Beiträge von odd-meter1701

    Hallo iconi,


    schönes Projekt! Falls ich es richtig verstanden habe, möchtest Du die eine Hälfte des Kessels vollständig in die andere Hälfte einleimen. Flächig einen ganzen Kessel zu leimen ist ziemlich schwierig, außerdem wird die Gontom damit richtig schwer für einen Haltearm, aber ich würde sowieso zwei Halterosetten empfehlen (von alten Toms?) und dies im Abstand von mindestens 30 cm anzufbringen oder vielleicht sogar auf gegenüberliegenden Seiten, das kommt rarafu an, wie Du die Tom stellen willst.. Oft passen die Arme der Tomhalter in Beckenständerrohre, so bekommt man eine sehr stabile Befestigung, und viele von uns haben ja ein paar übrige Beckenständer herumstehen. Ich würde Dir raten, von der zweiten Hälfte des Kessels einen Streifen von der Gehrung bis ca. 2 cm vor die erste Bohrung der Böckchen herunterzuschneiden und diesen Streifen auf der Gratungsseite einzuleimen, dann hast Du noch genügend für die Standardschrauben für die Böckchen. Einen zweiten Streifen von etwa 5 - 7 cm würde ich auf der unteren Seite einleimen. Damit wird die Gongtom ziemlich stabil und doch nicht zu schwer.


    Ich sehe gerade, dass schon Ideen für die Befestigung der Gongtom eingestellt wurden, ich hatte meinen Beitrag heute morgen angefangen, war aber den ganzen Tag bis jetzt unterwegs und habe direkt weitergeschrieben, ohne zu aktualisieren. Jedenfalls kannst Du aus einem Fundus von Vorschlägen schöpfen.

    Hallo Gerold,


    ich würde mal bei ST-Drums nachfragen, ob man die dort angebotenen Tubelugs gegebenenfalls auch einkürzen kann, das könnte ich mir vorstellen, untergekommen ist mir ein ST-Tubelug allerdings noch nicht.

    Danke für diese Anregung (fällt unter die Kategorie: Was ich schon immer einmal ausprobieren wollte, dann aber wieder aus den Augen verloren habe)!


    Ich habe mir als Projekt ein bereits beeinträchtigtes (allerdings aufbereitetes) Sabian Thin Crash 16 " vorgenommen, das ich für die Gigs habe, auf denen es für meine Verhältnisse laut zur Sache geht, um meine besseren Becken zu schonen.


    Tatsächlich geht das Becken schon nach ein paar Löchern deutlich in die Richtung, in die ich es haben will, es ist dunkler, rauchiger und faucht nun ein wenig, nicht zu viel und nicht zu wenig.


    Ich arbeite mit einem Stufenbohrer, den ich vor ein paar Wochen für ein paar Euro bei ebay gekauft habe (und den ich oft und gerne auch für meine Holzkessel nutze). 14 mm sind gar kein Problem, ich lasse den Bohrer mit niedriger Geschwindigkeit laufen und bohre vorsichtig von beiden Seiten mit Unterlage.

    Den Drummerkollegen kannte ich bislang noch gar nicht, aber: einfach klasse!


    Das beweist einmal mehr: um tolle Musik zu machen braucht es kein riesiges Drumset.


    Tolle Metren, hervorragend gespielt, perfektes Zusammenspiel, interessante Melodien.


    Übrigens: das erste Stück ist ein 17/8 Metrum.


    Los gehts:


    https://www.npr.org/event/musi…kinfolk-tiny-desk-concert


    Übrigens gibt es in dieser Reihe viele tolle kleine Konzerte, nicht alles ist perfekt gespielt, aber eben live und mit Herzblut! Sehr zu empfehlen.

    Ich will Dir Deinen Kaufwunsch ja nicht verderben, ich würde aber schon richtig prüfen, ob Du Dich tatsächlich mit einem Cocktail wohlfühlst, das ist schon sehr speziell. Und ob Du den Sound bekommst, den Du Dir vorstellst, ist auch fraglich. Immerhin kostet das Teil doch ein paar hundert Euro. Im Bereich Pforzheim wird ein Pearl Traveller angeboten für 190 Euro, das könnte mE eine Alternative sein. Es ist klanglich und vom Spielgefühl her doch deutlich näher an einem Standardschlagzeug als ein Cocktail.

    Ich baue/pimpe meine Snares selber, aber aus Holz, daher sozusagen als Kollege:


    ALLERFEINSTE ARBEIT!


