Wer verkauft denn jetzt, bist das Du oder ist es der "Norbert"? Wer ist denn Eigentümer? Ist der EIgentumsübergang sauber dokumentiert? Sind die Teile frei von Rechten Dritter? Keiner will ein Set für teuer Geld kaufen, dessen Herkunft ungeklärt bis fraglich ist. Sonst ist man es plötzlich wieder los ...
Beiträge von odd-meter1701
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Ich habe den Verkäufer des Designer-Sets angeschrieben wegen einer Abholung. Wie stehen die Wetten, dass es eine Betrügerei ist?
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Ist nicht eigentlich alles (mehrfach) gesagt oder geschrieben, was es zu dem Thema zu sagen oder schreiben gibt? Verändern wird sich nichts, wie ich fürchte. Muss ja auch nicht, jedem Tierchen sein Plaisierchen.
Ich habe mir jedenfalls vorgenommen, das letzte mal diesen Fred gelesen zu haben.
Aber wer weiß ...
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Schon mal vielen Dank für die Tipps! Ich halte euch auf dem Laufenden.
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Liebe Leute, ich stehe vor einem Rätsel:
Von einem französischen Profidrummer, dem ich schon einige Umbauten, Restaurierungen und Reparaturen gemacht habe, habe ich kürzlich neben zwei anderen Becken und einem Fußpedal, welche bereits repariert sind, ein 19-er Crash-Ride K. Constantinople zur Prüfung / Reparatur erhalten, weil es scheppert, es sei aber kein Riss zu sehen.
Ich habe nur milde gelächelt und gemeint, dass ich den Riss schon finden werde. Das Lächeln ist mir aber vergangen, es ist mir leider nicht gelungen. Ich habe Ober- und Unterseite je dreimal intensiv Zentimeter für Zentimeter mit einer Uhrmacherlupe untersucht, aber nichts gefunden. Das Becken ist so dünn, dass ich ausschließe, dass im Material etwas eingeschlossen ist, was scheppern könnte. Ich habe versucht, zu hören, wo das Scheppern herkommt - es klingt ein wenig wie ein Sizzle, leiser, aber doch vernehmbar. Ich habe es auch damit versucht, dass ich das Becken teilweise abgedämpft habe, aber ich komme nicht drauf, wo das Problem sitzt.
Habt ihr auch schon so etwas erlebt, und woran lag es bei euch?
Gibt es Möglichkeiten, mit Hausmitteln den Riss zu orten? Ich dachte an schwarze Autopolitur oder so etwas ähnliches?
Gibt es Möglichkeiten, das Material prüfen zu lassen, ohne dass dabei Kosten entstehen, die den Wert des Beckens übersteigen?
Besten Dank für eure Tipps!
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Sobald eine große Luftsäule bewegt werden muss, wie bei der Tuba oder den großen Basspfeifen der Orgel, dauert es, bis der Ton klingt. Als Tubist, der auf das Timing achtet, verinnerlicht man das und fängt eine Winzigkeit vor dem Schlag an; bei der Orgel ist es mit den Basspedalen nicht anders. Barbara Dennerlein bekommt das allerdings nicht nur auf Ihren Elektroorgeln hin, sondern auch auf Kirchenorgeln. Hinzu kommt tatsächlich auch die Akustik in Kirchen bzw. die Entfernung der Pfeifen vom Organisten.
Ich habe vor ein paar Jahren häufig ein Programm gespielt für Kirchenorgel und Schlagzeug mit Kompositionen von Michael Schütz, das ging sehr gut zusammen. Man muss sich eben aufeinander einstellen. Und wenn das Schlagzeug mitspielt, ist der Impuls auf dem Bass ja (hoffentlich) exakt, wenn der Ton als solcher erst ein paar Millisekunden später klingt ist, ist das Problem fast beseitigt und allenfalls bei Aufnahmen wahrnehmbar. Wenn ein Kirchenorganist Pop- oder Rockstücke solo spielt, ist es leider oft so, dass der Bass etwas hinterherhinkt, auch bei guten Leuten. Mich stört das, die meisten Zuhörer merken das, auch wenn sie es nicht analysieren, eher daran, dass es dann nicht richtig groovt.
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Das wäre wirklich ein Superschnapp gewesen!
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Dien Snare und das HT waren leider nicht mehr da , sehr schade, aber nicht zu ändern. Hat sich trotzdem gelohnt.
