Beiträge von LeoB

    Ich würde auch gerne mal die sehen, die dann bei so einem Set nochmjal in Felle investieren. ^^

    Geht mir ja nicht darum direkt nach dem Kauf neue Felle zu montieren, eher so wie Seven geschrieben hat wenn die ersten Felle durch sind. ^^


    Für einen langjährigen Schlagzeuger mögen die Millenium-Sets sicherlich Schrott sein, aus Sicht eines Anfängers ist es aber eine gute Möglichkeit relativ günstig an ein neues Schlagzeug zu kommen um das Ganze erstmal auszutesten.

    Die wenigsten Eltern recherchieren im Vorfeld im Forum was für Gebrauchtset in Frage kommen könnte (sei es aus Faulheit oder weil sie keine Ahnung von der Thematik haben), durchforsten dann die Kleinanzeigen, setzen sich ins Auto und holen das Set ab, investieren dann ggf. nochmal in neue Felle usw. Mit Hilfe eines Schlagzeuglehrers ist das sicherlich möglich, machen aber halt auch nicht alle. Meiner hätte mir damals sogar ein Set besorgt, hatte aber zu dem Zeitpunkt bereits ein anderes.

    Wie bereits oben geschrieben: Thomann liefert kostenlos bis an die Haustür und gibt nochmal drei Jahre Garantie - was will man mehr?

    Wenn das Schlagzeug nur im Kinderzimmer steht dann kommt man in der Anfangszeit gut damit klar, später dann mal paar andere Becken und neue Felle und man kann durchaus zufrieden sein. Wenn man dann mal zwei oder drei Jahre spielt und wirklich Interesse hat weiterzumachen dann kann man ja noch immer in etwas hochwertigeres investieren.

    Grundsätzlich bin ich kein allzu großer Freund der Millenium-Produkte da ich selbst die Erfahrung gemacht habe, dass die Sachen am Anfang "nicht schlecht" sind aber über längere Nutzungsdauer hinweg früher oder später ziemlich verschleißen und dann überhaupt nicht mehr funktionieren.

    Angefangen zu Trommeln habe ich auf nem alten Star-Drumset, welches durch Millenium Hardware ergänzt wurde. Die doppelstrebige Hardware war wirklich nicht schlecht, einige der Ständer funktionieren auch heute noch aber man merkt einfach, dass die Ständer nicht fürs Tourleben gemacht sind.

    Zu Hause machen sie einen guten Job aber wenn man sie ständig einpackt, auspackt etc. dann geben einfach die Verschraubungen nach.

    Bei den Drumsets ist das ähnlich: die Kessel ansich sind nicht verkehrt, die Hardware ist aber halt einfach billig. Die Folierung schlägt auch nach kurzer Zeit Falten und die Felle sind nicht das gelbe vom Ei. Spielbar sind die Dinger sicher, Spaß macht es halt nur bedingt.

    Wenn man die Schlagfelle austauscht dann lassen sich aber recht gute Ergebnisse erzielen, für einen blutigen Anfänger dürfte das aber weniger relevant sein.

    Grundsätzlich würde ich schon sagen, dass diese "Billig-Sets" eine gewisse Daseinsberechtigung haben. Mittlerweile sind diese zwar auch teuerer geworden aber man muss halt auch im Hinterkopf behalten, dass man für den Preis ein fabrikneues Set bis an die Haustür geliefert bekommt und dann auch noch volle 3 Jahre Gewährleistung hat. Interessant ist das sicher für den ein oder anderen Anfänger bzw. für deren Eltern und ich muss zugeben, dass ich das verstehen kann, wenn jemand so ein Teil bestellt.

    Ich persönlich sehe das jetzt nicht so, dass Corona für die Vintage-Drumszene schädlich war, ich würde sogar behaupten, dass viele erst durch den Lockdown die Zeit gefunden haben sich tiefer mit der Thematik Vintage-Drums und Restaurationen zu beschäftigen. Präsenzveranstaltungen wurde freilich abgesagt bzw. konnten nur im kleinen Rahmen abgehalten werden, aber alles was kontaktlos verlief wie Verkauf in den Kleinanzeigen und Versand war ja jederzeit problemlos möglich.

