Jetzt 3 Sat: Anika Nilles & Nevell
Leverkusener Jazztage 2023
fwdrums
Jetzt 3 Sat: Anika Nilles & Nevell
Leverkusener Jazztage 2023
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Dass es mit dem Instrumentenmarkt in Deutschland
total bergab geht, scheint die einhellige Meinung
hier zu sein. Woher wisst Ihr das?
Wenn man sich ein paar Zahlen anschaut, ist das
nicht so ohne weiteres zu belegen. Von einer
Corona-Delle abgesehen, bleibt der Markt einigermaßen
konstant. Laut einer Prognose von Statista bis
einschließlich 2028. Der Pro-Kopf-Umsatz bei
Schlagwerk soll sogar leicht steigen.
Der Anteil des Onlinehandels ist von 2019 bis 2022
von 15 auf 37 Prozent gestiegen. Es wird erwartet,
dass er sich mittelfristig bei 30 Prozent einpegelt.
Müssen wir den Untergang des Abendlandes noma verschieben?
fwdrums
Ein Loblied auf D&P und andere Trommelzeitungen
Natürlich finde ich viele Inhalte, die in Sticks und D&P standen
im Netz. Aber doch nicht alle und – darin liegt für mich die
eigentliche Leistung eines Magazins oder einer Zeitung –
es wird ein kuratiertes Angebot erstellt. Man erfährt wann und
wo es welches Drumfestival gibt, News und Tests von und
über Instrumente, trommelaffine Plattenbesprechungen,
Interviews, Storys über Vintagekram, für mich suuuper
interessante Workshops und und und etcpp.
Die Lektüre von D&P, Sticks, Modern Drummer, Batteur und
Drumhead (das US-Magazin) hat meinen trommlerischen Horizont
enorm erweitert. Dafür bin ich dankbar. Und ich bedauere es
zutiefst, dass es die zwei deutschen Magazine nicht mehr gibt.
Ich habe mich wirklich jedes Mal gefreut, wenn eine neue Ausgab
mit der Post kam.
fwdrums
Moin,
ich habe Erfahrungen gemacht mit handelsüblichen 22ern, 20ern,
einer 22x8, einer Hipgig 16x drei Meter oder so und 18x14 und
einer 18x17,5.
Ganz wichtig ist natürlich Stimmung und Fellauswahl.
Für Rock funktionierten für mich nicht:
Hipgig - 16 ist einfach zu klein
22x8 - zu wenig Volumen
18 x 14 - zu wenig Rumms
Was super super gut funktionierte ist die 18x17,5 Yamaha
Oak Custom. Einen großen Beitrag leistet hier die Fellkombi
Aquarian Super Kick 1 mit dem Regulator-Resofell. Die habe
ich ausgiebig gespielt, auch auf 22ern.
Die Oak in der Kombi, tief gestimmt, ist für mich absolut
Rock-tauglich. Das klingt kompakt und sehr konkret, geht tief
genug runter und hat ordentlich Pfund.
Ich habe die Fellkombi auch auf der 18x14 probiert. Das ist
okay, aber einen Rock-Gig würde ich nur zur Not damit spielen.
fwdrums
So ein Mist und für mich ein echter Verlust.
Schade, schade, schade...
fwdrums
Originalset von Anika Nilles, zweieinhalb
Jahre alt. Mhm. Wie lange ist sie schon
bei Tama?
fwdrums
606 bis 1167 Euro. Aha.
Das ist wie der Unterschied zwischen den
Elfer ins Dreieck hauen oder ins Seitenaus.
fwdrums
Das ist allerbester Stoff. Die ersten drei Scheiben des Herrn
spielen für mich mindestens in derselben Liga:
Why Not, Suntan und die ohne Titel (oft Portrait genannt).
Auf Letzterer brennen Weckl und Joel Rosenblatt ein
unfassbares Feuerwerk ab. Ein Highlight: Suite Sandrine Part 1
Und wenn wir schon dabei sind: Why Not von der ersten
Platte gleichen Namens (diese Version gefällt mir besser als die
auf One More Once) und ein "Cover" von Manhattan
Transfer.
fwdrums
Bei mir wird das Modell 404 angezeigt.
fwdrums
Ich habe immer alle Varianten an Hoops bei mir. Teste beim Kauf immer durch, beide Seiten.
Wie jetzt? Du nimmst Dir einen Tag Urlaub, kommst
mit "allen Varianten" an Hoops in den Trommelladen,
um dort drei Snares zu testen oder was? Mal eben
den Teppich ab- und anmontieren, stimmen etcpp.
Hut ab, der Herr!
Ich bin da einfacher gestrickt. Habe für mich festgestellt,
dass die Gegossenen eher hart im Vergleich zu
Standard-Stahlreifen klingen, was mir besser gefällt.
Ich habe eine Sonor Delite Anniversary zum tausendjährigen
Firmenjubiläum. Jeder Rimshot ist ein brutaler Angriff
auf das Trommelfell, also meins. Das halt ich nicht aus.
