Beiträge von fwdrums

    Hallo Ghoulscout,


    ich habe die Encores noch nicht gespielt, aber es sind, wie Du sicher weißt, günstige Remofelle aus taiwanesischer Produktion, bei denen die Felle im Ring niocht verklebt, sondern "verklemmt" sind. Ich weiß nicht, ob das einen Unterschied zu den normalen Remos ausmacht. Aber wenn Du Diplomats testen willst , dann kaufe doch besser erst mal ein Encore Diplomat und ein normales Diplomat, teste sie und entscheide Dich dann, welches Du auf alle Toms aufziehen möchtetst. Ich weiß, man will die Toms lieber jetzt und sofort komplett bestücken. Aber ein schneller Fehlkauf wird dann richtig teuer.


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    fwdrums

    Jou. Alles bestens. Bis auf den Drumsound, aber das ist über den PC nicht so einfach zu beurteilen...
    Und Sandro Gulino ist eine Macht (hat er nicht noch einen total durchgeknallten Bruder der trommelt?).


    Kompliment
    fwdrums

    Eine Software zur Erstellung von Homepages. Meist wird ein CMS als eine Art Redaktionssystem genutzt. Fast alle großen Seiten weden mit Hilfe dieser Programme erstellt. Der Vorteil: Man trennt das Layout vom Inhalt und kann die Seite von "Laien" (=Nicht-Programmierern) bearbeiten lassen. Das geht alles sehr fix und die Aktualisierung wird dezentralisiert. Wiki


    fwdrums

    Hallo Ebenezer,


    ich hatte bei einem neuen 12er Tom eine Differenz von ca. 3mm in der Gratung. Das Ding war nicht richtig zu stimmen. Die Gratung ließ ich nacharbeiten. Seither ist alles bestens. Zum Thema Genauigkeit: Man kann das wirklich erstaunlich genau machen. Der Lichtspalttest zeigte eine - nach Augenmaß - plane Gratung ohne Unebenheiten (ausführender Meister war Willy Wahan).


    Keep On Groovin'
    fwdrums

    Falls es noch nicht erwähnt wurde: Zum Thema Paiste und deren Legierungen gibt es Erhellendes in den DF-FAQ. Btw. halte ich einen unmittelbaren Schluß von Legierung auf die Soundqualität der Becken für etwas gewagt. Es gibt für meine Ohren B8-Becken, die hervorragend klingen und B20 Teller, die meine Ohren beleidigen. Aber es ist wie immer: erstens Geschmacksache und zwotens kommt's drauf an, was man draus macht.


    Keep On Groovin'
    fwdrums

    Der Vorschlag war ein Akt vorauseilenden Gehorsams. Aber unser türkischer Freund muß keine Angst mehr haben, denn die Hessen kriegen jetzt einen neuen Koch.


    fwdrums

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    Original von miles_smiles
    Ein bisschen knapp die Infos über die Cobham DVD. Ist das ein solo konzert? Ein Workshop?


    In der aktuellen Sticks ist eine Rezension der DVD. So wie ich es verstanden habe, ist es ein Konzert und kein Workshop von Herrn Cobham. Die DVD wird hinsichtlich der Performace und des Sounds sehr gelobt. Für den Sound ist Uli Frost aka Drumrecording verantwortlich. Ich werde sie mal bestellen.


    Keep On Groovin'
    fwdrums

    Hi Puido Gauss,


    einmal willst Du uns Pete als "Townsched", dann als "Townschend" verkaufen. Ich bin zwar überhaupt kein Fan von The Who, aber ich biete Dir Townshend an - Peter Dennis Blandford Townshend (btw: "Townshred" hätte sogar was).


    Das bringt den Fred zwar auch nicht weiter, macht ihn aber um so länger. Wußtest Du übrigens, daß Keith ums Verrecken keine Meinl spielen wollte? Ich auch nicht. Aber man lernt ja nie aus. Und ich bin mir sicher, daß das bestimmt irgendwer mal irgendwo behauptet hat.


    Nix für ungut
    fwdrums

    Fiat 500 oder Mercedes 500? Egal, Hauptsache 500...


    Wenn Du über fünf Lappen für ein Set auf den Kopp hauen kannst, solltest Du in den größten Drumladen fahren, den Du kennst und dort alles unter die Stöcke nehmen, was Dir in die Quere kommt.


