Beiträge von Nick74

    Ich wusste nicht, dass es "Fans" sind, die bei Youtube ihre Hassbotschaften verbreiten. Wieder was gelernt, danke.


    Ja, voll klar: "Hassbotschaften". Was glaubst du, wer sich Anika Nilles Vids anschaut - das können ja nur Trolle mit Hassbotschaftsabsicht sein (und natürlich Leute, die nur darauf gewartet haben, daß sie ein eDrum verwendet, welches dann geil für die Hassbotschaft herhalten kann)... Mann, was du hier abläßt, macht überhaupt keinen Sinn. ;)

    Sorry, diese Logik kann ich jetzt nicht nachvollziehen. Nur weil einem persönlich (und auch einer großen Teilnehmerschaft des Drummerforums) ein Produkt nicht gefällt, soll Drummer XY sein Endorsement mit dem Hersteller des Produktes lösen? ?(


    Nein, sie sollte damit aufhören, weil es zu ihrem Kram mega nicht paßt und weil kaum einer der Fans ihres Fusion-Styles diesen Abtörn hören will. Anders ausgedückt, sie wird sich damit bei ihren Fans unbeliebt machen. Sollte sie es schaffen aus dem Ding einen coolen Sound für ihre Musik rauszuholen, sage ich was anderes. Aber ich glaube, da wird's eng. Wenn sie gerne was virtuell Hergestelltes präsentieren will (kann ja auch sein, daß sie sich tatsächlich für e-Drum-Technik interessiert und sich nicht (nur) rolandmäßig prostituiert), sollte sie mal checken, was mit Software so geht, denn das wäre so ziemlich das einzige, was für Jazz-Kram halbwegs klarginge, wie hier beispielsweise zu sehen und zu hören ist ;)

    Ich hab grundsätzlich Probleme mit solcher Strebermucke, aber mal ehrlich, das ganze ist immer noch hörbarer als das pseudocoole Plastikgepose von Michael Schack. Insofern ein Fortschritt für Roland...


    Ja, ich kann die Strebermucke auch nicht wirklich ab (und ich finde die von Hajo K in Post 4 sehr geil verlinkten Tracks von ihr auch unglaublich besser als vieles spätere Material: die Anika war äußerst geil!), aber ganz abgesehen von Schacks schrecklich peinlicher Optik beim Spielen (Moby auf Speed!?), passt das Elektrogedeöns des Moduls halbwegs; bei AN passt es null (minus acht). Insofern ein Rückschritt für Roland...


    @ Hajo K: ich habe es hauptsächlich so genannt ("epic fail") um für Furore zu sorgen.; der (dein) Einwand ist mir bewußt :)

    Mögen muss man das ja nicht, aber spiel doch mal genau diesen Song nach mit einem A-Set ...


    Was ist denn bei diesem Song anders als sonst bei ihr? Versteh ich nicht.



    die Intension der Darstellung dermaßen eindeutig
    Nur ist elektronische Musik mit einem E-Drum deutlich einfacher Live zu erzeugen, als ein A-Set abzumikrofonieren und dass dann durch eine DAW zu jagen. Und genau das zeigt das Video doch sehr gut.


    Ich sehe bei aller Bemühung keine Intention der Darstellung, besonders nicht, wenn das Klangergebnis so ist. Und das ist auch alles andere als elektronische Musik: es ist ihr üblicher Jazz-Fusion-Kram. Und man kann natürlich wohnzimmermäßig mit komfortablen und dabei simplen Mitteln klarkommen (eDrums, welche tauglich klingen, evtl Softdrums, was dann noch einfacher und komfortabler im Hinblick auf Homerec.&DAW wäre!!!: wenn sie Midi recorden würde, würde sie zeigen, daß man den Klang hinterher wählen kann - das wäre doch mal eine Intention zu zeigen, wie man mit solchen Mittel arbeiten sollte), aber doch nicht so und mit dem Ergebnis. Lies dir doch mal die YT-Comments durch, dann weißt du wieviele Leute die von dir gesehene, eindeutige Intention der Darstellung auch nicht sehen.

    Anika Nilles' Spiel und ihr Sound sind speziell und eigenständig, ob man es mag oder nicht. Aber gibt es (hier) irgendeinen, der ihr Video mit dem TD-50 auch nur halbwegs erträglich findet? Für mich eins der Paradebeispiele, wie schrecklich Roland-Module klingen können. Diese Snare und die Cym-Sounds, besonders das Ride, runinieren alles. Für mich auch merkwürdig, daß Musiker(innen), die toll spielen, schrecklich klingendes Material veröffentlichen - hauptsache sie haben darauf gut gespielt (was sie natürlich ohne Zweifel hat). Oder sie kriegt was von Roland (und Roland merkt mal wieder nicht dies Antiwerbung?! :S )

