Beiträge von LeoB

    Dann müsste man aber nach dem Folieren bohren...
    Ich weiß, dass das auch möglich ist und beispielsweise auch bei Sonor im Werk so gemacht wird, allerdings habe ich keine CNC-Bohrmaschine und so tu ich mich einfacher, wenn ich vorm Bohren alles direkt aufm Kessel anzeichne und leicht ankörne und dann im Anschluss einfach die Löcher in der Folie wieder öffne.


    Wo kosten denn die Sonor Lugs aus der Vintage-Serie 8,-€? :whistling:
    In der Sonor Ersatzteilpreisliste steht ein Böckchen inkl. Befestigungsschrauben 16,90€.


    Edit:
    Grad nochmal bei Sonor nachgefragt: die 16,90€ sind korrekt.

    Danke Bruzzi! :thumbup:


    Naja, ich hab neulich Taiwan Folie mit nem Cutter abgelängt. Es ging, aber man musste auch hier mehrfach durchziehen, die Delmar Folie ist nochmal ein schönes Stück dicker.
    Und ich kann mir duchaus vorstellen, dass man beim Schneiden der Folie direkt am Kessel auch dort den Kessel immer etwas mit "anritzt". :S

    @Delbert:
    Mit dieser Methode habe ich Kessel gekürzt, Hebbe unter anderem auch - von dem hatte ich mir das abgeschaut. :whistling:
    Es könnte theoretisch funktionieren, ich kann mir aber nur schwer vorstellen, dass man die Folie durchtrennt, ohne den eigentlichen Kessel zu beschädigen.
    Außerdem ist die Schnittkante ggf. nicht ganz sauber, ähnlich wie beim Feilen... Deswegen würde ich da aber auch ungern dran rumfeilen, bei dem Preis des Kessels usw. sollte es schon die optimale Lösung werden.


    Hebbe:
    Joa, das hatte ich auch schön überlegt. Dann bräuchte man aber da auch wieder ne Vorrichtung, um die Folie mittig auf die Trommel zu bekommen.
    Man bräuchte theoretisch ein sehr dünnes Brett, in dem man die Trommel ausspart. Die Folie setzt man dann auf dem Brett auf und könnte somit im entsprechenden Abstand von unten kleben.
    Ob das in der Praxis funktioniert, weiß ich allerdings nicht.


    Alternative: ich lasse den Kessel bei Stegner bekleben, müsste ich dann aber auch dort bohren lassen...
    Der DIY-Anteil wäre somit fast bei Null, das will ich eigentlich auch nicht.
    Und wie das bei Stegner mitm Bohren klappt, wenn er die Böckchen nicht selbst im Sortiment hat, weiß ich auch nicht. :pinch:


    Edit:
    Grad nochmal geschaut, bei Stegner steht in der Folieranleitung, dass man die Folie an Gratungen mit nem Cutter mit Anschlag oder mit der Feile entfernen kann.
    http://www.schneidshop.de/them…e/detail.php?artikelid=72
    Ist der einzige, den ich gefunden hab. Aber bei der dicken Delmar Folie stell ich mir das mitm Cutter auch schwer vor.
    Da dann doch lieber ne 5mm starke Sperrholzplatte aus der ich nen Kreis rausschneide um den Kessel "tiefer zu legen".

    Grüßt Euch!


    Nachdem ich nun paar Trommeln aufpoliert habe, möchte ich gerne mal "selbst" was auf die Beine stellen. :D
    Um einen Kessel selbst bauen zu können, fehlt mir das Equipment, deswegen soll es ein fertiger Kessel mit zugehöriger Hardware werden.


    Optisch möchte ich die Trommel an die Sonor Vintage Snare anlehnen, dort gefällt mir aber die Abhebung nicht und auch die Kesseltiefe ist etwas untypisch.


    Geplant sind folgende Parts:
    - Buchenkessel 6mm 14x5"
    - Sonor Vintage Series Böckchen (8 Spannschrauben je Seite)
    - Trick Multistep Abhebung
    - S-Hoops (Schlag- und Resoseite)
    - Puresound P1420
    - Remo Ambassador Coated + Hazy Snare Side
    - Delmar Vintage Pearl Folie (Farbe ist noch offen)


    Den Kessel möchte ich mit Gratung und Snarebed bei Gerd Stegner kaufen, folieren und bohren möchte ich ihn aber selbst.


