Die Struktur dürfte auf das Rotocast-Verfahren zurückzuführen sein. Meist sieht man das deutlich im Bereich der Beckenkuppe.
Beiträge von odd-meter1701
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Bruzzi könnte doch so etwas bauen: ein Kessel mit ordentlicher Wandstärke wird ca. 2 cm kürzer gebaut, als die Endhöhe vorgesehen ist; das reicht zur Montage der Kesselhardware. Dann kommt eine Nut ringsum in den plan gefertigten Kessel. Als Oberteile fungieren Ringe mit unten einer umlaufenden Feder und oben verschiedenen Gratungen, von Vintage breit gerundet bis 60 Grad spitz zulaufend. Die Ringe könnte man übrigens auch in verschiedenen Höhen (oder auch aus anderen Materialien) bauen, dann wäre (zB) die Snare auch noch in verschiedenen Höhen verfügbar. Durch die Fellspannung und die Nut- und Federkonstruktion würde der Ring sicherlich ausreichend fest sitzen. Ich denke, dass eine klangliche Beeinträchtigung des Kessels nicht oder kaum merkbar wäre ...
Nur so als Gedankenspiel. Meine Fähigkeiten und Werkzeuge reichen dafür nicht.
Ob die Welt so etwas braucht ist allerdings die Frage. Ich habe meine Klangwünsche bislang durch Ankäufe oder Umbauten von Snares erfüllt ...
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Schönes Teil! Ich hatte mal ein Yamaha YD, das war top verarbeitet und hat auch so geklungen. Aus Luan kann man sehr gute Trommeln machen, keine Frage. Und Yamaha hat das drauf. Die YDs gibt es oft für sehr wenig Geld; ich kann das als Zweit- oder Drittset nur empfehlen. Die 5000-er kommen ja leider nur sehr selten auf den Markt.
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Mit Tosco kannst Du eigentlich nichts falsch machen. Die Fertigung in Italien war qualitativ in Ordnung, das Rotocast-Verfahren wurde auch bei anderen, durchaus guten Firmen genutzt. Wie man gelegentlich liest, soll Rotocast bei Tosco nicht angewendet worden sein. Die Toscos aus Italien, die ich habe, haben aber das typische Drehmuster. Einige der Becken sind für meinen persönlichen Geschmack etwas schwer, aber wer Paiste mag sollte klar damit kommen. Meinen Satz Tosco Super T liebe ich geradezu; die Toscos aus kanadischer Fertigung sind ebenfalls feine Becken, damit ist man für wenig Geld gut bedient. 60 Euro plus Versand sind ein Schnapper, sofern kein Defekt gegeben ist.
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"Außenstehende" müssen sich gelegentlich schon fragen, auf welche Seiten sie geraten sind .....
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@ Niles: jetzt bereichern sich die Badener auch noch an den armen Schwaben, obwohl sie doch von der Sonne verwöhnt sind ...
Die Snare sei Dir von Herzen gegönnt. Mir ist eine Diskussion erpart geblieben, weshalb ich denn jetzt auch noch diese Trommel haben muss. Und die hätte ich haben müssen!
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Das ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ein altes Tosco; die bei Sabian produzierten waren maschinengehämmert und oberflächenbehandelt, solche Patina findet sich da eher nicht.
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Dann sind wir schon zwei, die den Stempel nicht entziffern können. Ich habe ein paar Toscos, welche aus Italien und welche, die bei Sabian produziert wurden, mir kommt der Stempel aber nicht bekannt vor. Ich schau bei Gelegenheit mal nach, ob ich doch noch etwas finde.
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Ich fürchte, es wird immer mehr Metaphysik ... jedenfalls etwas, was ich nicht mehr nachvollziehen kann.
Ob das insgesamt noch zielführend ist?
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Lieber Bruzzi,
Chapeau! Deine Sets sind schon etwas ganz besonderes!
Wieder einmal vom Feinsten, der Käufer hat vermutlich das nächste halbe Jahr ein Dauergrinsen im Gesicht.
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Also ich schaffe die Cyro-Behandlung ganz easy. Mein Proberaum ist die meiste Zeit nicht geheizt (geht aber nie unter 0 Grad). Meine Becken, die Drumsets, die zwei E-Bässe, zwei Tuben, das E-Piano und die Verstärker-Anlagen: kühl und trocken gelagert. Feinste molekulare Umwandlung zu einer homogenen und damit gleichmäßigen Gitterstruktur durchweg sogar bei den Mesh-Heads, da sieht man das besonders gut! Wenn ich das noch ein paar Jahre weiter treibe, bekomme ich von einer amerikanischen Universität den Doktor in Metaphysik.
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Etwas vintage passt zu mir durchaus ...
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@ danyvet: tja, vermutlich muss ich liefern ... aber mein Proberaum ist kruschtelig, also keine Beschwerden! Außerdem ist meine Photo"ausrüstung" und die Beleuchtung suboptimal. Aber ein bisschen was erkennt man.








