Beiträge von fwdrums

    Ich hatte ein sehr interessantes Gespräch mit einem
    erfahrenen und sehr erfolgreichen Händler, der schon
    ewig Gretsch-Sets vertickt. Er sagte, dass die Verarbeitung
    der Fernostware - mit Ausnahme des Catalina - deutlich besser
    sei, als die Gretsch-Ware aus den USA und auch die
    Reklamationen dementsprechend weniger wären. Ich
    selbst habe nur einmal im Studio ein Renown gespielt
    und das klang sensationell. Vorher hatte eine Punkband
    die Toms zugeklebt. Ich hab den Kram abgemacht,
    nicht gelogen: höchstens zwo Minuten gestimmt und
    es klang super. Ich hatte mein neubefelltes Set drei
    Stockwerke hoch geschleppt, aber dann spontan ent-
    schieden, das Gretsch zu spielen, weil meins auch
    nicht besser geklungen hätte.


    Zum Stage Custom: Imho gibt es zwo Sets, die total
    unterbewertet sind: das Mapex Saturn, wobei sich
    die Wertschätzung langsam verbessert, und das Stage
    Custom. Das SC ist super verarbeitet, klingt prima
    und mit einem 700er Hardware-Satz hinsichtlich
    Preis-Leistung kaum zu toppen.


    fwdrums

    Keine Paranoia Jungs!


    Ich habe die wirklich super fragile Canopus
    Hardware (Beckenständer, HH, Snare-Ständer),
    einen DW Flatbase-Beckenständer, einen Ludwig-
    Flatbase-Beckenständer und 600er Yamaha
    im Einsatz. Das funktioniert ALLES bestens.
    Bei Galgen gilt natürlich: Ausleger und ein Bein
    möglichst in die gleiche Richtung. Galgenbecken-
    ständer stehen in erster Linie sicher wegen
    der Geometrie, nicht wegen des Gewichts.
    Was ich generell nicht mache, sind irgendwelche
    halsbrecherischen Konstruktionen mit Clamps,
    um tausend Sachen an einen Ständer anzuflanschen.
    Das habe ich früher lange gemacht - und das
    ging zu oft in die Hose und ist ein rechter
    Fummelkram.


    Wenn ich bei Open Airs oder Gigs mit anderen
    Bands auf einem Fremd-Set spiele, nehme ich
    immer ein Täschchen Canopus mit. Wenn dann
    Schrott vor Ort steht, ist das ruckzuck ausgetauscht
    - ohne den Rücken zu sehr zu beanspruchen. :)


    fwdrums

    Pierre Moerlen's Gong war die perfekte Relax-Musik
    für verregnete Sonntagnachmittage. Eine Tasse Kaffee,
    ein bisschen was lesen, dazu Leave It Open, Ard Na Greine...
    Grandios! Danke für den Hinweis. PM hab ich schon
    lange nicht mehr gehört. Was er prima konnte, war,
    ungerade Metren fluffig grooven zu lassen.


    fwdrums

    Jetzt wird's aber dünn, Freunde.
    Bruzzis Ausführungen sind deswegen
    von Belang, weil er den Kram selbst macht.
    Und dass er nicht nur ein cooler Hund, sondern
    auch ein Fachmann ist, durfte ich aufm MHS
    erfahren.


    Aber die Ausgangsfrage war, wie wirkt sich
    die Holzart auf den Sound aus - ceteris
    paribus würde der VWLer sagen, also unter
    sonst gleichen Bedingungen. Da führen
    Äußerungen wie "Wenn die Trommel gut
    klingt, klingt die Trommel gut." bei mir
    zu Kopfkratzen. :) Natürlich ist genau das
    letztendlich der Punkt, um den es geht,
    aber das war nicht der Anlass für den Thread.