    Hier haben sich aber teilweise noch ein paar Fragen ergeben, u.a. ein Grund, warum ich den Thread eröffne:
    Ich kenne es von folierten Kesseln, dass außen an der Gratung ein kleiner Gegenschliff ist und dass die Folie nicht ganz bis zum Rand geht.
    Wenn ich foliere dann setze ich die Folie üblicherweise am Tisch auf (ebenso wie den Kessel) und drücke den dann ran - hierbei würde aber die Folie bis zum Rand gehen.
    Muss man das nun noch nacharbeiten? Am Snarebed vermutlich mit Sicherheit, aber wie schaut es generell aus? :)


    Die zweite Frage betrifft das Bohren des Kessels: gibt es eine Faustregel, welchen Abstand die Böckchen und die Abhebung vom Rand haben sollen?
    Bzw. wie kann ich diesen Abstand festlegen? Bei den Böckchen kann man ja einfach Fell und Spannreifen auf den rohen Kessel legen und dann mit dem Böckchen ausprobieren, wie es am besten passt.
    Die Abhebung kann man ja aber theoretisch in verschiedenen Höhen anbringen, hier ändert sich ja dann nur die Länge der Befestigungsschnüre. :huh:


    Vielleicht kann mir da ja mal einer der erfahreneren Trommelbauern einen Tipp geben. 8o
    Für die generelle Aufteilung der Böckchen hätte ich mir einfach die Schablone von st-drums mitbestellt. Und die gegenseitigen Böckchen müssen ja nur um einen gewissen Betrag am Radius der Trommel verschoben werden, damit sie nicht mit den anderen kollidieren.


    Danke Euch schonmal.


    Gruß Leo

    Bei den Classic-Fit Fellen ist der Außendurchmesser der gleiche, lediglich der Innendurchmesser ist aufgrund dünnerer Aluminiumreifen größer.
    Ob das bei Dir passt, wird Dir keiner sagen können - dafür müsste er das gleiche Tom wie Du haben, um da Erfahrungswerte haben zu können.
    Im Zweifelsfall einfach mal die Sachen ins Auto schmeißen und zu nem Musikgeschäft fahren/fahren lassen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es mit der Rückgabe von Fellen Problemen geben kann (zumindest bei Thomann wollte man Felle nicht zurücknehmen, obwohl sie nichtmal aufgezogen waren, ich hatte einfach nur die falsche Ausführung bestellt).


    Ansonsten hätte man das aber auch alles in Deinem Thread mit den Pre-International Fellen klären können. ;)

    Ich benutze für alle Beschlagteile 0000-Stahlwolle und anschließend Autosol Chrompolitur.
    Die Folierung an meinem Star Drumset habe ich mit Autosol per Hand aufpoliert.
    Mit maschineller Unterstützung (Wabbelscheibe) habe ich mich da nicht rangetraut, bei einer qualitativ hochwertigeren und v.a. dickeren Delmar-Folie könnte ich mir das schon eher vorstellen.

    Da hat Hebbe schon recht, zumindest in der Anfangszeit sollten Trixon Trommeln Kalbsfelle gehabt haben - zumindest waren auf meiner Trixon Snare früher auch Kalbsfelle, sofern ich den Erzählungen meines Opas Glauben schenken darf. Mit Kalbsfellen wäre ich hierfür knapp bei 110-120,-€ je Fell gelandet, wenn ich mich recht erinnere (der Altenburger Shop wird leider grade überarbeitet). Habe mich dann aufgrund des einfacheren Handlings und des günstigeren Preises für Altenburger Plastikfelle in vergleichbarer Remo Ambassador-Stärke entschieden und wurde nicht enttäuscht.

