An alle, die es nach dem Beitrag #8 juckt - mich eingeschlossen -:
Schweigen ist Gold!
An alle, die es nach dem Beitrag #8 juckt - mich eingeschlossen -:
Schweigen ist Gold!
Ich jedenfalls habe nach wie vor Spaß an den alten Sets und am Umbauen bzw. Restaurieren, trotz Corona.
Was mich allerdings zum Fredthema irritiert, ist, dass es auf einen kürzlichen Fred zum diesjährigen Vintage-Drum-Meeting hier im Forum praktisch keine Reaktionen oder Beiträge gegeben hat. Wenn das nicht mal hier unter Drummern ein Thema ist, dann au weia ...
Schau mal, wie Tommy Igoe den Mambo angeht, das kannst Du bei youtube aufrufen. Ich meine, das sollte ganz gut passen. Der Jazz-Mambo von Igoe passt noch besser! Wenn Du aber noch keine Erfahrung hast mit Latin oder Afro-Cuban wird es vermutlich schon ein wenig dauern, bis es groovt.
Wenn die Schlagfolge verinnerlicht / automatisiert ist, solltest Du versuchen, Musik zu machen. Aus fast allem lässt sich ein Groove basteln, auf die Akzente kommt es an. Musik wird es (jedenfalls für mich) erst, wenn "gespielt" und nicht "gearbeitet" wird. Locker bleiben / werden!
Leider ist es oft so, dass Kessel nicht plan sind, darin liegen die allermeisten Probleme beim Stimmen und Klingen. Also: Kessel auf eine plane Unterlage und schauen, ob es "Wellen" gibt. Wie man das gegebenenfalls hinbekommt, ist hier im Forum schon vielfach diskutiert / beschrieben worden.
Tauschen sich da zwei ältere Herren über die guten alten Schlagzeug-Zeiten aus? Schließe mich an!
Stimme völlig zu: beste Verarbeitung, top Materialien bei der Artisan-Serie von Dixon. Gebraucht sind die Teile oft für sehr wenig Geld zu bekommen.
Mach doch mal ein Foto. Ist der Kessel plan?
Kleiner Tipp noch zu der Ergänzung von Bruzzi, falls man keine passenden Schraubzwingen hat:
Man nehme einen stabilen, runden (und natürlich passenden) Spannreifen und klemmt (mindestens) vier kleine Keile sachte zwischen Spannreif und Kessel, das funktioniert auch
Ich konnte leider nicht mit dabei sein und bin neugierig, was geboten wurde und was es zu erzählen gibt.
Infos gibt es ansonsten wohl nur bei facebook, und das nutze ich nicht.
Der Vorschlag von Katschi passt. Wenn Du die Form des Kessels nachbilden willst, brauchst Du mit der "Füllmethode" keine Klemmböckchen aus dem Drucker, es genügt z.B. ein Kuststoff-Teigeschaber oder ein anderes biegbares Kunststoffmaterial, das Du neben / nahe der Schadstelle beidseits mit Klemmen am Kessel befestigst. Besonders eignen sich natürlich auch entsprechende Ausschnitte eines passenden, alten Trommelkessels, mit solchen Abschnitten kann man dann auch mit Schraubzwingen richtig kräftig pressen, wenn es sein muss. Zum Trennen von Klebstellen und Unterlagen kann man beispielsweise auf die Klemmseite ein Paketband oder ein Kreppband aufkleben, der Spachtelmasse haftet dort nicht oder nicht gut, so dass man die Klemmung problemlos ablösen kann. Zum Auffüllen der Schadstelle kann man auch eine Mischung aus Sägemehl (nach Möglichkeit passend zum Holz) und Klarlack verwenden. Die Schadstelle ist vorliegend so minimal, dass sich meines Erachtens ein Ablängen und Neugraten nicht lohnt, die vorliegenden Hölzer sind nicht so hochwertig, dass die Reparatur eine Verschlechterung bringt, hörbar ist das sowieso nicht.
