Beiträge von fwdrums

    Ja immer alles am sagenumwobenen Nodal Point befestigen. Dann paßt's schon. Die Tomhalterung wird am Nodal Point befestigt und die Stimmböckchen äääh bei denen gilt das nicht, weil... Was wollen wir uns eigentlich noch alles erzählen lassen? Um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen: Ich komme mit YESS prima klar und finde insbesondere das Kugelgelenk mit der geraden Befestigungsstange prima (mal schnell vorm Soundcheck ds Reso stimmen?). Aber die Argumentation, warum der Befestigungspunkt beim Tomhalter kriegsentscheidend ist und bei den Böckechen wurscht, das will mir nicht so ganz einleuchten. Genau so wie "ungebohrte Kessel". Die haben bei 12 Böckchen mit einer Befestigung 12 - ja was eigentlioch - zumindest keine Löcher, denn dann wär's ja gebohrt.


    Wenn das alles sooo schlimm ist, wieso gibt's außer von ein paar Exoten (Sleishman, Drum Research, LeSoprano) nicht viel mehr Free-Floating-Systeme?


    Entweder bin ich zu blöd oder man hält mich dafür
    fwdrums

    Da fehlt der Ironie-Smiley, oder?
    Bei meinem hat sich die Beschichtung nach einiger Zeit auch in Wohlgefallen aufgelöst.
    Besenspiel war so ziemlich das Letzte was mir dann einfiel.


    fwdrums

    Zitat

    Original von yoyogun
    Allerdings hat Daryl Jones in einem Interview in "Gitarre & Bass" seinerzeit geäußert, das C.W. zu seinen absoluten Liebslingsdrummern gehört und gespielt hat der wahrlich mit vielen.


    Bin ja auch nicht so überzeugt von C.W. aber es gibt ja so ein paar andere
    Aufnahmen z.B. so BigBand Geschichten, da glaubt man gar nicht das das CW
    ist.


    Na ja, Daryl ist ein prima Bassist, ein smarter Bursche und loyaler Arbeitnehmer. Was glaubst Du hätte Mick & Keith gesagt, wenn... Obwohl - bisher war denen ja alles ziemlich Wurscht, so lange es nicht um ihren Mikrokosmos ging :)


    Anyway: Charlie rockt und die Band rollt, manchmal zwar etwas holprig, aber wollen wir, daß die Stones wie Steely Dan klingen?


    Das wär auch nix
    fwdrums

    @see


    Ja ich seh's ein. Ich habe schon vor meinem Paul McCartney-Altar kniend Abbitte geleistet. Ich weiß, es ist zu spät und ich komme bestimmt dafür ins Fegefeuer. Zur Wiedergutmachung werde ich noch heute eineweitere PMC-CD kaufen.


    Wenn wir schon bei den Göttern sind: Von Deep Puple kann ich von in Rock bis Stormbringer alles genießen, mit Ausnahme von A200 auf Burn. Da war wohl einfach die Musik schon leer, die Platte aber noch nicht voll.


    Der Thread ist gemein. Sachen nicht zu mögen von Künstlern, die man sowoeso nicht mag, ist einfach (mein Cindy Lauper-Tip war feige, ich weiß), aber seinen Heroes an den Karren fahren eforedert echt Überwindung.


    Ich geh schon mal zum DP-Altar
    fwdrums

    Ich habe mich schon schwer gewundert, wie Ihr beide Euch da reingehängt habt. Aber ich bin beileibe nicht drauf gekommen, daß das ein Scherz sein könnte. Spricht das jetzt für oder gegen das DF? Oder etwa gegen mich?


    fwdrums

    Ach George Michael und Paul Rodgers blabla. So lange Freddy tot ist, wird das nix mehr.


