber ich hab mal ohne viel Mühe den Anfang von diesem itunes-Demo bearbeitet: Snare und Kick mit dem übergeilen Zynaptiq-Tool "UnmixDrums" extrahiert, mit KTDrumtrigger und EZDrummer2 Stock-Library ersetzt, ein paar Ride- und Crash-Strokes dazuprogrammiert, noch ein wenig provisorisch und auf die Schnelle gewählten Soft-Hall + bißchen RöhrenExciterSimulation dazu, fertig. Alle Snare- und Kick-Strokes haben die gleiche (Default-)Midi-Velocity, weil kein Bock auf Feinheiten und Programmieren.


    Die mp4-Files (Demo-Ausschnitt mit u. ohne Drums) sind orig. von der itunes-Seite, das wav ist der OhneDrums-Ausschnitt mit meinem Ersatz. Alle Files sind nur Audio, und kann man mit z.B. mit VLC abspielen.


    Obwohl das äußerst provisorisch hingerotzt ist, merkt man sofort, daß fast alles an Drumsound besser gewesen wäre, als der TD50-Sound, den sie genommen hat (zumindest wenn man nix an den Ohren hat). ;)


    Beweis

    einfache Lösung: bau dir doch eine Kickpedal-Vorrichtung für das das Roland SPD One Kick! ;) Hab mir beim Schlosser schon öfter mal sowas machen lassen, für ähnliche Zwecke... Diesen Bassdrum-Riser als Grundlage nehmen.


    EDIT: natürlich noch viel einfacher: Bassdrum Cowbellhalter (z.B. Gibraltar oder Pearl), dann (da das Roland-Teil windschief sitzen wird) einen Filzbeater entsprechend des Winkels ausrichten, evtl. Filz anspitzen (in Form schneiden), oder einen möglichst runden Beater nehmen (wie den oder den), oder für eine geradere Aufschlagfläche den 90 Grad Winkel des L-Rods vom Cowbellhalter verändern (verbiegen).