Beiträge von flowison

    Ich finde, du und ich und jeder andere hier hat ein Recht auf ne eigene Meinung und eigene Erfahrungen. Und in einem Fachforum sollte man auch darüber schreiben dürfen. Was jeder da für sich rauszieht, bleibt jedem selbst überlassen! Da muss man auch keine Threads schließen, wenn man vernünftig miteinander umgeht.

    Das mit dem guten Gitarristen und der billigen Gitarre ist übrigens auch so. Grade bei Gitarren kommt ein großer Teil des Sounds aus den Fingern, und die Fähigkeiten vom Üben und Verstehen (auch des Equipments).

    Mein Sänger sagt immer:

    "die Einen ham nen Pferd, die Anderen können reiten."

    du sprichst natürlich wahres, aber es geht hier nicht ums „reiten“ sondern nun mal eben um das pferd :)

    Ich erlaube mir mal wieder einen etwas kätzerischen Kommentar!

    Ich habe am Freitag umme Ecke an einer Bluessession teilgenomme, ich war wohl der unerfahrenste Bluessessiondrummer von 4 Drummern, welche alle über das Gleiche abgeranzte Pearl Set mit dem gleichen billigen Beckensatz (alte mittelklasse Meinls mit ner neueren Paiste Einsteigerhihat) gespielt haben. Bei jedem Drummer haben sich die Becken und das Drumset unterschiedlich angehört, alle konnten damit Musik machen!!!

    Bei mir gings übrigens auch....😇🤤

    So What?!?

    Schönen Sonntag noch!

    ich finde diesen kommentar ziemlich deplatziert.


    Stell dir vor du fängst mit dem gitarrespielen an. Da unterschreibe ich, dass es ziemlich egal ist, wie teuer, oder wie hoch die qualität der gitarre ist.

    Wenn du dann aber schon fortgeschrittener bist, und dir eine hochwertige kaufen willst, interessiert dich doch, was man für musik damit spielen kann.

    Du würdest da nicht sagen: „gute gitarristen können auch mit billig gitarren musik machen, so what?!„


    Wenn du doch der meinung bist, können ja sämtliche themen zu soundvorlieben, -eigenschaften, equipment etc geschlossen werden.

    Deswegen würde ich dir raten, das "Experiment" wenigstens gut abzuwägen - ohne dir zu nahe treten zu wollen. Ich würde eher "brilliante" Becken kaufen und versuchen die auch als "Jazzbecken" zu nutzen als andersherum.


    Ja genau das ist der punkt.

    Ich hab nix gegen „brillianz“ per se,

    aber finde becken, die weich, warm und komplex sind (ich denke diese attribute mögen jazz spieler) sehr schön. Deswegen meine aussage mit „jazz becken“ :)


    Ich suche jetzt nach einem kompromiss.


    Wenn ich wieder aus dem urlaub zurück bin, geh ich gleich mal testen.


    Vorallem geht es mir um die hihat!


    Als beispiel:

    Was ich bei 2002 nicht mag, ist zum einen dieses „clonky“ gefühl, und zum zweiten der zu aggressive, kalte und scharfe sound.

    (Da sind mir zildjian new beats, a-customs, bzw 602 1000 mal lieber)


    Hätt die hats gern butter weich mit mehr komplexität.


    Werde jetzt mal folgende antesten:

    Paiste 15“ Formula 602 ME

    Paiste 14“ Signature

    Sabian 14“ HHX Evolution

    Ich will ja nur verhindern, dass ich etliche €uro zusammen spare, mir jazz becken kaufe, und dann gemeinsam mit meiner band unglücklich bin.


    Wenn ich aber lese, dass es nur eine frage der spieltechnik, odee mikrofonierung, etc ist, bin ich glücklich.


    Wenn ich aber lerne, dass manche becken einfach von grund auf im mix untergehen, spar ich mir viel zeit.

    Gehts darum, daß du dich nicht ausreichend hörst, oder nicht schön genug? Schon mal nen anderen Drummer dein Material bedienen lassen und im Raum gehört von "ausserhalb der Fahrerposition"?!?

    Ich steh auf eher weichere, jazzige Becken, spiele aber indie rock.

    Wenn ich die becken meiner idole anschaue, sinds fast immer 2oo2er bzw welche, die mir nicht soo gut gefallen. Die haben für mich eher kälter, glasiger, aggressiver sound.


    Also wenn ich jetzt sehe/höre, dass gute drummer im rock kontext mit welchen spielen, die mir gefallen, wär mein problem gelöst.