    Wobei mir vor allem und ganz hervorragend die patinierten Kessel gefallen (da ist es wie bei den Becken: Hochglanz pur ist eher langweilig).


    Wenn ich nicht schon (mehr als) 10 Snares hätte, wüsste ich, was auf meinem Wunschzettel für Weihnachten steht.


    Also: tolle Sache, herzlichen Glückwunsch zu Deiner Arbeit und ich wünsche Dir auch wirtschaftlich viel Erfolg!

    Also mir sind hochglänzende Becken immer ein wenig suspekt. Ich stehe auf handgeschmiedete Teile, und alles was strahlend glänzt, sieht für mich nach Industrieware aus. Und das ist für mich klanglicher Einheitsbrei, oft zu blechern, zu eindimensional oder zu höhenbetont ... Ich bin da sicher ungerecht, aber das sind für mich eben Erfahrungswerte. Natürlich gibt es auch andere, glänzende Becken, die wunderbar klingen.


    Kurz und gut: ein Becken braucht für mich Patina, das steht auch für Charakter. Mit Patina darf man nicht verwechseln den Siff, den manche für Patina halten. Man sollte Vintage ja auch keinesfalls mit Schmuddel gleichsetzen. Daher reinige ich die Becken bei Bedarf von Schmutz und Staub gegebenenfalls mit Wasser und ein wenig Seife. Im übrigen berühre ich meine Becken auch während des Spielens mit den Händen, da kann man tolle Sounds produzieren. Bei guten Bronzelegierungen lässt sich dabei allerdings auf Dauer nicht vermeiden (will ich auch nicht), dass Verfärbungen auftreten. Der Transport erfolgt natürlich immer nur geschützt, ich habe allerdings Beckentaschen gegebenenfalls auch schon aufgepolstert. Und natürlich kommt immer ein Schutz zwischen den Dorn des Beckenständers und das Becken. In jedem Baumarkt gibt es durchsichtige, stabile Schläuche mit 6 und 8 mm Innendurchmesser für einen Euro pro Meter, damit kommt man im Laufe seines Drummerlebens ziemlich weit. Ich habe mehr als 20 hochwertige Becken, und keines hat ein Keyhole, das bei mir entstanden ist.

    Guten Abend,


    der Umbau sieht doch recht lecker aus!


    Zu Deinen Problemchen:


    Dass die BD nur 6 Böckchen hat ist mE überhaupt kein Problem, zumal die breiten Reifen verwindungsstabiler sind als nomale Spannreifen, also die Spannung viel besser übertragen.
    Oben an die vormalige Platzierung des FT-Böckchens eine Halterosette zu montieren ist gar kein Problem. Hierzu kannst Du beispielsweise eine Tomrosette Pearl-Style verwenden (ich würde aber auf eine ordentliche Qualität achten, da gibt es große Unterschiede. Du solltest nur einen 25 mm Forstnerbohrer verwenden für ein sauberes Loch.
    Die Füße sind tatsächlich ein bisschen mickrig, vermutlich wirst Du aber keine stabileren Füße durch die Böckchen bekommen (die ich an der Seite vermute). Als Alternative kann man natürlich andere BD-Füße montieren, auf den Kessel oder durch den Kessel geführt, die gibt es bei ST-Drums.
    Hindert wegen der breiten Spannringe nur die Antriebskette des Fußpedals oder sind auch sonstige Teile im Weg? ME könntest Du eine Aussparung machen am BD-Reifen, sofern Du das verbleibende Metall verstärkst. Oder Du montierst eine Schiene auf die Halteplatte (quer zum Fußpedal) als Anschlag für das Pedal, damit sich beim Spielen nichts verschiebt / blockiert. Du könntest in diesem Fall auch daran denken, den Haltestab für den BD-Schlegel nach vorne zu biegen, damit der Schlegelkopf etwa drei, vier Zentimeter nach vorne kommt und trotz "zurückgesetzten " BD-Fells im gewohnten Pedalwinkel auftrifft. Dann wäre die größere Entfernung des Pedals zum Fell kein Problem mehr.


    Viel Spaß beim Basteln!

    Lasst dem Hebbe doch seine künstlerischen Freiheiten, ein Stück zu 100 % zu covern macht doch auch gar keinen Spaß, schließlich sind wir jeweils doch eigene Persönlichkeiten und empfinden Musik und das was sie für uns ausmacht doch jeweils anders.


    Was in meinen Ohren aber grenzwertig ist: die Intonation der Sängerin