Beiträge von fwdrums

    Stick Control hat ja schon ein paar Jahre auf dem Buckel und zum Erscheinungszeitpunkt war es wohl was Grundlegendes. Das Konzept ist einfach und der Erfolg liegt in der Wiederholung. Aber genau das hat Charme: Es ist ganz einfach und wenn Du's machst, wirst Du einfach besser - viel besser. Und wenn man's mit den Füßen macht, werden auch die besser. Zudem verbietet keiner, sich was dazu zu überlegen und das Set mit einzubeziehen oder z. B. Akzente einzubauen. Der Abschreckungswert von SC ist für mich gleich Null. Andere Bücher können da schon furchteinflößender sein. Die "legitimen Nachfolger" Master Studies I & II Von Morello sind vielleicht interessanter. Doch Stone hat das Fundament gelegt und andere sind dabei, ein nettes Haus drauf zu stellen. Ich hab 15 € schon weitaus sinnloser verprasst.


    Prima Buch
    fwdrums

    aber bedenke, daß das hier ein Trommlerforum ist und Aussagen wie "Mapex aus Taiwan tauchten in frühen Neunzigern auf, bevor sie eigene Drumsets herstellten, machten sie Teile für andere Firmen" werden nicht ansatzweise dem Anspruch gerecht, den ich an ein Nachschlagwerk in einem Fachform habe. Der Erkenntniswert der obigen Aussagen (nicht nur der zu Mapex) tendiert gegen Null. Da müßten viel, viel mehr detaillierte Informationen auftauchen, die auch noch ständig gepfegt werden müssen.


    Mach's wenn Du's mußt, aber wenn, mach's gescheit. Andere Nebenbeschäftigungen wie Trommeln, Freundin, Fußball bitte einstellen. Sonst wird das nix.


    Gruß
    fwdrums

    Moin junger Herr mit dem außergewöhnlichem Namen,


    Du schreibst hier, daß Du Dich von einer bestimmten Größenkonfiguration verabschiedest hast und willst das Set nur im soundso Finish mit dem und dem Sound.
    Und Du hast es seit September nicht geschafft, mal einen Laden aufzusuchen und mal auf eine Trommel zu hauen.


    Es gibt Zeiten, da ist man sehr beschäftigt, gewiß, doch nimmt die Ladenabstinenz Deinem Ansinnen doch etwas die Ernsthaftigkeit. Das ist ja nichts Schlimmes, daher
    hier mein Tipp: Nimm einfach irgendwas in white oder ähnlich sparkle mit 22 12 13 16, nicht zu teuer, so um die 1000 €. Das wird dann schon passen.


    Keep On Groovin'
    fwdrums

    Ein Freund von mir fährt den Dacia Logan MCV und er ist schwer begeistert. Er ist ein sehr gründlicher Kerl und informiert sich bestens, bevor er zur Tat schreitet. Er meint, das Preisleistungsverhältnis wäre unschlagbar. Er hat auch berichtet, daß Preisverhandlungen nicht sehr erfolgreich waren. Außer ein paar Fußmatten war nix drin. Das war allerdings vor dem Big Bang.


    Viel Erfolg
    fwdrums

    Für bestimmte Sachen mag es nützlich sein, z. B. ausgeschlagene Doubles. Bestimmte Sachen gehen - zumindest bei mir - nicht: doppelte Vorschläge, Moeller...
    Aber dafür ist es wohl nicht gemacht und ich persönlich finde z. B. das "RTom Moongel Snare Pad" mit dem Saugnapf unten dran für mich passender. Trotz "Moongel" im Namen hat es nichts mit den blauen Dingern zu tun, sondern entspricht eher der Perwoll-Version des Real-Feel-Pads.


