Beiträge von fwdrums

    ich sach dir noch was: wenn ich so nett oder notfalls auch nur so scheisse trommeln könnte wie hr. kc das auf der scheibe tut .... ;)


    ...dann würdest Du jetzt nicht im DF posten, sondern wärst mit Sting oder Fagen auf Tour.
    Und Du hättest vermutlich aud keinen Ehrenplatz am Rentnerstammtisch.


    Ist mir schon lieber so, wie's s ist :)
    fwdrums

    Der Beck-Link ist prima und Beck an sich sowieso. Wie ist die Mucke auf Tals Platte? Ich konnte mal kurz reinschnuppern und das klang wie bestens erprobte Fusionware. :(


    Sachmawas
    fwdrums

    - nur für Fans -


    Auf die Plätze...
    Ich mußte etwas Zeit verstreichen lassen, ehe ich ein paar Zeilen schreib en kann... Letzten Freitag waren King's X im Colos-Saal, ich vermutete, daß das mein Konzerthighlight 2009 werden würde und jetzt bin ich mir sicher: Das war's!
    Für viele Freunde, Verwandte und Bekannte hatte ich Karten besorgt (ca. 25 Stück unterm Strich) und der Veranstalter meinte, daß der Vorverkauf eher schleppend gewesen wäre und er mit eienm schwacben Besuch rechnete. Ich war ziemlich überrascht, als ich gegen 21 Uhr einen sehr gut gefüllten Colos-Saal vorfand. Das war mir eigentlich schon zu voll, doch ich gönn's denn Jugns. Vorband war Soapbox, nicht mein Fall.


    Werden sie?
    Gegen 22 Uhr ging's los und ich hoffte inständig, daß Welcome To The Groovemachine der Opener sein würde, einer meiner vielen King's X-Favs, aber bestimmt der optimale Einstieg ins Geschehen. Sie taten mir den Gefallen und ab dem Moment wurde ein 90-minütiges Best Of abgefeuert, mit allem was mein Herz begehrt: ultraschwere Grooves, absolut gelockert vorgetragen, eine 1a eingespielte Band, der man anmerkt, daß die Jungs rund 28 Jahre zusammen spielen - ohne Besetzungswechsel - und ca. 150 Gigs im Jahr abreißen. Das läuft sahnig, kräftig und immer souverän, egal ob das jetzt irgenwelkche abgezockten Breakmeisterschaften oder ruhige, spacige Stücke sind. Zwei Punkte zeichen King's X ganz besonders aus: Schwere Grooves, gaaaanz langsam mit richtig Platz zwischen den Noten, anständig hingelangt und nix zugefummelt mit Ghostings, Licks oder sontwelchem überflüssigem Schnickschanck. Das gilt übrigens für alle drei Herren, nicht nur für Jerry Gaskill. Die haben's kapeirt und das schiebt wie Panzerkreuzer Potemkin - unglaublich. Nummer zwo ist die Spannung zwischen heavy Playing, manchmal dissonanten Harmonien und beatleesquem Chorgesang. Das Schöne ist, daß das auch live absolut rüberkommt. Gesanglich war das eine überaus reife Vorstellung, wobei Doug Pinnick, Leadsänger und Bassist noch mal herrausragt. Jerry Gaskill und Ty Tabor singen rhythmisch und intonationsmäßig sehr präzise und gaaanz locker. Erwähnte ich das nicht schon mal? Der Axeman Ty Tabor ist ein sehr geschmackvoller Krachmacher. Er gibt einerseits ein ordentliches Brett und andererseits befriedigt er in seinen Soli ebenso die melodischen Bedürfnisse des geneigten King'sX-Fans, immer sehr flüssig und legato und manchmal richtig abgefahren.


    Und Jerry?
    [DF-Pflichteintrag: GMS, ein Hänge, zwo Stand, silver sparkle, HH, zwo Crashes, Ride, China, alles Paiste 2002, eher mittlere Größen, Becken einzeln von unten abgenommen, fette Prügel - Ende]
    Jerry ist very special, sein Gesichtsausdruck schwankt zwischen Hyterie und Wahnsinn, der Körpereinsatz ist olympiaverdächtig und ich möchte gerne wissen, wie lange seine Becken halten: Mein lieber Scholli, er langt ordentlich hin! Manchmal läßt er seine Linke ausgestreckt nach unten schwingen, bevor er der Schnarre einen wuchtigen Schlag verabreicht, manchmal schlägt er Snare oder Hihat in einer seitlich, diagonalen Bewegung an. Ich habe noch nie jemanden sooo spielen sehen. Er spielt hevy mit einem unglaublch intensiven und schwerem Groove - und mit einer profunden Technik, Finesse und Rafinesse. Das ist kein Widerspruch, denn es gibt zu Hauf tricky Arrangements, Akzente und Phrasierungen, die ein hervorragendes Spiel erfordern, nicht nur von iohm, sondern von allen Dreien.


