Beiträge von odd-meter1701

    Das sollte nicht vorkommen. Tatsächlich passiert es aber, dass die eine Staatsanwaltschaft von dem Verfahren gegen einen Verdächtigen bei der anderen Staatsanwaltschaft nichts weiß. Oder aber bei euch beiden war es so, dass der Tatverdächtige nicht ermittelt werden konnte (was vielfach vorkommt). Wenn der Täter identifiziert ist, sollten beide Verfahren bei ein und derselben StA laufen, und dann sollte wiederum eine Wiederholungstat nicht eingestellt werden. Es kommt aber auch vor, dass man einen Betrüger bei einer "saftigen" Tat erwischt und dann kleinere andere Verfahren ausgeschieden werden. Man muss also den Einzelfall betrachten. Grundsätzlich gilt das Legalitätsprinzip, d.h. das bei Bekanntwerden einer Straftat ermittelt werden muss; die Polizei kann kleinere Verfahren nicht einfach einstellen, die Entscheidung über ein Ermittlungsverfahren steht nur der StA zu. Aber leider ist der Onlinebetrug ein Massendelikt und die Ermittlungskapazitäten reichen faktisch nicht aus. Aber selbst bei den besten Mühen kommt man nicht immer weiter, z.B. wenn die Beträge irgendwo im Ausland landen oder Konten unter falschem Namen angelegt werden. Manchmal erwischt man sogenannte Finanzagenten, die aber ihrerseits oftmals wenig schlau sind und selbst hereingelegt wurden, zumal man sich wegen des Schadenersatzes an sie halten kann (die sind aber oft mittellos). Am besten ist, man lässt die Finger von allzu günstigen Angeboten, die man nicht selbst vor Ort abholen kann. Der schlechteste Ratgeber ist die Gier ...

    Es wird eine Vierteltriole gegen zwei Viertel gespielt (also drei gegen zwei). Man kann das zwischen den Füßen und Händen aufteilen. Ist auch eine gute Übung, die Dreier und die Zweier zu tauschen, also eine Hand spielt Vierteltriolen und dann Viertel, während die andere Hand den Gegenpart macht. Geht natürlich auch mit den Füßen oder im Wechsel zwischen Händen und Füßen.

    Der ein oder andere hat vielleicht auch eine Gummimatte für die Snare übrig. Diese Gummimatten sind in der Mitte oft ziemlich dick, der breite Rand ist jedoch nur etwa 1 mm stark. Aus diesem Material kann man Gaskets gut nachschneiden. Allerdings ist diese Gummimischung nicht sehr zäh. Wenn man zähes Material braucht, ist ein Fahrradschlauch besser geeignet.
    Passend bekommt man die Gaskets sowieso kaum, daher muss man so oder so das Material zuschneiden, also kann man auch das nehmen, was der Drummer-Haushalt so hergibt.

    Wenn die Leimfugen noch in Ordnung sind, solltest Du nach einem gründlichen Trocknen (ist derzeit wohl kein großes Problem) den Kessel innen und die Gratungen vorsichtig schleifen mit feiner Körnung, da das Holz durch Nässe aufquillt. Das spielt zwar auf der Kesselinnenseite keine große Rolle, aber der Kessel dürfte durch das stellenweise Aufquellen der Gratungen nicht mehr vollständig plan sein. Wenn der Kessel wieder plan ist, sollte klanglich nichts mehr im Wege stehen, die zusätzlichen Kesselbohrungen beeinträchtigen den Sound nicht. Anschließend würde ich den Kessel innen schwarz lackieren. Zum einen aus optischen Gründen, zum anderen schadet eine Lackierung der Innenseite des Kessels auch soundtechnisch nicht.

    Ich habe einige Sets, darunter ein Teardrop, zwei weitere umgebaute Sonor-Sets aus den 70-ern, ein Sonor Rocker (welches ich derzeit zwar inseriert habe, allerdings habe ich mich neu verguckt in das Teil und zwei schöne Auftritte damit gespielt, klingt klasse, alle Mitmusiker wollten wissen, was denn das für ein Teil sei, also bleibt es), ein Dixon Artisan, ein Dixon Predator, zwei alte Pearl-Sets, ein aktuelles Pearl, zwei Tamas , ein Remo Gold Crown Bebop-Set, zwei Premier, darunter eines aus den 60-ern, und ein paar Einzelanfertigungen / Umbauten. Ich habe gerade noch ausreichend Platz für die Ansammlung, aber sehr eng ist es schon. Aber ich habe eben sehr viel Freude daran, Sets zu restaurieren oder umzubauen; oft ist der Weg das Ziel. Ich bin aber damit in der Lage, auf meine diversen, sehr verschiedenen musikalischen Anforderungen zu reagieren. Allerdings versuche ich derzeit , mich auf das Notwendigste zu beschränken, in vielen Fällen, gerade auch beim Proben, tut es eine BD, eine Snare und ein paar gute Becken. In der Regel schadet das der Musik nicht, vielmehr diszipliniert man sich auf das, was die Musik braucht und macht nicht das, was man kann. "You don´t need to show off"... ist mir dabei ein wichtiges Motto.
    Als ich noch (deutlich) jünger war, hat mir ein Set genügt, obwohl ich sehr viel gespielt habe, und das war nicht mal ordentlich gestimmt. Ich kann es heute selbst nicht fassen ...

    Die 2002-er SE-Hats finde ich persönlich keine guten Allrounder. Aber das ist ja Geschmackssache. Was ich von Paiste toll finde (obwohl ich sonst fast nur türkische Becken und ein paar Italiener, Canadier und Amerikaner habe) sind die alten 602-er "Soundedge"-Hats; ich habe ein Paar, bei dem das Top-Becken mehrere Risse hatte (die Legierung der alten 602-er ist sehr spröde). Die Risse habe ich ausgearbeitet, und die Becken klingen fantastisch, egal in welchem musikalischen Zusammenhang.