    Mr. Roboto, richtig, das ist wirklich furchteinflößend. Und bei den Beatles tun die Ausfälle besonders weh. Das Fade Out von Hey Jude ist für mich wirklich ein harter Brocken. Und Phil Collins ist ein prima Trommler. Wie kann man dann so abstürzen (Ausnahme die erste). Das ist alles super professionell gemacht. Aber auch 1a Scheiße bleibt letztlich was sie ist.


    fwdrums

    Zu den Flats: Ja es ist einerseits erstaunlich, was da rauskommt, dennoch ist es unverstärkt imho eher ein "schlagzeugähnliches" Instrument. Abgenommen und mit einer gescheiten Schnarre bollert das aber ganz ordentlich.


    Die Ischer-Blasebalg-Drums schwirren mir schon lange im Kopp rum. Ich würde sie zu gerne mal hören. Der Preis ist lächerlich. Das muß der für einen Ischer-Sixpack sein.


    Die spinnen, die Schweizer
    fwdrums

    Körperliches Unbehagen stellt sich ein, wenn mir Queens Spätwerk in Form von Radio Gaga, I Want To Break Free, Under Pressure oder anderen Unzulänglichkeiten begegnet. Gewiß, es gibt viel Schlimmeres, doch wenn man bedenkt, welch Talentverschwendug hier betrieben wurde... Der Vergleich zu Sheer heart Attack, Opera, und Races treibt mir die Tränen in die Augen.


    Aber hier geht's ja nicht um Tränene, sondern ums Kotzen und da liegt eindeutig Girls Wanna Have Fun auf dem ersten Platz. Wenn Cindy den ersten Ton trötet muß ich flüchten. Meine Anlage verweigert bei derlei Futter den Dienst und zum Glück kann man das Radio abstellen.


    Welch Glück
    fwdrums

    Zitat

    Original von drumrumköln
    ...
    Und wenn er das nie zeigen wird, ist er in deinen Augen überschätzt?
    ...


    Wie kommst Du denn darauf?


    Zitat


    ...
    Kritik und Beurteilung hängen vielleicht auch einfach vom Standpunkt ab. Der eine setzt sich selbst in Relation zum zu kritisierenden Objekt und erkennt zunächst einfach nur die Unterschiede an, der andere entwickelt losgelöst von dieser Relation eine "Idealvorstellung", die er bei weitem noch nicht erfüllt sieht.
    ...


    Kritik und Beurteilung hängen nicht nur vielleicht, sondern immer vom individuellen Standpunkt ab. Wie sollte es auch anders sein? Meine trommlerischen Fähigkeiten sind in diesem Zusammenhang übrigens absolut belanglos. Ich muß kein Koch sein, um beurteilen zu können, ob mir das Mahl gemundet hat oder nicht. Das ist alt, aber wahr. Manchmal kann ich mir sogar vorstellen, was man hätte besser machen können. Ist das schon Ketzerei? Und sorge Dich nicht um mich: Ich sitze nicht unbefriedigt im Sessel und warte auf irgendwas. Am allerwenigsten auf irgendwelche trommlerischen Fix&Parat-Pakete. :)


    Es freut mich, daß Du aktiv und positiv bist und zudem über viel Phantasie verfügst. Damit kann man viel Gutes anfangen. Bei den Interpretationen von Beiträgen galoppiert sie ab & an etwas wild nach vorne, Deine Phantasie. Das kann bisweilen zu Fehlschlüssen führen...


    Nur damit alles klar bleibt
    fwdrums



    Ah, fast vergessen: Warum hast Du den Minnemann-Link gepostet?

    Lassen wir doch diesen Neidquark. Das ist doch albern. Aus dem Alter bin ich wirklich raus.


    Noch mal: Keiner wird ernsthaft bezweifeln, daß TL ein außergewönlich guter Drummer ist, der das Vokabular des Drumsetspiels erweitert hat und das bestimmt auch noch weiter tun wird. Daß er musikdienlich trommeln kann, steht ebenso außer Frage, sonst hätte er seine bisherigen Credits nie bekommen.