    Ungeachtet von Corona lässt sich aber schon ein gewisser Trend erkennen: viele Leute springen jetzt auf den Vintage-Hype auf und schaffen sich ebenfalls "alten Krempel" an, die Nachfrage steigt und somit auch die Preise. Richtige Schnäppchen wie Dachbodenfunde für 50,-€ gibt es nicht mehr bzw. bleiben nicht lange unentdeckt. Viele Verkäufer recherchieren aber auch vor dem Verkauf im Internet, finden irgendein Bild und meinen dann sie haben ein wahres Schätzchen, das sie für 1.000,-€ anbieten können, obwohl sie ein komplett runtergerocktes und verbasteltes Instrument verkaufen wollen.

    Damit kann man Blasmusik bedienen.

    Für mehr Niveau braucht es mehr Gerät. Das ist einfach so.

    Blasmusik hat wohl kein Niveau? Tolles Klischeedenken...

    Ob du mir das jetzt glaubst oder nicht, aber auch im Bereich Blasmusik ist die Zeit nicht stehen geblieben und es gab in den letzten Jahrzehnten starke Entwicklungen im Bereich Stilistik und Schwierigkeitsgrad. Die Zeiten, in denen man einfach jeden "dahergelaufenen Typen" ohne jegliche Vorkenntnisse an das Schlagzeug setzen konnte, sind längst vorbei. ;)


    Sicher wird man insbesondere in der Blasmusik auch mit einem einzigen Becken (ohne Hihat) klar kommen da die Musik typischerweise für große Trommel, kleine Trommel und Becken konzipiert ist, gerade bei einer moderneren Stilrichtung würde mir aber ohne Hihat etwas fehlen.

    Hihat + Crash/Ride funktioniert meiner Meinung nach sehr gut (vorausgesetzt man will das), ob es auch ein einziges Becken tut hängt aber stark von der Musikrichtung ab.

    Das erwähnte Paiste Signature Full Crash 20" ist aber in jedem Fall ein tolles Becken, welches in meinen Augen bedenkenlos alleine oder gemeinsam mit Hihat eingesetzt werden kann. :)

    Also, dass man eine ganze Komponente kaufen muss, wegen EINES Ersatzteils, das ist oberprovinziell und meines Erachtens auch ganz schön dreist/arrogant. DW, Pearl, Tama und andere bieten ohne Wenn und Aber an, jede blöde Schraube, Unterlegscheibe, Feder, wasweißichwas problemlos online zu ordern. Warum das bei Sonor nicht möglich sein soll, das mögen die mal plausibel darlegen.


    Pardon, aber ich kann das überhaupt nicht nachvollziehen, wie man derart arrogant als Hersteller agieren kann. Für mich hat sich Sonor damit als seriöses Unternehmen erledigt.

    Nun mal langsam Moe, es ist ja überhaupt nicht bekannt was für ein Teil von sonorfan angefragt wurde...

    Auf der Homepage von Sonor kann die Ersatzteilpreisliste runtergeladen werden und dort sind noch allerhand einzelne Schrauben, Muttern, Scheiben, Federn etc. gelistet.

    Ich finde man sollte das nicht pauschalisieren.

    Zunächst mal freut es mich, dass es sich bei der Info mit der Schließung der Service-Abteilung tatsächlich nur um ein Gerücht zu handeln scheint. Hätte mich aber ehrlich gesagt auch stark gewundert. ^^


    ...so, nach fast 4 Monaten habe ich auch eine Antwort auf meine mittlerweile mehreren Anfragen erhalten. Scheint als hätte Sonor tatsächlich mit dem Generationenumbruch zu kämpfen gehabt. Der Service scheint sich hinsichtlich der Verfügbarkeit von Ersatzeilen auch geändert zu haben. Nach Aussage von Sonor müsste ich jetzt um ein Ersatzteil zu bekommen die ganze Ersatzeilgruppe kaufen. Wohlgemerkt war das im Orff-Bereich. Weiß nicht, ob ich da

    in Zukunft auch im Drumbereich dann für eine Stimmschraube für 2 EUR jetzt ein ganzes Böckchen für 30 EUR kaufen muss. Schade.