    Ich liebe die dunklen, fauchenden Becken, aber sie sind nicht überall meine erste Wahl. Sobald es gegen Gitarrentürme angeht, braucht es -jedenfalls beim Ride- etwas, was sich klanglich mehr durchsetzt. Daher empfiehlt es sich aus meiner SIcjht, eine breite Auswahl an Klangfarben bereitzuhalten, sobald man in verschiedenen Formationen spielt und / oder musikalisch ein breiteres Spektrum bedient. Man kann dabei ja durchaus auch gebrauchte Becken kaufen; sobald diese technisch in Ordnung sind und einem klanglich gefallen, spielt das Alter ja keine Rolle. Meine letzten "neuen" Becken habe ich Anfang der 80-er gekauft, und trotzdem habe ich es auf einen Fundus von derzeit ca. 40 Becken gebracht, ohne dabei viel Geld auszugeben. Auch vor einem Becken mit Riss braucht man nicht zurückschrecken, dazu gibt es ja hier im Forum zahlreiche Empfehlungen zur Reparatur / Umarbeitung. Traut euch was, bei Becken mit guten Legierungen lohnt sich!

    Nur mal so als Idee nebenbei:


    Wenn Du einen Beater nimmst und die Stange etwas biegst (ein leichtes Halbrund dürfte genügen) kommst Du die entscheidenden Zentimeter näher ans Fell. Einen alten Beater hat hoffentlich jeder von uns zuhause, falls nicht: gegen die Portokosten sende ich Dir gerne einen zu.


    Schönen Sonntag euch allen!

    Es geht ja nicht um eine streitige Diskussion, sondern um eine (nachgefragte) Empfehlung seitens erfahrener Schlagzeuger. Es ist ja überaus erfreulich, dass der Papa sich auch um gute Becken kümmert. Solch ideale Voraussetzungen haben nur wenige Anfänger.

    Ich kann die Zultan Caz - Serie uneingeschränkt empfehlen, mir hat es insbesondere des 21-er Sizzle-Ride angetan (die Sizzles kann man bei Bedarf entfernen) und das 19-er Crash, das man bei leisen Sachen auch als Ride verwenden kann.


    Die nicht abgedrehten Serien (z.B. Zultan Dune oder Zultan Raw) geben einen eher trockenen, erdigen Klang. Ich habe zwar auch solche Rides und nehme die für manche Stücke / Sounds sehr gerne, aber Allrounder sind solche Becken (egal ob von Zultan oder einem sonstigen Hersteller) nicht. Das gilt übrigens auch für die Hihatbecken. Falls die Chocolate klanglich nicht gefallen, bitte melden, ich habe gleichwertige abgedrehte türkische Hihats, dann können wir auch tauschen!

    Jetzt musste ich doch schmunzeln über die Diskussion, zu welcher Musik man Falts spielen können soll oder nicht, und dass Chinas nicht zu Blues passen ...


    Steve Jordan spielt bei den Stones auf der aktuellen Tour (auch) ein Flat und (auch) ein China

    Ich schließe mich an. Die gelben VF Tala Wands sind unerreicht. Die "nachgemachten" haben mich bisher nicht überzeugt. Also bitte weiter stöbern und gute Alternativen melden. Oder:


    wäre das nicht eine Idee für BAM!Sticks?


    Ich kenne keinen Drummer, der die gelben VF Tala Wands in den Händen gehalten und nicht sofort begeistert gewesen wäre!


    Die mir bekannten Alternativen kranken an den Dimensionen (solche Rods sollten nicht zu dünn sein, sonst werden sie zu leicht) oder an der Verarbeitung. Der Schaumstoffkern ist dabei ziemlich wichtig, ist er zu weich, ist der Rebound zu schwach, zu starr ist auch nichts. Ich habe mir auch mal welche nachgebaut (es gibt ja keine mehr zu kaufen) und dabei anstelle des Schaumstoffkern einen Silikonschlauch verwendet, das geht auch sehr gut. Es muss aber ein weicherer 8-mm-Schlauch sein, kein Kunststoffschlauch aus dem Baumarkt. Die grünen weichen Benzinschläuche in 8 mm gehen sehr gut. Für außen habe ich Bambusstäbe aus neuen, "billigen" Rods verwendet, das geht sicher besser hinsichtlich der Bambusqualität. Geht aber auch schlechter. Den hölzernen Innenkern und die Schlauchhülle habe ich von den ausgedienten VF Tala Wands verwendet (auch beim Original gehen die Bambusstäbe kaputt), den Schlauch habe ich auf den Holzkern (Holzstab) geklebt wie beim Original, also mittels Klebebandes, und dann den Kern mit den Ersatzstäben aus Bambus beklebt. Hülle wieder drüber, etwas angeschrumpft (mit Heißluftfön), gekürzt auf die richtige Länge und die scharfen Enden mittels Schleifmaschine abgeschrägt. Funktioniert ziemlich gut. Nicht ganz so wie das Original, der Ton kommt etwas härter und schärfer, die Rods sind aber auch ein wenig schwerer. Aber da könnte man als Profibetrieb ja etwas tüfteln und Rods unterschiedlicher Reboundstärke, je nach verwendetem Schlauch, anbieten. Ich stelle mich für Testzwecke selbstlos zur Verfügung! Wenn daraus ein Produkt wird, möchte ich ein kostenloses Exemplar (besser zwei, mit zwei Rods spielt es sich leichter als mit nur einem).