    Für 32bit Sytem (natürlich auch bridge-bar) gibt es noch das alte "Superdrumfx" von Denis Eismann für lau, mit dem man sogar ein einzelnes Drumsample (erlaubt Sample Import) durch DSP "humanizen" kann, was cool ist!. Im Zusammenspiel mit der Sennheiser-Freeware und MTPowerdrumkit2 (welches ganz cooles China und trashige Crashes hat) kann man sich schon für umsonst einen beachtlichen Soft-eDrumsound herstellen :)

    Es gibt Freeware wie "Drum Mic'a" und "MT-PowerDrumKit2". Kann man aber nicht mit Toontrack Drumsoftware vergleichen, und nein, EZDrummer ist auch wirklich gar nicht überladen, wenn es um Soft-eDrumming geht (eher im Gegenteil!), obwohl so manches an Non-eDrumming-Kram dabei ist, welches man im Falle von eDrumming ignorieren kann. Für 'n Fuchs gibt es nichts Gescheites. Für sämtliche taugliche e-Drum Software (von etablierten Herstellern) mußt du mit einem ähnlichem Preis rechnen, und der ist für die Quali absolut günstig und gerechtfertigt. ;)


    EDIT: Achja, und Lite-Versionen von Soft-Drumsamplern kannst du vergessen, insbesondere EZDr Lite! Da ist nix dabei: noch nicht mal Hängetoms und kein Crash-Cym und natürlich auch keinerlei Auswahl von Kit-Pieces... Man kann aber upgraden und so 20 Klüsen sparen . Das ist besser als nichts! ;)

    Is mir noch viel zu metallisch


    Also hölzerner als Bosphorus Master Vintage 22" und Istanbul Sultan Flat Ride 26" und die vielen anderen Tipps (Flatride usw.) geht's tatsächlich nur mit Holzdeckel, da hat der Kollege schon recht. Im Fachhandel und überall sonstwo wird es deswegen nur solche Typen geben ;)


    ... achja, übrigens war erstgenanntes sein Vorschlag!

    Leider ist der Sound auf dem Kopfhörer wesentlich besser als über das Monitorsystem, was mich auch ein bisschen stört.


    Das liegt auch daran, daß der Roland RH300 den V-Drums-Klang beschönigt und eben perfekt darauf abgestimmt ist. Ich würde es bei den Monitoren mit Raumkorrektur versuchen (evtl. auch eine virtuelle wie IKM ARC2, was ein großartiges Klangverbesserungs-Tool ist, allerdings das Monitoring über Rechner verlangt)


    Roland Hardware ist qualitativ hochwertig und bei sachgemäßer Verwendung langlebig, allerdings würde ich bei Gebrauchtkauf insbesondere die Cym-Pads checken, da da schon mal Lötstellen brechen können. ;)

    V-Expressions und bin damit sehr zufrieden ... Kann mir da jemand was zu sagen und hat Erfahrung mit td20/td25?


    Dann rate ich dir unbedingt zum TD20, weil die Flaggschiff-Module die einzigen sind, bei denen man das Hihat-Pedal-Volume einstellen kann, was bei sämtlichen anderen (unter Flaggschiff-)Modulen mit dem oft mega dünnen und leisen "Chick"-Sound ein ganz schönes NoGo ist. Du wirst natürlich auch wieder V-Expressions brauchen um den Klang gut zu finden, aber ich empfehle dir trotzdem mal diverse Soft-Tools zu checken, da selbst V-Expressions, mit richtig tollem und vielseitigem Schlagzeugklang verglichen, in meinen Ohren zero Chance haben ;)

    ... genau die selben Vorlieben, wie schon immer: Einige interessieren sich für komplexer geschaffene Musik, andere für simpler geschaffene. Einige interessieren sich für alte Klänge, andere für das, was gerade modisch anerkannt ist.


    Klar, es wird immer alles geben, aber die Anzahl der Jugendlichen, die "Musik" hören und sich dafür interessieren, aber keine Kenne von akustischem Schlagwerk haben (noch nie ein echtes Drumkit gesehen oder erlebt haben), steigt an. ;)

    Empfehle dir für den Einstieg Toontack's EZDrummer2. Das ist out of the Box klanglich top und du kannst es auch mit super klingenden Erweiterungen aufpimpen. Du brauchst einen tauglichen Rechner und diverses Audio-Equipment + am besten noch zusätztliche Software (wie z.B. ein Host-Sequenzer) und Knowhow, welches du dir selber aneignen kannst (lesen, ausprobieren, lernen, was oft für Anfänger mühselig und langwierig ist) oder du suchst dir professionelle Hilfe! (welche ich z.B. anbieten kann) :) .

    Jazz-Big-Band, Klassik, Filmmusik, Musical, Pop, Rock, Jazz


    Für viel junge Leute zählen heutzutage aber ganz andere Styles. Akustik-Schlagzeug ist damit, in der Entwicklung betrachtet, eher rückläufig.