    Sorry für die ganzen Gegenfragen anstelle einer Antwort:

    1. Gebraucht kaufen geht auch? Dann wäre es vielleicht möglich zwei Beckensets zu kaufen, z.B. mittelalte Avedis (70er-90er-Modelle sind tendenziell etwas dicker und nicht so teuer) oder Sabian AA und irgendwas Trockenes, wenn Du nicht mit der Indie-Band spielst.

    2. Schon dickere Sticks probiert?

    3. Seid Ihr auf der Bühne mikrofoniert und wäre das eine Option für den Proberaum?

    4. Können die Gitarristen die Lautstärkeregler auch etwas runterdrehen oder muss es immer volle Lautstärke beim Proben sein?

    1) klaro! Ein ganzes set kann ich mir zwar nicht auf einmal leisten, aber langsam auf die einzelzeile hinsparen geht!


    2) 5A spiel ich. Dickere fühlen sich nicht so gut an, aber ist sicher auch gewöhnung.


    3) proberaum ist viel zu klein. Sind ziemlich low/fi unterwegs.


    4) wir schauen, dass ich locker/normal spiele; und passen dann die gitarren an. Wenn man im anschluss den sänger hört passts, wenn nicht, alles etwas leiser.

    Ich finde die Sound Edge viel zu „aggressiv“.

    Ich kann komplett nachvollziehen, was du meinst. 2002 mögen gute Becken sein, mir persönlich sind sie aber zu grell. Ich mags ebenfalls lieber dunkel und warm. Große, dünne Becken einer "dunklen" Serie sind deine Lösung!

    genau! Und gibts da welche, die sich im rock bereich etabliert haben?


    Ich will ungern mein erspartes für hhx legacy ausgeben, um dann draufzukommen, dass die unhörbar sind.


    (hhx evolution wurden ja schon empfohlen.)

    Blöde Frage, spielst du mit einem Monitoring, oder beschallen dich die Gitarristen direkt? Gehörschutz? Wenn ja, welcher?

    Generell kann ich sagen, mit In Ears fühlen sich die Sound Edge HH's genau richtig an, die anderen gehen da schon ganz gern mal unter. Man wird verleitet die viel zu laut zu spielen, so dass man seinen eigenen Mix verhunzt.

    wir spielen im Proberaum mit Gehörschutz (der von Alpine) und werde direkt von den Boxen/Verstärkern beschallt.

    Ich hab den Thread auf Google gefunden und grab ihn mal aus:


    Mich würden die Becken interessieren, die Christer Engen aka Chris Summers auf Apocolypse Dudes spielt.

    also ich hab mal n bild von ihm in nem zildjian katalog gesehen und da hat er auf jeden Fall n grünes Ludwig gespielt, möglicherweise classic maple bin mir aber nich sicher

    Keine Ahnung, ob du noch aktiv bist, aber steht da Näheres?

    Liebes DF


    Hat jemand von euch ein ähnliches Problem?


    Ich fühle mich zu „warmen, komplexen, weichen“ Becken hingezogen. (Vorallem Hihats.

    z.B.: HHX Legacy, Agop 30th Anniversary)


    ABER ich spiele in einer Indie Rock Band und muss gegen 2 beißende Gitarren anspielen. Und da würden die oben genannten untergehen.


    Jetzt muss ich mich mit diversen Rock Becken anfreunden, aber bin halt nicht 100% glücklich.


    Folgende habe ich bereits angespielt und finde ich von „so Lala“ bis „okay“:


    Sabian AAX X-Plosion, (besitze selbst das X-Celerator 14“€

    Zildijan A-Customs

    Paiste Giant Beat (habe das 22“ Multifunction als Ride, aber finde es geht im Mix total unter)


    Welche Becken (Hihat, Crash 16-18“ bzw. Ride (20-22“) könnt ihr mir zum Anspielen empfehlen?


    Sie sollten so gut wies geht den Balanceakt zwischen „warm, weich, komplex“ und „gegen Rockgitarren durchdringen“ vollbringen können.


    Marke und Alloy ist mir prinzipiell egal.

    Preisklasse lass ich mal offen.


    Würde gerne mal Paiste 602 probieren. Sind die was für meinen Bedarf? (Im Internet klingen sie grundsätzlich sehr schön)


    LG

    Genau, ich spiels unterschiedlich, je nach Bedarf. Aber soll schon prominent, wie eine Crash, sein!


    Das ist nur die Drummachine von Garage Band und ich hab sogar die HH lauter gemacht

    Hihat crash.zip


    Hab jetzt via Garage Band ein Beispiel erstellt.

    Ich „crashe“ in den 2 Takten insgesamt 3x.


    Auf der „1“ (Crash Cymbal)

    Auf „+“ von 4 (open Hihat)

    Auf “+“ von 6 (Crash Cymbal)


    So spiel ichs des öfteren!