    Das hat aber nichts mit den jüngsten Ereignissen zu tun - das war auch schon zu Zeiten des Herr Knebel so. ;)

    Ich hab vor paar Jahren einen 600er Beckenständer gebraucht gekauft, leider war der Kunststoffeinsatz, der in dem Klemmstück sitzt, ziemlich "ausgelutscht" wodurch man die Schraube ziemlich fest anziehen musste. Habe daraufhin den Service kontaktiert mit der Bitte um einen neuen Kunststoffeinsatz.

    Schon damals bekam ich von Herrn Knebel die Antwort, dass der Einsatz nicht einzeln erhältlich ist und dass ich quasi ein komplett neues Mittelrohr kaufen müsste. Hab ihm dann zu verstehen gegeben, dass ich mit Sicherheit keine 30-40,- € für ein neues Rohr ausgebe, wenn nur ein Cent-Artikel defekt ist. Er hat es dann dankenswerter Weise irgendwie geschafft mir das Teil kostenlos per Warenprobe zuzuschicken, was mich dann auch sehr gefreut hat.

    Das "Problem" mit den kompletten Baugruppen gab es also schon damals, liegt aber auch daran, dass manche Baugruppen komplett aus China o.ä. zugeliefert werden und nicht einzeln in Bad Berleburg lagern.

    Servus,

    erstmal sorry für noch ein bisschen Offtopic. :saint:

    Den Thread nur auf Angebote von Händlern zu beschränken halte ich ebenfalls für nicht zielführend - wer hat denn in der letzten Zeit noch "richtige" Schnäppchen? 20 Euro unter UVP halte ich jetzt nicht wirklich für Schnäppchen, das bekommt man bei den meisten Händlern mit bisschen Verhandeln...

    Klar gibts mal ein reduziertes Ausstellungsstück aber das ist dann eben auch nur eines.

    Ich finds ehrlich gesagt nicht schlimm wenn sich hier auch mal Fake-Angebote verirren, viel mehr halte ich es für sinnvoll, dass dann über diese Angebote diskutiert wird und diese dann auch in kürzester Zeit als Fake enttarnt werden. Schlimmer wäre es doch wenn jemand auf das Fake-Angebot hereinfällt eben weil es hier nicht aufgetaucht ist und drüber gesprochen wurde. ;)

    Auch wenn der Thread ursprünglich vielleicht mal für Shop-Angebote erstellt wurde würde ich persönlich so weitermachen, wie es bisher gehandhabt wurde.

    Erstmal Glückwunsch zum Schnäppchen. :)

    Ähnliche Erfahrungen habe ich mit einem italienischen Shop gemacht als ich mal Becken bestellt habe.

    Waren vergleichsweise günstig, nach der Bestellung ging dann plötzlich der Preis im Shop wieder hoch. Das handelt sich dann oftmals um Lagerware oder Ausstellungsstücke, die zu einem günstigeren Preis weggehen. Ging mir auch schon bei einem deutschen Shop so, da hatte man sich beim Umstrukturieren des Shops im Preis vertan und hat das korrigiert, nachdem ich bestellt hatte. ^^


    Schwierig wirds halt bei ausländischen Shops wenn man mal was retournieren möchte, da wird es dann meistens kompliziert.

    Im Zweifelsfall würde ich aber immer erst bei Thomann nach nem Paketpreis fragen, meistens geht da noch ein bisschen was. Bei meinen SKB-Cases sind sie mir auch entgegengekommen, obwohl ich die Cases einzeln bestellt habe.

    Mein erstes neues Schlagzeug war damals ein Studio-Set, als ich mir dann vor ein paar Jahren etwas Neues von Sonor kaufen wollte (Prolite, SQ2, Vintage o.ä.) war ich der Meinung, dass es unbedingt ein Set mit 22" Bass Drum sein muss, weil das einfach gängiger ist. Mir ist dann ein SQ2 in der Konfiguration 20x16 Bass Drum, 12x8" Hängetom und 14x14" Standtom zu einem sehr guten Preis untergekommen, welches ich dann auch gekauft habe. Kurz gesagt: ich habe es keinen Tag bereut. Über die Größen der Toms kann man mit Sicherheit je nach Musikrichtung streiten, die 20" Bass Drum finde ich aber in jedem Fall flexibler und einfach besser zu transportieren. Ich würde immer wieder zur Studio-Variante greifen. :)