    Die Geschmäcker...
    fwdrums

    Ich habe auch ein Moongel-Pad und wenn bei Pamela wieder mal Not am Mann ist, kann ich's ihr gerne leihweise zur Verfügung stellen. Sonst weiß ich nichts damit anzufangen.
    Das Moongel-Pad hat mit dem Spielgefühl einer Trommel recht wenig zu tun (höchstens mit einem 18er Standtom bei einer halben Umdrehung der Stimmschraube).
    Gut, es mag zum Muskelaufbau geeignet sien, aber das kann ich auch mit Kissen, Armlehnen, Oberschenkel, Frau oder Kind erreichen. Der Vorteil des Moongel Pads:
    Man kann es prima auf eine Beckenständer schrauben. Das ist bei vorgenannten Gegenständen viel schwieriger. Man könnte vielleicht auch direkt bei Pam....
    Aber das sieht irgendwie nicht aus...


    fwdrums

    Ich sag auch mal wieder was :)


    Wenn's ums Lernen geht, steht auch für mich ein Lehrer an erster Stelle und wenn ich mir einen bestimmten Stil "drauf schaffen" will (was nicht ohne weiteres ad hoc geht), muß ich erst mal die Musik per Konserve und natürlich auch live genießen.
    Live lernen: Bestimmte Techniken kann man sich live nur schwer abschauen. Oft sieht man z. B. nicht, was die Füße so treiben (Heel-toe ist schwer zu erkennen, wenn die BD davor steht) und das Geheimnis von Herrn Gadds Lieblingsmambo erschließt sich per DVD leichter, als aus der ersten Reihe.


    Bestimmte Bewegungsabläufe sind per Buch schwer zu vermitteln. Man nehme hier beispielsweise mal Moeller, Push-pull oder die bereits genannte Heel-toe-Technik. Ich erkenne selbstverständlich den qualitativen Unterschied zwischen dem alleinigen Anschauen auf einer DVD und dem Ausführen und Korrigieren mit einem Lehrer. Doch ist dieser nicht immer zur Hand und dann ist eine DVD schon ein nettes "Spielzeug". Weiter im Text: Die Bücher von Stanton Moore sind gut. Doch um was es bei New Orleans wirklich geht, vermitteln seine DVDs imho viel besser. Wenn man ihn spielen sieht, erkennt man sofort, wie der Bursche drauf ist. Da hat's bei mir Klick gemacht. Nowas: Gary Chaffee - seine Bücher hatte ich zuerst, doch etwas damit anfangen kann ich besser, seit dem ich seine Videos kenne. Das mag an mir liegen, aber ich muß nun mal von meinen begrenzten Unmöglichkieten ausgehen.


    DVDs haben oft auch einen Teasercharakter (Igoes Groove Essentials oder Drumset Crash Course von Russ Miller), die einen anregen, sich mit entsprechender Literatur zu versorgen. Die Kombination ist für mich persönlich der Bringer: Angucken auf der DVD und Vertiefung mittels Buch oder PDF. Und wenn alles nix nützt, frag ich meinen persönlichen Trommlegott. Der kann nämlich alles. :)


    Danke für Eure Beiträge
    fwdrums

    fwdrums-Survival-Kit


    Snare (ich habe einen 1a Koffer für zwo Snares)
    Fuma
    BD-Fell
    natürlich Sticks, Malletts, Besen etcpp.
    Leatherman
    Gaffa
    Kunststoffschnur (hält z. B. die Hihat im Zaum auf abschüssigen Bühnen - kein Witz, das gibt's)
    Und dann habe ich noch so eine Gürteltasche, in der alles mögliche rumfliegt, wie Filze, Schrauben, Muttern, Hülsen, Ministacker - alles wofür ich zu faul zum Aufräumen bin.


    Eine Sache werde ich mit noch basteln: ein "Bassdrumpflaster". Ein BD-Fell wechseln kann manchmal das Ende des Gigs bedeutetn (z. B. bei einemn Open Air mit engem Zeitplan). Abhilfe könnte ein altes BD-Fell schaffen, das am Fellkragen abgeschnitten und mit doppelseitigem Klebeband bestückt wird. Im Notfall wird das Ding einfach auf das kaputte Fell drauf gegklebt. Man muß dabei nicht mal die Fuma abmontieren. Daß das nicht klingt wie Bonham, ist klar, aber es rettet über den Gig oder bis zur nächsten Pause, um das Fell zu wechseln.


    fwdrums

    Wo ist denn das Problem?


