Beiträge von LeoB

    Guten Abend,


    vielen Dank für Eure Nachrichten.
    Als Felle habe ich einlagige Ambassadors drauf, hatte ich bisher eigentlich immer gute Erfahrungen gemacht.
    Aktuell ist ein Teppich mit 20 Spiralen verbaut. Habe nun mal nach "speziellen" Teppichen geschaut...
    Da gäbe es ja nun Puresound Concert Wires mit 12 oder 16 Spiralen und Custom Wires mit 16 Spiralen.


    Wo liegen denn da nun die genauen Unterschiede bzw. wodurch wird nun ein Teppich für Konzertsnares charakterisiert?
    Ich frag da nun mal einfach direkt, ich kann mir nämlich unter einer Konzertsnare recht wenig vorstellen aktuell. ^^


    Ich kann Euch im Gegenzug beschreiben, was ich gerne haben möchte: das wäre einerseits eine gute Ansprache, vor allem auch im p-pp-Bereich. Dies bezieht sich dann größtenteils auf Wirbel, allerdings sollte die Snare dann im f-ff-Bereich auch schön "knackig" rüberkommen.
    Mit dem 20 Spiralen-Teppich und einer vergleichsweise hohen Stimmung erreicht man das schon, allerdings habe ich da dann eben dieses Rasseln. Bei höheren Teppichspannungen geht wieder die Ansprache verloren etc.


    Die Frage wäre nun wie sich die Puresound Teppiche unterscheiden, die Concert-Wires haben ja diese gröberen Spiralen. Ich würde mal glatt behaupten, dass sich der Custom-Teppich mit den 16 Spiralen nur wenig von anderen Teppichen unterscheidet, er hat halt weniger Spiralen. Bei den Concert-Wires steckt da denke ich schon mehr dahinter.
    Vielleicht könnte Ihr mir da etwas helfen und mir ggf. einen Teppich empfehlen, der meinen Anforderungen gerecht werden könnte.


    Edit:
    Heute nochmal bisschen im Forum und im Netz recherchiert.
    Also generell hört man überall, dass die PureSound Modelle nochmal mehr aus den Snares rausholen. :thumbup:
    Hab nun bei Bonedo einen kleinen Test zu den Teppichen gefunden:
    http://www.bonedo.de/artikel/e…custom-snareteppiche.html
    Leider nur für die Custom Serie und für andere Serien - die Concert Serie blieb unbeleuchtet.
    Ich denke ich werde mir mal den P1416 holen, also den 16-spiraligen Teppich aus der Custom Reihe. Harmoniert bei Bonedo gut mit einer 5" Snare, dann sollte der ja auch zur 5,5" Snare gut passen. Hab nun nochmal bei den Jungs von UP-Drums nachgefragt ob die schon Erfahrungen mit PureSound Teppichen gemacht haben etc.


    Lediglich die Befestigungsschnüre von PureSound sollen nicht so der Brüller sein, aufgrund der Abhebung meiner Snare muss ich wohl normale Schnüre verwenden, da ich an beiden Seiten knoten muss - das soll wegen des innenliegenden Drahtes etwas schwierig sein.

    Ach so hast das gemeint. :D
    Joar, wär mal ne Idee. Manche schwören ja auf diese Zigarettenpapierchen und klemmen diese am Rand drunter, wird sich aber sicher auch wieder bisschen auf den Klang ausüben, oder?
    Vielleicht muss ich auch einfach damit leben, hab mit nem Schlagzeuger einer bekannten Böhmischen Kapelle gesprochen und der hat mir auch erzählt, dass es bei ihm genauso raschelt.
    Liegt wohl wirklich an der hohen Stimmung der Snare in Verbindung mit ungünstigen Tonlagen von Tenorhörnern. :pinch:

    Ja, die Methode mit den Schrauben in Teppichnähe ist mir geläufig. Bin ich allerdings auch nicht wirklich überzeugt von, ich meine letzendlich ist das Fell dann ja in sich nicht mehr stimmig, auch wenn das verstimmen nur minimal ist.
    Teppichspannung und verstimmen sind ja die einfacheren Methoden, Snarebed wäre dann schon etwas aufwendiger und ist eben auch nicht mehr rückgängig zu machen.