    Gerade weil er so außergewöhnliche Fähigkeiten hat, interessiert mich die musikalische Umsetzung derselben. Es gibt derzeit offenbar nur wenige, die technisch in der Lage sind, das Zeug überhaupt zu spielen. Von wem soll man also sonst verlangen, damit Musik zu machen, als von diesen Herren? Das Thema - ich nenn's mal nach MM - "Extreme Coordination" ist relativ neu. Möglicherweise steckt das noch zu sehr in den Kinderschuhen. Vielleicht müssen die technischen Fähigkeiten noch deutlich weiter ausgeabaut werden, um musikalisch befriedigende Ergebnisse erzielen zu können. Minnemann zeigt z. B. wie er 5er, 7er und noch einen (weiß nicht mehr was es war, ein 6er vielleicht?) auf seine Gliedmaßen verteilt, damit rumostiniert und mit der freien Hand drüber improvisiert. Das ist unglaublich beeindruckend. Ich habe höchsten Respekt davor. Doch finde ich es noch nicht gut genug (kein Bange, ich habe noch nicht den Verstand verloren, ich getraue mich nur freitags Dinge, für die ich unter der Woche zu feige bin). Es ist mir zu statisch, wie die Ostinati ablaufen. Es hat zwar einen gewissen Reiz, die rhythmischen Überlagerungen zu empfinden, aber "schön" ist es für mich noch nicht. Es ist nicht fluffig, rollt nicht richtig und wirkt oft roboterhaft auf mich. Die Ostinati müssten in eine engere Beziehung zueinander gebracht werden, z. B. durch nicht statische Akzente oder auch rhythmische Variationen innerhalb der einzelnen Figuren. Es ist mir schon klar, daß das noch mal eine gehörige Portion mehr an Technik erfordert. Aber wenn man sich die Entwicklung von Bozzio Mitte der 80er bis heute ansieht... Das kommt bestimmt irgendwann.


    Ich habe mir heute früh die letzte Minnemann angehört (House, Wife, Dog & Two Kids). Ab und zu findet man "mittlschweres Ostinatodrummiing" ("mittelschwer" bezieht sich auf die Minnemannschen Fähigkeiten) z. B. bei Voodoo 100. Das sind schon mal prima Ansätze, insofern kann ich mir die Frage meines gestrigen Postings teilweise selbst beantworten. man lernt halt nicht aus:-)


    Wenn irgendowo eine neue Technik erfunden wird, sagen wir mal im Automobilbau, wird das meist erst in eine Studie überführt (die abgefahrenen Exemplare auf dem Genfer Autosalon) und bei erfolgreichen Aussichten geht die Idee in meist abgewandelter Form in Serie. Die Trommelzunft ist imho auf diesem Gebiet in der Phase der Studienerstellung. Wenn das alles gut läuft, gibts irgendwann mal "Coordination Golf" und diese Koordinationskonzepte werden sich im Grund- und Aufbauwortschaftz - na ja, wohl eher im Aufbauwortschatz II :) - finden.


    Ich bin mir durchaus bewußt, daß wir hier auf hohem Niveau "meckern". Es geht mir dabei um die Musik und keinesfalls darum Lang & Co. "niederzumachen", das wäre doch kindisch.


    Zwei Übesteiger, mit der Hacke übern Kopp und dann volley ins Dreieck. Das kann ich nicht. Aber Ronaldinho, der könnte das können. Und von dem will ich's mal sehen, weil ich glaube daß er's kann.


    fwdrums

    Mann, jetzt stell Dich nicht so an! :)


    Paradiddles sind ein prima Beispiel. Die Umsetzung am Set ist schier uferlos: z. B. als Double Riding Patterns, Akzenten und Permutationen, Instrumentierung übers Set etcpp. Na ja und hören kann man's schon oft, daß es ein Paradiddle war.


    Es geht doch genau um die Transferleistung, die Konzepte in sinnvolle musikalische Aktionen zu überführen. Kein Mensch - nicht mal ein so offensichtlich eindimensionaler Trottel wie ich - erwartet, daß die Koordinationskonzepte 1:1 umgesetzt werden. Ich dachte, da sei klar. Transfer - genau daran mangelt es. Wir sind doch gar nicht so weit voneinander entfernt, oder?


    fwdrums