    Und wg. der Becken: Ich trinke zum Essen immer Weißbier, egal was es gibt.


    Vielleicht fehlen auch nur die Ironie-Smileys
    fwdrums

    Ein Freund von mir hat in einer großen Halle einen unterirdischen Proberaum gebaut. Er hat das mit großem Aufwand betrieben und ein nettes Schmuckstück gebaut. Das Schlimme daran ist, daß die Nachbarn sich noch immer beschweren. Der Proberaum hat eine Betondecke, er ist alo nicht "vergraben". Ich weiß jetzt nicht, ob die "bösen" Nachbarn besonders pingelig sind oder ob es möglicherweise Trittschallverbindungen zur Außenwand der Halle gibt. Das Problem ist, daß man das vorher nicht so richtig ausprobieren kann.


    Mmmhhh - klingt schwierig und teuer. Aber irgendwie sind wir ja auch auf den Mond gekommen (oder war's der Hund?)
    fwdrums

    Die Dinger wurden unter dem namen KTE vertrieben. Ein Anbieter aus Nürnberg (oder Umgebung?) hat die Teile für ca. 50 € angeboten. Trotz des verlockenden Preises raten viele davon ab, weil die Hihat nicht gescheit funktionieren soll. Ich selbst habe keine Erfahrungen damit gesammelt, aber afaik gibt es ein paar DF-Threads hierzu.


    Keep on Groovin'
    fwdrums

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    Original von Oliver_Stein
    ...
    Was mich ein bisschen nachdenklich macht, ist der doch deutliche Unterschied in der Tonhöhe - ich hatte schon irgendwelche Samplingfrequenz-Schweinereien in meinem Setup hier im Verdacht, aber es stimmt alles.
    ...


    Wirklich? Ich finde, die Soundfiles der Paiste-Page und Deine liegen sehr nahe beieinander. Natürlich gibt's Unterschiede, weil die Aufnahmeumstände nicht 1:1 reproduzierbar sind. Und Tonhöhenabweichungen sind normal. Oft sind sie jedoch viel, viel größer.


    Thx Oliver, sehr interessante Gechichte hier!


    fwdrums

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    Original von The FloW
    Aber warum muss das Feeling erhalten bleiben?`
    Warum muss es ein schlechtes Feeling sein wenn ein neues entsteh?
    ...


    Hallo The Flow,


    Du hast natürlich Recht. Nichts muß um seiner selbst willen erhalten bleiben. Wenn Gutes entsteht, ist es egal, woraus es entspringt. Was gut ist, bewertet jeder selbst und das natürlich höchst unterschiedlich. Wie bereits erwähnt, gibt es Fusionen, die ich genießen kann - nur halt nicht so viele. Ich werde versuchen, mir die Platte von Rainer Tempel einmal anzuhören (Danke für den Tip).


    Noch ein Beispiel zum Thema Feeling, das vielleicht veranschaulicht, was ich meine: Man kann bestimmt eine prima Orchesterversion von Take 5 erstellen. Die, die ich hörte, zählt nicht dazu, weil Take 5 das Flüssige, der Swing genommen wurde. Die Phrasierung war sehr abgehackt und das Thema wurde zu allem Überfluß sehr undynamisch durchgefiedelt. Kann man so machen, aber das ist eigentlich gar nicht mehr Take 5 - was wiederum grundsätzlich wurscht wäre - aber es ist einfach nach meinen maßstäben nicht gut, weil wesentliche, wqualitätsbestimmende Merkmale wegmusiziert wurden und auch keine Ersatz geschaffen wurde. Oh Mann, meine Argumentation dreht sich im Kreis, ich weiß.


    Ist ja auch nicht so wichtig
    fwdrums

    Die Zeiten sind modern, ich weiß, aber Bandübernahmevertrag ohne persönliches Kennelernen, alles nur per Mail, Post oder Telefon. Am meisten kriegt man voneinander mit, wenn man sich in natura trifft. Es macht nicht den Eindruck, daß daran großes Interesse besteht.Ich persönlich schaue mir die Kandidaten gerne an, bevor ich mit ihnen ins Boot steige. Ichhatte schon schlechtere Ideen...


    Keep On Groovin'
    fwdrums

    Da müssen erst mal ein paar Mißverständnisse weg...