    Wie kann ich das mit dem "kritischen Bereich" bzw. dem Tesa verstehen? Kannst Du das mal etwas erläutern?

    Sicher ist mir der Sinn bzw. die Funktion eines Snarebeds bekannt...


    Die Frage ist aber ob ein tieferes Snarebed auch in allen Fällen abhilfe schaffen würde. Im Forum gibts zu dem Thema Snarebed und Rascheln ja eine ältere Diskussion, auch da kam man zu keinem klaren Ergebnis. Wenn ich da jetzt selbst dran rum feile und das Bed ist am Ende zu tief dann kann ich den Kessel kürzen lassen, deswegen eben die Frage, ob das wirklich so eine große Auswirkung hat als dass man solche Risiken in Kauf nimmt oder ob man das mit einfacheren Mitteln eindämmen kann.


    Bei meiner 6" Snare ist vermutlich ein ähnliches Snarebed drin, wie bei der 5,5" - ich denke nicht, dass sie ihre Gewohnheiten ändern. Wenn es wirklich nur am Snarebed liegen sollte, dann müsste die Snare ja auch Rascheln - tut sie aber nicht.


    Versteh mich bitte nicht falsch, das Ganze wird sicher durch viele Einflussfaktoren wie Snarebed, Stimmung, Teppichspannung etc. gesteuert, ich bin mir aber ehrlich gesagt nicht sicher, ob das Snarebed da wirklich den größten Einfluss hat.

    Heartbeat:
    Ne, mit sowas hatte ich mich noch nicht befasst. Weiß auch ehrlich gesagt nicht, ob das das Richtige für mich wäre. Blasmusik ist ja doch etwas "zünftiger", der Teppich ist ja eher für symphonische Orchester etc. Müsste man mal probespielen so einen Teppich, wie sich das anhört.


    Bruzzi:
    Weiß nicht ob das wirklich am Snarebed liegt, Teppich liegt eigentlich gut auf und die Jungs bauen ja auch schon länger Trommeln. Will jetzt nicht sagen, dass das Snarebed schon perfekt ist, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das dann komplette Abhilfe schaffen würde. Ich mein das Rascheln kommt ja daher, dass das Fell bei bestimmten Frequenzen zum Schwingen angeregt wird, da sind wir uns denke ich einig. Höherer Anpressdruck kann ja normal auch durch eine größere Teppichspannung erreicht werden und da hab ich halt dann wieder einbußen beim Wirbeln... Außerdem möchte ich da nungern einfach am Snarebed rumfeilen. :whistling:


    Also bitte versteht das jetzt nicht falsch, wenn ich gegenüber Euren Lösungen etwas kritisch bin, ich bin euch sehr dankbar für Vorschläge, wie man das besser machen könnte. Allerdings hab ich gedanklich auch schon paar Szenarien durchgespielt und eine einfache Lösung fiel mir leider nicht ein.

    Hi,


    Danke für die Antwort.


    Ich fang mal mit Deiner letzten Frage zuerst an: Ja, das ist eine UP-Snare - die angesprochene 14x6".
    Auch die 14x5,5" ist eine von UP, habe sie erst vor knapp 2 Wochen bei ihnen abgeholt. Über das Thema mit dem "Rascheln" haben wir uns aber nicht unterhalten, ich kann sie aber nochmal fragen, was sie dazu meinen bzw. was ihre Erfahrungen sind.


    Problematisch ist eben, dass sämtliche Maßnahmen die dieses Rasseln unterbinden auch die Ansprache und den Sound der Snare beeinflussen. Ist ja irgendwo logisch, die Seiten rasseln ja genau deswegen mit, weil die Snare so sensibel eingestellt ist. Das ganze ist also irgendwo immer ein Spagat zwischen guter Ansprache/Sound und wenig Rascheln.