    Remo Pre-International Felle sind soweit ich weiß im eigentlichen Sinne keine metrischen Felle... Könnte zwar durchaus sein, dass es zufällig passt - muss aber nicht.
    Die angesprochenen Felle gibt es aber meines Wissens nach nicht in Deutschland, müsstest Du Dir dann beispielsweise bei Nick Hopkins o.ä. bestellen.
    Im Zweifelsfall einfach mal bei Remo bzw. Gewa anklopfen, für meine metrische Trixon Snare passte da allerdings nichts.
    Falls Du Zeit und Geld hast kannst Du Dir aber im Notfall Felle bei Remo anfertigen lassen - das wars mir allerdings nicht wert. ;)

    Hi,
    im, Grunde genommen findest Du auf all Deine Fragen Antworten, wenn Du den Thread nochmal durchgehst. ;)


    Zunächst zu den beiden Fragen am Ende:
    wenn Ingo gesagt hat, dass die BD metrisch ist, dann wirst Du wohl ein metrisches Fell brauchen - das wäre dann 50,9cm.
    Du kannst natürlich auch mal ein "normales" 20" Fell ausprobieren, das hat ja rein rechnerisch 50,8cm und könnte/sollte somit auch passen.


    Originalfolie wird man vermutlich nicht mehr bekommen, Delmar bietet Sparkle bzw. Glitter Folien an, geh am Besten mal auf die Seite von st-drums und schau Dir Bilder an. Bei den Folien, die in Frage kommen könnten, kannst Du Dir Musterstücke bestellen.


    Insgesamt hat sich meine Meinung aber nicht geändert: alles, was mit umfolieren zu tun hat, kostet viel Geld und außerdem macht man sich bei den Vintage-Sammlern keine Freunde, vor allem dann, wenn die Originalfolie noch gut wäre. :D
    Zusammenfassend würde ich Dir den 2. Punkt ans Herz legen, allerdings mit dem Wortlaut "im jetzigen Zustand verkaufen - davon passende Trommeln kaufen".
    Das Geld und die Zeit, welche Du beim Herrichten reinsteckst, wirst Du im Verkauf nicht mehr bekommen. Natürlich kannst Du die Trommeln mal putzen, das kostet ja nichts und bringt vielleicht den ein oder anderen Euro mehr.
    Wenn Du die passenden Käufer findest, dann kannst Du da nen schönen Preis raushandeln - Ralf hatte ja oben Schätzpreise genannt.
    Von dem Geld kannst Du Dir ja dann ein passendes Set holen und dieses herrichten, da wirst Du in jedem Fall mehr Spaß dran haben. :thumbup:


    Gruß Leo

    Wenn Du willst, dass sich die Schrauben nicht lösen, dann ist Fett/Öl der falsche Ansatz.
    Üblicherweise werden ja Verbindungen geschmiert, die beweglich sein sollen - wenn sich was nicht bewegen soll, dann wird Reibung benötigt, Öl wäre also kontraproduktiv. ;)
    Außer Du schaffst es so viel Fett unter Druck zwischen Innen- und Außengewinde zu pressen, dass sich da wiederum eine gewisse Reibung ergibt.

    Die Frage ist wie gesagt wirklich ob Du gravieren oder bedrucken lassen möchtest.
    Gravieren kannst Du wie gezeigt mit 'nem Dremel oder so, wenn Du bedrucken meinst dann kannst Du eigentlich auch mal bei einer Druckerei in Deiner Nähe fragen, die sich mit Tampondruck auskennt.
    Alternativ mal Google bemühen, da kommt man recht schnell auf brauchbare Ergebnisse. :)
    Eine Idee, die ich bei der Google-Suche gefunden habe, war übrigens aufm Weihnachtsmarkt zu einem Standbetreiber zu gehen, der Namen in Brettchen einbrennt etc. - klappt wohl auch mit Drumsticks.
    Mit einem Logo dürfte es aber sowohl beim Gravieren als auch beim Einbrennen schwierig werden.

    Naja Bruzzi, klar tut so ein Preis weh... allerdings weiß ich bei Dir wo das Set herkommt und wie das gebaut wurde - man schätzt das halt ganz anders.
    Bei nem Sonor SQ2 bin ich auch schnell bei so nem Betrag, zwar kann ich da auch etwas "customizen" aber es kommt halt trotzdem irgendwie von der Stange.
    Also vor mir brauchst Du Dich wegen dem Betrag nicht rechtfertigen, ich wär vollkommen bereit soviel Geld für solch ein Set auszugeben, der einzige Haken an der Sache: mein Geldbeutel lässt das aktuell nicht zu. ;( :D