Deswegen: Stahl-Hoop rlz!
fwdrums
Jaaa, Spliff Radio Show habe ich vor 300 Jahren
live gesehen. Grandios! Und Herwig ist der König!
Auch was er auf der ersten Nina-Hagen-Platte
getrommelt hat, ist sensationell. Das ist auch
eine Hammer-Platte, die in diesen Thread gehört!
Frank
Ja klar, Handstand ist eine super Idee!
Da könnte man ein Video drehen und es
auf Youtube veröffentlichen.
Irgendwer würde es dann in einem
Trommelforum posten und ein User
würde sagen: "Was soll der Quatsch?
Müssen die jetzt mit einem Handstand
auf sich aufmerksam machen? Können
die nicht einfach trommeln?"
fwdrums
Ja, die klingen gut und kosten entsprechend.
fwdrums
Wow, Danke!
Der Trommler ist der Schwippschwager
von Keith Carlock.
fwdrums
Das einzige Dogma, das ich gelten lasse: keine Dogmen!
Zum Einsatz kommen
Spotify und MP3s über PC-Boxen
Denon Class A + Quadral Boxen + Yamaha CD-Player
Sony WH1000 oder so ähnlich Bluetooth-Kopphörer
eine mittelfette Autoanlage
Das Dolle ist: Mir gefällt alles!
Meine Erkenntnis: Es ist wie beim Schlagzeugsound:
Der Raum ist extrem wichtig! Ich habe oben noch eine
Anlage unterschlagen (fetter Onkyo Verstärker aus den
80ern, Heco-Boxen und Sony CD-Player). Die ist zwar
ganz gut, aber der Raum ist nix. Damit höre ich so gut
wie nie Musik. Glücklicherweise habe ich noch einen
sehr gut klingenden Raum.
Auch natürlich wichtich: Es muss eine gescheite Aufnahme
sein. Das ist ein großer Nachteil von Spotify, denn manche
Aufnahmen klingen gut, und manche grottig.
Dann gibt es noch Sonderfälle wie Bursting Out von
Jethro Tull. Ich liebe diese Platte. Und die klingt auch gut,
allerdings nur als Vinyl. Streams und CD klingen echt sch...
Der Steve Wilson hat doch schon eine Menge Tull-Zeuch
remixt. Bursting Out wäre jetzt mal dran.
Muss jetzt in den Keller, Musik hören
fwdrums
Das bedeutet gar nix.
Man kann aus unterschiedlichem Material
sehr gute Becken fertigen. Das bedeutet es.
Und dass B8 soundso klingt etcpp. ist für
mich ähnliche, wie die Holzdiskussion bei
Trommeln. Dabei isses doch wie bei Beton:
Es kommt drauf an, was man draus macht.
Gut durchgenudelte Black Labels können
butterweich klingen. Und ich hatte schon
mundgeblasene B-20-Teller aus den hintersten
Beckenschmieden Istanbuls, die wie Arsch &
Friedrich klangen.
B8/10/15/20/25 - so what? Wenn's klingt,
dann klingt's.
fwdrums
Im verlinkten Vid geht's ums Trommeln.
Das Getrommel ist normalerweise viel leiser.
Das macht einen großen Unterschied.
fwdrums
@MomJovi
Ich meinte "Roncalli-Nummer" gar nicht despektierlich.
Der Siberiano macht das super und dass er außergewöhnlich
gut Trommeln kann, steht außer Frage. Es hat nichts
mit Musikmachen zu tun. Und das wird auch kaum seine
Absicht sein. Im Bandkontext wird er garantiert was
anderes spielen.
Zu Bonzo: Ja klar sind das subjektive Äußerungen. Ich kenne
persönlich auch niemanden, der zu objektiven befähigt wäre. ![]()
Du fragst, wie alt ich bin. Bei uns sagt man "so alt wie der Main".
Jetzt hast Du eine leise Ahnung, wie unendlich alt ich bin.
Du liegst vollkommen falsch, dass ich der Fraktion "Früher
war die Zukunft besser" angehöre. Ich finde es grundsätzlich
interessant, wenn jemand was Neues, Aufregendes, Krasses
spielt. Ich bestaune oder bewundere sogar bisweilen die
Fertigkeiten der Protagonisten. Und manchmal liegt dort
der Ursprung von Techniken, die es irgendwann mal ins
allgemeine Trommler-Vokabular schaffen. Und manchmal
schaffen sie's halt nicht. ![]()
fwdrums
Ich höre Zep seit dem ich ungefähr zehn Jahre
alt war. Die Musik war's und Bonhams Getrommel
hat mich Null interessiert. Das erste Mal beeindruckt
hat er mich auf dem Livealbum The Song Remains
The Same. Das war auch noch bevor ich einen
Trommelstock hatte.
Dass Bonzo zu schnell oder zu viele Noten spielte,
war einfach kein Thema. Auch später nicht, weil
ich finde, dass sein Spiel trotz Power und Technik
immer der Musik diente. Er war halt ein Musiker.
fwdrums