    Ich hab schon oft gehört, dass man die Snare im Bereich des Teppichs etwas verstimmt, habe es aber selbst noch nie ausprobiert. Bin da ehrlich gesagt bei den Snares mit Holzspannreifen etwas vorsichtig... Bei nem Metallspannreifen hätte ich wohl weniger Hemmungen. :D


    Das mit dem Dämpfen mache ich idR schon so, gerade bei leisen Passagen versuche ich das mit der Hand etwas zu kaschieren - klappt auch meistens ganz gut.


    Vielleicht ist man da als Schlagzeuger etwas empfindlicher und andere Zuhöerer hören dieses Rasseln nicht, allerdings habe ich einen jungen Schlagzeugerkollegen, der seine Snare auch sehr hoch gestimmt hat. Die Snare rasselt fast permanent mit und das empfinde ich persönlich als recht störend. Gut, ich weiß nicht was er für eine Teppichspannung hat etc., hab die Snare selbst noch nicht gespielt.


    Wie hast Du denn deine Snare gestimmt, wenn ich fragen darf - eher hoch? Und wie ist das Verhältnis Schlagfell zu Reso?

    Hallo,


    vielleicht gleich mal vorweg: es geht hier nicht drum, dass ich eine Snare auf einen ganz bestimmten Sound bringen will und nicht weiß, wie das geht. ;)


    Ich möchte hier mal ein paar Meinungen zum Thema Snare in der Blasmusik bekommen und vielleicht auch ein paar neue Erkenntnisse gewinnen.
    Im Forum konnte ich bisher kein passendes Thema finden, es ging meistens um die oben angesprochene Situation: jemand postet ein Video von Holger Müller und will seine Sachen so stimmen - das bringt mich nicht weiter.


    Die böhmische/mährische Blasmusik ist ja recht abwechslungsreich, man hat Läufe, man hat Tonartwechsel usw. Für mich ist es daher recht schwierig die Snare so hinzubekommen, dass ich nur wenige Stellen habe, wo die Snare "mitrasselt". Prinzipiell wird ja durch die verschiedenen Instrumentengruppen ein großer Tonumfang abgedeckt, um nun aus dem Frequenzbereich herauszukommen, wo ich eben Resonanz habe, müsste ich ja auch aus diesem Ton-bzw. Frequenzbereich herausstimmen und das ist meiner Meinung nach nicht möglich. Die Frage wäre deshalb wie Ihr die Snare gestimmt habt, um möglichst wenig Einfluss anderer Instrumente zu haben.


    Ich selbst spiel ne 14x6" und hab nun eine 14x5,5" neu bekommen. Die erste Snare habe ich etwas tiefer gestimmt und konnt dadurch rasseln weitgehend vermeiden, es tritt dann nur noch bei wenigen ungünstigen Tonlagen auf. Andererseits verliere ich aber durch die tiefe Stimmung auch an Rebound (was sich auf die Dichte der Wirbel auswirkt) und die Snare ist nicht wirklich "knackig" oder "bissig". Meine 5,5" habe ich nun allgemein höher gestimmt, der Rebound ist perfekt und das Spielen/Wirbeln geht einfacher. Durch die höhere Stimmung habe ich nun aber mehr Bereiche, wo die Snare durch andere Instrumente beeinflusst wird. Der Teppich ist ziemlich normal angespannt, also nicht "angeknallt". Durch festere Spannung könnte man sicherlich noch bisschen rasseln verhindern aber das würde sich ja auch wieder negativ auf Wirbel und Ansprache bei Wirbeln auswirken.


    Natürlich könnte ich die flachere Snare auch in den Bereich wie die andere Snare stimmen, allerdings möchte ich das nur ungern, weil ich dann nur einen marginalen Unterschied zwischen den beiden Trommeln hätte. Ich kenn das aus anderen Musikrichtungen, dass man da eben mit recht hoher Teppichspannung arbeitet - da mag das auch gehen, in der Blasmusik ist aber die Snare ein Hauptinstrument des Schlagzeugs und es wird entsprechend viel gewirbelt, da ist eben wie oben angesprochen eine hohe Teppichspannung nicht ideal.