    Danke für die ausführliche Antwort.
    Da hast Du Dir in der Tat ein gutes System einfallen lassen - so kann man sich einen "fertigen" Kessel kaufen und die Restarbeiten selbst übernehmen - ohne große Holzbearbeitungskenntnisse oder Equipment zu benötigen. :thumbup:
    Um nun aber trotzdem nochmal auf das gezeigte Drumset zurückzukommen: wo liegt denn nun das Set, so wie es auf den Bildern zu sehen ist, preislich?
    Dass es aufgrund der Lackierung etc. nicht ganz billig sein wird, kann man sich ja leicht ausrechnen. :whistling:

    Hi Bruzzi,


    Dein Drumset gefällt mir richtig gut. :thumbup:
    Ich bin normal kein Freund von Hochglanzfinishes aber in diesem Fall würde ich glatt eine Ausnahme machen. :D
    Die schwarze Hardware passt sehr gut dazu, allerdings würde mir persönlich die Tomhalterung nicht so gefallen - dies ist ja aber bekanntlich Geschmackssache.
    Kompliment auch für Deine Badges, die machen sich richtig gut am Set. :)


    Ich weiß: über Geld spricht man nicht... Mich würde es aber trotzdem mal interessieren, wo so ein echtes Midmill-Drumset preislich liegt. :whistling:


    Gruß Leo

    Nunja ich hab halt schon das Star als Vintage-Schlagzeug und eben noch mein "modernes" Sonor - ich brauch also nicht zwingend noch ein weiteres Drumset (zumal mein Platz beschränkt ist). :D
    Wenn das Rimmel nun was total seltenes gewesen wäre dann hätte ich es aus dem Keller geholt und aufgemöbelt, denn um eingelagert zu werden wäre es dann zu schade.
    Da es ja aber anscheinend nichts überragendes ist kann es gerne noch weiter im Keller bleiben, dort ist es gut und trocken gelagert.
    Es landet ja nicht auf dem Müll, wenn ich dann mal Zeit und Lust habe kann ich mich ja trotzdem nochmal drüber machen, allerdings werde ich dann trotzdem vorher mal die Qualität überprüfen. ^^

    Metrische Plastikfelle sind recht schwer in einer guten Qualität zu bekommen.
    Viele metrische Sets waren damals mit STABIL-Fellen ausgestattet, das Westharzer Musikhaus lässt diese auch heute noch mit den originalen Maschinen und dem originalen Material fertigen.
    Klagliche Wunder sind nicht zu erwarten. ^^
    http://westharzer-musikhaus.de…k-Schlagfell-50-9-cm.html
    Für Außendurchmesser 50cm sollte dies passend sein, messe aber lieber den genauen Durchmesser nochmal nach.
    Soweit ich weiß verkauft auch Ingo diese Felle.


    Alternativ gibt es bei Gerd Stegner metrische Felle - hier kann ich zur Qualität nichts sagen:
    http://www.stdrums.de/shop/pro…fo=p3839_metric50-90.html


    Gute Erfahrungen habe ich mit Plastikfellen der Altenburger Pergamente gemacht, die Qualität ist sehr gut (ich spiele auf meiner Trixon Snare Felle in vergleichbarer REMO Ambassador Stärke).
    http://www.pergament-trommelfe…php?page=categorie&cat=57
    Der größte Durchmesser ist hier allerdings 485mm, für die BD kommen diese also nicht in Frage (oder Du fragst mal an, ob sie auch größere Felle liefern können).


    Man kann theoretisch auch bei REMO Felle mit den entsprechenden metrischen Maßen fertigen lassen, allerdings sind die Preise übertrieben hoch (beispielsweise 120,-€ für ein REMO Ambassador mit 363mm Durchmesser) und auch die Lieferzeit von 3-4 Monaten ist nicht ganz ohne...

    Nein, kaputt machst Du normalerweise nichts - vorausgesetzt Du gehst beim Reinigen nicht mit "scharfen" Mitteln ran und zerstörtst die Folierung.
    Allerdings geht es eher darum, dass Du das Geld und die Zeit, welche Du bei der Restauration reinsteckst, im Wiederverkauf vermutlich nicht mehr bekommen wirst.
    Daher die Empfehlung: wenn Du Dich dafür entscheidest die Sachen zu verkaufen, dann mach das im "Rohzustand" ohne Geld zu investieren (gegen eine Reinigung spricht natürlich nichts).