    1st Chair ist auch nicht gleich 1st Chair. Ich sitze seit über einer Dekade auf einem 1st Chair in Ergorider Form mit Hyraulik-Lift und bemerke nur optischen Verschleiß. Für mich und mein Kreuz gibt's nichts besseres. Ein Kollege, der sich letzten Sommer auf meine Empfehlung das gleiche Modell gekauft hat, bestätigte mir vor einigen Tagen, dass es die beste Entscheidung war, diesen Throne - und der verdient den Namen wirklich - zu kaufen. Echte "Motorradsitze" mit Spindel fand ich im Gegensatz dazu von Tama in der Vergangenheit nicht 100% überzeugend.


    Jeder Sitz für deutlich weniger Geld (Aktionsangebote wie den o.g. Pearl ausgenommen) konnte da bisher nach meinem Geschmack noch nicht einmal entfernt mithalten.

    Da stimme ich Dir absolut zu, auf dem Ergorider mit Hydraulik sitzt man wirklich super. :thumbup:

    Anfangs legt man meiner Meinung nach fälschlicherweise zu wenig Wert auf den Hocker, meist sind ja bei den Hardware-Sets auch keine dabei. Dabei ist ja eigentlich der Hocker der Mittelpunkt von allem.

    Ich war immer ein Freund von Höhenverstellung über Spindel, da hier nicht die Gefahr besteht, dass der Hocker sich während des Spielens absenkt, wie es bei anderen Hockern ist. Hab mich dann aber trotzdem für den First Chair mit Hydraulik entschieden, weil ich einfach mal was anderes ausprobieren wollte und ich bin nicht enttäuscht worden. Ich finde es äußerst angenehm, dass man durch die hydraulische Dämpfung gewisse Freiheiten hat - sowohl ein leichtes Federn auf und ab als auch ein leichtes Drehen des Oberteils. Außerdem taugt mir die Form, da es keine reine Sattelform ist - die hat mir sonst nämlich nicht so zugesagt.

    Wie gesagt: ich kann den HT750C wärmstens empfehlen, auch wenn er etwas über den 150,- € liegt. :)

    Die Fele von St-Drums sind glaube ich Altenburger Trommelfelle!

    Das wage ich zu bezweifeln, wenn ich mir die Preise von Altenburger so ansehe und mit denen von ST vergleiche. Die kosten ja über das doppelte...

    ST Drums hat, soviel ich weiß, die Produktionsstätten vom Westharzer Musikhaus (STABIL Plastikfelle) übernommen.

    Die Info hatte ich auch irgendwo her.


    Sieht man auch hier, dass die selbst Felle herstellen. Wenn das wirklich die STABIL-Felle sind, dann dürfte die Qualität der Altenburger Felle schon etwas besser sein. :D

    Danke für die Vorschläge. :)

    Hardware wird grundsätzlich nicht benötigt, hier haben wir erst im vergangenen Jahr ein neues Hardwareset angeschafft (Tama Stagemaster einstrebig - schön leicht aber trotzdem stabil).

    Wenn ich das so sehe, dann ist vermutlich einzeln kaufen wirklich am besten - scheint aber nur bei Pearl möglich zu sein, zumindest finde ich von anderen Herstellern in der Preisklasse bei Thomann keine einzelnen BD`s in 22" (hab grad aber auch keine Zeit ausgedehnter zu suchen).

    Was ich allerdings kurios finde:

    Pearl Export 22x18" BD (256,-) + 12x8" TT (94,-) + 14x14 FT (118,-) + Tomhalter (34,-) = 502,- €

    Pearl Export Addon 22x18" BD + 8x7" TT + 14x14" FT (349,-) + 12x8" TT (94,-) = 443,- €

    Ob man das 8" Tom nun braucht/nutzt oder nicht sei mal dahingestellt, aber so sinds nochmal 60,-€ weniger (zumal das 8x7" Tom einzeln für 98,-€ angeboten wird, könnte man also in den Kleinanzeigen verkaufen).