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Ich bin zurück. Die hygienischen Vorstellungen des Verkäufers und meine gehen nicht ganz konform. Die Linse der Kamera scheint ähnlich gepflegt wie der Rest des Anwesens, daher wundert die Qualität der Photos nicht. Zu den Vermutungen seine Person betreffend: er ist kein Rentner, aber auch nicht mehr weit weg davon. Im Haus sieht es ziemlich messie aus und es riecht entsprechend, das kann aber auch an den Katzen liegen, von denen es mehrere gibt ...
Aber Lästern darf ich nicht; für 20 Euro ist die Ausbeute ok:
Die Toms und die Bongos sind sind beklebt mit einfacher Glitterfolie, das muss ich vorsichtig entfernen und schauen, was darunter zum Vorschein kommt. Die BD und die ST sind ganz ok, die Kessel muss ich aber teils nachleimen, aber die Folie ist original und recht schön erhalten, die Kesselhardware auch. Die Böckchen von Amatis sind massiv, das hat mich doch gewundert (es ist mein erstes Amati). Es gab dann noch einen Koffer voller sonstiger Hardware, da sind sehr schöne Sachen dabei, das muss ich im Einzelnen schauen. Es ist also in den nächsten eine Demontage- und Reinigungsaktion angesagt, dann geht es ans Restaurieren.
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Ich kann ja berichten. Termin zur Abholung ist ausgemacht.
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Wie war das mit den Hühnern, die gackern, aber keine Eier legen wollen?
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Das sollte nicht vorkommen. Tatsächlich passiert es aber, dass die eine Staatsanwaltschaft von dem Verfahren gegen einen Verdächtigen bei der anderen Staatsanwaltschaft nichts weiß. Oder aber bei euch beiden war es so, dass der Tatverdächtige nicht ermittelt werden konnte (was vielfach vorkommt). Wenn der Täter identifiziert ist, sollten beide Verfahren bei ein und derselben StA laufen, und dann sollte wiederum eine Wiederholungstat nicht eingestellt werden. Es kommt aber auch vor, dass man einen Betrüger bei einer "saftigen" Tat erwischt und dann kleinere andere Verfahren ausgeschieden werden. Man muss also den Einzelfall betrachten. Grundsätzlich gilt das Legalitätsprinzip, d.h. das bei Bekanntwerden einer Straftat ermittelt werden muss; die Polizei kann kleinere Verfahren nicht einfach einstellen, die Entscheidung über ein Ermittlungsverfahren steht nur der StA zu. Aber leider ist der Onlinebetrug ein Massendelikt und die Ermittlungskapazitäten reichen faktisch nicht aus. Aber selbst bei den besten Mühen kommt man nicht immer weiter, z.B. wenn die Beträge irgendwo im Ausland landen oder Konten unter falschem Namen angelegt werden. Manchmal erwischt man sogenannte Finanzagenten, die aber ihrerseits oftmals wenig schlau sind und selbst hereingelegt wurden, zumal man sich wegen des Schadenersatzes an sie halten kann (die sind aber oft mittellos). Am besten ist, man lässt die Finger von allzu günstigen Angeboten, die man nicht selbst vor Ort abholen kann. Der schlechteste Ratgeber ist die Gier ...
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Wenn die Snare vorhanden ist kannst Du sie ja mal mitnehmen. Ich würde sie Dir abkaufen ....
Fahr aber lieber mit dem Fahrrad, damit Du kein Benzin vergeudest.
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@ D.drummer: Respekt! Nicht jeder hat ein solches Selbstbewusstsein und hält sich für Endorsement-tauglich!
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Es wird eine Vierteltriole gegen zwei Viertel gespielt (also drei gegen zwei). Man kann das zwischen den Füßen und Händen aufteilen. Ist auch eine gute Übung, die Dreier und die Zweier zu tauschen, also eine Hand spielt Vierteltriolen und dann Viertel, während die andere Hand den Gegenpart macht. Geht natürlich auch mit den Füßen oder im Wechsel zwischen Händen und Füßen.
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Der ein oder andere hat vielleicht auch eine Gummimatte für die Snare übrig. Diese Gummimatten sind in der Mitte oft ziemlich dick, der breite Rand ist jedoch nur etwa 1 mm stark. Aus diesem Material kann man Gaskets gut nachschneiden. Allerdings ist diese Gummimischung nicht sehr zäh. Wenn man zähes Material braucht, ist ein Fahrradschlauch besser geeignet.