    Instrumente und Musikstil - es gibt kaum was, was da nicht geht. Diesbezüglich habe ich auch nichts geschrieben. Ich hatte es von den Genres. Um bei den Geigern zu bleiben: Grapelli wurde bereits erwähnt, ein Ohr riskieren lohnt sich auch bei Jerry Goodmann (Mahavishnu Orchestra), Mark O'Connor, Allen Sloan (alle drei Dixie Dregs) und Jean Luc Ponty (Onkel Frank). Da wird ordentlich gejazzrockt, meine Herren.


    [Friedrich Gulda hat mich beim Jazzen auch nicht überzeugt, aber seine "Performances" - z. B. mit einer Schlagzeugerin - beide nackt und im Niemandsland von Jazz über Klassik bis Free improvisierend - waren höchst unterhaltsam und manchmal zum Schreien komisch.]


    Auf was will ich raus? Es fehlt meist die Authentizität. Es ist nicht damit getan, Text und Melodie einer Rocknummer zu singen. Man muß es so empfinden, damit es überzeugend rüberkommt. Und mir scheint, daß die Interpreten oft stilistisch in ihrem Genre verhaftet sind. Um noch mal auf Peter Hofmann zu kommen: In einer Musikzeitung las ich eine Kritik, die sinngemäß formulioerte, daß man bei seiner Version erwartete, daß gleich Siegfried persönlich mit breitester Brust um die Hausecke kommt. Das trifft es sehr gut, wie ich finde. Erlaubt ist was gefällt und wenn ich was nicht will, ist es jemand vorzuschreiben, was ihm zu gefallen hat [wie gnädig von mir :-)]. Es kann bei Experimenten ja auch was Neues und Gutes entstehen, doch tut es das hier für meine Begriffe nicht. Das berührt mich einfach nicht. Und noch mal zur Whole Lotta Love von den Londoner Sinfonikern. Gleiches Spiel. Whole Lotta Love ist eine sexy Nummer, die den A... wackeln läßt. Geschmeidige Harmomonien, Wohlklang, Schmusen - das ist das Letzte worum's geht. Da wackelt bei mir nur das Doppelkinn, sonst nix. Rock meets Klassik - Deep Purples Concerto von Anfang der Siebziger ist leider grandios in die Hose gegangen immer wenn Ritchie das Holz anschmeißt habe ich das Gefühl, eine Fehlpressung zu hören. Das ist ein prima neben- statt miteinander (im normalen Leben bin ich weltgrößter DP-Fan, aber ich laß mir nicht alles gefallen). Wie dem auch sei, es gibt auch Mitmenschen, die Pizza Bavaria bestellten. Hauptsache es schmeckt.


    Einen Sonderpreis bekommt Katia Labeque (prima Klassikpianistein und Frau von John McLaughlin). Sie hat Soli von Chick Corea transkribiert und zum Besten gegeben. War da nicht was so oder ähnlich: "Das Wesen des Jazz wird durch Improvisation gekennzeichnet." Da hat Katia in der Bluesschule wohl grad nicht aufgepaßt. Na ja, doch nur Fleißkärtchen statt Musikpreis (ich weiß das ist unfaßbar arrogant, aber das Internet ist nun mal die beste Plattform für Eunuchen...) .


    Es gibt bestimmt gelungene "Experimente", nur kenne ich leider so wenige... Ganz gut hingekriegt hat es manchmal Gershwin und einige Zappa-Sachen schaffen auch den Spagat (z. B. Studio Tan - hier auch interessant: die Interpretationen des Ensemble Modern, mit dem er auch Yellow Shark umgestzt hat).


    Es klingt zwar fast so, aber ich bin kein Purist. Doch nicht jede Melange die angerührt wird, ist zum Verzehr geeignet. Ich habe viel probiert und mir oft die Ohren verdorben. Daraus erwächst eine gewisse Vorsicht. Doch werde ich selbstverständlich wieder das Risiko eingehen - man kann ja nie wissen.


    Die Hoffnung stirbt zuletzt
    fwdrums


    wavey
    Daß es Bearbeitungen gibt und diese bei "den Klassikern" Gang und Gäbe sind, ist mir bewußt. Ich bezog mich explizit auf die Schmusevariante von Ravel, der meiner Meinung nach viel von der Rauhheit und Expressivität der zitierten Alonso-Fassung fehlt. Die Ashkenazy-Version kenne ich, die andernen nicht. Danke für den Tip.