    Nix für ungut
    fwdrums

    Danke Lomax. Ein 18er 602 Paperthin habe ich
    auch, aber das muss ich als Crash verdengeln.
    Ich probiere wieder mal ein bisschen rum.
    Das ist ein guter Anlass.


    fwdrums

    Geile Mucke gibt's und gab's wie Sand am Meer.
    Die richtig dicken Dinger für mich waren


    - bevor ich mit der Trommelei begann:
    Deep Purple
    Beatles
    Led Zeppelin


    -später:
    Police
    Fränk Zappa
    Dixie Dregs
    Steely Dan


    -und danach noch:
    King's X


    Die Drummer, die mir am besten gefallen:

    Ian Paice
    egal wo, zuvorderts natürlich DP, aber auch
    Paice, Ashton, Lord und sogar Whitesnake.
    Der Mann, der swingt beim Rocken!


    Rod Morgenstein
    Die Mischung aus ordentlich Zug am Seil,
    Rockfeel, Sensibilität und reichlich abgefahren,
    wenn's drauf ankommt.


    Danny Gottlieb
    Danny ist ein Jazzer mit Arsch, Ideenreichtum
    und - da isses wieder: Sensibilität. Sein
    Beckenspiel auf den ollen Pat Metheny-Scheiben...
    Unerreicht.


    Klar finde ich auch Vinnie, Weckl und sonstige
    Wunderknaben super gut, aber die drei da
    oben stehen mir am nächsten. Wobei das mit
    keiner Silbe bedeutet, dass ich mit meinem
    Gehämmer auch nur ansatzweise in die Nähe
    der Herren vordringen könnte.


    fwdrums

    von Lomax:
    Große und dünne Hihats ergeben einen fluffigen und weichen , wie ich festgestellt habe, leiseren Sound. Spiele 16", 17" und jetzt auch 18".


    Das deckt sich zu 100 % mit meinen Erfahrungen.
    Dünne Hats sprechen eher an, man muss sie de
    facto nicht so fest spielen, damit sie klingen.
    Große Hats klingen tiefer und sind gefühlt leiser.
    Ich habe alles Mögliche durchprobiert und bin
    jetzt bei 16er Ufip Experience und 17er Agop
    Traditional Thin gelandet. Hab mal 18er gespielt
    mit zwo Zultan Ajas, die ollen richtig billigen.
    War auch okay. Wenn ich jetzt mal 14er spiele,
    komme ich mir vor wie auf einem Kindergeburtstag.
    Vom Sound her suchte ich warm-weich-leise.
    Und das liefern die großen Hüte für mich besser
    als 14er oder gar 13er.


    Lomax: Was haste denn für 18er am Start?


    fwdrums

    Hier z.B. ein anderes Beispiel, da hört man schon Unterschied. Der Schwerhörige evtl. nicht, Aber das Micro so ganz nah Am Kesselrand, dann vielleicht doch.


    John kloppt auf einen Rohkessel. Das hat wenig mit einem
    Schlag aufs Fell einer Trommel zu tun. Hölzer klingen recht
    unterschiedlich, das habe ich selbst erfahren und zwar durch
    Zufall im Senckenberg Museum in Frankfurt. Dort kann man
    Stäbe verschiedener Holzsorten mit einem Klöppel an-
    schlagen. Und die klingen recht verschieden. Aber das hat
    mit einer Trommle recht wenig gemein. Ich habe / hatte
    Sets aus Eiche, Carbon, Ahorn, Birke, Buche und Pappel...
    Ich kann keine aussagekräftigen Tests der Kesselmaterialien
    durchführen, weil Hardware, Konstruktion, Gratung etcpp.
    nicht gleich sind. Aber ich kann meine Sets mit Fellen und
    Stimmschlüssel sehr, sehr ähnlich klingen lassen. Wenn ich
    den Werbeaussagen der Hersteller glaube, sollte das eher
    schwer möglich sein. Was mach ich nur falsch?


    fwdrums

    Der Dobrindt hat das doch gar nicht
    so gemeint. Er ist doch selbst eine Polit-Pygmäe.


    Jetzt mal was Konstruktives. Ihr kennt doch alle
    die Luftgitarren-Weltmeisterschaft. Das wär
    doch auch mal was für uns: Ein Soundvergleich
    von Lufttrommelsets. Ich könnte drei mitbringen,
    eins mit Rims, ein Konventionelles und eins, bei
    dem die Toms mit Siemens-Lufthaken befestigt
    werden. Was meint Ihr?


    Fränk