    Kollektiv abgehoben
    Die Highlights des Konzerts zu beschreiben fällt schwer, denn es waren für mich einfach sehr viele. Der absolute Brüller war Dogman, gefolgt von Over My Head (mit überraschen gutem Publikumsgesang), Groovemachine und den Zugaben It's Love und We Were Born To Be Loved (der inoffiziellen Break-Weltmeisterschaft). Zum Publikum: Selten habe ich im Colos-Saal ein frenetischeres Publikum erlebt.Viele kannten die Stücke und Texte aus dem ff und das läßt ein Fünkchen Hoffnung, daß King's X vielleicht doch irgendwann mal der Erfolg zu Teil wird, den sie verdieneen. Die Band schien über das engagierte Publikum auch etwas überreascht zu sein... Doug Pinnick versteht sein Geschäft als Frontman - Hemd auf, Sixpack raus, Fotoposing für digicamabhängige Konzertgänger während der Nummern, Posing mit der Axt etcpp und doch kommt das alles nicht aufgesetzt, sondern wirklich sehr sympathisch rüber. Bei all dem versprüht er auch noch richtig Charme. Eigentlich sollte man ihn hassen. Das Konzert hatte fast etwas Verschwörerisches, Magisches, es kam mir manchmal vor wie eine "religiöse Erweckungsveranstaltung" - sehr intensiv alles.


    Einziger Wermutstropfen: Obwohkl die Band noch eine weitere Zugabe spielen wollte, ging's nicht, da hernach noch eine Veranstaltung im CS anstand. Das ist imho nicht gaaanz so glücklich, aber Geschäft ist Geschäft... Letztendlich auch egal, denn es hat mich auch so vollkommen begeistert und weg getragen.


    Es war einfach erfgreifend, ich bin immer noch ganz fertig
    fwdrums

    TD 20 eingraben bis es zum Schlaqgzeug mutiert - prima Idee.


    Im Ernst: Die werden auf der MuMe bestimmt so ein Ding da haben. Und dann klopp ich mal drauf. Und wenn es das beste Ride ist, das ich je gehört habe, werde ich es kaufen oder so lange sparen bis ich das kann. Mir ist's vollkommen wurscht, wie die ihre Becken zum klingen bringen, Hauptsache sie tun's. Und wenn es mich nicht umhat, dann muß es eben en anderer kaufen. Und bis zur MuMe vertreib ich mir hier die Zeit mit Spekulationen und lästerlichen Bemerkungen über Marketing, Spacerides, Earthrides und allem, was dazwischen liegt. Und wenn ich irgendwann das Ding an meineen becfkenstädner schraube, werde ich all diese Posts wieder löschen. :)


    Mein Niveau ist heut Flatride
    fwdrums

    Nachdem es Trommeln mit Hölzern vom Boden tiefer Seen (klingen porentief rein!) und von Startrommlern gefundene, vergessene Snaredrums (klingen, wie alte Weine schmeckem) gibt, wieso soll es da nicht funktionieren, scheintote Becken zu vermarkten?
    Solche Maßnahmen sind einfach dei Jod S11-Körnchen der Trommelindustrie. Hat sich Euer Kanarienvogel je beschwert? Eben.


    Also: kaufen und Gruftmucke machen
    fwdrums

    flowdrums: Das kann ich leider nicht tun. Mit Practicepads ist's wie mit Frauen: Die werden nicht verkauft (sonst kommt man in die Hölle!).
    Cabana: Soweit ich mich erinnere, sind die Vic Firths dem Real Feel-Pad sehr ähnlich.


    fwdrums

    Was habt Ihr denn immer gegens Mischen? Das ist mir zu dogmatisch. Ich habe schon das absonderlichste Zeug nebeneinander gehängt und manches klang wider erwarten sehr harmonisch zusammen.
    Paiste Line Crashes+ K Ride oder 2002 SE HH mit Bosphorus Ride und Ufip Splashes. Wie sagte schon Otto: Sieht nach Regen aus, schmeckt aber wie Kaffee.


    Ich bin für multikulti am Beckenstand
    fwdrums

    Aufgrund der immensen Nachfrage, hier ein Auszug aus meiner Moongel-Pad-Sammlung:



    Das Moongel Wasserbetten-Pad



    Bekannt aus Funk und Fernsehen! Echt nur in transparent blau.




    Das kommt zum Vorschein, wenn man das Blaue entfernt: die Moongel-Nacktschneckenansicht.




    Das Moongel Saugglocken-Pad




    Die Saugglocke ermöglicht die Montage an der Windschutzscheibe - innen oder außen!




    Mit Schutzring, damit der Sauger heil bleibt.