    Bisher habe ich mit der Snare nur im Probenraum gespielt und ich weiß nicht, wie sich das in einer anderen Umgebung oder im Bierzelt verhält. Auch ist die Frage, inwieweit man das bei der Tonabnahme mit dem Mikrofon mitbekommt und ob es da ggf. stören könnte - muss ich mal mit unserem Tontechniker sprechen. Wir nehmen den Sound von der Snare sowohl von oben als auch von unten ab, damit wir auch einen guten Teppichsound bekommen. Dies könnte nun natürlich auch nachteilig sein, wenn man ein unkontrolliertes Rasseln hat.


    Nun zu Euch: habt Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? In welcher Tonlage habt Ihr Eure Snare für die Blasmusik gestimmt, damit das mit den anderen Instrumenten harmoniert?


    ...und noch ne kleine Sache: in den anderen Threads zum Thema Blasmusik hatte ich den Eindruck, als ob man als Schlagzeuger in der Blasmusikszene, der sich mit der Stimmung seines Instruments befasst, ein bisschen als "Freak" gesehen wird - gerade weil man eben nicht nur "draufhaut", wie das früher vielleicht mal war. Ich kenne selbst die Zeiten, wo man die Snare so hernahm wie sie war, ohne da groß Änderungen vorzunehmen. Die Ansprüche im Bereich der Blasmusik sind auch angestiegen - wieso sollte man sich deshalb als Blasmusiker nicht auch Gedanken über Stimmung usw. machen dürfen, wie es andere in anderen Musikrichtungen ja auch tun? :whistling:


    Soweit von mir, ich wünsche Euch ein frohes Osterfest und würde mich über ein paar Antworten freuen.
    Gruß Leonard

    Guten Abend,


    seit meinem letzten Post hier ist ein bisschen Zeit vergangen.
    Ich habe das Set derweil vom Dachboden geholt und aufbereitet.
    Hardwareteile wurden mit 0000-Stahlwolle poliert, die Folie wurde mit Autosol gereinigt. Weiterhin wurden folgende Sachen gemacht:
    -neue Inserts an den Toms (7/32")
    -neue Spannschrauben an den Toms
    -neue Spannreifen Bass Drum
    -neue Klauen und Schrauben (4 Kant) am hinteren BD-Reifen
    -neue Felle (Remo Ambassador Coated)



    Aktuell fehlen mir noch die Felle für das Hängetom, außerdem bin ich noch dabei mir Flügelschrauben für Standtombeine, BD-Beine und die Tomhalterung zu bauen (deswegen sind da auf dem Bild diese langen Schrauben :D )
    Die Folie hat sicher ein paar Macken, dafür ist sie aber eben original und das macht meiner Meinung nach den Charme aus.
    Gerne hätte ich auch den originalen BD-Reifen verwendet, allerdings habe ich nur einen und das sieht sonst etwas zu "gemischt" aus.


    Alles in allem habe ich nun rund 300,-€ investiert und dafür schaut es ganz gut aus. Hat auch Spaß gemacht, auch wenn mich manchmal paar Sachen geärgert haben...
    Wenn ich die restlichen Teile habe und die Felle gestimmt sind gibts nochmal paar Bilder.

    Joa, Lust hätte ich schon. :)


    War gerade nochmal am Dachboden, Spannreifen konnte ich leider nicht finden. habe auch mal die Gratung angeschaut, größtenteils in Ordnung aber man sieht halt, dass die Trommeln schonmal drauf abgestellt wurden. Kann man das einfach mit nem Schleifpapier aufarbeiten (ggf. +Holzpaste), ist ja "nur" das Reso...


    Original Star Ersatzteile konnte ich im Internet nicht finden, habe mal bei stdrums geschaut. Gibt es noch alternative Shops, die Teil evtl. günstiger anbieten?
    Für die BD würde ich verchromte Metallspannreifen nehmen. Was für Spannreifen sind denn für die Toms "Standard" bzw. würden passen? Hätte jetzt spontan zu den 2,3mm gegriffen oder wäre das keine allzu gute Wahl?


    Ansonsten würde ich noch sämtliche Schrauben erneuern und an der BD auch neue Spannschrauben und Klauen - sieht denke ich nicht soo gut aus, wenn da vorne und hinten verschiedene dran sind.