Passend bekommt man die Gaskets sowieso kaum, daher muss man so oder so das Material zuschneiden, also kann man auch das nehmen, was der Drummer-Haushalt so hergibt. -
Wenn die Leimfugen noch in Ordnung sind, solltest Du nach einem gründlichen Trocknen (ist derzeit wohl kein großes Problem) den Kessel innen und die Gratungen vorsichtig schleifen mit feiner Körnung, da das Holz durch Nässe aufquillt. Das spielt zwar auf der Kesselinnenseite keine große Rolle, aber der Kessel dürfte durch das stellenweise Aufquellen der Gratungen nicht mehr vollständig plan sein. Wenn der Kessel wieder plan ist, sollte klanglich nichts mehr im Wege stehen, die zusätzlichen Kesselbohrungen beeinträchtigen den Sound nicht. Anschließend würde ich den Kessel innen schwarz lackieren. Zum einen aus optischen Gründen, zum anderen schadet eine Lackierung der Innenseite des Kessels auch soundtechnisch nicht.
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Ich sehe das auch so, es ist ein New Sound.
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Ich habe einige Sets, darunter ein Teardrop, zwei weitere umgebaute Sonor-Sets aus den 70-ern, ein Sonor Rocker (welches ich derzeit zwar inseriert habe, allerdings habe ich mich neu verguckt in das Teil und zwei schöne Auftritte damit gespielt, klingt klasse, alle Mitmusiker wollten wissen, was denn das für ein Teil sei, also bleibt es), ein Dixon Artisan, ein Dixon Predator, zwei alte Pearl-Sets, ein aktuelles Pearl, zwei Tamas , ein Remo Gold Crown Bebop-Set, zwei Premier, darunter eines aus den 60-ern, und ein paar Einzelanfertigungen / Umbauten. Ich habe gerade noch ausreichend Platz für die Ansammlung, aber sehr eng ist es schon. Aber ich habe eben sehr viel Freude daran, Sets zu restaurieren oder umzubauen; oft ist der Weg das Ziel. Ich bin aber damit in der Lage, auf meine diversen, sehr verschiedenen musikalischen Anforderungen zu reagieren. Allerdings versuche ich derzeit , mich auf das Notwendigste zu beschränken, in vielen Fällen, gerade auch beim Proben, tut es eine BD, eine Snare und ein paar gute Becken. In der Regel schadet das der Musik nicht, vielmehr diszipliniert man sich auf das, was die Musik braucht und macht nicht das, was man kann. "You don´t need to show off"... ist mir dabei ein wichtiges Motto.
Als ich noch (deutlich) jünger war, hat mir ein Set genügt, obwohl ich sehr viel gespielt habe, und das war nicht mal ordentlich gestimmt. Ich kann es heute selbst nicht fassen ... -
Die 2002-er SE-Hats finde ich persönlich keine guten Allrounder. Aber das ist ja Geschmackssache. Was ich von Paiste toll finde (obwohl ich sonst fast nur türkische Becken und ein paar Italiener, Canadier und Amerikaner habe) sind die alten 602-er "Soundedge"-Hats; ich habe ein Paar, bei dem das Top-Becken mehrere Risse hatte (die Legierung der alten 602-er ist sehr spröde). Die Risse habe ich ausgearbeitet, und die Becken klingen fantastisch, egal in welchem musikalischen Zusammenhang.
Ich liebe die dunklen, fauchenden Becken, aber sie sind nicht überall meine erste Wahl. Sobald es gegen Gitarrentürme angeht, braucht es -jedenfalls beim Ride- etwas, was sich klanglich mehr durchsetzt. Daher empfiehlt es sich aus meiner SIcjht, eine breite Auswahl an Klangfarben bereitzuhalten, sobald man in verschiedenen Formationen spielt und / oder musikalisch ein breiteres Spektrum bedient. Man kann dabei ja durchaus auch gebrauchte Becken kaufen; sobald diese technisch in Ordnung sind und einem klanglich gefallen, spielt das Alter ja keine Rolle. Meine letzten "neuen" Becken habe ich Anfang der 80-er gekauft, und trotzdem habe ich es auf einen Fundus von derzeit ca. 40 Becken gebracht, ohne dabei viel Geld auszugeben. Auch vor einem Becken mit Riss braucht man nicht zurückschrecken, dazu gibt es ja hier im Forum zahlreiche Empfehlungen zur Reparatur / Umarbeitung. Traut euch was, bei Becken mit guten Legierungen lohnt sich!