    Snare würde ich dann aber tatsächlich weglassen, könnte man ja immernoch nachkaufen.


    Drums-Direkt habe ich auch schon geschaut, allerdings liest sich das so, als sei Versand etwas schwierig bzw. mit hohen Kosten verbunden (22" läuft mM nach bei DHL schon als Sperrgut). Selbes gilt natürlich für den Privatkauf, wenn Abholung nicht möglich.

    Da muss ich mich dann wirklich mal informieren ob ne Quittung oder ein Gebrauchtkaufvertrag ggf. ausreichend wäre um die Förderung zu bekommen. :)


    wie oft braucht man im Musikverein Toms?

    da würd ich eher der Sanre und dem Becken (Holger Müller oder Herman Schick) mehr beachtung schenken

    Im Grund eher selten - da stimme ich Dir schon zu.

    Gerade in unserer Jugendabteilung aber tatsächlich öfters, als man denkt.

    Deswegen sollten schon mindestens zwei Toms an Board sein.

    Snare bringe ich sowieso immer selbst mit bzw. falls ich nicht da sein sollte einer meiner Kollegen, die neue Snare wäre dann wie gesagt eher für die Auftritte, wo man sein eigenes und auch teurerer Equipment etwas schonen möchte. ^^

    Wenn ich so recht überlege könnte man aber auch auf die Snare verzichten, da wir aktuell für solche Fälle die Snare des anderen Schlagzeugs nutzen und das auch zukünftig tun könnten.

    Das andere Set ist ein Sonor Force 3001, welches damals neu angeschafft wurde. Natürlich auch kein "High End"-Set, aber für unsere Zwecke völlig ausreichend. Mit dem 400er Hardwareset sehr solide und wird wie gesagt für Auftritte benutzt, wo wir eine Bühne bzw. einfach gute Umgebungsbedingungen haben.

    Bzgl. Becken brauchen wir uns keine Gedanken zu machen, das Setup besteht aus Paiste 2002 Hihat und Crash sowie einem Sabian Holger Müller Ride - da sind wir meiner Meinung nach für einen Musikverein überdurchschnittlich gut bestückt. ^^


    Bin vorhin hier drüber gestolpert:

    Pearl EXX 22"/08"/14" Add-On #31 – Musikhaus Thomann

    Eigentlich als Erweiterung für bestehende Sets gedacht - wäre halt dann fast schon ein Benny Greb Setup (er spielt aber glaube ich 10" Hängetom und 16" Standtom). :D

    Ist das Yamaha Stage Custom wirklich so viel besser als die anderen Sets in der Preisklasse?

    Ich muss zugeben, dass ich Yamaha bisher nie wirklich Beachtung geschenkt habe, da es sich um keinen reinen Schlaginstrumentenhersteller handelt und ich deswegen immer etwas Bedenken habe, dass man das an der Qualität etc. merkt.

    Ich würde tatsächlich eher zum lackierten Set greifen, bei den günstigen Sets taugt die Folie meist nicht viel und wellt sich dann bei Sonneneinstrahlung - das haben wir aktuell beim Millenium zumindest. Es handelt sich ja auch um keinen Hochglanzlack, von dem her sollte das schon einigermaßen robust sein.

    Aktuell spielen keine Kinder an dem Set, es macht aber durchaus Sinn, das mit einzubeziehen. Allerdings sind die Toms alle ohnehin nicht allzu tief, so dass das auch für kleinere Leute passen sollte.

    Dass die Snare bei dem Preis kein Highlight ist, ist schon klar. Es geht eher drum ne Snare für alle Fälle zu haben, also auch mal Auftritte, wo man nicht seine beste Snare mitnehmen möchte. Ansonsten hab ich aber tatsächlich meistens meine eigene Snare dabei - die Snare wird also nicht das Killerkriterium sein.


    Zum Thema Förderung: wir haben nen Eigenanteil von 10% zu leisten. Es ist auch nicht so, dass wir das Set nur kaufen damit wir die Förderung ausnutzen.