    Was könnte ihr denn für Felle empfehlen? Ich hätte gerne weiße Felle, waren ja damals auch drauf. Generell gibt es ja recht viel Auswahl, ich will aber natürlich den "Vintage-Sound" nicht zerstören. Ich denke einlagige Felle sollte ausreichend sein, sind ja sowieso Dämpfer verbaut, oder? Nachdämpfen kann man ja zur Not immernoch.


    Achja, hier noch die genaue Konfig:
    22x14" BD, 12x8" und 13x9" Hängetom, 16x16" Standtom und 14x5" Snaredrum.
    Passt bzgl. der Bassdrum irgendwie nicht exakt zur Konfig aus dem Katalog. Ich würde aber generell eher das 13x9" Tom behalten und das andere wie schon gesagt "ausschlachten".


    Ich werde das Set mal vom Dachboden holen und zerlegen. Wenn ich sehe, ob sich das wirklich lohnt dann muss ich mal ne Bestellung tätigen. :D

    Danke für die Antwort.
    King Beat wäre ja sogar eine der besseren Serien, oder? Habe ich zumindest vorhin gelesen, finde aber leider die Quelle nicht mehr. :|


    Bei den Gratungen sind keine groben Schäden vorhanden, muss ich mir allerdings genauer anschauen.
    Ich weiß auch nicht mehr ob ich das Set damals so bekommen habe oder ob ich in meinem jugendlichen Leichtsinn die Resos einfach weggelassen habe... :whistling:


    Ansonsten muss ich mal nach den fehlenden Spannreifen schauen, ich hoffe, dass ich die noch finde.
    Hätte dann aber auch ein Hängetom weggelassen und dieses als Ersatzteilspender für das Standtom benutzt. Die Dämpfermutter und eine Schraube fürs Bein sind da nicht mehr so fit...
    Generell hast du aber recht, ich denke abnehmen der Böckchen, aufpolieren von Folierung und Hardware und neue Felle sollte generell reichen, oder?
    Muss man die Trommeln innen auch aufarbeiten oder reicht es, wenn man mit einem Schleifpapier über die Gratung geht - um leichte Unebenheiten zu entfernen?


    Von den Kosten her sollte das noch im Rahmen liegen.

    Grüßt Euch!


    Ich war auf dem Dachboden und habe mein erstes Drumset wieder gefunden, welches ich damals von meinem Opa bekommen habe.
    Er hatte damals in mehreren "Tanzkapellen" mitgespielt und war deshalb Besitzer von zwei Drumsets.


    Bilder findet ihr hier unter folgendem Link, leider waren sie zu groß für den Datenupload...
    https://www.dropbox.com/sh/udv…kzzLsWc6YWAXbKgP77_a?dl=0
    Ich möchte mich vorweg für die Qualität entschuldigen, die Raumverhältnisse waren mehr als beengt und ich hatte nur mein Handy bei der Hand.


    Das Set besteht aus Bassdrum, zwei Hängetoms, einem Standtom und einer Snare.
    Ich konnte das Set bereits "identifizieren", die Badges sind noch alle vorhanden.
    Es handelt sich laut http://www.star-drums.de um ein Set aus den 70ern. Ich wäre fast sogar so weit gegangen und hätte gesagt, dass es sich um dieses Set handelt:
    http://www.star-drums.de/asset…d_Pearl_130207_Wouter.jpg
    Die Bass-Drum Spannschrauben sind die gleichen wie auf dem Bild (konnte ich euch leider nicht zeigen, da aktuell kein Fell montiert ist).


    Mich verwundert allerdings, dass ich die normalen runden Star-Badges habe und dass das hier als "Bollero" geführt wird, was ja auch von Star hergestellt/vertrieben wurde.
    Zur Snare selbst habe ich allerdings nicht gefunden, das Badge passt auch nicht zum Set, da es ja ein "Royal Star" ist - evtl. andere Serie?