    Das Moongel Kuschelpad




    Ich fasse das mal zusammen: Sie sehen hier drei total unteschiedliche Pads mit dem Namen "RTom Moongel Pad". Das ist marketingtechnisch ein ganz großer Wurf. Ich finde, andere Firmen sollten dem nacheifern. Wie wärs's, wenn Sonor unter SQ² einfach alles verkauft, vom 507 übers Delite bis zum äähm SQ². Da muß man sich nicht so viel merken und ist ja auch irgendwie egal, das alles.


    Aus der Praxis für die Praxis
    Das Blaue spielt sich, wie's aussieht. Der Rebound ist nur unwesentlich besser als bei Wasser. Die beiden anderen haben einen extrem hohen Schmusefaktor, wobei das Kuschelpad noch weicher und mein absolutes Lieblingspad ist. Leider sind das Saugglocken- und das Kuschelpad mehr oder weniger aus dem Handel verschwunden. Falls irgendwer noch ein Kuschelpad hat und es loswerden will oder weiß, wo es eins gibt.... thx


    So weit, so gut
    fwdums

    Die restlichen 2 %? Das ist die durchschnittliche Inflationsrate oder es ist wie bei Lemmy: einfach verpufft.
    Der Service und die Information ist bei Thomann normalerweise o.k., imho überdurchschnittlich. Das im Weihnachtsgeschäft nicht alles rund läuft ist verständlich, doch richtig professionell wäre es, auf etwaige Verzögerunge hinzuweisen. Doch hat man dafür wohl nicht den Mut.


    schade
    fwdrums

    Stick Control hat ja schon ein paar Jahre auf dem Buckel und zum Erscheinungszeitpunkt war es wohl was Grundlegendes. Das Konzept ist einfach und der Erfolg liegt in der Wiederholung. Aber genau das hat Charme: Es ist ganz einfach und wenn Du's machst, wirst Du einfach besser - viel besser. Und wenn man's mit den Füßen macht, werden auch die besser. Zudem verbietet keiner, sich was dazu zu überlegen und das Set mit einzubeziehen oder z. B. Akzente einzubauen. Der Abschreckungswert von SC ist für mich gleich Null. Andere Bücher können da schon furchteinflößender sein. Die "legitimen Nachfolger" Master Studies I & II Von Morello sind vielleicht interessanter. Doch Stone hat das Fundament gelegt und andere sind dabei, ein nettes Haus drauf zu stellen. Ich hab 15 € schon weitaus sinnloser verprasst.


    Prima Buch
    fwdrums

    aber bedenke, daß das hier ein Trommlerforum ist und Aussagen wie "Mapex aus Taiwan tauchten in frühen Neunzigern auf, bevor sie eigene Drumsets herstellten, machten sie Teile für andere Firmen" werden nicht ansatzweise dem Anspruch gerecht, den ich an ein Nachschlagwerk in einem Fachform habe. Der Erkenntniswert der obigen Aussagen (nicht nur der zu Mapex) tendiert gegen Null. Da müßten viel, viel mehr detaillierte Informationen auftauchen, die auch noch ständig gepfegt werden müssen.


    Mach's wenn Du's mußt, aber wenn, mach's gescheit. Andere Nebenbeschäftigungen wie Trommeln, Freundin, Fußball bitte einstellen. Sonst wird das nix.


    Gruß
    fwdrums

    Moin junger Herr mit dem außergewöhnlichem Namen,


    Du schreibst hier, daß Du Dich von einer bestimmten Größenkonfiguration verabschiedest hast und willst das Set nur im soundso Finish mit dem und dem Sound.
    Und Du hast es seit September nicht geschafft, mal einen Laden aufzusuchen und mal auf eine Trommel zu hauen.


    Es gibt Zeiten, da ist man sehr beschäftigt, gewiß, doch nimmt die Ladenabstinenz Deinem Ansinnen doch etwas die Ernsthaftigkeit. Das ist ja nichts Schlimmes, daher
    hier mein Tipp: Nimm einfach irgendwas in white oder ähnlich sparkle mit 22 12 13 16, nicht zu teuer, so um die 1000 €. Das wird dann schon passen.


    Keep On Groovin'
    fwdrums

    Ein Freund von mir fährt den Dacia Logan MCV und er ist schwer begeistert. Er ist ein sehr gründlicher Kerl und informiert sich bestens, bevor er zur Tat schreitet. Er meint, das Preisleistungsverhältnis wäre unschlagbar. Er hat auch berichtet, daß Preisverhandlungen nicht sehr erfolgreich waren. Außer ein paar Fußmatten war nix drin. Das war allerdings vor dem Big Bang.


