Auf der Bassdrum sieht es aus, als ob das Finish um die Lugs geschmolzen ist.
Beiträge von Curby
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Der nächste Schritt ist die Metallbearbeitung. Hier erste Studien zur Herstellung von Eyeletts ... entstanden aus dem Bedürfniss 23mm langer die ich nirgendwo gefunden habe. AUch nicht unter irgendwelchen DIN Normen. Evtl. kann mir da jemand eine Quelle nennen? Ansonsten mache ich die auch selber. Bild 1 Aluminium, Bild 2 Edelstahl dieser ist schon ganz passabel.
Vermutlich werde ich sowas auf einer CNC Drehmaschine machen, dann mit Gewinde.
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Die Pressform ist geschlossen rund. Die acht Spannblöcke werden mit jeweils drei Schraubzwingen parallel und vollflächig angepresst. Ich verleime immer eine Lage einzeln in jeweils 20 Minuten abständen.
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Den Brennwert von Mahagoni werde ich hoffentlich im Winter kennenlernen. Ich habe inzwischen 15 Säcke voll Späne liegen, die ich alle zu Pellets verpressen möchte.
Hier nochmal zwei Bilder vom Herstellen der Spannreifen.
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Ich habe noch ein Set aus Mahagoni gebaut. 22x16, 16x16, 12x9, 10x8 und 14x6,5. Die Spannreifen müssen noch trocknen, wenn ich die jetzt schon montiere gibt es Flecken. Die Snare ist 20mm stark, die übrigen Kessel 10mm.
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Meiner Meinung nach kann man den Klangunterschied zwischen Ahorn, Buche, Birke, etc. nicht heraushören. Vor allem nicht bei so einem diffusen Instrument wie dem Schlagzeug, welches keinen sauberen Töne produziert. Bei einer Geige könnte das ggf. noch funktionieren.
Verarbeitung, Stimmung und Fellwahl sind die wichtigsten Kriterien um den Klang zu beeinflussen.
Dicker Kessel = weniger Sustain, mehr Fellklang
Dünner Kessel = Mehr Sustain, mehr Trommelklang
Schichtzahl ist irrelevant.
Daher bevorzuge ich bei Snares möglichst dicke Kessel, denn da will ich einen schön knackigen Klang, ohne viel Nachklang. Toms und Floortoms können hingegen sehr dünn sein, dort will ich einen resonanten Klang. Bassdrum so ein Mittelding.
Der Winkel der Gratung ist meiner Meinung nach auch vollkommen egal. Wichtiger ist die Größe der Auflagefläche. Sonor macht z.B. bei den Vintages runde Gratungen, welche ich selber auch gebaut habe. Aber das findet man sonst kaum irgendwo auf dem Markt. Die empfinde ich als obertonärmer, als Spitze Gratungen.
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Ist der Spannreifen lackiert?
Ja, das sind die vom großen T.
Sind matt lackiert.
Auf Wunsch gibt es die Spannreifen auch aus dem Holz der Kessel.
Furniert oder komplett? Bietet Thomann da custom Spannreifen an? Habe ich nochnie gesehen.
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Ist der Spannreifen lackiert?
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Von welcher Serie sprechen wir hier? Ich sehe bei Thoman Millenium Classic und Tour. Für mich war Millenium immer Ramschware, scheint bei den Taschen jedoch anders zu sein?
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Mache ich nur noch so, ich baue auch alles mit Untermaß. Präsizer und stabiler als Leder oder Gummi. ASA ist UV und witterungsbeständig, das ist meine erste Wahl. Und du kannst das Untermaß präzise ausgleichen. Füllgrad 100%, bei so kleinen Teilen ist eh kaum Verbrauch da.
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In den letzten Tagen habe ich erste Tests mit Epoxidfüllungen gemacht. Beim ersten mal ist es etwas übergelaufen. Test zwei habe ich eben gerade mal abgefräst und das sieht eigentlich ganz gut aus. Der Stern ist etwas deformiert, da ich die Drehachse falsch skaliert hatte. Habe eben noch mal zwei Sterne mit richtiger Skalierung gefräst und gefüllt. Morgen werde ich sehen, wie die geworden sind.
Zum Testen nehme ich nicht gelungene alte Kessel.
Ebenso habe ich einen Laser gekauft und auch hier erste erfolgeiche Tests mit gemacht.
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Es gibt genügend Giessereien im Umkreis. Irgendwo mal einen Rohling gießen lassen und ab geht die Luzie! Ein ganzes Stück Holz ist auch auf dem Plan, frage hier mal beim Sägewerk nach.
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Sowas plane ich auch mal zu machen. Meine Maschine wiegt zwar keine 5 Tonnen, aber wenn man nur minimal abfräst sollte das kein Problem sein. Also ohne die Lugs.
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Du willst deinen Kessel quasi auf dem Tisch stehend auf einer Fläche ausgelegt mit Schleifpapier plan schleifen? So wie man das bei vielen sieht? Es gibt Schleifpapier für Tellerschleifer in entsprechenden Größen. Ich habe z.B. Körnung 80 für einen 1000mm Tellerschleifer, kann man aber auch kaufen. Kosten aber so 20 bis 30€ ein Papier glaube ich.
Das kannst du flach auf einen Tisch kleben und dann von Hand schleifen. Über 80 würde ich nicht gehen zum planen, danach aber nochmal mit einem höheren,feineren Korn glätten.
Aber generell wird dieses geschleife von Hand nie 100 prozentig plan, das bekommt man nur hin wenn der Kessel zwangsgeführt ist. Und dann am besten fräsen.
EDIT: hier ein günstiges Angebot, 15 Stück für 45€.. https://www.ebay.de/itm/126174846619 -
Ich habe bereits Intarsienband gekauft. Das werde ich mal morgen versuchen einzulegen am Probekessel.
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Ich werde mir demnächst auch einen Gravurlaser kaufen. Wenn ich fräsen kann, sollte das dann auch kein Problem sein.
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Ich habe meine Maschine jetzt erweitert, so dass ich auch Vertiefungen, Intarsien und Muster fräsen kann. Gerade eben habe ich mal auf einem misslungenen Kessel der eingerissen war mal direkt eine erste einfache Fräsung probiert und es hat direkt funktioniert.
Damit eröffnen sich jetzt ganz neue Möglichkeiten.
Ich habe das auch mal gefilmt:
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Ich glaube vielen ist nicht bewusst, was wir hier im Gegensatz zur Türkei an Betriebs(neben)kosten haben. Paiste oder Sonor werden mit Sicherheit nicht in Geld schwimmen. Die ganzen großen Firmen zum Teil auch historischen Firmen sind aktuell nicht selten am Rande der Existenz. Vor kurzem hat z.B. Grotrian Steinweg Insolvenz angemeldet. Schimmel hatte auch schon paar mal Insolvenz gemeldet.
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Ihr könnt doch nicht die Preise von vor 30/40 Jahren mit heute vergleichen. Das Gehalt war damals auch nur ein Bruchteil von heute.