    Könnt ihr mir was zum Set sagen? Also ob wie die Qualität insgesamt ist und ob sich lohnt, das wieder auf Vordermann zu bringen...
    Leider sind nur jeweils Spannreifen für ein Fell vorhanden, es können also keine Resos montiert werden - auch nicht bei der Bass-Drum. Evtl. liegen sie ja bei Opa noch im Keller, müsste ich mich mal auf die Suche machen. Ansonsten ist der Zustand in Ordnung, es müsste natürlich entsprechend aufgearbeitet werden. Es sind aber keine größeren Schäden ersichtlich. Dämpfer sind auch noch alle dran und funktionieren, lediglich beim Standtom ist ein "Flügel" abgebrochen.


    Ich wäre euch für eine Einschätzung sehr dankbar, da ich aktuell auf dem "Vintage-Trip" bin und mir ein altes Drumset zulegen möchte. Lohnt es sich hier Arbeit und Geld zu investieren?
    Vielen Dank im Voraus,


    Gruß Leo

    Wenn`s wirklich massiv Mahagoni ist, dann sollte es schon funktionieren. Wenn du Pech hast ist es nur Eiche auf Mahagoni gebeizt... :D
    So "alte" Möbel haben halt den Vorteil, dass die Sachen schon gut abgelagert und getrocknet sind. Dementsprechend tut sich im Holz nicht mehr soo viel.
    Ansonsten einfach mal zum Holzhändler oder Sägewerk in der Nähe gehen, bei uns auf dem Land kommt man recht gut an Holz.
    Oder selbst einen Baum deiner Wahl fällen, den Stamm auftrennen lassen und verarbeiten, dauert halt entsprechend lange bis das Holz ausreichend getrocknet ist.

    Soo, muss das Thema nochmal ausgraben.


    Ihr hattet ja den Vorschlag gebracht - vielleicht auch mit einer Prise Ironie - ein Flightcase bauen zu lassen.
    Erklärt mich bitte nicht für verrückt, aber ich habe mir tatsächlich eines bestellt. :D


    Da beim Thomann Konfigurator nicht das passende dabei war hab ich die Jungs direkt angeschrieben und bin bei LT-Cases gelandet, die ja unter dem Namen Thon für Thomann produzieren. Das ganze ist nun ein leichterer Koffer, also nicht die Live-Serie. 7mm Birkenmultiplex, 22mm Alukante, kleine Butterflies usw.
    Habe mir nun auch gleich 2 Eckeinbaurollen 48mm und einen zweistufigen Ausziehgriff montieren lassen. Gepolstert ist das Ganze nun mit 20mm Schaumstoff, dimensioniert habe ichs nun für meine aktuelle Snare, diese ist mit den Böckchen im Durchmesser 1cm größer und auch 1cm höher. Das Spiel sollte dann aber auch meine Neue ohne Probleme verkraften.


    Hab das Case nun bewusst so ausgelegt, dass auch die andere Snare rein passt, so kann ich bei größeren Auftritten mit entsprechendem Transport das Flightcase nehmen, für den Probenbesuch zu Fuß tut`s dann auch das SKB Case. Muss mir dann nur noch eine Schaumstoffplatte fürs SKB Case basteln, das ist ja aber das geringste Problem.


    So kann ich die Snares auf jeden Fall gut geschützt transportieren und für den Fußweg habe ich eine leichte und trotzdem ausreichend sichere Variante. :)


    Übrigens ist mir noch etwas aufgefallen... Bei LT-Cases im Angebot kostete der Koffer ansich 185,-€ zzgl. 59,-€ Aufpreis für Rollen und Ausziehgriff. Im Thomann Konfigurator liegt der Preis für den Koffer bei 189,-€ und beim Live-Koffer kosten die Rollen und der Griff bereits 100,-€ Aufpreis (obwohl es sich um die gleichen Komponenten handelt).
    Bei Megacase wiederum (welche ja bekanntlich auch von LT-Cases bedient werden) habe ich den Koffer auch spaßeshalber konfiguriert: 273,-€ ohne Rollen und Griff - jene sind dort überhaupt nicht konfigurierbar.


    Falls also mal jemand was custom-mäßiges brauch am besten direkt bei LT-Cases anfragen, kommt man höchstwahrscheinlich am günstigsten Weg.