    Das Lautstärke-Argument zählt für mich nicht


    Das Lautstärke-Argument ist tatsächlich aber in der Praxis der Megatrend. Mindestens 2/3 aller Drumschüler haben deswegen bei mir in der City ein e-Kit.



    Wenn es dagegen um Pop ohne Schnörkel gehen soll und die eigenen Ambitionen von vornherein auf "Hobby" festgezimmert sind, dazu die Hörgewohnheiten eine gewisse Toleranz aufweisen, dann kann man auch mit E-Drums glücklich werden


    Das gilt aber doch wohl nur für Modul-Sounds und nicht nur für Pop ohne Schnörkel (wie wärs mit Elektro, Industrial, Wave, Goth, spezielle Metal-Syles und all möglicher Hiphop-Kram?!); mit erweiterten Möglichkeiten sieht die Sache ganz anders aus und kann klanglich mit super komfortablen und relativ preisgünstigen Mitteln sehr highEnd-mäßig werden. Remember (in diesem Kontext): Schlagzeuger = Klangerzeuger

    ich habe zur Zeit ein Roland td11kv und möchte mich verbessern


    Für eine essentielle Verbesserung in Sachen Akustik-Drum-Emulations-Klang solltet du auf diverse Software setzen: da nützt dir auch kein TD20, -25, da alle TDxx bis einschließlich TD30 diesen fiesen Roland-Sonic-Footprint aufweisen (ich nenne es diese stechende Plastikfrequenz, die nahezu einzigartig ist, in ihrer Beschissenheit, betrachtet man dazu auch noch den Preis.) Das TD20 hat mehr Triggereingänge, deswegen würde ich es auf jeden Fall bevorzugen!

    würde es auch Sinn machen, professionellen Schlagzeugunterricht ausschliesslich an Edrums anzubieten


    Was heißt ausschließlich? Nimm das Beste von den jeweiligen Welten! Aber Unterricht an eDrums macht für micht absolut Sinn, da es eben, wie gesagt, ein Stück weit ein eigenständiges Ding ist. Ich sehe Schlagzeuger primär als Klangerzeuger, und in dieser Hinsicht sind eDrums jawohl für so manche Styles auf ihre Art und Weise einzigartig und unschlagbar (z.B. meine "Keep-It-Unreal" Methode, und in jedem Fall mit ganz anderen Möglichkeiten als aDrums). Das Lautstärkeproblem ist da für junge Schüler zwar meist im Vordergrund, aber für Leute, die sich auskennen, geht die eDrum-Reise wünschenswerterweise in eine ganz andere Richtung. Ich persönlich genieße desweiteren für vergleichsweise minimale Geldinvestition einen Wahnsinns-Drumsound (in allen möglichen Formen und spiele auch chromatisch und Synth-Melody). Bisher ist die Kinnlade der Leute, die es soundmäßig bei mir testen konnten, stets unten geblieben (wobei ich dazusagen muß, daß ich ausschließlich Software spiele; naja auch mal einen Hardware-Synth als Special). Das A bei Drums ist in seiner unbearbeiteten, preisgünstigen Soundvariante dagegen auf bestimmte Art und Weise für mich (aber auch für andere) geradezu mega altbacken, tausendfach gehört und langweilig und geklapper-mäßig. Aber eben auch nur auf eine "gewisse Art und Weise", weswegen ich es niemals komplett missen möchte. Mit so einigen Geld- und Studio-Mitteln (natürlich auch mit qualitativ tollen Instrumenten) läßt sich der A-Bereich für diverse Styles und Standalone natürlich enorm verbessern, aber das ist für die meisten (Schüler) ganz weit weg. Da können eDrums viel schneller und besser zum Ziel führen. Das alles gilt jedoch nicht für diverse Styles: Jazz-Kram geht z.B. nicht wirklich mit eDrums; Rammstein schon. ;) In diesem Sinne, ein Hoch auf edrums!


    EDIT: Ergänzung: "Das Lautstärkeproblem ist da für junge Schüler zwar meist im Vordergrund"... - ich möchte damit ausdrücken, daß Schlagzeugunterricht normalerweise eigentlich so ist: Kinder und Jugendliche, universell, Fokus auf Instrument als Anfänger erlernen oder als Fortgeschrittener verbessern: A-Drums-Empfehlung! (Edrums nur, wenn ohne A-Möglichkeiten)
    Er kann aber auch ganz anders sein (was ich total feiere und willkommen heiße, ist aber leider eher selten): Leute mit Zielvorstellung in Sachen Klangerzeugung: da macht dann evtl. sogar ausschließlicher eDrum-Unterricht (bei dem es z.B. auch um Sound-Engineering und -Produktion geht) Sinn!