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Ich habe mir ein Premier Outfit 202/303 (mit zwei Tomhaltern auf der BD) mit 20 / 12 / 16 in White Marine gegönnt, Baujahr ca. 1968; nicht ganz mein Jahrgang, aber fast. Das Set klingt unglaublich gut: hochwertige, dünnwandige Kessel mit Verstärkungsringen. Das Set ist top erhalten, die Folie intakt, ein wenig gelblicher als der Originalzustand, das ist dem UV-Licht geschuldet. Die Spannreifen sind Original (klasse Teile!). Auf der Unterseite der Toms sind sogar noch die Original-Resofelle, das tut dem Klang überhaupt keinen Abbruch! Der Vorbesitzer hat das Set gerettet, als es gerade in dem Müllcontainer gewandert ist, buchstäblich in letzter Minute. Die Snare war leider nicht mit dabei, aber man kann ja nicht alles haben. Bei einer Dokumentation über Udo Lindenberg sieht man ihn kurz als jungen Schlagzeuge an einem solchen Set sitzen. Ist also wohl was für Profis .. Ich behalte es trotzdem für mich.
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Ich bin kein Physiker, daher die - vielleicht dumme - Frage, weshalb man der Herstellung von z.B. Messerstahl nach dem Abschrecken des glühenden Stahl diesen nochmals "erwärmt" (mW auf ca, 300 - 40 Grad Celsius); dies soll geschehen, damit der Stahl nicht spröde bleibt. Kann man dies physikalisch nachvollziehen? Ich denke allerdings, dass solche Erwärmungsprozesse bei der Beckenherstellung geschehen und dass beim Endprodukt keine physikalischen Änderungen in der Metallstruktur mehr passieren. Dass sich Becken im Laufe der Jahre klanglich verändern, dürfte an der Patina (oder dem haftenden Schmutz, Schweiß, Fette etc.) liegen, da treten dann wohl schon manche Obertöne zurück (was ja nicht immer zwingend schadet).
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Ich bin kein Physiker, daher die - vielleicht dumme - Frage, weshalb man der Herstellung von z.B. Messerstahl nach dem Abschrecken des glühenden Stahl diesen nochmals "erwärmt" (mW auf ca, 300 - 40 Grad Celsius); dies soll geschehen, damit der Stahl nicht spröde bleibt. Kann man dies physikalisch nachvollziehen? Ich denke allerdings, dass solche Erwärmungsprozesse bei der Beckenherstellung geschehen und dass beim Endprodukt keine physikalischen Änderungen in der Metallstruktur mehr passieren. Dass sich Becken im Laufe der Jahre klanglich verändern, dürfte an der Patina (oder dem haftenden Schmutz, Schweiß, Fette etc.) liegen, da treten dann wohl schon manche Obertöne zurück (was ja nicht immer zwingend schadet).
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Bei dieser Farbe ist das Problem, dass diese Kessel aus Mahagoni sind, weshalb die Struktur des Holzes anders ist (jedenfalls auf den Produktphotos), und der Verlauf von Dunkel ins Helle. Wenn allerdings die BD lang genug wäre, könnte man Kürzen auf beiden Seiten, womit die dunkelsten Stellen wegfallen würden. Ich denke aber, dass der Verlauf nach wie vor noch zu deutlich zu sehen wäre. Bei der BD ist nach meiner Erfahrung eine geringfügige Abweichung ins dunklere nicht problematisch, zumal man idR von vorne zu sehen und oftmals sowieso bei Kunstlicht zu sehen ist.
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Noch gerade ein wenig umgeschaut. Auf den Produktphotos dürfte das Gretsch Catalina Maple Walnut Glaze ziemlich hinkommen, das müsste man mal in Natura betrachten.
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Ich denke, dass man ein einigermaßen zufriedenstellendes Ergebnis nur bekommt, wenn man einen Kessel nimmt, der wenigstens an der Außenschicht eine Lage aus Maple aufweist, und wenn das Holz weder bereits eingelassen noch lackiert ist. Das unbehandelte ("rohe") Holz muss lasiert und dann klarlackiert werden (aus meiner Halblaiensicht). Grundsätzlich sollte die BD in Gloss Maple hinkommen, dann müsste man aber die vorhandene Lackierung allerdings abschleifen, um die Lasur ins Holz zu bringen. Das macht aber keinen rechten Spaß.
Jedoch: die Hardware sollte hinkommen. Wenn also kein "Neubau", dann also zu einem vertretbaren Preis die andere BD kaufen. Ich würde mich allerdings vorher beim Lackierer Deines Vertrauens informieren, ob und wie er das Rosewood Gloss Finish aus seiner fachlichen Sicht hinbekommt. Eine andere Möglichkeit wäre, eine andere BD mit passendem Finish aus einer anderen Serie von Gretsch zu beziehen (falls es so etwas gibt) und diese dann auf die gewünschte Länge umzubauen. Bei den BDs dürften klangliche Unterschiede kaum hörbar sein.