    Wer covern will, soll das tun und wer sich das anhören will ebenso. Und wer nicht, der halt nicht.
    Hier bei uns ist die absolute Coverhochburg. Es gibt x Bands, die ein Vorbild covern und es gibt unzählige weitere Coverbands, die alles Mögliche zumBesten geben.
    Ich persönlich ziehe es vor, Bands mit eigenem Material zu hören. Deswegen sind Musiker, die covern weder schlechte Musiker noch schlechte Menschen. Sie haben nur andere Vorlieben als ich. Das haben übrigens die meisten Menschen auf der Welt - und nicht nur bei Musik. So what?


    Ich habe selbst zahllose Coverbands auf Stadtfesten, lokalen Open Airs und manchmal sogar auf Konzerten, die ich extra deswegen besucht habe, gehört und wurde dabei bisweilen sehr gut unterhalten - und manchmal etwas gefoltert. Das Schöne ist: Man kann einfach an den Bierstand gehen oder ganz nach Hause. Genau so wie bei einer grausigen "Originalband".


    RHCP habe ich im Original und in Kopie gesehen. In diesem Fall hat beides mein Gemüt erfreut.


    Sachen gibt's
    fwdrums

    Eine Frage an die werte Gemeinde:


    Welches Medium bevorzugt Ihr, wenn Ihr was lernen wollt? DVD oder Buch?
    Es gibt auch Mischformen:
    Buch mit DVD, z. B. Erskine oder Mr. Brush
    DVD mit PDF, wie z. B. Thomas Lang
    Buch und DVD separat, wie z. B. Stanton Moore oder wiederum Thomas Lang oder Andy Gillmann


    thx
    fwdrums

    Moody & Marsden sind alles andere als Antistars (zumindest in der Slelbstwahrnehmung), aber nichts desto weniger ziemlich uncool - zumindest wenns's ums Booking der Herren geht. :(
    Und daß Coverdale nicht mehr singen kann, macht auch nix. Da wird einfach sein Kumpel Glenn bei Whitesnake eingeschleust - der kann das nämlich noch. Das Kind heißt dann Whitesnake Mk 387 oder so ähnlich...
    Ich finde das alles ziemlich kindisch, aber ich mach weiterhin mit.


    Versprochen
    fwdrums

    Spiele doch einfach mal einen Paradidedle als Sechzehntelfigur in 4/4, bei dem die linke Hand auf der Snare bleibt und die 2 als Akzent spielt und die rechte Hand z. B. über drei Toms rauf und runter "wandert" und dann z. B. auf die Hihat oder das Ride geht, um den Groove weiter zu spielen. Das klingt anders :-), das fühlt sich anders an, weil jedes Instrument einen anderen Rebound hat und die Bewegungen und wahrescheiinlich sogar die Handhaltung sind auch anders, als wenn Du einen Paradiddle "nur" auf einer Trommel spielst. Und wenn Du z. B. bei Flamrudiments Flam und hauptschlag auf verschiedene Stimmen verteilst, sieht die sache noch mal anders aus. Zudem könnte man auch bei Rudiments noch die Beinchen mit einbeziehen uswusf.


    Keep on Groovin'
    fwdrums

    "Geschmacksache" sagte der Affe und biß... :)


    Daß Coverdale und Hughes nicht klingen wie Gillan oder Evans ist klar und das war bei deren "Einstellung" auch beabsichtigt. Niemand wollte eine Gillan-Kopie und eine solche zu finden wäre auch kaum möglich gewesen.
    Mk III klingt anders als Mk II und beide anders als Mk I. Das ist doch das Schöne! Komm Diablo, Stormbringer, Mistreatd, Burn und Youn Fool No One sind sooo schlecht auch wieder nicht, oder? Gewiß, live ging Hughes und Coverdale ab und an gewaltig der Gaul durch. Man darf aber dabei nicht vergessen, daß in gewissen Zuständen, in denen sie sich befanden andere kaum bis drei zählen konnten, geschweige denn stehen oder versuchen, Musik zu machen. Auch für die beiden gilt dann: Der moralische Verdienst liegt im Bemühen, nicht im Erfolg. :)


    What's Going On Here?
    fwdrums

    Das real feel finde ich um Klassen besser. Es kommt dem Spielgefühl einer Trommel deutlich näher als das Remo. Das Remo fühlt sich steif und unnatürlich an und es ist sehr laut.


    fwdrums

    ...