    Nach Belieben, bei mehrmaligen Beizen wird dein Holz halt dann dunkler. Wenn dir das so gefällt dann kannst direkt schleifen und lackieren, wenn du`s auch gerne noch dunkler hast kannst auch nochmal beizen. Das Schleifen zwischen dem Beizen kannst dir eigentlich sparen, mach ich zumindest nie. :D

    Ja gut, damit das mit dem Drehen und dem Schleifen klappt braucht man schon ne höhere Drehgeschwindigkeit, ohne die geht da wahrscheinlich nicht viel.
    Wenn du das alles mit dem Dreiecksschleifer gemacht hast im Inneren möchte ich nicht wissen, wie lange du da geschliffen hast... und umso mehr muss ich dich bewundern. :)

    Schicke Snare-Sammlung, die Vitrine hat auch was muss ich sagen. :)


    Mit den Segmenten hast du Recht, einerseits muss man mit der Teilung genauer arbeiten und andererseits wirds sicherlich mehr Arbeit sein, das dann alles rund zusammengefügt zu bekommen (es gibt ja dann mehr Teile, die wieder auseinanderfallen können :D ). Bei den breiteren Segmenten musst du halt dann etwas mehr abfräsen, bis du ne komplette runde Oberfläche hast, solange du dann aber mit deiner Kesseldicke noch hinkommst, passt ja alles.


    Wie bekommst du die eigentlich so sauber geschliffen? Ich kenne es halt so, dass man den Kessel aufspannt und drehen lässt und das Schleifpapier dann einfach nur hinhält, ich denke aber mal, dass dir da die Ausrüstung dazu fehlt, oder? Gerade im Bezug auf die Innenseite deines ersten Kessels bezogen, die sah ja nach dem Fräsen doch recht rau und uneben aus und schaut nun - zumindest auf dem Bild - perfekt aus.

    Guten Abend,


    erstmal "Hut ab" für dein Vorhaben, ich hätte mich das nicht so einfach getraut. :thumbup:


    Der erste Kessel schaut schon sehr vielversprechend aus, bei der Bassdrum hätte man meiner Meinung nach paar Segmente mehr verwenden können, oder schauen die nur in dieser Perspektive so grob aus?


    Ich selbst habe ne Holzsnare von Trommelbauern bzw. Schreinern, sie bauen genau wie du in Fassbauweise. Das wichtigste an der Sache ist, dass das Holz trocken ist. Bei frischem Holz muss man auf die Trocknung achten, bei "fertigem" Holz kann man sich das sparen. Allerdings sollte man den Kessel nach dem verleimen etwas ruhen lassen, damit sich keine Spannungen bilden. Ich hatte mich mit ihnen schon über die Fertigung von ganzen Sets unterhalten - aktuell bauen sie nur Snares - sie haben sich da allerdings nicht wirklich rangetraut... Holz arbeitet ja bekanntermaßen und bei Kesseltiefen wie an einer Bassdrum hat man eine entsprechend große Länge. Ich bin daher sehr gespannt, wie sich deine Bassdrum dann in Zukunft schlagen wird. :)


    Bzgl. Holzsorten kann man eigentlich alles einsetzen, je nach Geschmack. Meine Snare ist aus Nussholz, kannst aber genauso die Standardhölzer wie Eiche, Buche und Birke verwenden oder auch Obsthölzer wie Kirsche oder Apfel. Ist halt am Ende alles eine Frage des Klangs und auch der Optik.


    Dann mal weiterhin viel Erfolg, bei deine Projekt, ich schaue gespannt zu. :D

    Ja, da stimme ich Dir schon zu. Aber ich bin eben nicht nur zu Fuß unterwegs... Bei Auftritten bin ich halt auch mitm Auto unterwegs bzw. die Snare kommt in den Anhänger - da ist mir ein Case schon lieber. :thumbup:

    Guten Abend,


    vollkommen richtig, Hajo! Habe zwar auch noch ein SKB SPS Bag im Einsatz und bin auch hier recht zufrieden, allerdings kostet auch diese Tasche schon 55,-€ - aufgrund des doch recht geringen Aufpreises von 14,-€ würde ich dann doch eher zum SKB Case tendieren.