Die zweite Schadstelle lässt sich so angehen, dass man Leim so tief als möglich einbringt und dann die Stelle mit einer Schraubzwinge spannt (nicht so massiv, dass es Druckstellen im Kessel bit, am besten so wie oben beschrieben mit Unterlage. Wie bringt man den Leim in die schmale Fuge? Einfacher Trick: man schneide sich zN aus dem Plastikband einer Snareabhebung oder aus einem alten Fell einen schmalen Streifen und kann damit in den Spalt gelangen und den Leim in die Tiefe schaffen. Nur oben auftragen und hoffen, dass er von selbst tief genug in den Spalt kommt nutzt nichts.
Ich habe einfach angefragt, ob er mir ein Detailphoto vom Badge schickt. Das geht natürlich nicht gut, wenn es eine Betrügerei ist ...
20 Liter Diesel? Wer kann sich das noch leisten?
Das PDP BX ist richtig gut gemacht. Eigentlich solltest Du mit der Hardware deutlich mehr als 300 Euro bekommen können, aber bei der aktuellen Marktsituation ...
Puh, das wird schwer. In meiner Jugend (ist schon eine ganze Weile her, ich denke, das war Ende der 80-er Jahre) hatte ich eine Schlagzeugzeitschrift abonniert. Die Hefte sind leider schon den Weg alles Irdischen gegangen... Ich habe das aber noch sehr deutlich vor Augen. Peter Erskine hatte noch berichtet, dass der Zahnarzt seinerseits einer der talentiertesten Drummer gewesen sei, die er je getroffen habe.
Ich mache für meinen Bedarf so etwas selbst. Es hat schon ein Ski-Kinderhandschuh dran glauben müssen und eine Ikea-Fledermaus ... So manches Plüschtier eignet sich dafür hervorragend. Gibt es aber sicher auch zu kaufen. Dann gibt es auch keinen Ärger mit den Kindern.
Das hört sich nach einem 16-er Messing-Crash an, eventuell mit ein paar größeren Bohrungen für einen etwas "dreckigeren" Sound, ich würde vielleicht die ein oder andere Sizzle-Niet noch probieren. Allerdings bekommst Du den hohen Ton auch bei "anständigen" B-20 Becken hin, wenn Du mit Stahlbesen arbeitest. Du solltest hierzu ebenfalls ein 16-er Crash ausprobieren. Dann wäre der klangliche Abstand zu der sicherlich sehr schönen Hihat nicht zu groß.
So halb off the topic:
ich kann als relativ frisch an der Schulter Operierter nur jedem raten, sich seine Schlagzeuggröße und Höhe (einschließlich der Becken) so zu wählen, dass man entspannt sitzen kann; das Vorbild sollten Klavierspieler sein, die nach Möglichkeit mit hängenden Schultern spielen. Als berühmtes Beispiel für einen nachhaltigen Wandel beim Schlagzeugaufbau möchte ich Peter Erskine, einen meiner Lieblingsschlagzeuger anführen. Schaut euch an, wie er noch mit Weather Report oder mit Jaco Pastorius bei dessen Invitation-Tour gespielt hat, und wie er schon seit vielen Jahren spielt. Er hat dazu in einem Interview ausgeführt, dass ihn sein Zahnarzt darauf gebracht habe, dass er sich mit dem hohen Aufbau körperlich irgendwann überfordere. Deshalb sind aus meiner Sicht kurze oder relativ kurze Kessel sinnvoll, und meistens tut es auch eine 20-er BD. Und wenn man sich dann auf ein HT reduziert, ist Platz für ein flaches Ride.
Das Cabria müsste eine 22-er BD haben. Der Preis ist aber wirklich attraktiv, das ist viel Schlagzeug fürs Geld!
Von dem Yamaha Stage Custom Advantage rate ich nachhaltig ab. Ich bin zwar von der Qualität der Yamaha-Instrumente - nicht nur bei den Drums - überzeugt, aber mein Stage Custom Advantage war klanglich echt tot. Vielleicht habe ich auch einen Ausreißer gehabt, aber vor allem mit der ST bin ich nicht klargekommen, obwohl ich viele Schlagzeuge besitze und noch mehr überholt habe. Da half kein Fellwechsel und keiner der üblichen Tricks und Kniffe. Die Kessel sind im Übrigen für den abgefragten Zweck zu tief. Das Nachfolgemodell ist wieder top, da gibt es nichts zu mäkeln.
Aus meiner Sicht empfehlen sich vorliegend die Tama Hyperdrive.