    Viel Erfolg
    fwdrums

    Für bestimmte Sachen mag es nützlich sein, z. B. ausgeschlagene Doubles. Bestimmte Sachen gehen - zumindest bei mir - nicht: doppelte Vorschläge, Moeller...
    Aber dafür ist es wohl nicht gemacht und ich persönlich finde z. B. das "RTom Moongel Snare Pad" mit dem Saugnapf unten dran für mich passender. Trotz "Moongel" im Namen hat es nichts mit den blauen Dingern zu tun, sondern entspricht eher der Perwoll-Version des Real-Feel-Pads.


    Die Geschmäcker...
    fwdrums

    Ich habe auch ein Moongel-Pad und wenn bei Pamela wieder mal Not am Mann ist, kann ich's ihr gerne leihweise zur Verfügung stellen. Sonst weiß ich nichts damit anzufangen.
    Das Moongel-Pad hat mit dem Spielgefühl einer Trommel recht wenig zu tun (höchstens mit einem 18er Standtom bei einer halben Umdrehung der Stimmschraube).
    Gut, es mag zum Muskelaufbau geeignet sien, aber das kann ich auch mit Kissen, Armlehnen, Oberschenkel, Frau oder Kind erreichen. Der Vorteil des Moongel Pads:
    Man kann es prima auf eine Beckenständer schrauben. Das ist bei vorgenannten Gegenständen viel schwieriger. Man könnte vielleicht auch direkt bei Pam....
    Aber das sieht irgendwie nicht aus...


    fwdrums

    Ich sag auch mal wieder was :)


    Wenn's ums Lernen geht, steht auch für mich ein Lehrer an erster Stelle und wenn ich mir einen bestimmten Stil "drauf schaffen" will (was nicht ohne weiteres ad hoc geht), muß ich erst mal die Musik per Konserve und natürlich auch live genießen.
    Live lernen: Bestimmte Techniken kann man sich live nur schwer abschauen. Oft sieht man z. B. nicht, was die Füße so treiben (Heel-toe ist schwer zu erkennen, wenn die BD davor steht) und das Geheimnis von Herrn Gadds Lieblingsmambo erschließt sich per DVD leichter, als aus der ersten Reihe.


    Bestimmte Bewegungsabläufe sind per Buch schwer zu vermitteln. Man nehme hier beispielsweise mal Moeller, Push-pull oder die bereits genannte Heel-toe-Technik. Ich erkenne selbstverständlich den qualitativen Unterschied zwischen dem alleinigen Anschauen auf einer DVD und dem Ausführen und Korrigieren mit einem Lehrer. Doch ist dieser nicht immer zur Hand und dann ist eine DVD schon ein nettes "Spielzeug". Weiter im Text: Die Bücher von Stanton Moore sind gut. Doch um was es bei New Orleans wirklich geht, vermitteln seine DVDs imho viel besser. Wenn man ihn spielen sieht, erkennt man sofort, wie der Bursche drauf ist. Da hat's bei mir Klick gemacht. Nowas: Gary Chaffee - seine Bücher hatte ich zuerst, doch etwas damit anfangen kann ich besser, seit dem ich seine Videos kenne. Das mag an mir liegen, aber ich muß nun mal von meinen begrenzten Unmöglichkieten ausgehen.


    DVDs haben oft auch einen Teasercharakter (Igoes Groove Essentials oder Drumset Crash Course von Russ Miller), die einen anregen, sich mit entsprechender Literatur zu versorgen. Die Kombination ist für mich persönlich der Bringer: Angucken auf der DVD und Vertiefung mittels Buch oder PDF. Und wenn alles nix nützt, frag ich meinen persönlichen Trommlegott. Der kann nämlich alles. :)


    Danke für Eure Beiträge
    fwdrums

    fwdrums-Survival-Kit


    Snare (ich habe einen 1a Koffer für zwo Snares)
    Fuma
    BD-Fell
    natürlich Sticks, Malletts, Besen etcpp.
    Leatherman
    Gaffa
    Kunststoffschnur (hält z. B. die Hihat im Zaum auf abschüssigen Bühnen - kein Witz, das gibt's)
    Und dann habe ich noch so eine Gürteltasche, in der alles mögliche rumfliegt, wie Filze, Schrauben, Muttern, Hülsen, Ministacker - alles wofür ich zu faul zum Aufräumen bin.


    Eine Sache werde ich mit noch basteln: ein "Bassdrumpflaster". Ein BD-Fell wechseln kann manchmal das Ende des Gigs bedeutetn (z. B. bei einemn Open Air mit engem Zeitplan). Abhilfe könnte ein altes BD-Fell schaffen, das am Fellkragen abgeschnitten und mit doppelseitigem Klebeband bestückt wird. Im Notfall wird das Ding einfach auf das kaputte Fell drauf gegklebt. Man muß dabei nicht mal die Fuma abmontieren. Daß das nicht klingt wie Bonham, ist klar, aber es rettet über den Gig oder bis zur nächsten Pause, um das Fell zu wechseln.


    fwdrums