    Wäre auf jeden Fall spannend zu sehen, wie Ulle den swingenden Groove von Ian interpretiert.


    "Spannend" ist wirklich die netteste Formulierung, die man finden kann. Ulle bei Metallica und Ian bei DP - alles bleibt wie's ist & das paßt auch so.


    Die Spekulationen um eine Mk III-Reunion schießen schon sei langem ins Kraut. Ein wesentlicher Urheber dabei ist Coverdale. Doch seit Whitesnake wieder zu seiner Zufriedenheit läuft, betont er, daß diese Combao seine erste Priorität genießt. Glenn Hughes ist einer Reunion nicht abgeneigt, seine Solokarriere läuft zwar ganz gut, doch wäre DP natürlich eine ganz andere Nummer und würde seinem bescheidenen Ego sicher schmeicheln. Jon Lords Statement auf seiner Homepage besagt nur, daß es von Ian Paice abhängt, ob das Thema überhaupt eins ist. Ob er mitmachen würde oder nicht, dazu äußert er sich nicht konkret. Ob Ritchie aus dem Mittelalter in die Gegenwart transferiert werden kann ist ungewiß. Gewiß ist allerdings, daß Ian Paie bereits bei einer Band namens Deep Purple spielt und er nicht gedenkt, an der aktuellen Situation etwas zu ändern.


    Die Bandhistorie von DP zeigt aber auch, daß Loyalität für die Herren ein Fremdwort ist (die rühmliche Ausnahme ist Roger Glover) und sich alles jederzeit ohne Grund ändern kann...*


    Wie sagt der Kaiser: Schau mer mal.
    fwdrums



    *frei nach FZ

    Ich bin kein Profi.
    Trotzdem hier mein Senf, der auf meinen Erfahrungeb beruht:


    erstens, zwotens und drittens
    drei Punkte sind gleichermaßen wichtig
    - gescheite Felle
    - gescheite Gratungen
    - gescheit Stimmen


    Es ist nicht so kriegsentscheidend, daß an jeder Spannschraube die exakt gleiche Spannung anliegt, wichtig ist vor allem, daß das Fell einen sauberen Ton abgibt und daß die Töne des Schlag- und Resofells harmonieren. Das bedeutet, daß das Resofell höher, gleich hoch oder tiefer als das Schlagfell gestimmt sein kann, es muß halt "nur" harmonische Obertöne produzieren. Da hilft nur Erfahrungen sammeln und alles Mögliche ausprobieren.


    knock on wood
    Ich habe Sets unterm Stimmschlüssel gehabt aus Birke, Ahorn, Eiche, Buche und Carbon. Das waren / sind alles ordentlich verarbeitete Trommeln und es mag sein, daß die Hölzer einen gewissen Einfluß auf den Sound haben, doch erscheint mir der Einfluß der Felle und der Gratungen weitaus größer als der derHolzsorte zu sein. Ein "richtiges" Urteil traue ich mir nur zu, wenn außer der Holzsorte alle anderen Parameter gleich bleiben. Das war bisher nicht der Fall.


    selbst ist der Mann
    Ein absolut entscheidender Faktor für den Sound ist der Trommler selbst. Die Art und Weise wie die Trommel gespielt wird, ist für den Sound kaum zu überschätzen. Und nicht vergessen: Die Sticks sind sehr wichtig für den Sound.


    Viel Spaß mit den weiteren fünfhundert Meinungen :)
    fwdrums