    Das alte Schlagzeug hat schon lange seine besten Tage hinter sich, entsprechend ist es einfach an der Zeit für etwas Neues und warum sollte man die Förderung nicht dafür hernehmen? :)

    Hallo zusammen,


    ich bin auf der Suche nach einem günstigen aber dennoch robusten Set für unseren Musikverein.

    Direkt vorweg eine Einschränkung: da wir des Kauf des Schlagzeugs gefördert bekommen, muss das Schlagzeug zwingend neu sein, da ich eine Rechnung brauche.


    Das Set soll in erster Linie für die Musikproben und für kleinere Auftritte verwendet werden. Für größere Auftritte haben wir noch ein zweites (relativ neues) Schlagzeug, welches weiterhin benutzt werden soll.

    Wir sind zwar eher in der böhmischen Musik zu Hause, benötigen aber ab und an trotzdem mal Toms. Prinzipiell würde aber die Konfiguration 1 up 1 down ausreichen.

    Die Bassdrum sollte 22" Durchmesser haben, bei den anderen Größen sind wir relativ offen.

    Ein Hardwareset wird nicht benötigt, da wir erst kürzlich neue Ständer angeschafft haben, es sollte aber eine Snare im Shellset enthalten sein.

    Preislich sollte es im Bereich 500-600 Euro liegen. Wir nutzen bisher ein Schlagzeug von Millenium, welches vor einigen Jahren mal neu angeschafft wurde. Allerdings ist es mittlerweile schon sehr mitgenommen, man merkt einfach, dass die Qualität nicht allzu gut ist.


    Ich habe nun schonmal bei einem großen Musikalienhändler in den Shellsets geschaut und nach Bassdrum-Durchmesser und Preis gefiltert.

    Letztendlich kommen dort nur drei Sets in Frage, die die Anforderungen erfüllen:

    das Mapex Mars Pro für 498 Euro, das Mapex Mars Rock für 569 Euro oder das DW PDP Spectrum Rock Kit für 555 Euro (das DW PDP Spectrum Standard Kit für 569 Euro würde auch gehen, allerdings würde ich da dann eher zur Rock-Konfiguration greifen, da zwei Toms ausreichend sind).

    Das Mars Pro und das PDP Kit sind ja lackiert, das Mars Rock foliert. Die Mapex Sets haben Birkenholzkessel, der Kessel beim PDP ist aus Ahorn- und Pappelholz.


    Ich weiß, dass sowohl Mapex als auch PDP solide Schlagzeuge bauen, allerdings kenne ich mich nicht wirklich in deren Portfolio aus.

    Sind die Sets grundsätzlich zu empfehlen? Welches wäre euer Favorit?

    Oder gibt es nich Geheimtipps anderer Hersteller, die die Anforderungen erfüllen?


    Danke im Voraus und viele Grüße,


    Leo

    Ich hab die Diskussion von Anfang an verfolgt.

    Du stellst Vermutungen auf, wieso der Verkäufer so agiert - das kannst Du natürlich gerne machen, meiner Meinung nach ist es aber die Aufgabe des Verkäufers sein Verhalten zu erklären.

    Ich bin mir sicher Druffnix wäre verständnisvoll gewesen, wenn der Verkäufer coronabedingte Probleme kommuniziert hätte - hat er aber nicht. Entsprechend braucht er sich nicht wundern, wenn der Ton nach so langer Zeit mal etwas rauer wird.


    Du sprichst mehrfach die Versandkosten usw. an: es ist doch wirklich kein Hexenwerk sich im Vorfeld hinsichtlich der Kosten zu informieren. Wenn ich Versand anbiete dann muss ich halt auch dafür sorgen, dass ich eine passende Verpackung habe, anschließend kann ich mit diesen Maßen den Preis ermitteln. Wenn ich erst nach der Bezahlung anfange einen passenden Karton zu suchen dann läuft doch sowieso was schief…

    Also ich kann für sowas kein Verständnis aufbringen, selbst wenn man das erste mal was in den Kleinanzeigen verkauft dann informiert man sich doch im Vorfeld über maximale Versandkosten. Und wenn es am Ende mehr kostet als gedacht, dann rede ich halt vernünftig mit den Käufer und ich bin mir sicher, dass die wenigsten eine Zuzahlung verweigern.